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3 Min Lesezeit 47 Kommentare

Street View Kontroverse: Don't be evil, aber E-Mails klauen ist ok?

Google Street View Car
 

2010 wurde Google vorgeworfen, persönliche Informationen von WiFi-Netzwerken gestohlen zu haben, während Aufnahmen für Google Street View gemacht wurden. Googles Antwort darauf lautete, das das Unternehmen diesbezüglich keine Ahnung hätte. Nun sieht die Sache aber etwas anders aus und wie es scheint, wusste das Unternehmen aus Mountainview doch bescheid.

Ein Google-Mitarbeiter entwickelte damals ein Programm, dass nahegelegene drahtlose Netzwerke scannte und sensible Informationen der WLAN-Router auslas, während Bilder für Googles Street View aufgenommen worden. Damit aber nicht genug, denn wie ein paar Dokumente darlegen, erzählte dieser Mitarbeiter einigen seiner Kollegen über die Sache und über das, was genau er da tat.

Wie aus Dokumenten hervorgeht, die von der FCC (Federal Communications Commission) veröffentlicht wurden, wollte der Google-Mitarbeiter diese Informationen für „andere Google Projekte“ nutzen. Google hält dennoch an der Aussage fest, dass die zuständigen Senior Project Manager keine Ahnung hatten, was da lief.
Die "gesammelten" Informationen beinhalten 72 E-Mail-Passwörter, 774 eindeutige E-Mail Adressen und sogar eine E-Mail-Konversation zwischen einer verheirateten Frau und einem Mann, die beide „auf der Suche nach einer nicht-ehelichen Beziehung waren, inklusive Vornamen, E-Mail-Adressen und Wohnanschriften“. Aus irgend einem Grund (wir wissen nicht, wieso) hat die FCC aber entschieden, dass das Unternehmen NICHT schuldig sei, da dieses Sammeln von Daten irgendwie nicht illegal sei. Gleichzeitig hat die Kommission Google aber ein Bußgeld von 25.000 Dollar auferlegt, und zwar aufgrund der Behinderung der Untersuchungen.

Also, was bitte? Wie kann es denn sein, dass das Sammeln von privaten Informationen in dieser Form nicht illegal ist? Ich denke, wenn ich bei jemandem an den Briefkaste gehen und dort dessen Briefe öffnen und lesen würde, ich mich mit Sicherheit strafbar machen würde.

Dazu kommt noch, dass der betroffene Google Mitarbeiter, der hinter dem Programm steckt, aussagte, dass er keinesfalls gegen die Privatsphären-Richtlinien verstoßen habe, da die Street View Autos „keinem Nutzer für längere Zeit näher gekommen seien“ (dennoch machte er eine Anmerkung, das er diese Sache mit einem Produktberater besprechen würde). Ist das also die neue Definition von Privatsphäre? Solange Informationen nur schnell genug aufgeschnappt werden, ist es ok?

Zuerst stritt Google ab, dass irgendwelche Daten gesammelt wurden. Dann gab das Unternehmen zu, dass nur Fragmente der genannten Daten gesammelt wurden. Dann gaben sie zu, dass sie E-Mail-Adressen, Passwörter und Suchverläufe gesammelt hätten, doch hielten an der Aussage fest, das sie zu der Zeit des Geschehnisses nichts darüber wussten. Und nun stellt ich heraus, dass auch das nicht stimmt.

Ich weiß nicht, wie es Euch damit ergeht, aber ich finde so etwas einfach beunruhigend. Wie kann so etwas legal sein? Und ist Lügen nicht eine Sache, die ein „gutes“ Unternehmen besser vermeiden sollte, vor allem dann, wenn es sich den Slogan „Don't be evil“ groß auf die eigene Kappe schreibt?

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47 Kommentare

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  • Die Daten die da aufgefangen wurden, können ja nur von unverschlüsselten WLans kommen. Da ist man als Besitzer selber schuld. Das wäre genauso, wenn jemand mit jemand anderem laut auf der Strasse redet, und ich würde angeklagt werden, weil ich beim Vorbeigehen Schnipsel davon gehört habe...


  •   5
    Gelöschter Account 02.07.2013 Link zum Kommentar

    Google arbeitet wirklich daran alles und jeden zu überwachen.... und ich dachte sowas sollte in Deutschland nie wieder funktionieren....


  •   26
    Gelöschter Account 02.05.2012 Link zum Kommentar

    Oh, Wahnsinn! ... ^^

    Google hat für sein weltweites einmaliges WLAN-Scan Projekt den mutmaßlich Besten geholt. Wer hätte das gedacht? ^^
    Also jemanden, der sich mit WLAN-Scannen auskennt, weil der auch schon früher WLAN-Scanner programmiert hat, die sogar so gut sind, dass sie auch fürs "War-Driven" genutzt werden können.

    An den Fakten ändert das doch überhaupt gar nichts. :-)
    Hauptsache man kann tendenziöse Artikel schrieben.
    Von der FAZ erwarte ich nichts anderes, aber hier?

    GStubler zeichnet standardmäßig einen RAW-Daten-Stamp auf.
    Das ist alles.
    Wenn man Pw oder Mails klauen wollte, dann fährt man nicht mit Autos und Scannern durch die ganze Welt und hofft auf Zufallstreffer, sonder das würde man (Google) anders machen ...

    Daran ändert auch nichts, dass der Google-Mitarbeiter früher schon WLAN-Scanner geschrieben hat ...



  •   26
    Gelöschter Account 02.05.2012 Link zum Kommentar

    Ewig dieses Kindergarten-Thema.
    Und dann auch noch in so nem technik-affinen Blog wie hier! OMG!

    Google hat die WLANs mit nem Programm gescannt, das in der Standard-Einstellung die RAW-Daten aufzeichnet. Also einfach alles was empfangen wird, auf Festplatte schreibt. Also zu 99,99999999 % verschlüsselter Zeichensalat.

    Wenn man nun weltweit durch zich-millionen Straßen fährt, dann kommt es halt vor, dass ne Mail-Adresse oder sogar ein Passwort in den RAW-Daten steht, sofern das WLAN unverschlüsselt war und das Google-Auto gerade in der Nähe.
    Nicht gerade oft, wie man ja auch oben lesen kann.

    Google hat also nicht mit Absicht Mails und Pw gesammelt, sondern das benutze Programm hat ein paar Sekunden aufgezeichnet, was gerade gefunkt wurde. Das ist die Standardeinstellung der Software.

    Und Google kann auch nix dafür und muss nicht unbedingt damit rechnen, dass Leute ihr WLAN nicht verschlüsseln und genau in diesem kurzen Moment private Daten darüber senden.

    Deshalb war das von Google *nicht* schuldhaft illegal.

    Und man kann auch keine böse Absicht unterstellen:
    Weil wollte man Mails und Passwörter klauen, hätte gerade Google da sicher andere Möglichkeiten, als weltweit aufwendig durch alle Straßen zu fahren und zu 99,99999999 % verschlüsselten WLAN-Zeichensalat zu sammeln ...

    Wenn ihr eure privaten Daten mit nem UKW-Sender herum funkt, dann könnt ihr euch auch nicht beklagen, wenn der Nachbar diese beim Sendersuchlauf empfängt und dem dann groß vorwerfen, er würde illegal handeln! xD


  • Zitat: "Die "gesammelten" Informationen beinhalten 72 E-Mail-Passwörter, 774 eindeutige E-Mail Adressen"

    Während die Streetview-Aufnahmen gemacht wurden, sind die Google Autos durch zig Millionen WLANs gefahren, da ist das ja richtig wenig ;)


  • Wenn sich jeder über das Wort "Freunde" oder "Freundin" beklagt soll er es durch eine beliebige Person auf der Straße austauschen.
    @Andy
    Die Einstellung das jemand der vielleicht nicht das Wissen hat "Freiwild" ist, ist schon hart.

    Mädels packt die kurzen Röcke weg.
    Sehr zivilisiert!


  • Gähn, schon mal den Kalender gecheckt? Es ist 2012 ! Oder welche neue Erkenntnis habe ich überlesen ?


  • Ein Bericht, zudem aus 2010, und schon schimpfen alle. ein simples _nomap hilft schon im Routernamem, und da alle Android-Handys sowieso von Google "stammen" warum regt ihr euch auf? Google wird den Teufel tun, mit solchen Manövern den Erfolgshype zu torpedieren. Facebook empfinde ich als wesentlich kreativer, die Daten abzugreifen. Darüber sollte mal genauer geforscht werden.


  • Geht nicht! Eine offene Tür ist keine Einladung! Verschlüsselung und Co muss es nur geben, weil es Leute gibt die Interesse am Leben anderer haben. Die neue Art kranker Spanner eben!


  •   34
    Gelöschter Account 01.05.2012 Link zum Kommentar

    Wieso Leider? Wer sein WLAN nicht schützt ist zu Recht verantwortlich, denn das hat nichts mit Stärke zu tun.

    Wenn Google Daten aus offenen Quellen sammelt ist das genauso wie die Gfk wenn sie Kundendaten kaufen. Und das ist absolut üblich.


  • ich habe jetzt diese News zum vierten mal gelesen, aber nirgends lief das Ergebnis in diese Richtung aus. Ich habe das Gefühl kamal hat wieder einmal (wie in letzter zeit leider öfters) einfach mal drauf los geschrieben, mit einer oder zwei quellen, die vermutlich dann auch irgendwie verküpft waren.
    Wenn man nämlich diese Artikel hier liest, dann bekommt man schon eine ganz andere Ansicht geboten:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/google-mitarbeiter-liess-wlan-daten-bewusst-abgreifen_1.16670909.html

    http://www.20min.ch/digital/dossier/google/story/28140641

    http://www.netbooknews.de/68354/google-street-view-datensammlung-war-gewollt/

    da wird überall davon geredet, dass nur ein einzelner unbedeutender schuld hat, und ein anderer Mitarbeiter hielt ihn dann auch davon ab die Sache weiter zu verfolgen.
    Klar wirft es auch so fragen auf, aber nicht so große.


  • "erzählte dieser Mitarbeiter einigen seiner Kollegen über die Sache" - das bedeutet ja nicht, dass alle Entscheidungsträger informiert waren.


  • dass der Vergleich mit Freunden hinkt ist mir klar. mir kommt bloß vor, dass alle hier am Thema vorbei reden, nämlich wlan offen oder zu und wer Schuld am datenklau ist.
    ich find es einfach lächerlich wie google sich verhält und gerade für ein Unternehmen, das Kunden und deren Vertrauen benötigt (Stichwort "wir leben in einer bösen Welt" was in diesem Beitrag schon oft in den Kommentaren gefallen ist) ist diese Verhaltensweise so ziemlich das dümmste was sie machen können.
    und auch wenn das andere Unternehmen ebenfalls tun heißt das noch lange nicht, dass es deswegen gut oder ok ist.


  • @Andy
    Das macht die Sache nur noch nicht richtig.
    Ich meine klar hast du recht oder sollte ich lieber sagen leider.


  •   34
    Gelöschter Account 01.05.2012 Link zum Kommentar

    @michael
    Der Vergleich hinkt in sofern, als dass auch die Rechtsprechung sagt wer ein offenes wlan hat ist selbst verantwortlich. Bei deinem beispiel ist das nicht so.

    Und was Google sagt und revidiert mit Freunden zu vergleichen... Naja ist bei heutigen unternehmen doch normal.


  • ich denke viele reden hier am Thema vorbei. alle sprechen bloß über offene und geschlossene wlans und man selbst Schuld ist etc. mag ja sein, dazu nehm ich jetzt keine Stellung.

    die Quintessenz dieses Beitrags sehe ich viel mehr im vorletzten Absatz von kamal, wo (wenn kamal damit recht hat) google sich meiner Meinung sehr suspekt verhält. "Nein, das haben wir nicht gemacht", später dann "ok, ja, haben wir. aber dies und jenes haben wir nicht gemacht", noch später "na gut, auch das haben wir gemacht, aber von diesem oder jenem wussten wir nichts" und wiederum später "ok, wir wussten es doch" usw.

    dieses Verhalten macht einfach keinen guten Eindruck. stellt euch einfach vor jemand in eurem Freundeskreis verhält sich so...

    greetz,
    v.


  • Erst mal an alle die schreiben, wer sich nicht schützt ist selber schuld.
    Ich habe mehr Kraft als meine Freundin also darf ich sie hauen bis sie sich selbst schützen kann. Einige werden jetzt sagen der Vergleich hinkt aber beides ist nicht richtig. Ich denke das ist auch eine moralische Frage, gut das nicht jeder alles machen darf was er/sie kann. In sofern sollte man mit Kommentaren wie diesen ein wenig vorsichtiger sein.
    Don't be evil and have a nice day.


  • @Hero X: /Facepalm


  • ich weiß schon warum ich Bing nutze...


  • Ich weiß nicht ob das stimmt, aber ich vermute, dass Google natürlich die wlan Netze mit protokollieren wollte um die Standortbestimmung von smartphones zu verbessern. Ist das noch keinem aufgefallen, dass der Standort mit eingeschaltetem wlan viel genauer ist als ohne? Mein Coffeshop wurde auch gescannt. Ich habe dort mit wlan eine Genauigkeit +- 10 Meter. ohne wlan aber ca 50 Meter. Die haben einfach ausgelesen was kommt. wenn da natürlich jemand an seine geliebte unverschlüsselt im offenen wlan eine Mail schreibt, kommt das halt auch aufs band. Die Information hat für Google halt keinen Wert. Keiner wird dort ein paar hundert Daten Fragmente in eine riesige statistische Datenbank pflegen. Diese Datenbanken erstellen sich quasi von selbst. Mathematische Modelle kommen zur anwendung, selbst wenn jemand die Daten einpflegt verschwinden die in der Masse, oder, wahrscheinlicher noch, sie werden von Programmen als "Ausreißer " erkannt und nicht berücksichtigt.
    Google hat andere Mittel um an relevante Daten zu kommen, dafür fahren die nicht mit dem Auto durch die Welt.


  • Also das ganze auf die leichte Schulter nehmen finde ich viel zu einfach. Ich sehe mehrere Probleme. Das erste, Googlecwusete Bescheid und hat bewußt Informationen vorenthalten. Aber das viel größere Problem ist, das in großen Rechenzentren viele Unterschiedliche Daten (siehe London- Auswertung von sozial Daten, kombiniert mit der Kriminalitätsstatistik, Immobilienauswertungen etc.) komplett ausgewertet und abgeglichen werden können. Damit entstehen komplett neue, gigantische Möglichkeiten und Informationen. Da bekommt auch der Email Verkehr eine mögliche Bedeutung. Das ist nicht Zukunftsvision, sondern bereits Realität.


  • Zuersteinmal sollte man vielleicht erwähnen, dass Google nicht explizit nach E-Mails und Passwörtern gescannt hat, sondern alle Daten ungefiltert mitgeschnitten hat, die da über den Äther liefen.
    Sie hatten das ja damals damit begründet, dass man so weniger Netzwerklogik im Auto mitführen muss, um die SSIDs, MAC-Adressen, usw. aus dem Datenhaufen rauszufiltern und man das lieber in aller Ruhe im Rechenzentrum machen konnte. Finde ich nicht abwegig, diesen Weg zu gehen, zumal manche Router ja keinen oder einen viel zu seltenen Broadcast machen und man so ggf. Router verpasst, wenn man die Informationen nicht aus anderen Daten rekonstruiert.

    Viel interessanter ist aber, dass anscheinend jemand diese Daten auseinandergenommen hat und nun herumposaunt, was der Inhalt der Daten war (offensichtlich hat da jemand alle mitgeschnittenen Daten/Mails gelesen). Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Untersuchung des Inhalts nicht von Google, sondern vom FCC vorgenommen wurde. Erst dadurch hat ein Mensch überhaupt von besagter E-Mail-Konversation erfahren.

    DAS ist peinlich.

    Übrigens, lieber Autor, wenn du dort zitierst („auf der Suche nach einer nicht-ehelichen Beziehung waren, inklusive Vornamen, E-Mail-Adressen und Wohnanschriften“), solltest du auch eine Quelle angeben.


  • Sehe das genauso wie "Wurst Hansel".... Der Datensatz ist viel zu klein für ein absichtliches Aufzeichnen.

    An dem Beispiel sieht man ganz schön, was alles mit seinen Daten passieren kann, wenn man unvorsichtig damit umgeht.


  • Das Problem ist nicht Google. Das Problem war, ist und wird immer der Nutzer bleiben. 95% der Menschen die Computer benutzen, haben sich Verhaltensmuster antrainiert ohne wirklich zu verstehen wie es funktioniert. Ungefähr so als würde ich Wasser kochen weil ich auswendig gelernt habe dass ich 1l Wasser in einen Topf geben muss, den Topf dann auf eine bestimmte Stelle in der Küche stellen muss einen Knopf Drücken und Drehen muss und dann irgendwann das Wasser blubbert, ohne jedoch zu realisieren, was wirklich dahinter geschieht.
    So aber benutzen viele ihren Computer, ihr WLAN, ihr Handy, in manchen Fällen sogar ihr Auto.
    Abgesehen davon ist Wardriving kein Verbrechen -> wigle.net


  • ja schon traurig, dass man die Tür nicht auflassen kann!


  •   14
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    wenn ich mit meinem Smartphone durch die Strassen gehe und einen normalen Wlan Scan mache , ist dies auch nichts illigales.Finde ich jetzt nicht wirklich schlimm ...
    Wenn die leute es heutzutage immer noch nicht schaffen , ihr Wlan zu sichern , dann selber schuld... Wenn ich meine Haustür offen lasse , dann brauche ich mich nicht wundern , das meine Wohnung leer geräumt ist ...


  • Der Blog heißt nächstes Jahr ApplePit, wenn die Entwicklung so weiter geht ;).


  • Finde ich alles halb so wild. Offene WLAN Netze gibt es in Hamburg, Beispiel Stresemannstrasse, wie Sand am Meer. Auf einem km stop &go hab ich weit über 100 offene Netze gefunden. Wie lachhaft sind da die nicht mal 1000 Daten wenn man ganz Deutschland bereist.


  • Richtig Bxig. Aber genau dafür ist die Datenmenge einfach zu klein.


  • es gibt einen unterschied zwischen "versehentlich geöffnet" und absichtlichem sammeln der daten zur verwendung in späteren projekten...


  •   20
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    Also vom spammails werde ich so gut wie gar nicht belästigt. Mein googlekonto hab ich seit über einem jahr und ich habe im spamordner 6 mails. Ich lasse aber nichts automatisch löschen. Und das obwohl ich in meiner freizeit sehr viel im internet unterwegs bin...


  • Statistisch sind die Zahlen so gering, dass man kaum von "Sammeln" reden kann. Wenn ein Auto Straßen abfährt und Fotos macht, werden da weitaus mehr Daten gesammelt. Es ist letztendlich wichtig, was mit diesen Daten geschiet (z.B. werden Autokennzeichen unkenntlich gemacht).
    Daten sammeln, so lange sie frei zugänglich sind, ist doch nicht schlimm oder ungewöhnlich. Allein der Missbrauch ist verwerflich und darauf sollte man auch mehr und mehr aufpassen. Unter Missbrauch verstehe ich auch das Veröffentlichen des Inhaltes der email in diesem Blog, auch wenn die Addressaten unbekannt sind. Das hätte man sich verkneifen können.

    Das Öffnen einer Email ist natürlich nicht in Ordnung und sicher auch verboten. Aber bei so viel Datensalat kommt das schon mal vor. Bei der Post fällt ab und an sicher auch mal ein Paket auseinander und der Inhalt wird sichtbar.
    Ich selbst hoste nebenbei für Firmen, richte Emailkonten usw. ein. Auch da ist es mir schon passiert, dass ich im Zuge der Wartung eine Email geöffnet habe, die mich nix anging. So was passiert und wird immer wieder passieren.


  • sehr sehr bedenklich was Google da macht. Datenschutz hat immer noch keine Bedeutung für Google. egal ob WLAN gesichert ist oder nicht, niemand hat das Recht auf die Daten fremder zu zugreifen. mit Ausnahme der Daten von Andy natürlich, dem ist es ja schnuppe.


  • Hallo Autor. Bist du dir sicher, dass du irgendeine Ahnung von dem hast, was du da so schreibst? Vielleicht suchen sie ja bei der Gala noch einen Aushilfsschreiberling ;)


  • nur weil man es kann, heißt es nicht, dass man es auch machen muss. uns allen ist klar, dass es furchtbar dumm ist, sein wlan-netzwerk nicht zu verschlüsseln, jedoch daraus profit zu schlagen und die daten als unternehmen zu sammeln ist hochgradig unseriös und verwerflich. wenn man so etwas macht, bzw. genau auf diese lücken aus ist, besitzt keinen anstand bzw. verstand.

    man sollte auch fehler machen dürfen, bzw. dumm sein dürfen, ohne dass man gleich ausgenutzt wird. jedoch ist das heutzutage ganz normal... und es wird uns tagtäglich eingetrichtert, dass wir in einer bösen welt leben, in der wir uns keine fehler erlauben dürfen. ist teilweise so, jedoch heißt dass nicht das man jede scheiße abtun muss mit "selber dran schuld", sondern nach vorne blickt, denn in einer besseren welt, könnte man sein wlan-netzwerk nicht verschlüsseln, ohne angst zu haben, dass firmen die persönlichen e-mails mitlesen.


  •   10
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    Also ich seh an dem Verhalten von Google nichts verwerfliches. Wer seine Daten mittels ungeschütztem Broadcast rausschleudert muss sich nicht wundern. Das hat auch nichts mit ausnutzen zu tun. Fakt ist, wenn mein Wlan unverschlüsselt ist, dann kann ich auch meine Email Adresse und mein Passwort einfach an die Tür schreiben und wer sich noch immer bei seinem Webmailer ohne SSL anmeldet, der hat einfach den Knall nicht gehört.

    Die Rechtssprechung hat ja auch Google Recht gegeben und lieber Blogschreiber, es ist nicht illegal Daten zu speichern die Ungeschützt rumliegen. Ich darf mir auch jede Postkarte durchlesen ohne mich strafbar zu machen. Dein Vergleich mit dem Briefkasten und den Briefen hinkt gewaltig.


  • es geht hier doch gar nicht um schützen bzw. nicht schützen des w-lan-netzwerkes, sondern um die tatsache, dass ein unternehmen die dummheit der leute ausnutzt um an daten zu kommen. und das ist doch totaler bullshit. wenn man manche kommentare hier so liest ist es schon sehr erschreckend, wie abgestumpft und unsensibel wir auf bezug unserer persönlichen daten geworden sind. wer so etwas herunterreden will, hat doch den bezug zur realität verloren.


  • Als ob Google nicht sowieso schon weiß, welche E-Mail Adresse wo wohnt, welche Interessen hat, wo Urlaub macht und mit wem in Kontakt steht. DAS macht den übergewichtigen Bock auch nicht mehr fett!


  • Es ist nicht illegal weil die Personen selbst schuld sind wenn sie ihr WLAN nicht schützen, ihr solltet euch informieren bevor ihr sowas postet... Ich darf ja auch jedes WLAN nutzen das nicht verschlüsselt ist...


  •   15
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    ja wo ist denn die gefahr? versuch doch all meinen wpa2 schlüssel zu knacken. bis in 20000 Jahren dann


  • Regt euch nicht auf, wer zu dumm ist sein WLAN ausreichend zu Sichern ist selber schuld.
    Ausserdem, wer hat denn schon alles Daten von uns? Was glaubt ihr wer euch denn die Spammails oder die Werbemails schickt, was glaubt ihr denn woher die eure E-Mail Adresse haben.
    Solange diese Leute keine scheisse mit meinen Daten anstellen sowie Straftaten etc. ist mir das Scheiss egal was die damit machen, bestes beispiel Facebook was darf Facebook alles mit deinen Daten machen sogar deine Fotos dürfen sie jetzt öffentlich machen.
    Wir sind ein Überwachungsstaat denn Privatsphäre hat doch niemand mehr in dieser Gesellschaft oder glaubt ihr ernsthaft das euer Handy oder Festnetztelefon unüberwacht ist?


  • Reden wir mal alles schön und bagatellisieren wir das, was so um uns herum geschieht.
    Die Quittung kommt früh genug, versprochen...


  • ist ja aber auch noch die frage, ob dieser mitarbeiter den auftrag dazu von oben gekriegt hat oder es seine eigene kriminelle energie war.
    nach dem, was hier im beitrag steht, währe letzteres denke ich immer noch möglich. aber falls das so ist, sollte google ein zeichen setzen und diesen typen ganz schnell entlassen.


  •   34
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    Ach Kamal schreibt gern mal viel...

    Wo ist denn das Problem? Ich finde es gar nicht weiter verwerflich WLANs zu scannen. Was hat man denn von der Info? So eine SSID ändert sich schnell mal und schon ist die Info veraltet.

    Wie Google an die Daten gekommen ist weiß ich nicht aber wer im offenen WLAN surft ist auch nach deutscher Rechtssprechung selbst Schuld bzw, wenn z.B. Urheberrechtsverstöße begangen werden sogar haftbar.

    Google wird ja kaum hacken und hier ist der Artikel mal wieder reißerisch geschrieben und ohne konkreten Inhalt...soll ich sagen wie immer?


  •   26
    Gelöschter Account 30.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich habe Google immer für ein sehr sehr Gutes Unternehmen gehalten, nach dem ich aber lesen muss was Kemal da schreibt bekomme ich so meine zweifel.

    Anders seids glaube ich daran nicht, warum sollte google intresse an paar e-Mail adressen haben ?

    Firmen tuen diese daten doch in pakenweiße kaufen für ihre werbung marketing von daher verstehe ich nicht.

    Wenn ich ein Unternehmen bin 1Paket Daten kaufe wo:
    Name, Vorname
    Adresse
    Geburtsdatum
    e-Mail adresse
    vorhanden sind weiß ich min 50% der fälle auch die passende Passwort zu dem e-Mail adresse oder wie sieht ihr es ?

    Aber trotzdem tut es mich auch bichen beunruhigen, wie soll dann jetzt mit Google Drive laufen, kann ich da nach auf Google vertrauen und meine Persönliche daten bei ihnen speichern ?


  • Offenes WLAN = kommt gucken. Finde ich nicht verwerflich wenn die Leute zu dumm sind. Da gibt's schlimmere Programme auffm PC die mehr ausspionieren.

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