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Acer Liquid E3: Mittelklasse-Smartphone mit Erstliga-Qualitäten

Acer zeigt auf dem MWC das Liquid E3, ein Mittelklasse-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display und Quad-Core-Prozessor. Was es besonders macht, sind aber nicht die technischen Daten, sondern die sonstigen Features, die das Acer-Smartphone von den Geräten der etablierteren Konkurrenz abheben.  

Liquid E3 black home 06 klein
© Acer

Acer ist zumindest auf dem deutschen Smartphone-Markt bisher ein eher unbeschriebenes Blatt. Dass sich das in Zukunft ändert, dafür soll auch das Liquid E3 sorgen, dass der Konzern auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt. Das 4,7-Zoll-Smartphone hat die technischen Daten eines typischen Mittelklasse-Smartphones, doch eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen verschafft ihm Anschlussqualitäten an die Oberklasse. 

Unibody-Gehäuse

Das Gehäuse ist leicht (135 Gramm), aber gut verarbeitet, das Liquid E3 steckt in einem Unibody aus solidem Kunststoff und wirkt dadurch robust und stabil, lose oder ungenau gefertigte Teile gibt es nicht. Die Abmessungen sind nahezu identisch mit dem HTC One, was bedeutet: Das Liquid E3 ist nicht das kompakteste 4,7-Zoll-Smartphone, wirkt aber auch nicht unnötig klobig.

Auf der Rückseite des Liquid E3 befindet sich eine Bedientaste, die ähnlich wie beim LG G2 gleich mehrere Funktionen erfüllt. Ein langer Druck startet die Kamera, zweimaliges Drücken startet eine vorher festgelegte App, bei Selbstporträts fungiert die Taste als Auslöser, und eingehende Anrufe können ebenfalls mit einem Tastendruck angenommen werden.

Dual-SIM und microSD

An den Seiten des Geräts befinden sich Steckplätze für zwei SIM-Karten sowie eine microSD-Karte, die Kameralinse auf der Rückseite (13 Megapixel) ist leicht erhaben, ähnlich wie beim HTC One X. Ein besonderes Detail ist der Blitz für die Frontkamera, der der Generation Selfie gefallen dürfte - allerdings hat die Kamera selbst nur eine Auflösung von 2 Megapixeln, zu wenig für wirklich ansprechende Fotos. 

Liquid UI: Float Apps und Quick Mode

Die Benutzeroberfläche des Liquid E3 (Liquid UI) bietet mit den "Float Apps" eine Reihe von Mini-Apps, die über den aktiven Bildschirm gelegt werden können, ähnlich, wie man es bereits von Sony, Samsung und LG kennt. Über eine spezielle Apps namens Quick Mode kann die Benutzeroberfläche weitreichend verändert werden, so gibt es zum Beispiel eine stark vereinfachte Oberfläche für Kinder (Basic Mode) oder ältere Benutzer (Senior Mode), die mit ihrem Kachel-Look eher an Windows Phone als an Android erinnert und nur Zugriff auf eine begrenzte Zahl von Funktionen bietet. Weitere Optionen sind die Modi Keypad, Classic und Default. Die benutzeroberfläche des Liquid E3 basiert zum Verkaufsstart auf Android 4.2, ein Update auf Android KitKat soll aber zeitnah erfolgen. 

UVP: 249 Euro

In den Handel kommt das Flaggschiff von Acers Mittelklasse-Portfolio im April, hier in Deutschland wird es als Liquid E3 Plus mit 16 Gigabyte internem Speicher und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher angeboten, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

  Acer Liquid E3 Plus
System Android 4.2.2
Display 4,7 Zoll, HD (1.280 x 720 Pixel)
Prozessor MediaTek, Quad-Core, 1,2 GHz
RAM 2 GB
Interner Speicher 16 GB + microSD
Akku 2.000 mAh
Kamera 13 MP (hinten), 2 MP (vorne)
Abmessungen ?? x 69 x 8,9 mm
Gewicht 135 g
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