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2 Min Lesezeit 8 Kommentare

MyCube zeigt: Wie viel Geld verdienen soziale Netzwerke durch User Generated Content?

MyCube ist ein Dienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Daten von Nutzern sozialer Netzwerke besser zu schützen. Außerdem soll gewährleistet werden, dass die Monetarisierungsprozesse für diese User in ihre eigene Hand gelegt und damit nachvollziehbar und kontrollierbar werden. Verständlicherweise ein recht schwieriges Unterfangen, denn es geht um eine ganze Menge Geld. Ein guter Schritt in diesem Aufklärungsprozess ist eine vor kurzem entwickelte Infografik von MyCube, die sehr schön und irgendwie auch erschreckend verbildlicht, wie viel Content von Usern eigentlich generiert wird und vor allem wie viel Geld die einzelnen Netzwerke damit scheffeln.

Es ist ganz klar, dass jeder Nutzer, der auf irgendeinem sozialen Netzwerk zugange ist und dort Inhalte und Informationen bereitstellt, damit jenem Dienst quasi Geld schenkt. Denn ohne diese Inhalte wären Facebook, Twitter, Youtube & Co. absolutes Brachland. Und das würde bedeuten, dass niemand diese Seiten besuchen würde, was wiederrum heißt, dass Monatrisierungsprozesse wie Werbung etc. kein Geld generieren würden. Schaut man sich die Zahlen unten an, wird auch deutlich, warum Google etwa sich mit seinem neuen Dienst Google + so massiv ins Zeug wirft. Leider haben die eigentlichen Personen, die den Content generieren, aber absolut nichts von diesem Geld. 

An der Spitze, wie wäre es auch anders zu erwarten gewesen, steht ganz deutlich Facebook. Alleine auf Mark Zuckerbergs Baby wurden im Jahr 2010 sagenhafte 360 Milliarden Inhaltsteile - bestehend aus Links, Notizen, Fotos usw. - von Nutzern freiwillig bereitgestellt, was dem Unternehmen so einen Umsatz von 1,86 Milliarden Dollar (etwa 1,28 Milliarden Euro) beschert hat. 

Solche Zahlen verdeutlichen ganz schnell, dass ohne uns Nutzer solche Unternehmen nichts wären. Und da fragt man sich natürlich, warum wir als User nicht auch an dem Profit teilhaben.

Mehr Details zu verschiedenen sozialen Netzwerken und deren Umsatz könnt ihr hier in der Infografik einsehen:

 

Quelle: t3n

8 Kommentare

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  • @bxig
    Word!

  • Der Blogger sieht das sehr einseitig. In der Literatur wir der geneigte Leser Begriffe wie Freemium finden. Soll heißen, Benutzer bezahlen die Dienstleistung nicht mit Geld sondern mit Ihren Daten, welche ebenfalls eine Währung darstellen. Was ja im Blog dann wiederum richtig heraus gearbeitet wurde. Als Gegenleistung können Sie diese Plattform nutzen.

    Das Modell gegen Bezahlung eines Betrages X den Zugang zu gewähren, ist absolut zum scheitern verurteilt. Jeder möge sich die Frage selbst beantworten ob er bei Google nach Eingabe eines Suchbegriffes X Cent berappen würde!

    Wenn Ihr zu Mercedes geht, entscheidet Ihr auch ob es denn die teure E-Klasse sein muß, ob Ihr soviel ausgeben wollt, oder ob es nicht lieber die gebrauchte Reisschüssel tut. So ist es hier auch, man muss sich entscheiden ob man die Daten preisgeben will. Einen Unterschied gibt es aber! Es tut nicht sonderlich weh es zu tun. Genau deshab funktioniert das Model nämlichh auch!

  • Also entweder verdienen Facebook & Co. mit meinen Daten Geld oder ich müsste für sie bezahlen. So oder so muss ich dafür was leisten ... Geld oder Daten.

    Selbst Diaspora oder andere frei Projekten existiert nicht ohne Geld, sondern sind mindestens auf Spenden angewiesen.

  • Ich finde, dass das normal ist. Wir bekommen bestimmte Funktionen zur Verfügung gestellt, die soziale Interaktionen via Internet leichtgängig und mit Spass ermöglichen, wobei wir deren Arbeit in Form von Werbung anschauen/anklicken würdigen. Die ganzen Server, Wartungsarbeiten und Entwicklungen u.a. kosten ja auch nicht wenig Geld.

  • Interessant! Danke dafür!

  • dass wir dafür nichts bekommen stimmt ja so nicht. facebook muss ja auch irgendwie gewartet werden, weiter verbessert werden und die server müssen ja auch bezahlt werden. dass darüber hinaus natürlich nochwas übrig bleibt sollte ja wohl klar sein, da facebook und konsorten keine wohltätigen organisationen sind.

  •   16

    Klar machen die ne Menge Schotter damit. Das ist die Idee eines Werbefinanzierten social Networks.
    Facebook schreibt ja nicht, melde dich an und werde verdienender Mitarbeiter.

    Auf der anderen Seite kann natürlich jeder versuchen Links der eigenen Blogs in Twitter, Facebook etc.. in seinem content zu stellen und user auf den eigenen Blog zu ziehen und dort kann man seinen Blog content monetisieren.

    Wem das nicht gefällt muss an projekten wie disaspora teilnehmen.

  • Interessant!

    Thx 4 blog entry!

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