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2 Min Lesezeit 3 Kommentare

Adobes Project Rush: das bessere iMovies geht in die Beta-Testphase

Unter dem Namen „Project Rush“ arbeitet Adobe an einer neuen Videolösung, die sich ähnlich wie Apples iMovies einfach per Drag-and-Drop-Interface bedienen lässt, aber den Vorteil hat, dass es plattformübergreifend agiert. So soll man künftig auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC schnell und einfach gute Ergebnisse für YouTube und Co. erzeugen können.

Vor einigen Jahren war Video-Schnitt noch eine einfache Sache, denn meist hatte man mit Videokameras und Speicherkarten jongliert, und dann das Videoprojekt am Rechner bearbeitet. Da aber nun die Qualität von Actionkameras, Drohnen und allen voran Smartphones immer besser wird, muss man umdenken. Adobe will mit Project Rush ein Tool anbieten, mit dem man sich vom traditionellem Weg der Videobearbeitung verabschiedet und plattformunabhängig an einem Projekt arbeiten kann. 

Aktuell sucht Adobe für Project Rush nach Beta-Testern, die das neue Tool ausprobieren und sowohl von Zuhause am Mac oder PC, aber auch unterwegs mit dem iPad, iPhone oder Android-Gerät an Videoprojekten mit Rush arbeiten können. Dank der Cloud-Integration kann Rush Inhalte und Änderungen auf allen Geräten, die Zugriff auf das Projekt haben, synchronisieren.

In Project Rush lässt Adobe auch aus seinen professionellen Creative Cloud Programmen Elemente einfließen. Farbkorrekturen und verschiedene Filter, aber auch Templates und animierte Grafiken sind in Grundzügen aus Adobe Premiere entnommen. Bei der Tonbearbeitung nutzt Project Rush Technologien aus Adobe Audition. Störende Hintergrundgeräusche sollen mit wenigen Klicks eliminiert werden können und die Audioqualität soll dank der Sensei genannten Engine verbessert werden. 

Grundsätzlich kann man das Tool als eine Art plattformunabhängige iMovies-Alternative bezeichnen, mit dem großen Vorteil, dass es mehr Geräte und Betriebssysteme unterstützt. Wer gerne Videos für YouTube oder andere Plattformen produziert, der kann sich ab sofort für die Teilnahme am Beta-Programm bewerben.

Quelle: Adobe

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3 Kommentare

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  • Ich hoffe, dass der Preis nicht unglaublich hoch sein könnte, wie es bei Adobe relativ öfter passiert.


  •   15
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Kleine Randnotiz: Es heißt "iMovie", nicht "iMovies". ;)

    Abgesehen davon hab ich von diesem Projekt noch nie was gehört, aber ich bin sehr gespannt, was Adobe sich mal wieder für rachsüchtig hohe Preise ausdenkt...


    • Wieso "mal wieder"? Sie können auch genauso beweisen, dass sie Programme aus der CC kostenlos anbieten können. Wie zuletzt mit XD (Xperience Designer) geschehen.

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