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Wie Smartphones unsere Welt verändern - und vor allem besser machen werden

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Smartphones verändern unsere Art zu kommunizieren. Wahrscheinlich merken viele Leute gar nicht mal mehr, dass wir Smartphones primär überhaupt nicht mehr zum Telefonieren nutzen. Das ist kein Witz, meine Damen und Herren. Es gibt Untersuchungen, dass das Telefonieren, gemessen an der Gesamtnutzungszeit des Phones, deutlich weniger als 50% in Anspruch nimmt. Da ist es doch sehr viel beeindruckender zu hören, dass statistisch gesehen etwa 89% aller Menschen ihr Telefon primär zum Surfen verwenden. Ebenfalls weit vor dem Telefonieren liegen E-Mail, Spiele, Musik und Videos.... Man kann also durchaus behaupten, dass Smartphones unsere Art und Weise zu kommunizieren verändern. Wir sind "always on" und kommunizieren sehr viel schneller als früher.

Smartphones tragen sicherlich dazu bei, dass unsere Welt effizienter wird. Unsere neuen alltäglichen Begleiter können aber aus meiner Sicht sehr viel mehr. Sie können dabei helfen die Welt zu verbessern und außerdem dafür sorgen, dass Menschen, die heute noch nicht die selben Chancen wie in entwickelten Ländern haben, ebenfalls an Wissen kommen und bessere Gesundheit erlangen.


Smartphones beschleunigen politische Umstürze

Es klingt weit hergeholt und ist – betrachtet man die schlimmen Ereignisse, die wir aus Syrien hören und sehen – vielleicht für einige LeserInnen hier nicht nachvollziehbar. Ich persönlich glaube aber, dass viele der Revolutionen, die wir derzeit vor allem in arabischen Ländern sehen, durch das Internet - und hier als primäres Ein- und Ausgabemedium durch Smartphones - überhaupt erst möglich wurden. Die großen sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook, haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Mut und die Hoffnung überhaupt auf andere Menschen überspringen konnte. Die Regierungen, wie damals das Gadaffi-Regime, versuchten vereinzelt zwar die entsprechenden Dienste - ja, sogar das gesamte Internet - lahm zu legen, doch mit ihren Smartphones konnten die Menschen Videoaufnahmen anfertigen und ins Netz stellen, die das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte zeigten. Bilder, die sonst nie an die Öffentlichkeit gekommen wären.

Über eine strenge Zensur versuchen einige Länder oppositionelle Gedanken im Keim zu ersticken. Mit einer wachsenden Verbreitung des Internet auch in ländlichen Gebieten, werden Informationen aber immer besser und schneller verteilt werden können. Auf diese Weise, da bin ich mir sicher, werden sich die totalitären Regime auf Dauer nicht halten können. Und es werden vor allem Smartphones sein, die dabei helfen werden, das Internet auch in arme und entlegene Gebiete auf dieser Welt zu bringen. Schließlich sind diese deutlich günstiger und damit für viele Menschen überhaupt erst erschwinglich. Sie erfordern auch deutlich weniger Infrastruktur, um ihren Besitzern den Weg ins Netz zu ebnen.


Smartphones machen Wissen für jedermann zugänglich

Das Internet ist nicht nur für die Menschen wichtig, die sich untereinander austauschen um revolutionieren zu können. Es hilft auch Menschen dabei einen besseren Zugang zu Bildung zu bekommen. Vor einigen Jahren gab es bereits Diskussionen, ob man nicht einen $100-Computer bauen könnte, um in armen Ländern Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Wie bereits gesagt: Die fehlende Infrastruktur, aber auch der noch immer zu hohe Preis für die Geräte, haben dazu geführt, dass sich dieser Ansatz bislang nicht durchgesetzt hat.

Smartphones könnten diese Rolle durchaus einnehmen. Gerade bei den sogenannten "Emerging Markets", also den Schwellenländern, wird ein regelrechter Smartphone-Boom vorhergesagt. Bis zum Jahre 2020 könnte es laut einiger Marktforschungen um die 5 Milliarden Smartphones geben. Google sieht es übrigens als eine Art Berufung, Wissen allen Menschen durch Services, aber auch Smartphones zugänglich zu machen.

Hoffnung also für viele Menschen, die heute keine Chance auf Ausbildung und Wissen haben. Wie die Umsetzung solcher Projekte aussehen kann, wird sich aber natürlich noch zeigen müssen.


Smartphones können eine Chance für das weltweite Gesundheitssystem sein

Wahrscheinlich hätte ich eigentlich mit diesem Kapitel starten müssen. Immerhin hat mich die Option, die ich gleich beschreiben werde, überhaupt erst zu diesen Gedanken inspiriert. Nachdem es die Möglichkeiten aber bereits gibt, passt das Thema "Gesundheit und Smartphones" wohl besser ans Ende.

Dass ich für dieses Thema grundsätzlich affin bin, konnte man wahrscheinlich bereits beim Blog "Abnehmen mit Android" herauslesen. Umso mehr hat mich das neue Ecosystem des Herstellers Medisana beeindruckt, das ich im Zuge des App Circus in Düsseldorf am vergangenen Montag ansehen konnte.

Medisana, ein deutsches Unternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung im Medizinbereich, hat mehrere Devices für Smartphones herausgebracht, die lediglich auf das Telefon aufgesteckt werden. Auf diese Weise können mit dem Telefon verschiedene biometrische Daten aufgenommen und gespeichert werden. Aktuell kann man so

  • sein Puls und Blutdruck
  • die Körpertemperatur
  • das Gewicht
  • den Zuckergehalt im Blut

messen.

Wie gut das alles funktioniert, habe ich noch nicht getestet. Viel wichtiger war mir in diesem Zusammenhang aber der Trend bzw. die Möglichkeit als solche. Damit Ihr Euch ein Bild von diesem Ecosystem machen könnt, habe ich ein Video eingebunden. Ich finde das Video zwar schrecklich, und es erinnert mich irgendwie an Kaffeefahrten. Aber man bekommt einen Eindruck wie das System funktioniert. Aktuell gibt es das Ganze nur für iPhone und iPad. Android soll aber bald folgen.

 

Die Chance, die ich in solchen Systemen sehe, ist die Möglichkeit für alle Menschen bessere Gesundheit zu erzielen. Immerhin könnte man einfache Vitalwerte auf unkomplizierte Weise auslesen und in der Cloud speichern. Gerade wenn man regelmäßig Messungen vornimmt, lassen sich Abweichungen schnell feststellen. Computerprogramme, die in der Cloud laufen, könnten auf diese Weise sofort Alarm schlagen, wenn gewisse Messwerte aus dem Ruder laufen würden. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Messmethoden wäre außerdem, dass es weniger Fehler bei der Aufzeichnung der Daten geben würde und ein Arzt sofort merkt, wenn sein Patient die Messungen schleifen lässt.

Diese Technik steckt aktuell noch in den Kinderschuhen und dürfte derzeit weder hundertprozentig akkurat, noch so günstig sein, dass sie von jedermann bezahlt werden kann. Ich kann mir aber vorstellen, dass Krankenkassen hier bei uns solche Systeme finanziell unterstützen werden. Es besteht durchaus die Chance mit einer regelmäßigen Eigenmessung und einer automatischen Übertragung der Messdaten, dass die Kosten im Gesundheitssystem sich damit senken lassen könnten, indem man die aktuellen Prozesskosten optimiert.

Die größte Hoffnung wäre aus meiner Sicht aber, wenn eine solche Infrastruktur in Schwellenländern zum Einsatz kommen würde. Viele Menschen in vielen Ländern können sich den Gang zum Arzt schlicht nicht leisten. Mit sinkenden Preisen für medizinisches Smartphone-Zubehör, einer steigenden Verbreitung von Smartphones sowie der richtigen Infrastruktur könnte Menschen geholfen werden, die heute noch keine medizinische Hilfe bekommen. So könnten die Menschen immer dann schon zum Arzt gehen, wenn irgendwelche Werte besonders auffällig sind.

 

Es ist sicherlich noch ein weiter Weg bis dahin. Die Technik entwickelt sich aber rasant. Alle 6 Monate überholt sich die Technik in Möglichkeiten und Geschwindigkeit aktuell. Neben den vielen Horrornachrichten, die man sonst jeden Tag um die Ohren geschlagen bekommt, wäre das doch mal richtig gute:

Die Welt kann mit Technik bald sehr viel besser werden! 

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28 Kommentare

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  • Der Abbau von Seltenen Erden, welche zum Teil selbst giftig sind, erfolgt über Säuren, mit denen die Metalle aus den Bohrlöchern gewaschen werden. Der dabei vergiftete Schlamm bleibt zurück.

  • @ michael bauer
    fast jede Erfindung könnte die Welt und das Leben besser machen. Es kommt darauf an, wie wir Menschen damit umgehen.

    @m4574
    Du fängst am verkehrten Ende an! Ein Smartphone muss derzeit nicht für die Ärmsten der Welt her, sondern zunächst für die Schwellenländer. In deren "Windschatten" wird sich dann auch etwas in den Ländern am unteren Ende der Skala ändern können. Wie Fabien schon geschrieben hat: Wissen ist Macht. Und nur mit Wissen kann man die eigene Situation verbessern. Das ist die beste Entwicklungshilfe.
    Denn: gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einen ganzen Tag satt. Lerne ihn das Fischen, und er wird jeden Tag satt.

  • Ich finde es toll und wahnsinnig hilfreich !! Ich würde ja schon gern mal einen Blick in die Zukunft riskieren und sehen, wie das alles in 5-10 Jahren schon aussieht..... Ich denke auch dass Smartphones der Zukunft leben retten werden und via Internet z.B. Daten ( Blutdruck etc.) an den Arzt senden und das gespeichert wird. Und der Arzt möglicherweise die Tabletten-Dosis anpasst etc..
    Ich bin dafür ;-)

  • ich habe die kommentare jetzt zwar nur ueberflogen aber moechte trotzdem kurs was dazu sagen. sorry, falls es zu angreifend ausfaellt, aber bei der ueberschrift bekomme ich das kotzen. ich glaube manche von euch gehen das etwas naiv bzw eindimensional an. die knappe hälfte der weltbevoelkerung die von weniger als $2 am tag lebt denkt nichtmal am traum daran was man mit smartphones alles anstellen koennte, vermutlich wissen die meisten davon nichtmal um was es sich dabei handelt. in unseren gesellschaften moegen die dinger uns zwar das leben erleichtern auf wessen kosten das aber geht koennt ihr euch gerne mal in der doku "Blood in the mobile" angucken. ich hoffe danach ueberlegt der ein oder andere sich nochmal ob er wirklich 450€ fuer das naechste Nexus, Razr oder Note ausgeben muss weil sein SGS2 ja SO veraltet ist...

    p.s. sorry fuer die umlaute, ich sitze an ner UK tastatur ;)

  • Keine menschliche Erfindung wird die Welt jemals besser machen! Eigentlich könnten wir auch ohne den ganzen schnick schnack leben.

  • Fabien Roehlinger
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    18.11.2011 Link zum Kommentar

    Aus meiner Sicht wäre es aber eben das, woran die Ärzte und Kassen arbeiten sollten. Das würde tatsächlich dabei helfen Kosten zu reduzieren und auch gleichzeitig eine bessere Kommunikation zum Arzt herzustellen.

    Aber Du hast wahrscheinlich Recht, wenn Du sagst, dass das Ärzte aktuell noch abschrecken würde. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass wahrscheinlich die Systeme noch gar nicht dafür ausgelegt wären.

  • @Fabien: Da steht der normale Ablauf entgegen. Theoretisch wäre es schon möglich, aber in der Praxis kann sich der Arzt nur während der Behandlung die Zeit nehmen, die Daten zu kontrollieren. Alternativ noch, wenn man ihm das PDF per Email schickt und er darauf antwortet. Eine automatische regelmäßige Kontrolle müsste sich erst im Ärzte-Alltag und der Kassenabrechnung etablieren.
    Ich glaube im Moment würde es die meisten Ärzte eher abschrecken, wenn man ihnen einen Online-Zugang überlässt. Das wird sicher kommen, braucht aber bestimmt noch ein paar Jahre.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
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    18.11.2011 Link zum Kommentar

    @Marcus Buschbeck: Oh Gott, Marcus. Das klingt wirklich sehr einseitig. Ich finde, Du differenzierst nicht. Es gibt natürlich auch die negativen Seiten. Aber es so überspitzt darzustellen, geht aus meiner Sicht zu weit.

  • Heute sind Smartphones nurnoch ein "Always on"-überwachungsgerät! Wir lassen unsere Nutzungsdaten und gewohnheiten speichern. Dass wir neuerdings auch aufm Telefon von Werbung bombaddiert werden, is anscheinend auch OK..

    Ich zweifle ein wenig, ob es wirklich noch Smartphones sind, denn:Sie sind nicht mehr autark und wir haben längst nicht mehr die kontrolle über unseren Taschencomputer.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    18.11.2011 Link zum Kommentar

    Es wäre aber wünschenswert, wenn diese Daten direkt Ärzten zugänglich gemacht werden könnten. Ist das bereits so?

  • Die Ärzte sind in der Regel sehr positiv überrascht. Die normale Variante ist ja, dass der Patient selbst 1 oder 2 mal am Tag misst und die Werte notiert. In der kurzen Zeit einer Behandlung ist es schwer, nur aus den Zahlen etwas abzuleiten. Gerade, wenn der Blutdruck schwankt. Bei meiner App bekommt man ein mehrseitiges PDF mit verschiedenen Auswertungen. Neben der direkten Werte gibt es eben auch eine Grafik mit dem statistischen Median. Da erkennt man auf einen Blick Änderungen, z.B. weil man die Medikation geändert hat. Das erleichtert die richtige Einstellung der Werte enorm, was ja bei Behandlungsbeginn die Aufgabe des Arztes ist. Das erkennen die Ärzte und geben das in der Regel auch als Feedback.
    Ich bekomme auch täglich Dankes-Emails von Nutzern, daher gehe ich mal davon aus, dass die App einen wichtigen Stellenwert hat. Ich wurde sogar "gezwungen" Spenden anzunehmen, weil die App kostenlos ist. ;-)
    Aber ich verstehe das auch. Ich bin ja selbst Betroffener und habe meine Blutdruckwerte seit 2007 gespeichert. Das ist einfach echt spannend, wenn man im Nachhinein den Verlauf betrachtet und z.B. die Änderungen bei der Geburt eines Kindes oder ähnlichem sieht. Da verstehe ich die Quantified-Self-Bewegung auch.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    18.11.2011 Link zum Kommentar

    Danke, Horst, für den Blick hinter die Kulissen. Das finde ich spannend. Wie sieht es denn aus Deiner Sicht mit der Verbindung zu den Ärzten aus?

  • Was die Gesundheit angeht: Ja, das sind großartige Möglichkeiten. Ich bin Entwickler der BlutdruckDaten-App. Ich finde die Geräte mit direktem Anschluss ans iPhone zwar interessant, aber man kann auch mit einem normalen Gerät messen und die Werte in der App notieren. Beim Blutdruck sind das ja nur 3 Zahlen. Dafür kann man ein deutlich günstigeres Messgerät nehmen und bei der Anschaffung vor allem auf die Messgenauigkeit achten. Wobei laut Tests die iPhone-Geräte nicht schlecht sind. Normale Geräte kosten ab 10 Euro und der letzte Testsieger der Stiftung Warentest liegt knapp über 30 Euro. Die Verbindung zum Smartphone wird in Zukunft sicher besser werden. Android ist dafür bereits im System vorbereitet. Wobei ich auch schon an Lösungen wie Spracheingabe oder Fotografieren des Messgeräte-Displays gedacht habe.
    Wichtig ist bei mir die Unabhängigkeit vom Messgerät. Ich habe davon nämlich mehrere und will dann überall die Daten eingeben. Im Fall von BlutdruckDaten ist das deswegen auch eine Cloud-Lösung mit Zugang auch vom Browser und sogar iOS (sorry ;-) ).
    Anhand der Rückmeldung von Nutzern kann ich absolut bestätigen, dass die Nutzung solcher Apps auch sinnvoll ist. Ich bekomme immer wieder Emails, bei denen die Behandlung sich deutlich verbessert hat, weil die Werte gut protokolliert waren. Mit guten statistischen Auswertungen sind wirklich tolle Rückschlüsse möglich. Ich finde es immer wieder toll, wie man bei einer Auswertung über mehrere Monate am Median einzelne Ereignisse ablesen kann. Einige schreiben mir sogar, dass eine 24-h-Langzeitmessung vermieden werden konnte.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    18.11.2011 Link zum Kommentar

    Zum Thema Rohstoffe und Smartphones: Das liegt sehr stark an uns selber, ob das zu einem Problem wird, oder nicht. Viel Elektronikschrott wird von uns selber achtlos weggeschmissen, anstatt es zu recyceln. Wenn Ihr die Telefone wieder an Verwerter zurückgebt (Ihr bekommt sogar noch Kohle dafür!), wird das nicht zu einem Problem werden.

    Zum Thema "Wird es genug Geld geben, damit jeder ein Smartphone erhält": Ich bin bewusst im Artikel nicht auf Android eingegangen, um ihn nicht polemisch wirken zu lassen. Aber Android hilft dabei Smartphones sehr billig werden zu lassen (außer Microsoft und Andere holen sich jetzt langsam von jedem Kohle). Es gibt wiederum Hilfsorganisationen, die sehr armen Menschen Zugang zu modernen Technologien ermöglichen wollen. Wissen ist a) Macht (politische Umbrüche) und b) ist es auch Bildung. Bildung wiederum ist der Schlüssel zu wachsendem Wohlstand. In Afrika wird das sukzessive angegangen. Und es gibt hier auch Erfolge zu vermelden. Es ist ein weiter Weg. Aber man fängt ihn an zu gehen.

    Zum Thema "Seltene Erden": Aktuell liegen die meisten Seltenen Erden in China. Es wurde aber ein gigantisches Rohstofffeld im Meer gefunden, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Es wird also kaum Engpässe bei der Herstellung geben. Wichtig ist, dass wir dennoch nachhaltiger produzieren. Da müssen aber auch WIR unseren Mindset ändern und einfach mal sagen, dass wir nicht um jeden Preis alles billig haben wollen. Billig bedeutet oft auch, dass es nicht nachhaltig produziert wurde.

  •   14

    Smartphones verbessern die Welt. Es wird schwer sein, die Edelmetalle für die Bauteile zu kriegen. Ich hab in diesem Zusammenhang Bilder gesehen von Kindern in Afrika die auf Müllhalden danach suchen. Es sei aufzuwiegen wieviel Leid diese Technologie bringt und in wie sie uns hilft. Und ob sie den gleichen Leuten hilft denen sie Leid und Armut brachte.
    Ich weiß nicht was der Afrikaner denkt wenn er da im Müll nach den Edelmetallen für uns sucht.
    Weiß er überhaupt was daraus gemacht wird und wie das funktioniert?

    Ein Smartphone kann auch nur da die Welt zum positiven ändern, wie in Lybien oder Syrien, wenn die Bevölkerung so viel Geld hat sich eines zu kaufen.

  •   9

    Es gibt viele Positiven Seiten von Smartphones, wie in diesem Blog beschrieben.
    Jedoch muss das System im ganzen funktionieren. Es wird nichts bringen, dass ein Diabetiker ein Smartphone mit medizinischen Zubehör besitzt und alles macht, was er machen muss.

    Denn dort muss dann auch der Arzt mitspielen. Wenn dieser dann nicht auf solche Werte achtet, oder ein eventuelles automatisches Warnsystem nicht beachtet, oder nicht funktioniert, dann bringt es wenig, dass der Patient solch ein Smartphone besitzt.

    Von der komplexität der im allgemein erfassten Daten und deren Verarbeitung sollte man dort auch nicht aus den Augen lassen.
    Dort werden (ich nenn sie einfach mal so, zum besseren Verständniss) viel mehr Verweise benötigt, als z.B. von SAP in einer großen Firma.

    Ein Beispiel:
    Ein Herzpatient mit einem mit medizinischen Zubehör ausgestatteten iPhone hat einen Herzinfakt.

    Die Software muss diesen erkennen und auf sich Aufmerksam machen.
    Es muss ein SOS Signal an einen in der nähe befindlichen Arzt schicken. Dazu muss es den Standort der Person feststellen und eine Anfrage abschicken, welcher Notarzt Dienst hat und frei ist.

    Dann wird dieser Benachrichtigt, wo der Mensch ist und was er hat. Nun würde der Notarzt los fahren und mit hoher Wahrscheinlichkeit dessen Personaldaten abfragen, sowie sein Krankheitsbild usw...

    Nur ein Beispiel ^_^

  • Die Sache mit dem medizinischen Nutzen kann ich bezeugen. Jemand aus meinem näheren Bekanntenkreis hat ein Herzproblem und hat einen Minidefibrillator eingesetzt bekommen. Seine Krankenkasse hat ihm ein iPhone gestellt mit dem der Defi in Verbindung steht. Wenn was passieren sollte löst das iphone automatisch Alarm aus und macht die Leute aus der Umgebung auf auch aufmerksam und ruft eigenständig einen Krankenwagen mit GPS genauen Ortung zu sich.
    Ich finde das echt beeindruckend was schon so alles möglich ist.

  • wären dann innerhalb von 9 jahren 12 mal so viele wie jetzt

  • 5 Milliarden Smartphones ist nur ne kleine Halde voll.

  • Ich frag mich nur, woher die Rohstoffe für 5 Mrd. Smartphones kommen sollen...?!

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