Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
1 Min Lesezeit 15 mal geteilt 37 Kommentare

[Video] Motorola XOOM und der Klassenraum der Zukunft

(Bild: Slashgear)

Ich persönlich glaube ja auch daran, dass in nicht allzu ferner Zukunft Tablets ein Standard-Hilfsmittel in Schulen und an Universitäten sein werden. Diesbezüglich gab es schon diverse Pilotprojekte, von Motorolas „Classroom of the 21st Century“ hatte ich bisher noch nichts gehört.

In einem Video, das Motorola veröffentlicht hat, sprechen Schüler, Lehrer und andere Verantwortliche der San Dieguito Union High School über ihre Erfahrungen mit dem Motorola XOOM, das dort seit November letzten Jahres im Einsatz ist.

Natürlich ist das Video auch als Promo-Clip von Motorola anzusehen, dementsprechend ist es auch geschnitten und produziert, trotzdem finde ich es interessant, welche Punkte dort zur Sprache kommen. Dies auch zumal diejenigen, die im Video zur Sprache kommen, keine für eine Werbung engagierten Schauspieler, sondern echte Schüler und Lehrer einer öffentlichen Schule sind.

Wie seht ihr den Klassenraum der Zukunft? Ausgestattet mit Android-Tablets, wie dem Motorola XOOM?

Quelle: Slashgear.com

37 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Der Michi K. Unser Apple Mitarbeiter..... Was bekommt man bei Apple so, bei Android Seiten zu Posten...?

  • Was ein Eigentor von Motorola...
    Man sieht in dem Video doch nur, wie die Kids mit dem Ding rumspielen (Market, Twitter, Malen). Ich hab das Xoom ja selber und ich weis, dass es (im Studium) massivst ablenkt.

    So wird daraus sicher kein Klassenraumschlager.

  • In Deutschland wird die ganze Sache (ebenso wie die Pläne von Apple) am Datenschutzgesetz scheitern. Denn die Accounts liegen in den USA.
    Es wird lediglich als Privatsache für einzelne Schüler eingeführt werden können.

    Aber ob an allgemeinbildenden Schulen einzelne Schüler einer Klasse die Erlaubnis bekommen werden, an Stelle der üblichen Arbeitsmittel ein Tablet benutzen zu dürfen, da habe ich meine Zweifel. Es geht in Deutschland um die Produktivität im Unterricht. Der Spielcharakter bei diesen Geräten ist einfach zu hoch.

  • $15 ist nichts? 5 Bücher machen schon $60 und das jedes Jahr. Dann wurde aber nur ein Teil auf eBook umgestellt.
    Papier und Stift braucht man trotzdem, denn keiner wird seine Texte und Formeln in das Gerät eintippen. Zumal es auch noch dazu gehört mit der Hand zuschreiben.
    Wörterbücher und Atlanten braucht man trotzdem wieder als Buch (für Prüfungen), sofern man das Tablet nicht einschränken kann.


    Und ich habe noch Hefte bei Lehrer abgeben müssen... soviel zur Rückmeldung ;)
    Und ja man könnte wieder eine App schreiben, nur was hat dann das interaktive eBook für einen Sinn, wenn man am Ende dann doch wieder eine weitere App öffnen muss.

    Zum einschränken der Funktionen:
    Man könnte auch fragen: MUSS ein Lehrer Bücher nach Spickzettel absuchen? Muss ein Lehrer schauen was die Schüler gerade treiben?

  • @SuperSam
    Ja, aber ist das auch effektiv ein Vorteil, der für Schulen oder Lehreinrichtungen auch zählt? Es gibt ja erstmal wesentlich wichtige Faktoren als die Möglichkeit den Hersteller zu wechseln.


    @Andy N.
    Es gibt durchaus einige Schulen und vor allem jede Menge Unis, die mit Macs arbeiten, daher habe ich es erwähnt.

    Eine Uni kann auch sagen "Wer ein iPad hat, kann sich unser App oder unser Sachbuch laden, wer nicht der besorgt sich eben das Buch" !? Dafür muss man keine Wahl schaffen. Wenn die Entwicklung für ein App sich unter iOS lohnt, unter Android aber nicht (nur Beispielhaft), dann ist es eben ein Zusatzangebot für iPad User. Zudem bestimmen es ja nicht die Unis, sondern die Herausgeber der Bücher. Wenn dieser Buch als normales Buch und seine digitale Version als iPad-Sachbuch rausbringt, dann hat die Uni darauf keinen Einfluss.

    Welche Werkzeuge sollen das denn sein die es schon am PC gibt? Warum MUSS der Lehrer zum genannten Fall in der Lage sein? Ist das nicht individuell? Und wenn die iPads von der Schule kommen, dann richtet man sie einmalig so ein, alles andere läuft dann per Passwort. Fertig. Und wieso MUSS der Lehrer eine Rückmeldung bekommen? Das bekommt er doch bei analogen Methoden auch nicht!? Und wenn es doch sinnvoll ist, warum sollte das bei einem App unter iOS oder jedem beliebigen anderem System nicht gehen? Anbindung an den Server und fertig. Wie gesagt, was MUSS, das entscheidet jede Lehreinrichtung und womöglich noch jeder Lehrer selbst. Und da es ja Mittlelfristig eh nur ein ZUSATZangebot ist, gibt es ein MUSS eh nicht.

    Nein es ist nicht Apple untypisch, es ist vielleicht mit Vorurteilen behaftet untypisch, ansonsten ist es schon seit dem ersten Tag des iPads so (obs beim iPhone von Anfang an möglich war weiß ich nicht). Ich kann auch heute schon eBooks per Emails empfangen, auf einen Server oder Dropbox zugreifen, und sie mit iBooks (oder 3rd Party Apps) öffnen. Alles out-of-the-Box. Und da das Author-Programm eine Exportfunktion hat, steht dem auch nichts entgegen, wurde sogar extra so bei der Vorstellung gesagt. Erstelle das Sachbuch, exportiere es, leg es in die Drop Box, und alle Studenten/Schüler die Zugriff auf die Dropbox haben können es direkt mit iBooks öffnen.

    Du hängst dich ein bisschen zu viel an diesem leihen fest. Es ist ja nun bei weitem nicht so, das alle Bücher geliehen wären. Das ist eher bei der Minderheit der Fall. Zudem kosten die Bücher ja auch MAXIMAL 15$ und Eltern sollte man mit den Vorzügen einer solchen Variante (Interaktive Inhalte sorgen für bessere Lernergebnisse, es sind mehr Inhalte wie Galerien oder Videos möglich, es gibt direktes Feedback mit Tests, das Kind schleppt kaum noch etwas auf dem Rücken, die Inhalte sind aktuell, man braucht kein Papier, Stift, Lernkarten und weitere Sachen, usw, usw) sehr sehr leicht überzeugen können das dies extrem gut investiertes Geld wäre. Und zudem weißt du ja nicht ob Apple vielleicht in einem halben Jahr schon solch eine Leihfunktion einbaut. Daran wird es wohl kaum scheitern.

  • "99% der Lehreinrichtungen Windows oder Mac OS"

    Finde es lustig, dass Du hier noch OSX erwähnst, denn im Endeffekt spielt das wohl in Deutschland kaum eine Rolle.
    Linux dagegen wird relativ häufig eingesetzt, gerade an Unis.

    Dennoch sollte man zwischen Unis und Schulen unterscheiden. An Unis müssen sich die Studenten selbst ein Gerät kaufen, sofern sie ein wollen, an Schulen wird den Schülern eins verliehen. So müssen Unis alle OS unterstützen wogegen Schulen frei Wahl haben und ihr System darauf aufbauen können.

    Dennoch glaube ich, dass gerade für Schulen Android große Chancen bietet. Dem Lehrer kann das selbe Werkzeug in die Hand gegeben werden, welches schon an PCs vorhanden ist. Das geht bei Apple nicht. Jetzt kann natürlich wieder jemand sagen, dass es Administrationswerkzeuge gibt, das hat aber nichts damit zu tun.
    Der Lehrer muss zum Beispiel in der Lage sein, alle anderen Funktionen/Apps zu sperren und nur eine App zugänglich machen. Es reicht auch nicht, dass die Schüler irgendwelche Aufgaben lösen, der Lehrer muss eine Rückmeldung bekommen.
    Damit Tablets im Unterricht eingesetzt werden können fehlt noch einiges. Nicht nur eBooks oder Apps.

    Und noch etwas zu Apple neues Modell:
    Es ist unwahrscheinlich, dass man erstelle Bücher einfach so per E-Mail oder Dropbox tauschen kann. Das wäre schon sehr Apple-untypisch.
    Das eigentliche Problem sehe ich aber, dass Apple nicht vorsieht, dass Schulen Bücher verleihen können. Jeder der Eltern muss das Buch für ihre Kinder kaufen. Das wird ein teurer Spaß für die Eltern und wird sich deshalb wahrscheinlich nicht durchsetzen.

    @Rapha:
    Google hat eine Bücher App und einen Abteilung im Market, nur eben noch nicht in Deutschland.

  • "Natürlich kann man Apps schreiben, aber da hat dann Android keinen Vorteil durch Open Source. Denn die Apps kann man auch für iOS, Winodws Phone oder Windows 8 schreiben. Mit dem Unterschied, das es sie für iOS schon gibt und Android eben die bekannten Nachteile hat die Hugo Strange aufgezählt hat, die so ein Ergebnis wie Apple es mit den neuen Sachbüchern präsentiert hat, nicht zulassen."

    Der Vorteil eines speziellen Androids-Apps vor einer iOS-Variante wäre doch dass man nicht von einem Gerät eines Herstellers wie Apple angewiesen wäre, so ein Android-App würde dann auf jedem Android-Device laufen. Ein iO-App nur auf dem Ipad. Zudem könnte die App auch gerne OpenSource sein, nur wird dass wegen dem von den Verlagen wohl verlangten DRM kaum gehen. Das es Tablets mit Windows-Phone gibt wäre mir sehr neu...

  • Das Motorola-Video ist doch völlig an der Realität vorbei. Also entweder hat sich der Schulalltag in den letzten 15 Jahren komplett verändert oder ich habe was verdrängt. Aber "Musik machen" und "Malen" waren nicht unsere Hauptbeschäftigung... Ein Konzept für den Schuleinsatz sollte doch etwas mehr beinhalten, als diese zwei Aspekte... EBooks werden gar nicht angesprochen, interaktive erst recht nicht. Ein Konzept zur Leistungskontrolle bzw. Korrektur von Aufgaben wurde nicht gezeigt, genausowenig wie das gemeinsame Lernen funktionieren soll... Eine vernünftige eLearning-Plattform mit einer guten und einfachen (damit der Lehrer Material auch selbst erstellen kann) Authorware hätte ich sensationell empfunden, aber so ist es nur ein Spielzeug, dass sich vermutlich nicht durchsetzen wird...

  • @SuperSam

    Ja, es gibt Linux Distributionen, und wie ich auch sagte, vielleicht macht sich auch irgendeine Community die Mühe, eine Android Version zu erstellen die gut auf Schulen angepasst ist. Das ist nicht das Problem. Aber wie du sicher weißt, nutzen trotzdem 99% der Lehreinrichtungen Windows oder Mac OS. Da es nämlich unmöglich ist, eine Version zu erstellen die allen Ansprüchen gerecht wird, da jeder andere Ansprüche hat und es in der Praxis niemanden gibt, der das Recht hätte zu bestimmen was allgemein Gültig ist. Es geht also nur über die Schiene Angebote zu machen wo die jeweiligen Institutionen sich das richtige rauspicken. Und das wiederum geht dann nur über kommerzielle Projekte (mit wenigen Ausnahmen). Oder meinst du, die Unis erstellen selbst ein angepasstes Android ROM, schreiben spezielle Apps, bauen einen Vertrieb auf, usw? Das ist finanziell unmöglich und vor allem unnötig.

    Natürlich kann man Apps schreiben, aber da hat dann Android keinen Vorteil durch Open Source. Denn die Apps kann man auch für iOS, Winodws Phone oder Windows 8 schreiben. Mit dem Unterschied, das es sie für iOS schon gibt und Android eben die bekannten Nachteile hat die Hugo Strange aufgezählt hat, die so ein Ergebnis wie Apple es mit den neuen Sachbüchern präsentiert hat, nicht zulassen.

    Aber es ging ja auch eben nicht um ein spezielles App, sondern den Vorwurf der kommerziellen Firmen die dahinter stecken, bzw. den geschlossenen Systemen. Und demnach würde ein App auch nicht ausreichen, man bräuchte eine eigene unabhängige Distro, die es in der Praxis aber niemals geben wird.

  • Moin,

    Ich schreibe mit meinem Transformer in der Schule mit und es funktioniert super, nur ist es halt so, wie mit einem Netbook. An der Schule haben wir auch Linux (selber gemacht mit Live Scheiben für zu Hause), nur richtig was bahnbrechend neues ist es auch nicht. Die Idee von Apple ist mal wieder genial, genau so was brauchen wir, nur halt frei. Schulbücher sollten z.B. über die Schule kostenlos "ausgeliehen werde". Das Problem liegt meiner Meinung nach an Google. Android braucht ein eigenes Ökosystem wie bei Apple, dass muss andere "Markets" ja nicht ausschließen. Einheitliche Software-Grundlagen usw.
    Google muss endlich mal was machen, es gibt immer noch keine gescheiden Tablet und Telefon apps (Ausnahmen bestätigen die Regel). Google muss meiner Meinung nach Standarts machen, an die sich dann z.B. alle Verlage halten. Goggle braucht eine eigene Bücherapp usw.

  • "Und was wäre daran so schwierig ein Android-App zu schreiben dass auf jedem Android-Device funktioniert und mit dem man die Schul-Ebooks lesen könnte? Während es möglich ist Millionen von Musiktiteln mit jedem Android-Phone hören kann und nur für Leute die dafür bezahlt haben... ist es umöglich einen Zugriff auf ein paar Schulebooks zu erreichen?? ^^"

    Unterschiedliche Hardware, softwareversionen und, womöglich der wichtigste Grund bezogen auf Bücher mit interaktiven Inhalt, unterschiedlichste Bildschirm Formate und auflösungen. Das ist dann schon was anderes als ne mp3.

  • "Doch auch nach 20 Jahren gibt es keine Linux Distribution speziell für Lehreinrichtungen, obwohl es theoretisch so toll wäre und man nicht von kommerziellen System wie Windows, usw abhängig wäre. Aus exakt den gleichen Gründen warum es auch an einer Umsetzung, oder zumindest an der Integrierung (das jemand eine passende Version entwickelt ist nicht SO abwegig) spezieller Android oder anderen OS Systemen scheitern wird."

    Muss ich jetzt nicht versehen oder? Erstens gibt es Linux-Distributionen für Schulen:
    Nur ein Beispiel: http://www.skolelinux.de/

    Und was wäre daran so schwierig ein Android-App zu schreiben dass auf jedem Android-Device funktioniert und mit dem man die Schul-Ebooks lesen könnte? Während es möglich ist Millionen von Musiktiteln mit jedem Android-Phone hören kann und nur für Leute die dafür bezahlt haben... ist es umöglich einen Zugriff auf ein paar Schulebooks zu erreichen?? ^^

  • @Andy N.

    Keine Angst, ich wahr lang genug an einer Uni ;) Nur weißt du doch sicherlich auch, das die Bibliothek nicht der einzige Bezugspunkt ist, sondern man dort in erster Linie Bücher leiht die man temporär für ein gewisses Themengebiet braucht. Alles andere wäre auch Quatsch, da ja sonst immer das ganze Semester das gleiche Buch leihen möchte, für das komplette Semester.

    Dieses System kann es auch weiterhin geben, selbst wenn alle Studenten auf Tablets setzen, dürfen sie doch weiterhin für Spezialfälle normale Bücher leihen!? Und eventuell lässt sich das auch elektronisch umsetzen, auch wenn das dort mit dem verleihen und zurückgeben etwas komplizierter ist. Aber dort gibt es eben keinen Unterschied zwischen iOS, Android oder irgendeiner anderen Plattform. Warum sollte man unter iOS nicht so ein App anbieten dürfen? Es ist ja nichtmal abwegig, das Apple vielleicht sogar selbst einen Verleih der Sachbücher startet, machen sie bei Filmen ja auch schon und haben somit schonmal die Mittel und das Know How.

    Ich habe nicht gesagt das ein Lehrer ein komplettes Sachbuch schreibt. Aber es gibt doch immer wieder Lehrer die hervorragende Hands Outs selbst gestalten. Inklusive Texte, Grafiken, Fotos, usw. Warum sollten diese nicht das gleiche als Sachbuch fürs iPad machen, sofern die Klasse iPads nutzt? Der Aufwand ist sicherlich nicht höher, das Ergebnis aber besser. Er braucht es ja dann auch nicht im Store anbieten, sondern verschickt es per Mail oder legt es auf einen Server oder in eine Dropbox. Und wenn das über die Jahre immer besser wird, was spricht dann dagegen das er es auch im Store anbietet, wenn alle davon begeistert sind? Es muss ja keine Standardlektüre sein, es reicht doch wenn damit auch anderen Schülern geholfen wird, wenn diese Umsetzung besonders gut ist. Das ist eben etwas, was mit der normalen Buch-Lösung nicht möglich ist. Man könnte doch sogar ein Klassenprojekt daraus starten, wo alle gemeinsam Grafiken und Fotos erstellen, usw. Vielleicht sogar in Kooperation mit dem Informatikkurs. Dann setzt man es in den iBook Store und sagt dazu, das es von einer Klasse gemacht wurde, damit jeder weiß was ihn erwartet. Oder Universitäten die 3D-Moddeling und/oder Videoschnitt Kurse anbieten setzen sich mit Lehrern für ein Projekt zusammen und sehen das als Übung, hochwertige Materialien zu erstellen. Da braucht man keinen Verlag für und vor allem kein Kapital, eben im Gegensatz zu jetzt. Man könnte deine Aussage auch auf das Jahr 2007 ummünzen: "Jaja, die 3 Studenten Freunde bauen mal eben Gran Theft Auto nach, ist klar". Guck dir die AppStore Situation an. Da machen die 3-Freunde-Firmen oft den gleichen Gewinn wie die großen.

    Wie gesagt, es ist völlig egal wie die Firmen heute arbeiten, Fakt ist, das alle bekannten Verlage zumindest in den USA dabei sind und begeistert von der Author-Software sind. Da sind Spekulationen also völlig unnötig.

    Du kannst die Bücher über 100 Wege vertreiben. Per Email, im Intranet auf einem Server, auf der Homepage des Lehrers, in einer DropBox, eben ganz normal wie jede andere Datei, und wie bei jedem anderen Tablet. Das gehört wieder zu den Mutmaßungen, in geschlossene Systeme bekommt man nichts rein. Wenn man das alles so liest muss man sich ja echt fragen, warum man mit diesen Vorstellungen nicht total verwundert ist das sich das iPad so gut verkauft. Da scheint ja angeblich gar nicht so funktionieren!?

    Und noch mal wie gesagt, die Kindersicherung ist unter iOS sehr ausgeprägt. Und auch die Fernverwaltung, auch wenn das natürlich in erster Linie für Firmen gedacht ist. Dafür braucht man kein eigenes System. Sicherlich, THEORETISCH wäre es die beste Lösung, aber praktisch einfach nicht umsetzbar (wer soll das machen und wer legt das fest? Da wird es nie eine Einigung geben). THEORETISCH wäre Linux auch das optimalste System für Schulen. Doch auch nach 20 Jahren gibt es keine Linux Distribution speziell für Lehreinrichtungen, obwohl es theoretisch so toll wäre und man nicht von kommerziellen System wie Windows, usw abhängig wäre. Aus exakt den gleichen Gründen warum es auch an einer Umsetzung, oder zumindest an der Integrierung (das jemand eine passende Version entwickelt ist nicht SO abwegig) spezieller Android oder anderen OS Systemen scheitern wird.

  • @Michi K.: Bitte schau Dir doch bitte zuerst mal eine Uni-Betrieb an, oder den eine Bibliothek.
    Die Bücher werden von den Unis gekauft und verleihen diese weiter an ihre Studenten. Der Verlag verkauft einmal die die Bücher und hat dann damit nichts mehr zu tun.
    Und warum sollen die Unis kein eigenes System hin bekommen? Du tust ja gerade so, als ob die Welt nur aus Apple und Google besteht. Es gibt zahlreiche kleinere Unternehmen, die diese Aufgabe gerne übernehmen würden. Bibliotheken haben zudem eh schon Systeme für ihre Bücher, warum sollen sie es dann mit eBooks nicht mehr hin bekommen?

    Und ja genau... ein Lehrer schreibt ein Buch, macht die Fotografien, Videoaufnahmen, Illustrationen und was sonst so dazu gehört, ganz alleine... und dann alles so, dass es ansprechend und pädagogisch wertvoll ist... ja genau...
    Hinter den Büchern die in den Schulen gelesen werden werden immer Verlage stecken. Und diese verwenden aufwendige Software (vom Umfang). Der Anspruch wird denke ich schon sein, dass die Software bekommen, die damit kompatibel ist. Und hier sind wir wieder beim Thema: Es gibt nicht nur Apple und Google, es werden sich schon Firmen finden die es machen werden ;)
    Aber nehmen wir mal an ein Lehrer erstellt mit der von Apple zur Verfügung gestellten Software Arbeitsblätter. Das wäre ja möglich. Wie bekommen dann die Schüler diese auf ihre iPads, ohne dass der Lehrer die Arbeitsblätter in den Store laden muss?

    Ich denke die vernünftigste Lösung ist schon ein angepasstes System, mit dem der Lehrer beispielsweise Zentral das Internet oder Apps frei schalten kann und zentral sehen kann, was die Schüler gerade machen oder Ergebnisse einsammeln.

    Demnächst wird ein Android für Behörden und Unternehmen kommen (SE Android) eins für Schulen wird sicherlich auch folgen.

  • Es geht doch nicht um Apple vs Android. Tatsache ist wenn man eine Lösung auf Basis von Android in der Schule verwenden würde man nicht auf einen Hersteller angewiesen ist! Man kann dann Tablets von Samsung, Motarolla und Co. verwenden und ist nicht auf einen Anbieter angwiesen. Man kann auch Problemlos von einem Hersteller auf den anderen welchseln. Auch die Verlage könnten sich auf eine Android-App einigen und die Ebooks direkt verkaufen ohne dass Google oder sonstwer noch extra Geld verdient.

    Noch lieber wäre mir eine Lösung auf reiner Linux-Basis aber dazu gibt es noch kaum Tablets...

  • Am ende wird sich der Hersteller mit dem besten Preis/leistungsverhältnis behaupten können. Immer hin reden wir hier von Schulen (Staatlichen schulen) die sind froh wenn sie alte PC´s von unternehmen geschenk bekommen oder zumindest für einen fairen Preis. Hier sehe Ich einfach Apple in seher weiter ferne weil schon selbst in Großunternehmen die meisten Laptops, Pc´s von HP sind. Denke das hier Google punkten wird.
    Der Kampf von Microsoft und Appel PC´s besteht doch heut noch wobei ja klar ist das Microsoft durch die verschiedene hersteller (HP,Sony... ) schon lang bei den PC´s gewonnen hat.

  • Diese ewigen Streitereien zwischen Android-Anhängern und Apple-Jüngern, ist irgendwie schon recht amüsant. Klingt immer so ein wenig wie wenn sich kleine Jungs streiten, wer das schönere Matchboxauto hat, oder welcher Vater der bessere ist: "Mein Papa ist Lokomotivführer ätsch, na und meiner ist Astronaut."
    Ich denke mal der Bildungsmarkt ist gross genug, das für beide Kontrahenten genug vom Kuchen abfällt.

  • Ich verwende mein Xoom Wifi fast ausschliesslich zum Lesen. Ich habe bei Kindle ebooks gekauft, bei Zinio Magazine aboniert und auch das Android Magazin kaufe ich regelmässig. Dazu kommen noch die Emails und natürlich täglich mehrfach der Blick auf AndroidPIT.

    Ich lese sämtliche Dinge im Querformat. Einerseits bieten diverse Reader die Möglichkeit, die Schriftgröße anzupassen und andererseits ergibt ein Doppeltouch eine Vergrößerung auf gut sichtbare Magazine.

    Bei der Verwendung im Schulbetrieb bin ich, was Android betrifft, nicht so optimistisch. Es gibt in unserem Bundesland in Österreich eine einzige IPad-Klasse als Schulversuch mit engagierten Lehrern, aber das spezifische Lernmaterial fehlt für Android völlig. Ich selbst habe nur 2 Enkel im Vorschulalter, aber auch für deren vorschulisches, spielerisches Lernen gibt es keine Anwendungen in deutscher Sprache. Einige englischsprachige habe ich auf meinem Tablet installiert und muß das Bild ohne Ton ausreichen. Eigentlich schade, dass sich keine Entwickler an diese Materie heran trauen. Klar gibt es Wikipedia und Lexika, aber die sind kein klassischer Lernstoff für irgend eine Schulstufe.

    So erscheint mir dieser Blog sehr, sehr optimistisch für Europa, vielleicht geht es in den USA. Dass sich Motorla dort mehr anstrengt, sieht man daran, dass ich für mein USA-XOOM bereits Ice Cream Sandwich 4.0.3 erhalten habe.

    Liebe Grüße, Joe

  • @Andy N.

    Richtig, ein richtiges Schulbuch wird nicht von einem alleine erstellt. Aber zum einen geht es ja nicht nur um festgelegte Schulbücher sondern auch um Bücher für Studenten, Azubis, selbstlehrende, Meister, usw, usw. Da hilft alles was gut ist. Und zum anderen gibt es ja bis jetzt nur Bücher von großen Verlagen, eben weil der fleißige Lehrer nicht mal eben sein selbstgemachtes, vielleicht ziemlich gutes kleines Lehrbuch überall vertreiben kann. Ist doch das selbe Prinzip wie schon beim AppStore, wo der Heimentwickler auf einmal die gleiche Chance hat wie ein großes Studio. Und vor allem geht es ja nicht darum, das es für alle und jeden ist. Statt das der Lehrer Hands-Outs erstellt, macht er dieses interaktive eBook. Der Aufwand ist denke ich in etwa der selbe, das Ergebnis allerdings um Welten besser.

    Was für eine Software haben Verlage denn? Um ihre eigenen Bücher zu erstellen und vielleicht noch um ein eBook daraus zu exportieren. Aber sonst? Wo gibt es diese interaktive Bücher, die über eine interaktive PDF hinausgehen? Und die Software von Apple braucht auch gar keine Anbindung. Texte und andere Inhalte kann man per Drag&Drop oder per Copy&Paste einfügen, oder generell importieren. Und auch die Gestaltung kann völlig frei sein. Diese ganzen Fragen brauchst du dir aber eigentlich gar nicht zu stellen, denn ALLE bekannten Verlage in den USA sind bei der Lösung von Apple mit an Board und predigen heute den ganzen Tag wie begeistert sie sind.

    Wieso braucht man eine Anbindung an das Uni Netzwerk? Die Bücher sind nicht speziell von der Uni, sondern vom Herausgeber. Und wie kommst du bitte darauf das Apple es verbietet Bücher umsonst abzugeben? Es wurde doch explizit gesagt, das jedes Buch kostenlos sein kann und kostenpflichtige nicht teurer als 15$ sein dürfen. UND kostenlose brauchen auch nicht über den iBook Store vertrieben werden, sondern dürfen direkt über die Webseite, per eMail durch Lehrer, oder wie auch immer weitergegeben werden. So kann man also auch nicht-öffentliche Bücher über die Uni verteilen. Zudem wäre eine Uni-App mit kostenlosen Inhalten auch im AppleStore kein Problem. Sogar mit kostenpflichtigen die dann über den AppStore vertrieben werden (für jede Uni günstiger als ein eigenes Vertriebsmodell). Wo kommen diese ganzen falschen Mutmassungen her? Kein Wunder das viele Haterboys so gegen das geschlossene Modell wettern, wenn das meiste aus Mutmassungen besteht.

    Der Rest ist dann wieder ein Problem in der Praxis. Ein Uni wird kaum ihr eigens App und ihre eigene Publisher Software schreiben und dann qualitativ hochwertige Inhalte vertreiben. Und wer soll diese Uni-Distro entwickeln? Eine feste Firma? Wer legt fest welche das ist? Oder eine Community? Da kommt dann ein riesen Kraut&Rüben Salat raus weil jeder etwas anders für wichtig hält.


    Und was hindert dich bei einem eBook daran quer zu lesen? Hast du es überhaupt jemals ernsthaft getestet?

  • Hallo
    Ich bin gerade in einer Weiterbildung. Ganz Klar weil eben IT-Brange auch das eine oder andere aktuelle Gerät da mit im Einsatz.
    Habe die letzten Tage meinen ersten Vortrag vollständig auf einem Xoom vorbereitet weil ich immer unterwegs war. Als erstes es geht genau so schnell wie auf einem Rechner wenn man davon absiht das man sich in jedes Programm erst ein arbeiten muss.
    Ein Kollege macht seine Vorträge zum Teil mit dem Appel und seine Erfahrun stimmt mit meiner Überein.
    Lernen und Arbeiten in der Form ist so weit es nicht Betriebssystemabhängig nicht geht möglich.
    Anders ausgedrückt entsprechende Hardware ist im oberen Preissegment definitiv vorhanden.
    Was mir dabei allerdings nicht so klar ist, die Geräte sind an bestimmten stellen empfindlich. Preise für keine Schule erschwinglich.
    Es wird Experiment bleiben müssen bis Geräte wie das Xoom in der Preisklasse unter 100€ fallen inclusive benötiger Zusatzsoftware.
    Übrigens der größte Teil der Leute lesen bei uns die Fachbücher schon so weit vor handen auf entsprechenden Geräten.
    Wäre eine Entlastung für Schulranzen und keiner könnte ein Buch vergessen mit zu bringen.
    Ein guter Ansatz der das erforschen aus meiner sicht interessant macht und für Schüler wie Lehrer einiges vereinfachen kann.
    Stundenplan und Hausaufgaben sind mit einem "abschicken " beim Lehrer und zum Beispiel die Matteergebnisse gleich mit Korrektur zurück.
    Viele Möglichkeiten die es im heutigen Schulwesen nicht gibt.

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!