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Mit Nanotechnologie und Android-Smartphones baden gehen – HzO macht Handys wasserdicht

HzO

Persönlich brauche ich nun wirklich kein Outdoor-Smartphone, dass Dreck und Flüssigkeiten wiederstehen kann, doch wenn ich mir die folgende Möglichkeit anschaue, mit der ich mein Handy wasserdicht machen könnte, bekomme ich schon irgendwie Lust, mit meinem Telefon baden zu gehen oder „versehentlich“ irgend ein Getränk darüber auszuschütten, um die Sache selbst zu testen.

Nanotechnologie, mittlerweile natürlich viel mehr als futuristisch klingende Innovation. Während eines vor kurzem stattgefundenen Presse-Events in New York zur kommenden Consumer Electronics Show 2012 zeigte das Unternehmen HzO deren neue Technologie, die dafür sorgt, dass Handys und Smartphones wasserdicht gemacht werden. Und zwar mit besagter Technologie, die nicht etwas dafür sorgt, dass kein Wasser in das Gerät dringen , sondern dass das eindringende Wasser einfach keinen Schaden anrichten kann.

Wie im Video zu sehen ist, wird dort ein Samsung Galaxy S 2 mal eben in einen Behälter mit Wasser gelegt und angerufen. Ich selbst durfte während des Motorola Events hier in Berlin erleben, wie ein Tascehntuch mit Nanopartikeln in ein Glas Wasser gehalten wurde und anstatt sich vollzusaugen, blieb auch dieses vollkommen trocken (nicht empfehlenswehrt, um sich die Nase darin zu schnäuzen).

Da Wasserschäden eine der Hauptgründe für den Tod von Smartphones sind, klingt diese Technologie wirklich sehr gut. Bisher ist HzO noch nicht zu haben, aber allzu lange sollte die Sache eigentlich nicht mehr dauern, denn der Hersteller Zagg – Hersteller von eigenen Skins und anderem Schutz für Smartphones – hat bereits den Einsatz der Technologie angekündigt.

Es folgt der Praxistest und dann noch ein Video, wie HzO eigentlich funktioniert:

(Videolink

(Videolink)

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Quelle: PCWorld

27 Kommentare

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  • @ Bodo

    Zur Unmweltverträglichkeit ist das so ne Sache, man benutzt Atome und Moleküle, wie sie zu finden sind. Dass diese aber auch gleich unschädlich sind ist nicht gesagt. Cyanide kommen zum Beispiel in Früchten vor sind aber bei entsprechenden Konzentrationen für Säugetiere tödlich. Daher kann man nicht von der Nanoversiegelung auf dieses Prinzip schließen, da man den Stoff an sich nicht kennt. Ich werde nachher mal schauen, ob ein Patent unter der Firma eingereicht wurde...


    Und nochwas zur Nanoversiegelung von Autoscheiben, lasst euch da nichts vorspielen, die Effekte und die Eigenschaften die man da nutzt haben rein gar nichts mit der Nanotechnik zu tun. Das ist eher zu vergleich mit der Einebnung von Hügellandschaften druch das reingießen von Beton...

  • ich sag nur PlastiDip!! :-)
    damit kriegt man alles Wasserdicht.

  • @ Anis ## Klingt ja echt praktisch, nur wie steht es um die Umweltverträglichkeit?
    Was ist das für ein Mittel? Wollen wir das überhaupt in unserem Ökosystem haben?
    Find ich echt schade das es nicht mit einer Silbe erwähnt wird.
    Plastic planet ... lässt grüßen. ##

    Olaf Schroeder hat oben einen Link zur Frontscheibenversiegelung von Autos angegeben. Ob dort oder in einem anderen Video (?) - die Nanopartikel verhalten sich zur Größe eines Fußballs wie der Fußball zur Erde. Beeindruckend.

    Von daher denke ich nicht, dass die Technik umweltunverträglich ist.

  • Es gibt ja auch wcs mit der beschichtung. Leider wird diese durchs reinigen kaputt gemacht.

    Übrigens bei tellern funktioniert es einfach aus der handhabung heraus nicht. Die beschichtung wäre nach dem ersten mal essen wohl schon kaputt. Vielleicht ginge metallgeschirr smile.
    Aber wer will das schon?

  • Die nanotechnik wurde ja von der lotosblüte abgeschaut. Früher hat man versucht alles in immer glattere schichten zu bekommen und beim betrachten der lotosblüte hat man mit dem gegenteil einen erfolg gefunden. Nehmen wir einfach mal 4 fingerhüte und platzieren einen großen ballon darauf, wird dieser nicht den boden berühren. Einfach weil er sich nicht so elastisch ist um zwischen den fingerhüten sich zu bewegen. Nano partikel haben eine rauigkeit, welche das wasser nicht in die zwischenräume lässt. Wenn die beweglichen teile noch abgeschottet werden (akku, usb,klinke) dürfte kein wasser an die elektronik gelangen.
    Leuchtet mir alles ein. Wäre auch ne tolle sache.

  • Na klar, so daß mal wieder nur einer das Patent hat und die Innovationsbremse weitergeht sodaß die Patentschlachten weiter gehen. So ein Unsinn.

  • Android Hersteller untereinander lechtzen ja nach Alleinstellungsmerkmalen. Das wäre eines was sehr gut z.B. zu Samsung passen würde. Kratzfestes Display + SAMOLED + Wasserschutz.

    Ich denke Samsung sollte sowas ganz schnell kaufen, am besten die ganze Firma.

  • So dann melde ich mich als Nanotechnologe mal seid ewigkeiten wieder zu Wort hier. Da das Produkt recht simpel ist und auch das Prinzip auf dem es aufbaut. Da Wasser ein Dipol ist muss auf den elektrischen Bahnen und Kompenenten ein Molekül aufgebracht werden, die ähnliche Eigenschaften wie das Wasser bestizt. Sprich es sollte sich ebenfalls um ein Dipol handeln im einfachsten Fall. Soll es dabei Dauerhaft an den Kupfer-, Gold- und ähnlichen Bahnen haften, so werden einzelne Atome hinzugefügt und die Selbstorganisation ausgenutzt, die diese Stoffe besitzen. So bekommen wir eine feste und stabile Oberfläche, die durch ihre innere Teilladung Wasserabweisend ist.
    Kommen wir nun zu dem Problem der Stromleitung, die wir hier nicht genau definieren können, da wir die Art des Wasser nicht wissen, sprich ob es VE, DI oder normales ist. Durch die Selbstorganisation einiger Stoffe können wir die Abstände soweit reduzieren (kommt auf die Stärke der Teilladungen an), dass es nur noch wenige Nanometer beziehungsweise weniger als 1 nm ist und somit kein Molekül passieren kann, sondern nur Elektronen.

    Als Metapher könnte man hier ein Fischernetz nehmen^^
    So kann man auch die USB-Eigenschaft erklären, aber auch einen Kurzschluss beim Akku provozieren, wenn man das falsche Wasser benutzt ;-)

  • wie viele hier einfach offtopic rennen:D plastic planet? wegen nanoteilchen!? aha. da sind die handys an sich schlimmer, aber selbst die fallen bei der plastik verschmutzung nicht ins gewicht ..

    es ist ne geile technologie, aber solange es das beschrenkende patentsystem gibt.... tja das wars dann.

  • Klingt ja echt praktisch, nur wie steht es um die Umweltverträglichkeit?
    Was ist das für ein Mittel? Wollen wir das überhaupt in unserem Ökosystem haben?

    Find ich echt schade das es nicht mit einer Silbe erwähnt wird.

    Plastic planet ... lässt grüßen.

  • Ähm... hast recht. Dämlicher Gedankenfehler. *wie peinlich* :D
    Dann sind die Kontakte halt durch mehrmaliges ein- und ausstecken abgenutzt, sodass der Kontakt wieder funktioniert.

  • @derHaifisch: Nein, eben nicht. Wenn Kontakte verbunden werden, dann können auch Kontakte verbunden werden die zum Kurzschluss führen. Das ist der Tod für jede Elektronik. Der USB-Mode zeigt, dass entweder schlampig dieses Nano-Zeugs aufgetragen wurde, sodass der USB-Port nicht geschützt ist, oder dass das Zeug grundsätzlich nutzlos ist.

  • EDIT: Ab hier folgt Blödsinn...
    Das mit dem USB-Mode geht doch in Ordnung. Das heißt für mich, dass das Zeug Wasserabweisend ist, aber nicht die elektrische Leitfähigkeit verhindert. Kontakte werden durch das Wasser verbunden, vermeintliches USB-Kabel wird erkannt.

  • Wenn man dass dann noch als Unterwasser-Kamera nutzen kann wäre es stark :-D

  • @Stefan L.:
    das frag ich mich auch grad mit dem USB-Mode...

  • Ja, das stimmt, allerdings wurde uns bei der Präsentation von Motorola leider nicht demonstriert, dass das Gerät auch tatsächlich unter Wasser funktioniert. Ich denke, beim RAZR ist es eher als Spritzwasserschutz gedacht und nicht wie im oben gezeigten Beispiel wirklich ein Rundum-Isolation, die für Funktionalität sogar unter Wasser sorgt.

  • Das Motorola RAZR kommt übrigens schon mit so einer Beschichtung auf den Markt.

  • Toll ist da ja alles schon. Hab auch diesen Bericht gelesen und Video geschaut: http://de.engadget.com/2011/11/12/superhydrophobes-spray-schlagt-nicht-nur-wasser-in-die-flucht/
    Ist echt beeindruckend.
    Allerdings gehe ich davon aus, daß sowas so schnell nicht kommen wird. Es gab ja tauch schon Teller etc. mit Lotuseffekt. Hab ihr schon mal eine kaufen können??? Ne, und warum nicht. Weil solche Patente ganz ganz schnell bei denen in den Schubladen verschwinden, denen Sie am meisten schaden. Also Henkel und Konsorten. Stellt euch mal vor man bräuchte deren teuere Geschirrspülmittel nicht mehr. Genau so wird es hier wohl auch sein. Was meint ihr den wie den Handyherstellern dran gelegen ist dass ihre Smartphones ewig halten. Die machen doch ne Menge Kohle mit den Kaffeepausenunfallhandys. Also, meiner Meinung nach wie immer. Tolle Erfindung, wir aber nie massentauglich, weil andere mit dem Gegenteil sehr sehr sehr viel Geld verdienen.

  •   16
  • geil! Ob das Nanozeugs meiner Frontscheibenversiegelung auch funztz ?? xD

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