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2 Min Lesezeit 8 Kommentare

Tablet in die Wiege gelegt – Vinci Tablet von Rullingnet kann in den USA vorbestellt werden

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Mit Tablets kann man wohl nie früh genug anfangen, zumindest sieht das Dr. Dan D. Yang so. Und da Dr. Yang die Gründerin der Firma Rullingnet ist, setzte sie ihre Vorstellung alsbald in die Praxis um. Deshalb gibt es nun also das  Vinci Tablet. Zielgruppe: alle Kleinkinder bis 4 Jahre Lebenserfahrung.

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, ich verstehe die Welt nicht mehr. Als ich 12 war, hatte ich meinen ersten Kontakt mit Spiel-Elektronik in Form eines Atari 2600. Zwei Dekaden später können Babys ihr eigenes Tablet sprichwörtlich in die Wiege gelegt bekommen. Das Vinci Tablet wurde zum erstem mal im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt, nun kann das Gerät zumindest in den USA (war irgendwie klar) vorbestellt werden. Der offizielle Launch ist in neun Tagen.

Bei dem Gerät handelt es sich um ein 7-Zoll großes Tablet, das dem Galaxy Tab nicht ganz unähnlich ist (auf der CES war es auch genau dieses, das für die Präsentation genutzt wurde) und das sich in einer kindgerechten Umhüllung befindet. Es läuft mit Android 2.2/Froyo, hat ein microSD-Kartenfach und eine 3MP Kamera an Bord (auch die Fotografen-Karriere kann nie früh genug anfangen). Die Auflösung liegt bei 800x480 Pixeln, ein 1GHz Cortex A8 Prozessor und 512 MB RAM liefern die Power.

Verwendet wurden für die Herstellung nur ungiftige Materialien, drahtlose Verbindungsmöglichkeiten gibt es keine, selbstverständlich um die Kleinen vor ungesunder Strahlung zu schützen. Sollen noch zusätzliche Apps wie weitere 3D-Spiele, Musikvideos und animierte Bilderbücher installiert werden, können die Eltern dies mittels der micro-USB-Schnittstelle machen.

Das Tablet gibt es in zwei Versionen. Die eine kostet 389 Dollar (269 Euro) und liefert eine Batteriedauer von drei Stunden. Die andere kostet 479 Dollar (332 Euro) und bringt dafür eine doppelt so lange Batterie-Lebenszeit und ein paar anspruchsvollere Apps. Hmm, ich weiß ja nicht. Ich glaube ich würde mein Kind doch lieber mit "echten" Büchern und Spielzeugen umgeben wollen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur altmodisch.

Quelle: engadget

8 Kommentare

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  • @Aaron: "echte" dreidemensionale Welt ... jetzt wo du es sagst ... sieht ja grafisch gar nicht so schlecht aus da auf der anderen Seite des Fensters.
    Coole Lichtefeckte, enorme Kantenglättung, hohe Auflösung und nciht ein Ruckler.... Krass. Hab gleich mal nen Foto gemacht! ;)

    Spass bei Seite.
    Was soll ein Kind < 4 Jahre bitte mit so einem Teil?

    Mobilee-App und dann das Tablet übers Kinderbett hängen?
    Sandkasten App damit man mit dem Kind nicht mehr auf den Spielplatz gehen muss ?

    Ist das Tablet dann auch Fingerfarbe fest? Ist der Micro USB Knete Resistent?
    Wie viel Gewicht und wie viele Stürze hällt das Glas aus?
    Und braucht das Kind dann eine eigene Kreditkarte um im Market oder bei Amazon einkaufen zu können?

    Vileicht gibt es demnächst ja auch tablets für Hunde oder Katzen.
    Mit einer realistischen "Baum-app", wahlweise zum gegenpinkeln damit man sich das Gassi-gehen erspart oder als Kratzbaum Variante für Mizi. Was ist mit einer "Katzenklo-App"?

    Mastercard hat es überdies in einem TV-Werbespot damals passend ausgedrückt:
    "Lieber mit dem Pappkarton spielen ... unbezahlbar!"

  •   34

    nichts wie her mit der teletubi App xD

  • Also ich finde es nicht überraschend dass hier alle so reagieren, genau mein Meinung! Aber das traurige ist dass in den USA oder Japan solche teile fur die kleinen sicherlich Käufer finden werden. Arme Kinder kann man da nur sagen...

  • Hmm, bin da auch ein wenig skeptisch, wird sich vermutlich auch eher in Japan als hierzulande verkaufen. Ich denke auch, die Kinder sollten erst mal überwiegend die "echte" dreidimensionale Welt erfahren, bevor man ihnen mit dem Digitalen kommt und sie sich dann im Kindergarten nicht mehr zurechtfinden (klingt vielleicht auch ein bisschen hart, obwohl ich wohl wie die meisten Kommentatoren hier nicht zur konservativen medienverachtenden Generation zähle (<20...).
    Was mich abseits davon wundert, ist die Akkulaufzeit. Keine Funkmodule, einiges an Platz für den Akku und dann nur drei Stunden Laufzeit? Das wäre lachhaft.

  • Ich habe nichts gegen Technik, besitze selbst ein Desire, HTPC, Lappy und Co.
    ABER, wenn man nun auf Kinder im alter von 0-4 abzielt ist dies wirklich mehr als daneben.
    Kinder sollen mit anderen Kindern spielen, überteuerte Papierbücher zerpflücken, essen und was weiß ich nicht noch.
    Meine fast 2 jährige Tochter kann zwar auch schon auf meinem Desire die Fotos hin und her wischen und weiß wie Hold raus geht, aber das hier geht zu weit.
    Boah, ich könnte der Erfinderin eine klatschen,...ohne scheiß... -.-
    Nehmt den Kindern nicht ihre wertvolle Kindheit!

  •   34

    Es wird sicher nicht lang dauern bis der Hersteller eine unabhängige wissenschaftliche Studie vorlegt die bestätigt das es sinnvoll ist einen Kleinkind solch ein Gerät in die Wiege zu legen. So und nicht anders läuft nunmal die Wirtschaft...

  • Was tut ein 0-4 Jahre alter Zwerg mit einem Tablet wenn ich nichtmal weiß was ich außer Telefonieren und surfen mit meinem Smartphone tun soll!? Das 7" Display möchte ich zudem nicht von Speichel, Essensrückständen etc befreien ;)

  • Nein keine Sorge, aus meiner Sicht bist du keinesfalls altmodisch. Vollkommener Schwachsinn wenn du mich fragst. Meiner Meinung nach sollten Menschen erst in den Genuss von solch einer Elektronik geraten, wenn sie klar zwischen einem geordneten sozialen Leben und der digitalen Welt unterscheiden können. Man kann Babys doch nicht von klein auf an solche Tablets oder ähnliches gewöhnen, da bleibt doch ein Teil des sozialen Lernprozesses auf der Strecke...oder bin ich vllt. auch mit meinen 19 Jahren schon zu altmodisch?? :D

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