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Nein, mein Haus ist kein Erholungsort für Touristen - Google Maps und das Problem der Kartographie

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Wenn plötzlich eine Horde Menschen vor deiner Tür steht, dann liegt das nicht unbedingt daran, das du aus irgend einem unerklärlichen Grund über Nacht zu einem Weltstar geworden bist. Es könnte vielmehr daran liegen, dass es sich bei der Gruppe um erholungsbedürftige Urlauber handelt, die das Haus, in dem du lebst, für den Eingang eines beliebten Touristen-Ausflugsziel halten.

Genau das ist nämlich der in New Jersey lebenden Laurie Gneiding passiert, deren Haus aus unerfindlichem Grund auf Google Maps als Eingang zu einem beliebten New Jersey Reservoir aufgelistet hat. Trotz abschreckender Schilder, die das unerlaubte Eintreten untersagen und die verdeutlichen, das es sich bei dem Grundstück um Privateigentum handelt, trotz einer eingerichteten Barrikade für 125 Dollar, kommen immer wieder Besucher, klopfen an ihre Tür und sind entrüstet, wenn Laurie Gneiding ihnen (verständlicherweise) äußerst genervt mitteilt, dass es sich nicht um das angenommene Ausflugsziel handelt.

Versuche, mit Google in Kontakt zu treten, waren bisher leider Ergebnislos und resultierten in automatischen Antworten. Wie würdet ihr euch verhalten, wenn immer und immer wieder Menschen mit dem Drang nach Erholung ungebeten in eure Wohnung eintreten wollen?
Ja, es handelt sich nur um ein kleines Schicksal eines einzelnen Menschen, der Opfer eines Fehlers in der digitalen Kartographie geworden ist, aber wir können wirklich froh sein, dass uns nicht so etwas passiert ist.

Quelle: Phandroid

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20 Kommentare

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  • Natürlich ist der Fehler bedauerlich. Aber hat jemand mal das Original bei dem verlinkten Bild gelesen? Wenn man schon berichtet, dann bitte mit den richtigen Fakten:

    Kamal schreibt: "Versuche, mit Google in Kontakt zu treten, waren bisher leider Ergebnislos und resultierten in automatischen Antworten."

    Im Original seht aber sinngemäß: Am 21.Mai hat die Frau mit dem "Report a problem" Tool Google informiert. am 3. Juni kam die Reaktion von Google, der Fehler würde bald gefixt und sie dann nochmals benachrichtigt.

    Darüber hinaus war es so, hatte man die richtige Adresse des Parkes von der Website in Google Maps eingegeben, dann bekam man auch den richtige Eingang angezeigt. Nur wenn man, statt den Park, den darin befindlichen See in Maps eingegeben hat, dann kam man zur Einfahrt der Frau.

    Hätte der Autor das mal selber ausprobiert, dann wüsste er, das nun der See korrekt angezeigt wird. Der Fehler als gefixt ist! Gut, Stand von heute und der Bericht ist von gestern. Mag sein, da war es noch nicht so. ;-)

    Mindestens 6 Wochen war das Problem nicht gefixt worden, Google hätte natürlich schneller reagieren sollen. Aber der Bericht suggeriert Google würde gar nicht reagieren. Und das ist schlicht falsch und somit ganz schlechter Journalismus.


  • Saubloeder Kommentar, Johannes G.


  •   10

    Finde den letzten satz auch sinnlos.. wir können auch alle froh sein dass unsere toiletten nicht explodiert sind, die küche abgebrannt, dass wasser verseucht, der fernseher geschrumpft, die seuche ausgetreten ist..

    wie dramatisch ist das den bitte? ja verdammt, wir sind alle froh dass google maps unser heim nicht als hotel anzeigt!! ich geh jetzt beten, damit dass in zukunft auch so bleibt!


  • Lieber Blogger mehr Selbstsicherheit und jeder darf seinen giftigen Senf zugeben und dir ist nur wurst!


  • Ja, genauso sehe ich das auch.
    Und ich hätte sicher keine Barke für über 100 Dollar gekauft, sondern eine selbst gebaut mit einem Großen Schild dran "Eingang in XXX Meter", dann würden die Leute einfach weiterfahren und gut wärs. Aber dieses "no Park access" bringt ja keinem was, wo sollen die Leute denn hin?


  • Also, ich habe bei Google Maps schon öfters Kartenfehler gemeldet, und die wurden meist innerhalb von 1-2 Wochen bearbeitet / korrigiert.

    Ich hätte das online ausgefüllt und damit an Google übertragen, und dann nach 2-3 Wochen ein Schreiben von einem Anwalt machen lassen, mit der Bitte, die Änderung schnellstens umzusetzen.
    Dann hätte ich bei Google Maps nach dem Touristenziel gesucht und einen Kommentar dazugeschrieben, dass das Kartenmaterial ungenau ist, und beschrieben wo sich der Eingang wirklich befindet. Und ich hätte natürlich auch den Verwalter des Touristenzieles informiert.

    Kann doch nicht sein, dass sich da gar nichts tut...


  • Ich muss ehrlich gesagt auch sagen das ich das Problem nicht verstehe.
    Ich habe vor einigen Wochen festgestellt, dass die Position meiner Hochschule nicht stimmt. Dann hab ich mir gedacht ich weise sie drauf hin, dafür gibts extra einen Link und ein Formular dahinter, da hab ich den Fehler geschildert und nach nicht mal zwei Wochen wer der Punkt versetzt.

    Wenn man sich blöd anstellt...


  • Ich hab auch noch einen »Tot durch GPS«:

    http://www.foxnews.com/scitech/2011/02/04/death-gps-rise/


  • Es gibt leider doch fehler in den Karten. Ist ärgerlich wenn man hierdurch unbeliebten Besuch bekommt.
    Richtig blöd aber wenn der Besuch bewaffnet in Form einer Militäreinheit erscheint:
    http://derstandard.at/1288659605591/Google-Maps-Fehler-schuert-Konflikt-in-Mittelamerika?seite=3

    Den Holländern wollte man auch etwas gutes tun:
    http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/332731/Google-verlegt-Emder-Hafen-nach-Holland.html


  • Hat dieser Blog nicht etwas mit Android zu tun ? Google Maps, ein teils hilfreicher Begleiter jedes Android Users, sorgt für Bosheit bei so manch betroffenem - in diesem Fall bei der bedauernswerten, oben genannten Dame.

    Nicht jeder Blog trifft den Geschmack von jedem Mitglied. Da die fleißigen Schreiber ihrer Bezeichnung jedoch alle Ehre bereiten stehen - allein von heute - ja noch 18 andere Blog's zur Auswahl.

    Vielleicht ist ja dort noch etwas dabei ;)

    Danke für den Blog, ich finde ihn interessant !


  • Soll sie doch Eintritt verlangen und in ihrem Garten bewirten^^


  • Was ist daran "amüsant", wenn einer Person dank Google Maps auf die Nerven gegangen wird?

    Ich frag mich allerdings auch, ob es solche Beiträge braucht!? Immerhin sollte es hier um Berichte rund um Android gehen und das wurde bisher auch ziemlich professionell so gehandhabt. Das macht und zeichnet Androidpit in meinen Augen sogar aus. Technik und etwas über den Tellerrand, aber solche Geschichten erwarte ich eher bei Yahoo.de o.ä.


  • Ach, man kann es auch keinem recht machen... mal zu viel über Tablets, mal nicht tiefenpsychologisch genug und nun noch ein Vergleich mit RTL.

    Ein kleiner Hinweis zur Güte: Oben rechts findet man auf der Seite einen blauen Button "Blogeintrag schreiben". Da könnt ihr gerne mal kreativ werden ;-)


  • Anonymous
    • Mod
    12.07.2011 Link zum Kommentar

    @Johannes:
    Ist es denn keine Tragödie? Es ist zwar komisch für den Außenstehenden, aber für die betroffene Person ist dies doch alles andere als lustig.

    Ich verstehe dich auch nicht... Ein Blog muss nicht nur über Technik und Errungenschaften berichten. Denn auch solche Themen, die sich Abseits der ganzen Technikwelt abspielen, können interessant sein und uns verdeutlichen wie die Welt sich verändert hat und wie ein kleiner Fehler eine große Wirkung ausübt... Man denke nur an den Konflikt letztes Jahr als Costa Rica mit seinen Nachbarländern im Clinch lag, da Google Maps die Landesgrenzen falsch eingezeichnet hatte.

    Außerdem zwingt dich doch keiner dies zu lesen, oder? Ich könnte mich irren, aber diese Vergleiche mit RTL und Gesülze werfen auf denjenigen kein gutes Licht, der sie in den Raum wirft. Denn deine Beiträge waren auch nicht wirklich produktiv oder konstruktiv.


  • Die Karten beinhalten aber auch reichlich Fehler.
    Letztes Jahr musste ich einem LKW-Fahrer begreiflich machen, dass es den Bäcker den er beliefern sollte in dieser Straße nicht gibt und habe ihn zu einem anderen geschickt den er meinen könnte. Er wollte mir aber nicht so recht glauben, da ihm doch sein Navi anzeigte, dass hier der Bäcker sei.
    Kurze Zeit später ist mir bei Google Maps durch Zufall aufgefallen, dass dort tatsächlich der Bäcker eingezeichnet war. Die Straße lautet aber anders, wenn auch ähnlich. Der LKW-Fahrer hat zwar sehr wahrscheinlich nicht Google Maps verwendet, die Quelle der Daten wird aber die selbe sein.

    Daraufhin habe ich versucht diesen Fehler zu beseitigen. Dafür hat Google ein Formular bereitgestellt. Monate vergingen, der Bäcker war aber immer noch eingezeichnet. Also hab ich es immer und immer wieder versucht... und hey: Nach einem Jahr wurde der Fehler beseitigt!

    Google ist also hier extrem langsam und bietet so gut wie keinen Support. Kein Wunder, dass der Hausbesitzer verärgert ist.


  • Schwer zu glauben, dass die Frau das Problem nicht los wird, wo man doch mit nem verschütteten Kaffeebecher von McDonald's schon Millionnen an Schadenersatz in den USA bekommt...


  •   10

    Wenn Leute zu mir kommen, die glauben, dass mein Haus öffentlich zugänglich ist und Google Schuld daran trägt, dann gehe ich damit zum Anwalt und lasse den ein Schreiben aufsetzen. Zur Not schreibe ich vorher selber einen Brief. Das ist definitiv billiger als $125 und schafft einfach Abhilfe. Dann muss man da auch nicht so ein Bohei drum machen. ;)

    @Kamal
    "Ja, es handelt sich nur um ein kleines Schicksal eines einzelnen Menschen, der Opfer eines Fehlers in der digitalen Kartographie geworden ist, aber wir können wirklich froh sein, dass uns nicht so etwas passiert ist."
    Wenn ich so ein Gesülze lesen muss, dann ist das schon wieder schwere Kost. Zumal du's nicht als lustige Geschichte, sondern als Tragödie verkaufst.


  • Hallo Johannes, der Beitrag muss dir ja nicht unbedingt gefallen, aber manchmal tut so ein bisschen "leichte " Kost ja auch ganz gut, vor allem aber niemandem weh. Und nein, das hier wird nicht zu einem RTL-Punkt-12 ähnlichen Blog, das ist einfach eine etwas amüsante Geschichte.


  • @Johannes
    Ich glaube du solltest auch mal mit Google Kontakt aufnehmen. Deine Antwort würde anders ausfallen.
    Es gibt stellen, die Bemühen sich. Es gibt aber bei Google genauso stellen die nur mit Standard-Antworten reagieren.


  •   10

    Oh bitte, wirklich? Wird das hier zu einem RTL-Punkt 12-ähnlichen Blog, wo über solchen Schrott berichtet wird? Ich bin sicher, dass die Frau in den USA bereits genug Aufmerksamkeit bekommen hat und sie hier nicht auch noch bekommen muss.
    Wenn man sich nicht zu blöd anstellt, dann kann man auch Kontakt zu Google aufnehmen. Man muss halt nur nicht blöd sein..

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