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Sterbende Cyborgs und künstlerische Eskapaden: Was Android vom iPhone lernen könnte

Ich lese diesen Artikel, weil mir auf der Arbeit langweilig ist.
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Ohne Zweifel: Android ist toll und das sage ich jetzt nicht nur aus beruflicher, sondern auch aus persönlicher Sicht. Doch nun verfolgt mich ein Gedanke, der durch einen Artikel von mrdavis74 auf The Verge losgetreten wurde. Wie wäre es, wenn Android sich in Sachen Eigenwerbung und Marketing ein bisschen was vom iPhone abschneiden würde.

Nein: Es geht hier nicht darum, ob Apple oder Android besser ist. Die Sache ist doch die: Leute, die im Besitz eines Android-Smartphones sind, wissen wie toll das ist, weil sie sich ja schon damit beschäftigen. Aber was ist mit all den Leuten, die sich noch nicht damit auseinander gesetzt haben? Vergleichen wir doch mal, wie die beiden Betriebssysteme sich in der Öffentlichkeit präsentieren.

1. iPhone: Apple zeigt in Werbeclips immer irgendwelche tollen Funktion, die das iPhone mit iOS drauf hat. Ob Sprachbefehle per Siri, die ausgezeichnete Kamera oder aber der nützliche iCloud-Service. Dem Zuschauer wird sofort deutlich, was genau das iPhone für ihn tun kann, weshalb er die Funktion, und damit natürlich auch das Telefon, ausprobieren will.

2. Android Phones: Nehmen wir den jüngsten Teaser von Motorola, den wir gestern gepostet haben. Da fliegt irgendwas durch die Luft, was irgendwelche Sachen im Vorbeirauschen zerschneidet (Laternenpfähle, Hydranten, Schilder und mehr) und am Ende taucht ein Name auf: „Droid RAZR“. Ok. Gehen wir mal davon aus, ich habe keine Ahnung, was ein „Droid RAZR“ ist (wie zum Beispiel meine Mutter): Was genau will mir diese seltsame Werbung sagen? Wie profitiere ich davon?

Anhand dieses doch sehr drastischen Beispiels (es gibt aber noch jede Menge anderer solcher Clips, z.B. ebenfalls von Motorola, Sony oder LG) wird schnell klar, dass der Nutzer am Ende eher mit einem Fragezeichen als mit einem guten Gefühl zurück gelassen wird. Keine Frage: Die Clips sind toll produziert und sehen gut aus (vor allem mir persönlich gefallen die Sony Tablet-Spots wirklich sehr gut) , aber sie blenden auch gleichzeitig und lenken doch ziemlich vom Produkt ab. Die Frage ist nur, warum?

Natürlich ist mir absolut klar, dass jeder Smartphone-Hersteller sein eigenes Produkt möglichst eigen und bedeutungsvoll bewerben will. Dennoch wäre es doch empfehlenswert, wenn man zumindest ein ganz klein wenig auch mal darauf eingeht, was das Telefon - und vor allem was Android - für den Nutzer tun kann. Wie mrdavis47 ganz richtig anbringt, könnte man auch beispielsweise einfach mal die wunderbare und beeindruckende Funktionsweise von Swype und anderen Android-spezifischen Funktionen zeigen, anstatt eines weiblichen Ninjas, der irgendwelche Cyborgs auseinander schneidet. Immerhin basiert das beworbene Smartphone darauf und wurde spezifisch dafür designet. Der Nutzer kriegt dies aber einfach nicht mit.

Man darf nicht vergessen, dass viele der Werbungen auf den amerikanischen Markt abgezielt sind und dort einfach oft auf pompös, gigantisch und „awesome“ gesetzt wird. Doch vor allem der amerikanische Markt ist äußerst wichtig und gerade bei intelligenten Geräten wie High-End Android-Smartphones wäre es doch auch wunderbar, mal zu zeigen, was daran nun so intelligent ist. 

Quelle: The Verge

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  • @Andy N.

    1) Ja, aber wenn es um Windows vs. mac geht, dann geht es für all diese User auch tatsächlich um Windows vs. Mac. Bei den Smartphones geht es nur bei den Geeks um Android vs. iOS. Bei der Masse gehts um HTC Sensation vs. iPhone oder SGS2 vs. iPhone, usw. Android hat einfach nicht den Namen und das nicht weil die Vermarktung falsch lief, sondern weil es für das Geschäftsmodell für die Hersteller und somit für Google so wie es ist lukrativer ist. Und wie gesagt, Windows verkauft AUCH Lizenzen direkt.

    2) Nein, Android muss den Herstellern schmecken, nicht den Kunden. Und denen schmeckt es imho wesentlich besser wenn es nicht allgemein beworben wird. Warum habe ich im Beitrag von 10:44Uhr ausführlich erläutert.

    3) Die können es dann trotzdem nach kaufen UND haben sich selbst dafür entschieden. Man kann ja auch einen PC mit Wind7 kaufen und Xp drauf schmeissen ohne ein Geek zu sein. Bei Android entscheidet der Hersteller was auf dem Gerät läuft (für nicht-Geeks) und der Kunde kann evtl. noch entscheiden ob er ein angebotenes Update annimmt oder nicht.

    Ja, es wäre für den ENDKUNDEN besser, natürlich. Aber darum geht es ja gerade!!! Der Hersteller ist der Kunde, das muss man sich begreiflich machen! Und der hat absolut null Interesse daran sich um bereits gekaufte Geräte zu kümmern weil er daran nichts verdient. Und der Kampf um Neukunden ist schon schwer genug. Und deswegen wäre so ein Bewusstsein eben für die Hersteller und somit auch Google nicht besser, sondern schlechter.

    4) In einer Welt in der Google am längeren Hebel sitzt, ja. Die wollen aber nur eins: So viele Endkunden wie möglich. Und das erreichen sie nur durch die Hersteller. Man kann es nicht oft genug betonen: Für die Hersteller muss Android attraktiv sein, die geben den Ton an. Sicherlich wäre es aus moralischen Gründen im Interesse das es dem Kunden so gut wie möglich geht. Aber darauf beruht eben nicht ihr Gewinn den sie mit Android machen. Und da sie auch nur eine Firma ist die nichts zu verschenken hat.....


  • Natürlich ist Kundenbindung auch mit Android möglich. Das muss nur anders angepackt werden als einfach "Wenn du deine Apps mitnehmen willst musst du bei uns bleiben." HTC z.B. bietet Dienste wie die kostenlose Navigationssoftware an, eine Onlinevideothek und z.B. die neuen 5GB Dropbox Accounts bei Sense 3.5.
    Hier muss eben die Kundenbindung durch Mehrwert geschaffen werden statt einfach mit dem System. Das mit dem selben Betriebssystem funktioniert übrigens auch anders rum. Wenn man dem Kunden klar macht dass er die Apps die er sich auf seinem Billiggerät gekauft hat mit dem er unzufrieden war auch weiterhin auf seinem neuen Samsung benutzen kann dann wird er vielleicht zu Samsung umsteigen aufgrund des selben Betriebssystems.

    edit: Übrigens kann man wenn Android ein bekannter Name ist auch mit der Aktualität punkten. Wenn ich mir als Hersteller schon die Mühe mache das aktuellste System anzupassen für mein Gerät dann bekomme ich aktuell nur bei den "Insidern" dafür Anerkennung. Wenn ich aber auch in der Fernsehwerbung sagen kann "das Samsung Galaxy S2, jetzt mit Android 4!" dann ist das etwas wo auch die uninformierte Masse versteht dass Android 4 besser ist als Android 2.3, die greift dann lieber zu der neuen Version und man hat ein Kaufargument geschaffen bzw. den Kunden überhaupt darauf aufmerksam gemacht dass es da verschiedene Versionen gibt. Dann kauft er sich vielleicht auch ein HTC Sensation mit Android 2.3 bzw. irgendwann mal 4.0 statt ein HTC Desire mit 2.2 was er sonst vielleicht aufgrund des Preises gemacht hätte. Gleichzeitig fängt der Kunde aber auch bei aktuellen Geräten an auf die Versionsnummer zu achten und dann wird er wohl mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Samsung oder HTC mit aktuellem Android greifen als zum Motorola oder LG wo noch 2.2 drauf läuft.


  • @Michi:
    zu 1) Abwarten, evtl. liefert Google bald die Updates aus.
    Bei MS verkauft aber doch in erster Linie ihr OS durch OEMs. Und hier spielt es auch für MS eine Rolle, ob der nächste PC ein OS von MS hat oder ein Apple wird.

    zu 2) Das ist aber doch gerade ein Grund Android zu bewerben.

    zu 3) Nein, häufig werden auch PCs mit dem alten Windows verkauft. Der Kunde weiß auch sehr wohl welche Versionen es gibt und welche er haben will.
    Wenn dieses Bewusstsein auch Android-Käufer haben, müssen Hersteller auch mehr auf ein aktuelles System achten. Das ist im Sinne von Google und dem Käufer.

    zu 4) Sense kann ja trotzdem noch Zusatzfunktionen haben die Android selbst nicht mit sich bringt. Das kann dann eben auch der Hersteller bewerben. Wenn aber der Hersteller zum Beispiel damit wirbt, dass ICS drauf ist, dann weiß der Kunde zumindest welche Grundfunktionen dabei sind. Wenn jetzt die Cam-App am Ende besser ist als die Stock-App wird sich mit Sicherheit kein Kunde daran stören. Das sopll aber doch das Problem der Hersteller sein und nicht von Google.
    Des weiteren kann sich doch der Hersteller durch seine Hardware hervorheben (besonderes Design, robustes Gehäuse, gute Cam...).


  • Es gibt aber diverse Unterschiede zwischen Windows und Android für diesen Vergleich:

    1) Microsoft verkauft Windows unter anderem direkt an den Endkunden. Google verkauft Android nicht an den Endkunden

    2) Windows ist jedem ein Begriff. Jeder kennt das bisherige Windows und die neuen Funktionen zeigen dann warum sich ein Umstieg auf die neue Version lohnt. Android kennen, auch wenn es komisch klingt, selbst 80% der Nutzer von Android Smartphone nicht. Siehe diverse Beispiel hier in den Kommentaren.

    3) Eine Funktion die von Windows 7 gezeigt wird ist auf jedem Windows 7 PC der Welt nachvollziehbar. Android sieht bei jedem Hersteller anders aus und es laufen überall andere OS-Versionen. Wenn Windows 8 rauskommt, läuft jeder PC im Handel mit Windows 8, egal wie lange er schon angeboten wird. Ein Android Smartphone bekommst du nur mit der Android Version die der Hersteller für richtig hält. Stell dir mal vor Google würde für ICS Werbung machen und der Kunde guckt sich 100 Modelle an ohne die in der Werbung beschriebene Funktion zu finden weil nirgends ICS drauf läuft.

    4) Der Kunde von Google ist und bleibt der Hersteller. Und wenn dieser gar nicht will das sein Kunde weiß das überall das selbe drauf läuft!? Wie soll da Kundenbindung möglich sein? Nachher will der Kunde nichtmal Sense haben, wie soll man sich da noch abgrenzen!? Oder stell dir mal vor der Kunde möchte auf einmal die neuste Version haben weil er weiß das es eine gibt. Beim PC bekommt er dann entweder die DVD dabei oder er kauft sich die Version. Im Smartphonebereich ist das aber ganz anders, da kommt dann auf einmal Arbeit für Bestandskunden hinzu für die die Hersteller gar keine Zeit haben.

    Die Situation ist ganz einfach: Es hat niemand Interesse daran das Android als eigenständige Marke gesehen wird. So wie es jetzt läuft erfüllt es am besten die Wünsche derer die damit Geld verdienen. Google muss zusehen das Android für die Hersteller attraktiv bleibt, nicht für die Endkunden. Und da ist keine gemeinsame Android Werbung meines Erachtens mehr im Sinne der Hersteller.


  • Dell ist aber doch ein gutes Beispiel. Dell wirbt damit, dass das neuste Windows drauf ist und Windows bewirbt in einem eigenen Spot was das neue Windows kann.

    Das musste doch bei Android auch funktionieren.


  • Jap - wie bereits mehrfach erwähnt bewirbt eben jede Firma ihr eigenes Produkt. Apple iphone/ios, Microsoft Windows, etc.

    Als Smartphone-Herstellers der vielleicht sogar mehrere Betriebssysteme einsetzt android (über die Nennung hinaus) zu bewerten wäre ca. so, als ob Dell Windows-Features in einem Spot zum neuen Laptop aufzählen.


  • Ein passender Spruch zu diesem Verhältnis (bei Twitter gelesen):


    >> Bei iOS bin ich der Kunde, bei WindowsPhone bin ich Kunde des Lizenz-Kunden, bei Android ist der Inserent der Kunde und ich bin das Produkt <<


    Und daraus leiten sich alle Unterschiede bei der Werbung, der Updatepolitik, dem Kaufverhalten der Leute, usw, ab.


  • Motorola hat eigene Videos produziert - aber nicht mit dem Focus "Android" sondern eigene Tools: http://news4mobiles.de/allgemein/motorola-verffentlicht-eine-ganze-reihe-von-videos-zum-droid-razr/

    Ich würde auch keine Brote bewerben, wenn ich Bäcker ware, sondern meine eigenen Tools. Das ist der Vorteil von Apple - alles aus einer Hand


  • Im Grunde sind fast alle Sachen die hier gesagt wurden Richtig und der Zusammenhang dieser ist auch völlig logisch und zeigt, das sich in dieser Situation nichts ändern WIRD.

    Verantwortlich dafür sind die VÖLLIG verschiedenen Geschäftskonzepte von Apple und Google. Ich glaube einigen ist gar nicht klar wie verschiedene diese sind, obwohl ja beide irgendwo ein Smartphone OS liefern. Apple macht den ganz klassischen Weg, sie verkaufen ein Gerät und machen damit Gewinn. Dabei spielen sie ausschliesslich in der Premium Klasse mit und setzen auf die Faktoren:
    1) Einfache User Experience
    2) Kundenbindung durch zufriedene Nutzer

    Google setzt nur auf eins: Masse. Für sie ist es völlig egal ob das verkaufte Gerät ein diamentenbesetztes 7000€ Gerät ist, oder ein 10€ Ding aus dem McDonalds Happy Meal. Beides ist 1 User mehr. Und Googles Kunden sind auch nicht die User sondern die Hersteller. Die müssten sie umwerben, wenn es irgendwann nötig wird, nicht die Kunden. Aus diesem Grund kann ihnen auch die Updatepolitik, die Zufriedenheit mit Android ansich (zumindest in einem gewissen Rahmen) und alles sonstige egal sein. Während beim iPhone dieses der Köder ist der dem Kunden schmecken muss, muss Android dem Hersteller schmecken und der hat ganz andere Anforderungen. Klar wäre es aus Googles Sicht "nett" wenn de User alle Updates bekommen, aber wichtiger ist das die Hersteller zufrieden sind und wenn die nicht updaten um neue Geräte zu verkaufen, dann hat das Priorität.

    An dieser Stelle muss man auch die Android Fanbrille abnehmen und einsehen, das die Leute Android Handys nicht kaufen weil sie Android haben wollen. Wer ein iPhone kauft der will ein iPhone. Bei Android kaufen nur eine verhältnismäßig kleine Zahl an Geeks ein Android weil sie Android wollen und die müssen nicht umworben werden. Der Rest will entweder ein "Samsung Galaxy 2" oder "das neue HTC" o.ä., ODER er geht in den Handyladen und kauft ein Gerät was ihm gefällt, wobei eben auf 18 von 20 Geräte Android drauf läuft, weshalb die meisten logischerweise ein Android kaufen.

    Werbung machen müssen die Hersteller und die müssen sich abgrenzen. Das machen sie durch die Hardware, das Design oder durch Sense und Co. Deshalb bewerben sie auch genau das, auch wenn natürlich als "Grundvoraussetzung" ein paar Android Merkmale wie die Anzahl an Apps aufgeführt werden. Der Witz ist ja, für die Hersteller wäre es sogar negativ wenn alle Kunden wüssten dass das System und die Features überall laufen. Da greifen dann die Leute lieber zu billigeren Modellen und sind dann auch noch enttäuscht über das System. Oder sie kaufen eben nicht "wieder ein HTC" weil es ihnen gefallen hat, sondern zu einem anderem Hersteller wo es ebenfalls läuft. Kundenbindung ist da fast unmöglich.

    Also, da Google eben den Herstellern gefallen will wäre so eine Image-Kampagne alá "Android Familie" eher unbeliebt bei denen, denke ich. Und das andere Problem: Angenommen Google würde Funktionen von Android bewerben, da rennt der Kunde los und nimmt ein Gerät in die Hand und findet die Funktion dank Sense und Co. nicht, oder es läuft auf dem Gerät kein Ice Cream Sandwich oder es ist gar ein komplett anderes UI wie beim Amazon Kindle Fire. Damit kann der Hersteller sein Gerät auch nicht verkaufen.

    Und um es zum 20ten mal zu sagen: Der ist der Kunde, nicht wir.


  • Ich glaube, das von Bams erwähnte Problem ist derzeit das größte bei Android. Ich möchte nicht wissen, wieviele als nächstes wieder ein Samsung oder HTC kaufen und sich dann wundern, warum alles so anders ist (weil's halt Bada oder WP7 drauf hat). Dass die gekauften Apps auf dem neuen Handy nicht mehr funktionieren ist man ja noch aus J2ME-Jamba-Mist-Zeiten so gewohnt...

    Für uns mag das mit den Smartphone-Systemen ja selbstverständlich sein und für manche vielleicht wirklich auch eine Art Ersatzreligion. Aber für die Masse sind Hersteller und System immer noch fest miteinander verbunden, so wie man das vor 5 Jahren kannte: Nokia ist toll, Motorola Mist, Sagem hübsch aber unbedienbar, etc. Das System auf dem Handy hatte höchstens für manche Nokia-Fans einen Namen. Und bei "Dumbphones" ist es z.T. ja auch immer noch so. Und Apple passt wunderbar in beide Welten, weil es von Apple einfach nur ein Handy mit einem System gibt. "Ich hab 'n iPhone, was soll'n iOS sein?" ist da auch kein Problem.


  • Ohne Zweifel: Der Islam ist toll und das sage ich jetzt nicht nur aus beruflicher, sondern auch aus persönlicher Sicht. Doch nun verfolgt mich ein Gedanke, der durch einen Artikel von mrdavis74 auf The Verge losgetreten wurde. Wie wäre es, wenn sich der Islam in Sachen Eigenwerbung und Marketing ein bisschen was vom Christentum abschneiden würde.

    Nein: Es geht hier nicht darum, ob das Christentum oder der Islam besser ist. Die Sache ist doch die: Leute, die im Besitz eines Korans sind, wissen wie toll das ist, weil sie sich ja schon damit beschäftigen. Aber was ist mit all den Leuten, die sich noch nicht damit auseinander gesetzt haben? Vergleichen wir doch mal, wie die beiden Systeme sich in der Öffentlichkeit präsentieren.

    1. Bibel: Das Christentum zeigt in Werbeclips immer irgendwelche tollen Funktion, die die Bibel mit Jesus drauf hat...
    2. Koran: Nehmen wir den jüngsten Teaser der Mudschaheddin den wir gestern gepostet haben. Da fliegt irgendwas durch die Luft, was irgendwelche Sachen im Vorbeirauschen zerschneidet und am Ende taucht ein Name auf: „ALLAH“. Ok. Gehen wir mal davon aus, ich habe keine Ahnung, was ein „ALLAH“ ist (wie zum Beispiel meine Mutter): Was genau will mir diese seltsame Werbung sagen? Wie profitiere ich davon?


    Gadgets und deren Betriebssysteme sind die Religion von morgen und jeder "Apple/Android is scheiße weil Android/Apple ja viel cooler ist" Jünger die zukünftigen heiligen Krieger... Allen Fanatikern weiterhin viel Spaß, ich bleib Atheist.


  • Android-Features sind halt keine Alleinstellungsmerkmale der Hersteller mehr, sondern generelle Android-Features.

    Nicht die Hersteller einzeln sollten Android-Features bewerben sondern Google oder alle Hersteller zusammen (eher unwahrscheinlich)

    Die Hersteller sollten parallel dazu eher Ihre Update-Politik verbessern und gezielt bewerben


  • ein unglaublich dünnes smartphone, zershcnittene dinge...ich zähle mal 1 und 1 zusammen....whoa....das ist ultradünn das es fast schon so scharf wie ne RAZR ist....

    Tadaaaa! Meisterstück gelungen! :D


  • das Problem bei android ist, dass es leider auch sehr schlechte Geräte gibt. wer sich nicht so sehr damit befasst sagt nicht "boah lahmer prozessor", sondern "diese sch.... android-dinger sind mist" ...man sollte auch bei android mindestspezifikationen festlegen.

    ich halte das iphone für ein überteuertes gerät, das hardwareseitig absolut nicht das maß aller Dinge ist. softwareseitig ist es allerdings top.

    das iphone ist nicht besser als andere, nur das was es macht macht es gut


  • Ehrlich gesagt ist mir Werbung völlig egal, was bringt es mir wenn Android beworben wird?
    Ich habe noch nie ein Handy/Smartphone gekauft weil mir die Werbung gefallen hat, ich weiß was ich brauche, wenn ich es brauche und genau nach diesen Kriterien kaufe ich mir dann ein passendes gerät.
    Langt mir mein derzeitiges gerät nicht mehr bzw. kann es etwas das ich benötige nicht, dann mache ich mich schlau welches gerät kann all das was ich benötige, dann kaufe ich dass passende, völlig egal ob Android oder IPhone.
    Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein IPhone genau das kann was ich benötige und kein anderes in frage kommt, würde ich mir auch solches kaufen, aber solange Android Geräte alles erfüllen und obendrein noch sehr viel günstiger sind werde ich wohl dabei bleiben.
    Wie gesagt interessiert mich Werbung nicht, ist doch ohnehin nur gut für Leute mit komplexen die mit ihren tollen neuen Handy abgeben wollen, schau mal das ist das neue aus der Werbung ich bin ja so cool ;)


  • Die Hersteller sollten meiner Meinung nach auch mehr publik machen, was es überhaupt für ein Betriebssystem ist und das es identisch mit vielen anderen ist.

    Ich saß es vorhin am Tisch mit zwei anderen Leuten, davon eine Person mit HTC Wildfire, die andere mit irgend einem LG Phone mit Android. Ich mach ein Foto mit der Retro Cam (hab ein SGS1), fragt die Person: "Gibts es so eine Foto App eigentlich auch für HTC?" Ich frage scherzhaft: "Was hast du denn für ein Betriebssystem". Antwort: "HTC halt.. ich glaube Sense oder so"

    Denen war tatsächliche nicht bewusst, dass wir alle das gleiche System haben und es nur optisch anders aussieht.

    Und das liegt auch daran, dass die Hersteller Android in Werbung und ähnlichem in den Hintergrund stellen, was ich schade finde.


  • Warum sollte es für Hersteller KEINEN Sinn machen Androidfunktionen zu bewerben? Stellen wie Mobilcom Debitel machen das doch auch, mal mit dem LG Optimus Speed wo die Vorteile zum iPhone wie z.B. der Flash Player aufgezeigt werden, mal mit dem Galaxy S2 mit dem vorinstallierten Swype und so. Das sind alles Android-Funktionen und Sachen die die Konkurrenz bei Apple und Microsoft (und RIM, kennt die noch wer? ;)) nicht haben und somit ein Verkaufsargument für das entsprechende Gerät das gerade angepriesen wird. Ahnungslose Laien sagen dann "Das LG Optimus Speed kann Flash!" und nicht "Android kann Flash", denn die wissen gar nicht was Android ist bis sie sich das Gerät gekauft und sich mal damit beschäftigt haben. Leute die sich mit Smartphones auseinandergesetzt haben wissen sowieso schon was sie wollen und springen sowieso nicht auf die Werbung an.


  • Google soll einfach eine Werbung machen in der die Speziellen Android Funktionen dargestellt werden und die bekanntesten und besten Android Phones sollen gezeigt werden.

    Am Schluss dann so ein Satz: "Treten sie auch der Android Familie bei, wir freuen uns auf sie"


  • Natürlich macht es für Google Sinn Android zu bewerben. Apple könnte nächstes Jahr seinen eigenen Suchdienst starten (eine Werbeplattform für Apps haben sie schon), Windows könnte mit seiner eigenen Suche wieder Marktanteile gewinnen.

    Google muss ein Interesse an jedes verkauften Android haben, und gerade weil das gerade ein solch stark wachsender Markt ist.


  • Ich muss sagen finde es gut das android nicht auf "dicke hose" macht. Wer android kennt und liebt kennt seine Stärken und Schwächen. Und wenn wir mal ehrlich sind sind wir hier bei android eine große Familie XD

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