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2 Min Lesezeit 49 Kommentare

[Statistik] Android: für User Hui, für Entwickler Pfui?

Fingerprint-Sensor oder Filmen in 4K - was ist DIR wichtiger?

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    4K-Videoaufnahme

(Bild: Flurry)

Darüber, dass Android ein sehr beliebtes Smartphone OS ist, gibt es haufenweise Statistiken. Die Auswahl der Geräte ist groß, das Betriebssystem ist offener als iOS und mit Ice Cream Sandwich hat Google jetzt erst dem noch jungen Androiden ein neues Gesicht verpasst, das eventuell auch dafür sorgt, dass das Klische des „Nerd Betriebssystems“ so langsam verblasst. Allerdings sehe ich auch immer öfter "Nicht Nerds“ mit Androidphones in den Händen, ein reines "Technik Freak OS" ist Android meiner Meinung nach schon lange nicht mehr. Über die Beliebtheit unter Nutzern von Android brauchen wir nicht streiten, aber wie sieht es mit der Beliebtheit unter den Entwicklern aus?

Laut einer Statistik von Flurry sieht es diesbezüglich nicht so gut aus. Die Anzahl der aktuellen Projekte von Entwicklern an Android-Apps ist laut dieser Statistik sogar zurückgegangen. Da wäre zum einen der Punkt, dass Android User nicht ohne Weiteres bereit sind Geld für Apps auszugeben (was auf mich beispielsweise nicht zutrifft, die Liste meiner bisher gekauften Apps ist ellenlang). Es gibt einfach sehr viel kostenlose Apps, die den kostenpflichtigen Apps durchaus das Leben schwer machen können, dies ist ein Punkt, der mir einleuchtet.

Bezüglich des anderen Punktes, den Stereopoly.de anspricht, würde mich die Meinung der Entwickler, die diesen Artikel lesen, interessieren. Stimmt es, dass Android-Entwickler nur einen Bruchteil dessen verdienen, was bei iOS Entwicklern in der Tasche landet?

Es scheint sich auf jeden Fall für Android Entwickler noch einiges ändern zu müssen - vorausgesetzt die Statistik von Flurry kann wirklich als repräsentativ angesehen werden -, damit diese Googles OS treu bleiben und vor allem Nachschub für das Tablet-Apps-Angebot liefern. Dieses erscheint mir immer noch etwas mau zu sein.

Quelle: Stereopoly

49 Kommentare

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  • Bezahlen ? Ja natürlich! Aber nur auf einem sicheren Weg! Applikation testen 6 Wochen (ohne Einschränkungen) dann Betrag überweisen und Freischaltkode bekommen oder Apps. löschen!
    Solange ich keine Rootrechte habe und keinen sinnvollen Firewall einsetzen kann wie bei AVAST, werde ich doch nicht was mit meinem Androidphone bezahlen wo jedes Apps. die Rechte hat mich auszuspionieren und Änderungen vorzunehmen!

    Wer wundert sich denn da über die angeblich schlechte "Zahlungsmoral" der User???
    Ps. Zahlen ja! Aber nur über meinen PC mit extra Sicherheit durch AVAST !!
    Und als Zahlungsanweisung von meiner, zu Deiner Bank! Also brauche ich dann
    Deine Kontoverbindung! So ginge es dann!
    Aber nicht mit dem Handy welches überhaupt nicht abhörsicher ist!!!
    Meine "Herren" bitte !! Abgesehen von den Programfeatures die alles ausspionieren können, dürfen, sind die Funknetze überhaupt nicht sicher! Jeder mit der dementsprechenden Ausrüstung kann irgenwo um die Ecke sitzen und empfängt meine Handyaussendungen! Ist doch längst bekannt! Leichter kann man es Dieben wohl kaum machen! Ich bitte Sie meine Herren Programmierer um Verständnis!


    MfG. Elmar.

  • Ich sehe das Hauptproblem auch in den mangelhaften Bezahlmöglichkeiten. Ich selber besitze keine Kreditkarte weil mir das Risiko zu gross ist und ich kenne in meinem Bekannten- und Freundeskreis auch niemanden der eine Kreditkarte besitzt. Google ist da gedanklich einfach noch zu sehr an typisch amerikanische Verhältnisse gebunden, wo es völlig normal ist eine Vielzahl von Kreditkarten zu benutzen (Prepaid spielt in den USA kaum eine Rolle, das ist eine typisch europäische Zahlmethode). Die Europäer und speziell wir Deutschen, leben (bis auf einige Ausnahmen) ungern auf Pump. Wenn es irgendwann alternative Bezahlmethoden wie Click and Buy, Paypal, Guthabenkarten die man an jeder Tankstelle und an jeder Kasse bekommt, geben wird, dann wird sich die Situation sicherlich ändern.
    Ich selbst besitze bisher auf meinem Android-Pad auch keine einzige kommerzielle App, im Gegensatz zu meinem iPhone auf dem ich schon für zig Apps Geld ausgegeben habe und hier nutze ich nur iTunes-Karten. Eine Google Guthabenkarte und das ganze würde laufen, davon bis ich überzeugt.
    Da ich nur ein Wifi-Pad ohne Mobilfunkanbieter habe, würde mir auch das bezahlen über die Handyrechnung wenig nutzen.
    Es spielt auch keine Rolle, das man mittlerweilen einfach eine Kreditkarte bekommen kann, wir sind keine Amis, wir wollen einfach keine Kreditkarten. Wenn Google ein Global Player sein will, müssen sie auch über die Grenzen der USA hinausschauen und die Sitten anderer Kulturen berücksichtigen. Apple und Microsoft wissen das schon lange, Google scheint da noch ein wenig Blauäugig zu sein. Der Kunde ist König, das hat Google noch nicht gecheckt, nicht der Kunde muss sich anpassen, Google muss sich an die kulturellen Gegebenheiten anpassen.

  • Ich denke auch das es daran liegt das man nur mit Kreditkarte zahlen kann. Würde mir gerne apps kaufen habe aber leider keine Karte , warum nicht über Handy Rechnung geht doch bei Nokia auch prima . Und so können wir nur kosten lose apps runterladen :-(

  •   12

    @Braincrack
    Das ist natürlich auch so ein Punkt. Bei Android gibt es unsinnige oder minimalste Apps gratis, bei iOS zahlen die Leute selbst für eine App die nicht mehr als ein Link ist bereits einen knappen Euro (z.B. der Shortcut zu den Settings der vor kurzem im iOS Market war bis er wieder entfernt wurde).

    Das es aber auch zufriedene Entwickler bei Android gibt zeigt beispielsweise Hyperdevbox:
    http://www.giga.de/androidnews/hyperdevbox-interview
    oder die Entwickler von Pocket Legends
    http://blogs.computerworld.com/17941/android_ios_app_profit

  •   6

    Ich denke persöhnlich das es nicht nur an einer Sache hengt....es gibt sehr viele "Probleme" was Android betrifft.

    Zum einen die Zahlungsmöglichkeit: Ja nur KK ist doof - ABER: es ist eigentlich für keinen heute mehr ein Problem sich ne KK zu holen. Entweder bei der Bank nachfragen, zu einer Bank wechseln wo es ne KK kostenlos gibt (DKB zum Bleistift) oder einfach zur nächsten Tanke und sich dort ne Prepaid KK kaufen.

    Dann gibts da noch das Problem aus Usersicht das sich Androidapps einfach nicht so anfühlen als wären sie perfekt an Android angepasst. Bei iOS merkt man einfach das die Apps das System in perfektion Ergänzen.

    Ein anderer Punkt ist denke ich der fundamentalste: Geiz. Die meisten User sind einfach nicht bereit für etwas Geld auszugeben egal wie gut oder halt selbst wenn es nur einige Cent kostet. Sieht man ja bei der derzeitigen Aktion von Google - die Apps gehen da zu hauf für 0.10€ weg....obwohl diese normalerweise eigentlich auch nur höchstens 3€ kosten....kein Beinbruch also sollte man meinen.

    Hab auch mal mit dem Entwickler von Enclosure (na wer kennts?^^)gesprochen und der meinte halt auch das jetzt gerademal ne Handvoll Downloads hätte (für die Demo) und netmal 2 für die normale kostenpflichtige Version die gerademal nen 1€ oder 2 kostet. Zum einen weil Google es net hinkriegt so wirklich den Entwicklern zu helfen und zum anderen weil der Market ansich eigentlich noch Baustelle ist (seit Jahren..) Man konnte Enclosure zb. Nicht im Market über die Suche finden (weiß net obs heute geht) - selbst wenn man es exakt eingegeben hat. Sowas darf einfach net passieren....

    Außerdem hatte er noch gemeint das es unter iOS wirklich wesentlich einfach ist Geld zu verdienen mit Apps - was er halt schade findet da ihm Android sonst so gut gefälllt. Seine Kumpels die für iOS entwickeln meinte er verdienen gutes Geld mit irgendwelchen DrecksApps...und das er halt wohl auch bald zu iOS wechselt.

    Anderes Problem: Manche Userkommentare bzw. Bewertungen...denke jeder wird wissen was ich meine. App: Superuser - Kommentar 1Stern: "was macht die App?" Oder "was ist root".

    Denke einfach das Google vorallem mehr am Market machen muss und den Devs mehr helfen sollte gerade was Designfragen angeht.

  • Bezahloptionen hin oder her, es ist ein Menthalitätsproblem der meisten Nutzer.

    Wer Apps kaufen WILL, sucht sich schon irgendwie ne Lösung: z.b. "Bezahlen per Mobilfunkrechnung" kann man durch Umschreiben der "build.prop" nachrüsten, mit oder ohne Root. Kreditkarten gibts hinterhergeschmissen. Also daran kann es nicht liegen!

  • Oh sorry ja wie torsti schon gepostet hat so funktioniert es.

    Bei mir ging es allerdings erst nach 24 Stunden. Zuerst hab ich nur auf der Market Startseite einen Button mit der Aufschrift Vodafone gehabt und nach einem guten Tag ging auch das bezahlen :)

  • I think an IOS User is teached/accustomed to buy apps and he will do this, since its normal for an IOS user.

    IOS users are a special kind of users, not compairable with android users, because IOS users are proud to buy and use apps. They know about the IOS Apple politics and participate voluntarily and since its normal for a IOS user to buy a app, they think “ok, i bought an stupid and senseless App which looks pretty for $3 and I even will not use it oftentimes, but its ok for just $3″. Even because there is no free alternative app available in the App store.

    The Android user instead is a more technical user. For this kind of user its important, that the App do what it should do. He is not as much interested in a pretty User Interface as an IOS user. He would dowload a free App from the Market which would display Advertisment (an absolutely NO GO for a IOS user). So a Android User thinks: “Why should i buy an App for $3 ?” Even if there is another free app available on the Android Market, which may not looks as pretty as the $3 App, but hey, this free ads financed App will do the job as well. A android user still not will buy an app, because Android is free and open, so why should not be the apps for free.

    So for a App Developer, the IOS plattform is more attractive, because there are more Users which are spending money for apps.

    The Android Payment is very limited (to creditcards). That makes it much easier to buy a IOS App instead of an Android App. Kids don't have a creditcard. A creditcard is some kind of American style. In europe creditcard is not as popular as in the U.S.

  •   6

    ICS nicht nerdig? Ja, die Bedienung ist deutlich einfacher geworden, die blödsinningen Hardwareknöpfe verschwinden (insbesondere die Katastrophe schlechthin, der Menü-Knopf). Aber das Design?? Dunkler Hintergrund. Blau leuchtende Elemente. Computerschrift. Es gibt nichts, was mehr "Nerd" schreit, was nur die Zielgruppe "technisch interessierte Männer von 16 bis 24" anspricht (und das ist als Gruppe [nach zehnjährigen Jungs] die Bevölkerungsgruppe mit dem mit Abstand schlechtestem Geschmack).

  • Mal eine andere Perspektive.
    Ich behaupte mal, viele Paid-Apps bieten kaum einen Mehrwert gegenüber Free-Apps.
    Wenn ich zum Teil sehe, für was Geld verlangt wird, da kräuseln sich bei mir die Zehennägel.
    Das Problem sehe ich gar nicht mal so bei der Zahlungsmoral bzw Zahlungsmöglichkeiten, sondern bei den Entwicklern.
    Im Android Market findet man viele Beispiele, die folgende Behauptung widerlegen, was sich in den Absatzzahlen widerspiegelt.
    Aber! Ich habe das Gefühl, im Android Market herrschte bis vor kurzem eine Goldgräberstimmung. Hauptsache eine Marktlücke füllen und zwei Euro verdienen, ganz gleich der Qualität ihrer Apps.
    Was letztendlich durch fehlendem Absatz quittiert wurde.

    Bei der Schuldfrage wird alles in Betracht gezogen, ausser die eigene Leistung.
    Diese Phase hat iOS bereits hinter sich und dank der Qualitätssicherung auch nicht so ausgeprägt.

    Wobei ich betonen möchte, ich will keinesfalls alle Entwickler über einen Kamm scheren. Wie oben erwähnt gibt es genügend Beispiele, dass es auch anders geht.
    Meine zwei Pfennig zu diesem Thema.

  •   12

    P.S: Weshalb ich oben Path erwähnte. Dies sind kostenfreie Apps die sich früher oder später nur über ihre Community und ihr Netzwerk mittels Werbung oder Brands finanzieren können. Instagram hat es ja nun offenbar erkannt dass ihre zukünftige Android Version in der Lage wäre die Community zu verdoppeln. Beispiele wie Path (Team aus 21 Leuten wovon nur 2 für Android zuständig sind und nur einer aus dem Android Bereich kommt) hingegen zeigen jedoch dass manche noch sehr lieblos an das Thema Android herangehen. Finanzielle dürften bei denen keine Rolle spielen da die Apps in beiden Märkten gratis sind und sie allein auf Grund einer großen Community in der Lage sein werden ein Finanzierungsmodell zu schaffen.

  •   12

    @Michi K
    Ich denke dies könnte sich ein wenig ändern wenn der iOS Markt erst einmal derartig gesättigt ist dass es den Entwicklern schwer fällt sich dort noch entsprechend mit ihrem Produkt zu platzieren. Dies könnte mit einem guten Produkt bei Android noch deutlich einfacher sein.

    Allerdings empfinde ich auch dass viele sich im Android Market unter Wert verkaufen - dies mag aber natürlich auch daran liegen das leider nicht viele dazu bereit sind größere Beträge für eine App zu bezahlen. So gesehen ist es natürlich auch ein hausgemachtes Probleme denn eigentlich sollte jedem bewusst sein dass die Entwicklung für Android etwas mehr Support und dergleichen erfordert.

    Meine kostspieligste Android App war bisher iForest für 12,90€ (1€ teurer als die iOS Verison). Diese geht halt einen etwas anderen Weg und füllt eine Lücke auf der es auch keine kostenlose oder unter Wert verkaufte Konkurrenz gibt. Ich habe es gern bezahlt und bisher noch nie bereut. Unter meinen Apps befinden sie so einige für die ich auch gern derartige Preise gezahlt hätte. Ob sich derartige "Nischen" Apps lohnen kann ich schwer beurteilen weil ich die Kosten des Entwicklers nicht kenne, aber mit seinen 1.000-5.000 Downloads hat er unter Umständen mehr Umsatz gemacht als so manch anderer der seine Zeit unter Wert verkauft.

  • @Leif Sikorski

    Ja, diese Beispiele die du meinst bestätigen ja das was ich sage. Viele Apps sind Ports und ich denke, das es ohne iOS diese Apps gar nicht geben würde, da sich die Entwicklung für Android ansich aufgrund des großen Aufwands um das gewünschte Ergebnis zu erreichen (die beiden Punkte immer im Kontext sehen!) in den meisten Fällen nicht lohnt. Entwickelt man aber für iOS, lohnen sich oftmals zumindest die Kosten für den Port, selbst wenn es dann bei Plus-/Minus Null rauskommt.

    Das ist das große Problem, wo ich auch absolut keine Möglichkeit ehe das es sich in Zukunft bessert. Im Gegenteil, es wird ja immer schlimmer, was meines Erachtens auch die Tendenz der Grafik erklärt.

  • Also be den ganzen Kommentaren die es am Bezahlsystem festmachen sollte man nicht vergessen das es hier nicht um den deutschen Markt geht.

    In den USA ist die Kreditkarte absoluter Standard, und dieser Markt ist nicht nur der größte, sondern für die meisten Entwickler als Heimatmarkt auch der wichtigste.

    Also, das Bezahlsystem ist zwar suboptimal, aber garantiert nicht das Hauptproblem.

    Die Frage was schöner zu programmieren ist, ist schlicht Geschmacksache. Der eine schwört auf Java, der andere hasst es. Der eine mag komplexe Entwicklungsumgebungen, der andere mag komfortable Frameworks.

    Ich denke der Hauptgrund ist die Fragmentierung und dessen Folgen. Immerhin sind Symbian und Windows Mobile auch an dieser Fragmentierung gestorben und der AppMarkt auf dem iPhone war schon damals bei gerade einmal einer Hand voll Usern für die Entwickler attraktiver als WinMobile oder Symbian. Man muss sich den kompletten Prozess angucken und dabei immer Aufwand vs. Ergebnis stellen.

    Wenn ich ein App fürs iphone 4 schreibe und dieses läuft bei mir auf meinem Gerät, dann läuft es auch auf 90 Mio. anderen iPhone 4 und noch mal 10 Mio iPhone 4s, Tendenz auf die insgesamt doppelte Menge innerhalb eines Jahres. Und dabei kann ich alle Schrauben nach oben drehen und eine einzige feste Grafik als GUI nutzen. Unter Android ist das unmöglich und es ist wesentlich mehr Aufwand um ein ähnliches Ergebnis zu erreichen, oder aber man hat im gleichen Zeitraum ein wesentlich schlechteres Ergebnis (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Das sieht man doch vor allem daran wenn man Apps von ein und dem selben Entwickler unter iOS und Android vergleicht. Teilweise liegen da Welten zwischen und das liegt ja garantiert nicht daran das der Entwickler Android nicht mag und es deswegen schlechter macht. Und vor allem ist das auch bei vielen kostenlosen Apps der Fall.

    Mal eine Milchmädchenrechnung: Die Entwicklung eines Apps dauert unter iOS 2 Monate. Für die Qualität des Ergebnis kann ich 5€ verlangen. Unter Android habe ich nach 1 Monat kein Ergebnis für das ich 5€ verlangen kann. Als habe ich folgende Möglichkeiten:
    1) Ich verlange weniger, mache bei gleich vielen Kunden dann aber auch weniger Gewinn (ob es gleich viele sind ist fraglich, denn die würden ja das Ergebnis kaufen, es scheitert ja nicht an 2-3€)
    2) Ich verlange trotzdem 5€, ist aber kaum jemand bereit zu bezahlen
    3) Ich arbeite nochmal einen Monat um ein besseres Ergebnis zu bekommen und kann dann aber trotzdem nur 5€ verlangen, denn das Ergebnis bestimmt ja den Preis, nicht die Arbeitszeit

    Ich weiß, die Rechnung ist primitiv, aber in vielen Fällen fällt sie sogar noch deutliche raus, oder eben oft auch soweit, das sich eine App Entwicklung fürs iPhone lohnt, eine Entwicklung für Android aber bei entsprechenden Budget nicht das gewünschte Ergebnis bringen kann und deswegen ganz gestrichen wird.

    Das ist eben der bekannte Konsoleneffekt, auf einer PS3 läuft FIFA 12 mit 265MB flüssig, auf einem PC braucht das Spiel für ein gleiches Ergebnis 2GB Ram. Wegen der Fragmentierung.

    Natürlich spielt das Bezahlsystem eine Rolle. Und auch die Tatsache das viele, wenn nicht sogar die meisten, Android User ein Billiggeräte und somit kein Interesse oder gar keine Kenntnis von Apps haben und somit die eigentliche potentielle Usermenge deutlich kleiner ist als die Gesamtmenge. Oder auch die Kosten des Supports nach dem veröffentlichen. Unter iOS gibt man es ab und bekommt dann das Geld überwiesen, unter Android kümmert man sich um die Abrechnung, bekommt mehr Supportanfragen und man muss sich um mehrere Stores kümmern. Das alles kostet Zeit und somit Geld.

    Aber Das erklärt ja eben nicht den Unterschied bei den jeweiligen Anwendungen. Und das betrifft ja eben vor allem Qualitative Anwendungen und nicht so 0815-Taschenrechner Grundfunktionen. Und da gerade diese auf Tablets die größte Rolle spielen, ist es meiner Meinung nach auch die Erklärung, warum es gerade dort so Mau aussieht.

  •   12

    Hier bedarf es einfach noch klarer Stellungnahmen bezüglich Google und den Providern. Dieses bezahlen via Rechnung/Prepaid Guthaben ist zwar schön und gut aber bisher erinnert es mehr an eine große Willkür. Ich zahle im Market gern per Kreditkarte aber auch ich machte bei mir die Entdeckung dass beim Umstieg vom Milestone 2 auf das Galaxy Nexus plötzlich die Option über mein Prepaidguthaben zu zahlen im Market aufgetaucht ist. Ich selbst verwende eine Fyve Prepaidkarte welche das D2 Netz nutzt. Build.prop oder so verändert? Fehlanzeige - bei mir ist alles Stock und out of the box. Als dann ein anderer User mal bei Fyve nachgefragt hat weil er diese Option nicht hat wurde ihm gesagt dass es gar nicht sein könne weil sie es nicht anbieten und es sich um eine unauthorisierte App handeln müsste - da konnte ich nur lachen.

    Also irgendetwas läuft hier mit dem Zahlen über Mobilfunkrechnung/Prepaid noch gehörig schief und es ist schwer den schuldigen festzumachen weil man nicht einmal weiß wovon genau es abhängt welche Optionen man im Market angezeigt bekommt. Ich habe beispielsweise auch im Market einen Tab mit Vodafone Apps obwohl meine build.prop frei von Vodafone Anzeichen ist und mein Handy auch kein Branding besitzt. Packe ich die Karte wieder in mein Milestone fehlt diese Option und der Tab.

    Ich persönlich gehöre auch eher zu denen die gerne mal einige Euro im Monat im Market lassen, jedoch sind ausgerechnet die Ports die von iOS kommen auch häufig derartig schlecht dass man ihnen den Port sofort anmerkt. Back Buttons, keine integration in die Sharing UI, keine Widgets, unnötige Platzverschwendunge - die machen sich häufig gar nicht die Mühe es liebevoll anzupassen und die Vorteile von Android in ihre App zu integrieren. Ein Beispiel wäre z.B. derzeit Path. Was die mit ihrer Android Version abliefern ist derzeit einfach peinlich und zeigt dass sie dachten mal eben mit 1-2 Leute ihre App 1:1 auf Android portieren zu können was natürlich keinen Sinn macht.

  • @MikeYaBoy Wo ist die App auswahl zwischen Android und iPhone groß anders. Hab beides und es gibt für jede iOS App eine kostenlose Alternative. :)
    Nur das iPhone hat mehr Spiele und Furz Apps. Ist halt eher ein Spielzeug als ein Smartphone.

  • @Torsti
    Cool da hat mir die freundliche Servicemitarbeiterin wohl a bissel Quark erzählt ;)
    Danke also ,dann kann ich ja bei Bedarf zuschlagen :)

  • @fischli: du kannst die apps trotzdem kaufen mit der sperre. Betrifft ja nicht das provider billing. Sondern Zahlungen an Dritte

  • @ Toni : wie wäre denn die Anpassung? Das wäre nett wenn du es mal Posten könntest, oder mach nen thread auf. Ich werde bestimmt nicht der einzige mit Interesse daran sein.

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