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Wiederholt Samsung den Fehler von HTC?


(Bild: phandroid.com)

Das Warten auf das Galaxy S8 hat sich echt gelohnt.
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Im Jahre 2011 gehörte HTC zu den Smartphone-Herstellern, der die meisten Handymodelle auf den Markt geworfen hat. Man wollte mit dieser Strategie wahrscheinlich den Markt dominieren und die Verkaufszahlen durch die Decke treiben. Nachdem das Jahr für HTC hervorragend angefangen hat, endete es allerdings nicht wie erwartet, sondern mit einem Minus gegenüber den Vorquartalen von gut 25 Prozent. Der Taiwanesische Hersteller hat daraus gelernt und plant für 2012 weniger Modelle, dafür mit höherer Qualität, wobei dies bei der One-Reihe wohl noch nicht ganz geklappt hat, wenn man den Problemen in unserem Forum lauscht.

Nun hat Samsung erneut drei Markennamen – Galaxy Lift, Galaxy Perx und Galaxy Sire – vorerst für den amerikanischen Markt gesichert, was dafür spricht, dass in absehbarer Zeit drei neue Android-Modelle von Samsung erscheinen werden. Doch wo liegt das Problem?

Ich persönlich habe inzwischen den Überblick über die Modellpalette von Samsung verloren. Neben den vielen Tablets, wie den Galaxy Tabs 7, 7 Plus, 7.7, 8.9, 10.1 mit und ohne N sowie dem bald folgenden Galaxy Note 10.1, bietet Samsung ja noch diverse Handymodelle der Galaxy Reihe: S, S Plus, S II, SII LTE, R, W, Y und das ominöse M, welches wahrscheinlich mit der Modellbezeichnung i9300 rauskommen wird. Dazu noch das Ace, Fit, Gio, Illusion und Xcover. Für mich sieht das nach einer Modellschwemme der Extraklasse aus, die wie bei HTC ganz schnell nach hinten losgehen kann. Wieso bin ich der Meinung? Nun, aus einer Vielzahl an Modellen, resultiert eine Vielzahl an Problemen:

Mangelhafter Support

Bei einer so großen Modellpalette, die sich in den technischen Daten zwar nur geringfügig unterscheidet, aber doch unterschiedliche Hardwarekombinationen beinhaltet, ist der Support äußerst schwierig. Es wirken die unterschiedlichsten Komponenten aufeinander ein, so dass den Mitarbeitern eine Fehlersuche nahezu unmöglich gemacht wird und Antworten lange auf sich warten lassen.

Ausufernde Fragmentierung

Es ist ja allgemein bekannt, dass das Hauptproblem von Android die Fragmentierung ist. Von keinem mir bekannten Betriebssystem sind mehr Varianten (11) im Umlauf. Den Hauptteil macht inzwischen Gingerbread (2.3) mit 63,7 % aus, 30,1 % der Geräte nutzen aber noch Froyo (2.2) und ältere Versionen. Neben den vielen verschiedenen Herstellern, sehe ich ebenfalls die Modellwut einzelner von ihnen als Ursache dafür. Dadurch sind sie kaum noch in der Lage, Versionsupdates an die verschiedenen Anforderungen der Geräte anzupassen. Dies zieht neben dem Unmut von den Nutzern selbstverständlich auch zum Teil gravierende Sicherheitsprobleme mit sich.

Gravierende Sicherheitsprobleme

Eine Sicherheitslücke im Android-Browser wurde von Google beispielsweise erst ab der Version 2.3 geschlossen. So nutzen diejenigen, die zu den 30 % gehören, ein für Schadprogramme anfälliges Gerät und dies ist nur ein Beispiel von vielen. Mit der zunehmenden Verbreitung stellt Android auch ein zunehmendes Ziel für Angriffe von außen dar, da sich der Aufwand für die dunklen Gesellen lohnt und, durch die immer noch mangelnde Überwachung des Play Stores, der Verteilung Tür und Tor geöffnet sind.

Fehlendes Zubehör

Da Zubehör, wie Taschen, Cover, Autohalterungen und Co. in aller Regel von Drittherstellern kommen, findet man immer weniger davon im Handel. Kein wirtschaftlich denkender Hersteller wird nämlich Zeit und Geld in Produkte stecken, bei denen der Absatz mehr als fragwürdig ist. Dies verschreckt natürlich potentielle Käufer und verärgert wiederum die, die bereits eines der Geräte gekauft haben.

Verunsicherte Kunden

Wer von uns kauft schon alle sechs Monate ein neues Handy? Hand aufs Herz, ich glaube kaum einer. Die Mehrzahl der Kunden rechnet immer noch in 2 Jahres Schritten, da dies die Regellaufzeit deutscher Mobilfunkverträge ist. Doch auch diese Kunden wollen kein Gerät haben, welches bereits kurz nach dem Erwerb out of Date ist. Alle wünschen sich einen Support und Updates über die gesamte Laufzeit, allerdings macht dies die Modellpolitik nahezu unmöglich. Zusätzlich wird es dem Kunden schwer gemacht sich zu entscheiden. Nehme ich lieber ein 3,8, ein 4,0, ein 4,3 oder ein 5,3 Zoll Display. Single, Duo oder Quadcore und und und. Oftmals sind die Unterschiede so marginal, dass sie dem Ottonormalnutzer gar nicht auffallen. Schnell wird dann zu einem Gerät gegriffen, welches nicht den Bedürfnissen gerecht wird. Und so steigert man die Unzufriedenheit, nicht nur zu dem Produkt, sondern auch zum Hersteller.

Fazit

Ein wesentlicher Grundstein der Betriebswirtschaft ist die Kundenbindung. Apple macht uns vor, wie es geht. Sowohl im positiven, als auch im negativen. Sehr viele iPhone Nutzer greifen auch danach wieder zu einem iPhone und dies liegt nicht ausschließlich an der Marke, sondern auch an der Kundenzufriedenheit. Diese resultiert aus – in der Regel – ausgereifter Technik, einem langjährigen Support und Versorgung mit Updates sowie einem breiten Angebot an Zubehör durch Drittanbieter, welche sich auf ein Design verlassen können, das nicht alle drei Monate verändert wird.

Durch die kaum übersehbare Anzahl an Modellen, machen sich die Hersteller, welche auf Android setzen, auf lange Sicht den Markt selbst kaputt. Nicht nur gegenüber anderen Firmen, sondern auch im eigenen Hause. HTC hat die Zeichen der Zeit erkannt, doch steuert Samsung in meinen Augen genau den gleichen Kurs. Ein Smartphone ist nun mal ein etwas anders Gerät, als die guten alten Handys, die nie - in ihrem teilweise 10 jährigem Leben - ein Software Update erhalten haben, weil sie es nicht brauchten. Durch die Vernetzung entstehen Gefahren und durch eine immer schneller fortschreitende Entwicklung Bedürfnisse, auf die reagiert werden muss. Oftmals wäre gar kein neues Gerät notwendig, sondern lediglich eine Optimierung vorhandener Software. Doch kann dies kaum noch einer der Hersteller leisten. Viel lieber wird auf ein kurzlebiges Produkt und den Haben will Faktor der Kunden gesetzt. Doch diese Strategie kann nicht mehr lange erfolgreich sein. Ein schöner Spruch ist: „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.“

Unzufriedene Kunden sind gebrannte Kinder und das Feuer sind die Hersteller, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und die Kundenbindung aus den Augen verloren haben.

Mein Apell, der sich nicht nur an Samsung richtet: Konzentriert Euch auf einen Kern an Geräten und garantiert einen Support und Updates über zwei Jahre. So schafft ihr euch eine treue Kundschaft, die nicht nur euren Produkten treu bleibt, sondern diese auch uneingeschränkt weiterempfiehlt.

Quelle: electronista

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69 Kommentare

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  • Letztendlich wird sich das bessere Gerät durchsetzen alle anderen verschwinden hoffentlich wieder vom Markt. Was sagt denn Samsung selbst dazu ? Schon jemand Samung eine Anfrage diesbezüglich gestellt,, würde mich interessieren :-) Wie bereits andere geschrieben haben der Kunde kauft sich max. alle 2 Jahre ein Handy weil die Verträge auslaufen.

  • Sehr gute Anregungen für die Unternehmen. Klasse Artikel.

    Ich bin im Besitz eines Galaxy S1, das ich gerade 1,5 Jahre besitze. UND ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob es wieder Samsung wird. Natürlich hat Samsung mit dem ein oder anderen Update nachgelegt. Aber es kann einfach nicht sein, dass man immer noch kein 100%-lauffähiges Androidsystem vom Hersteller bekommt. Für meinen Teil muss ich nicht zwei Upgrades nach meinen Kauf haben, aber was ich will ist ein fehlerfreies Betriebssystem, ohne gleich zu flashen.

    Guter Support ist das Wichtigste für die Kundenbindung.

  • @ Martin G.

    Mein jetziges GalaxyTab GT-P 1000 müsste ich auch einschicken, wenn der Akku schlapp macht.
    Heute wird übrigens über Schadsoftware für Android berichtet die per SMS kommt.
    Wann hast du bei deinem PC ein Windowsaktualisierung gefahren? Liegt das auch schon 18 Monate zurück? Ähnlich ist es mit Firmwareupdates. Von mir aus können die Hersteller auch 10 Euri für so ein Update verlangen, aber da kommt nichts.

  • Schadsoftware einfangen kann man sich auch am Heimischen PC.
    Meist sind die Betroffenen die Leute die Haufenweise teurer Software auf dem PC haben und diese per Keygen oder sonstwie Installiert bekommen haben.
    Ähnlich wird das bei Android sein.

    Wer Software aus sicherer Quelle verwendet wird sich ja wohl einigermaßen sicher fühlen dürfen.
    Oder kann ich mir mittlerweile schon beim Surfen einen Keylogger einfangen?

    Und ganz ehrlich, wer so blöd ist und wichtige Dinge wie Banking oder ähnliches auf dem Smartphone macht ist selber schuld.

    Ja, wie alt ist 2.3 denn? Ich habe keine Ahnung, es sieht aber recht modern aus auf meinem Telefon und funktioniert sicher nicht schlechter als andere Geräte.

    Apple? Kannst Du machen. Sind grundsätzlich auch schöne Geräte.
    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einschicken der Geräte wenn der Akku mal die Grätsche macht. Ich kauf mir dann halt schnell einen online. Per Amazon Prime ist der morgen da.

  • @Martin G.

    Gerade bei Android wo jeder sich Keylogger, Spysoft usw. einfangen kann ist es wichtig, immer die aktuellstes Patches zu haben. Da dies aber bei Android zur Zeitvnur über eine neue Firmware geht hat man eigentlich immer ein veraltetes System wenn msn nicht gerade die neueste nutzt.
    Android 2.3 ist schon wie alt? Es gibt die Version 3 und 4. Version 5 ist für Herbst 2012 angekündigt.
    Sorry Leute aber macht mal die Augen auf und nimmt nicht immer google in Schutz. Die Geräte sind fast so teuer wie bei Apple. Warum kann man nicht einen ähnlichen Support haben. Solange aber alle fleißig neue Geräte mit Android kaufen wird sich nichts ändern. Überspringt doch einfach mal ein oder zwei Modelle oder wechselt für ein bis zwei Jahre das Betriebssystem. Ihr werdet sehen wie Kundenfreundlich dann die Hersteller werden.
    Mein iPad 3 ist heute gekommen und das iPhone 5 hole ich mir auch. Ciao Android

  • @Martin G.: Du sprichst mir aus der Seele :)

  • Updatepolitik?
    Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Ich habe mir ein S2 von Samsung gekauft weil es eines der besten Smartphones ist die es gibt. Und obwohl ich immer noch kein ICS auf dem Gerät habe funktioniert es noch wie am ersten Tag.

    Das Update per Kies auf 2.3.5 hat problemlos funktioniert und das habe ich nicht gemacht weil das Telefon schlecht funktioniert hätte sondern nur aus Interesse. Einzig der Stromverbrauch dürfte etwas gesenkt werden.

    Liebe Nerds, der Normalnutzer möchte ein funktionierendes Telefon das macht was einem die Werbung versprochen hat. Dazu gehört beim Smartphone zwar auch das Betriebssystem aber nichtsdestoweniger auch Hardwareversprechungen wie Bluetooth 3.0 Highspeed und USB Host OTG.
    Auch die mitgelieferten sogenannten Apps vom Hersteller sollen gut funktionieren.

    Updates interessieren eigentlich nur wenn diese Schwerwiegende Probleme lösen.

  •   5

    Schöner Artikel. Sehe ich genauso. Nach WinMobil 6.5.3 (HTC Touch3g, HD2) und Android (Motorola XT720, Galaxy9000) wird deshalb mein nächstes Phone ein iPhone werden.

  • Ich finde diesen Beitrag sehr hilfreich ... Ich war aber noch nie der Samsung Fan außer Wenns um fernseher geht . Samsung hat Vielleicht das sgs2 Abt ich finde das Handy sowas von scheisse schlecht .... Ich finde da htc besser man sagt ja das sgs2 ist so Edel gut und sonst was aber wen man sich das so anguckt : Rückseite aus billigem" Plastik ne UI mit nachgemachten Designs von Apple ... Ich bin nicht so ein iPhone Freak aber ich finde die machen es besser als Samsung und ich habe jetzt seit einem halben Jahr mein HTC Sensation und das was ich nur zu bemängeln habe ist die stabilität ... Die bei mir aber von Vodafon verursacht wurde ... Ich hab mein gerät wegen eines defekten. Ildschirms eingetauscht und Dan bekomme ich nur n

  • @Murat Simsek: "Großen namen jetzt gemacht haben" "Ich bin mir sicher das LG gegen Samsung anklagen wird da es das gleiche verkaufsstrategie ist wie bei LG" ?

    Was ist das denn für ein Quatsch?
    Noch nie Samsung TVs oder andere Elektrogeräte von Samsung gesehen?
    Die hatten auch schon vor den Smartphones einen großen Namen!!!!

  •   26

    Samsung hatt nur 2Gute produkte raus gebracht die sich echt hammer verkauft haben.
    Samsung Galaxy S GT-I9000 und Samsung Galaxy SII GT-I9100
    nur die denken jetzt egal was die rausbringen es wird sich verkaufen wie warme sämmel da die ja einen so Großen namen jetzt gemacht haben.

    Also ich wollte auf jeden fall auf sgs3 warten aber ganz ehrlich ich habe auch von samsung langsam satt.

    Ich bin mir sicher das LG gegen Samsung anklagen wird da es das gleiche verkaufsstrategie ist wie bei LG bei MWC, dann geht es wieder loss ach ne nicht schon wieder.

  • Ich glaube eher, dass Samsung die optisch ansprechendere Geräte hat und deshalb jetzt so einen großen Erfolg hat.

    Das es unterschiedliche Geräte gibt sehe ich auch nicht als Problem an, solange man ähnliche Technik verbaut und die Treiber auf allen Geräten funktionieren. Die Bildschirmgröße dürfte dann doch keine große Rolle spielen.

    Auch Sonderzubehör könnte man besser lösen. Würde man zum Beispiel als Datenaustausch NFC verwenden und das Laden auch gleich über Induktion löst könnte man eine einfache Ladeschale/Auto-Dock bauen, die für alle Geräte funktioniert. Es muss nur mal ein Hersteller anfangen dies umzusetzen, die anderen werden dann schon nachziehen.

  • Mein nächstes Smartphone wird glaub ein Iphone sein. Android kann man nicht trauen..

  • Ich kann dem Blog nur zustimmen. Bei samsung habe ich solangsam den Überblick verloren was für Modelle auf dem Markt sind. Jeden Monat kommt ein neues Modell raus.

    Ich glaube die wissen bei Samsung selbst nicht was für Geräte sie auf den markt schmeissen.

    Zu Updatepolitik sage ich immer wieder: Was bringt mehr Geld in die Kasse?
    Das Gerät oder das Update für das Gerät.

  • Schon ewig mein Reden: die Fragmentierung ist das größte Übel bei Android. Sowohl, was die Hard-, als auch was die Software betrifft. Wer soll denn da noch Schritt halten? Weder die Produzenten der Handys, noch die Kunden, geschweige denn die sowieso immer öfter wieder ins 'gegnerische Lager' zurückwandernden App-Entwickler.

    Google himself bereitet es keinerlei Kopfschmerzen, welcher Hersteller nun wie oft und welche Art von Android-Handys (-Tablets) auf den Markt wirft. Für Google ist das in jedem Fall nur positiv: je mehr Android-Handys sich auf der grünen Wiese tummeln, desto mehr gibt es an Daten für Werbung (sei es für eigene Zwecke oder zum Verkauf) abzugreifen.

    Ob und wann die auf dem Markt herumschwirrenden Handys/Tablets irgendwelche nachträglichen Updates erhalten, ist Google (zumindest derzeit noch) völlig schnuppe. Das sieht man doch schon daran, dass Google nicht ein einziges Mal innehält mit der Produktion neuerer Androidversionen, und so "dem Rest der Welt" Gelegenheit gäbe, zu verschnaufen und aufzuholen.

    Denn: Neuere Androidversionen machen neugierig - machen neidisch auf etwas, das man glaubt, unbedingt auch haben zu müssen. Und so endet es schließlich darin, dass eine Menge "Fans" ihre "alten" Handys vorzeitig (und nicht erst nach 2 Jahren) gegen aktuellere ersetzen. Gerade, wenn man sich im niedrigeren Preissektor bewegt.

    Ich würde sagen: Google +1

    Und was die Hersteller angeht (egal, wie sie sich nun nennen), gilt:
    Man will nicht langsam und stetig über Jahre hinweg kontinuierlichen Gewinn durch einen treuen Kundenstamm erzielen. Das war vielleicht früher mal so.

    Nein, in unserer heutigen, schnelllebigen (Wegwerf-)Zeit will man einfach "das schnelle Geld" machen und die Gelegenheit beim Schopf greifen, so lange sie sich bietet.
    Auch die Hersteller wissen, dass der "Ballon Android", der ihnen da aus heiterem Himmel in den Schoß geschwebt ist (und ihnen gegenwärtig einen erfreulichen Cash Flow beschert), schneller platzen kann, als ihnen lieb ist. Denn schon morgen könnte ein neues, besseres Betriebssystem am Äquator auftauchen.
    Und so richtig Cash macht man nun mal nicht mit Updates (die machen nur Arbeit und Ärger), sondern mit dem zügigen Verkauf immer neuerer Hardware für alle und jeden.

    Ganz im Gegensatz dazu das gegenwärtige Geschäftsmodell der größten Konkurrenz (ja, die muss hier erwähnt werden): Völlig leidenschaftslos betrachtet würde ich sagen, bei Apple weiß "man" wenigstens, "woran man ist" - egal, ob es sich um Hardware, Betriebssystem, Software oder Zubehör handelt. In meinen Augen ein klarer Vorteil, der nicht so einfach von der Hand zu weisen ist. Natürlich gibt es "dort" auch Schattenseiten, das bestreite ich nicht.
    Aber seien wir mal ganz ehrlich und lügen uns nicht selbst in die Tasche: Ich möchte nicht wissen, wie viele Android-Nutzer von jetzt auf gleich zur Konkurrenz "überlaufen" würden, wären die Preise um einiges 'kundenfreundlicher'...

    Meine persönliche Überlegung zu Android ist:
    Wie lange wohl werden die Hersteller, aber vor allem die guten, seriösen Entwickler, noch die Lust und die Nerven haben, weiterhin bei dieser rasenden Karussellfahrt mitzumachen? Wäre ich ein Entwickler, mich könnte Android schon längst "gern haben". Und das nicht nur wegen der Fragmentierung.

    Und dem "08/15"-Kunden ist es eh' egal, auf welchem Betriebssystem seine bunten Bildchen aufliegen; der schwenkt genauso schnell auf was anderes um, Hauptsache schnell und hübsch.

  •   7

    In vielen Dingen stimme ich dir zu. Nur bietet Apple keinen langjährigen Software Support. Bei ihren Betriebssystemen wird in der Regel nur eine Version vor dem aktuellen Betriebssystem weiterhin mit Updates versorgt, dass führte jetzt zur Infektion von mehr als 600.000 Mac's mit einem Virus. Und auch die geplante Obsoleszenz ist ein wichtiger Faktor der Apple zu dem gemacht hat was es heute ist.

  • Geht mir auch voll auf die Nerven.

    Aber Samsung hat eins, das HTC nicht hatte.

    Das SGS2 und bald das SGS3.

    Diese "Highend" Modelle werden immer Top sein und auch gut supportet!
    Und natürlich sehr gut verkauft.

  • Bei Samsung sehe ich den gravierenden Unterschied, dass das Unternehmen es als einziger Androidhersteller geschafft hat, Kontinuität in (wenigstens) ein Modell zu bringen, zufällig sogar das Flaggschiff. Ich spreche dabei von der S-Serie. Das muss man neidlos anerkennen. Schade, dass hTC bis dato nicht auf den Trichter gekommen ist, die Geräte waren immer Top (allerdings scheint es mit der 'One'-Serie ein Umdenken).

  • Toller Blog! Du sprichst mir aus der Seele. Vielen Dank dafür.

    Samsung und HTC stellen Wegwefprodukte auf dem preislichen Niveau eines (ebenso wegwerf-) IPhone her. HTC geht den Weg seit diesem Jahr konsequent mit der One-Serie an. Bei den Herstellern hat sich noch nicht herumgesprochen, dass die Zeiten des "sale and go" vorbei sind. Support wird für den Kunden immer wichtiger, und für die Hersteller immer lästiger.

  • Mein nächstes Telefon wird wohl auch nicht mehr von Samsung kommen. Entweder HTC oder das Google Handy (ich weiss: Hersteller Samsung).

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