Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 1 mal geteilt 14 Kommentare

Mit Google Maps geht es nun auch in Gebäude hinein

Google Maps Indoor

Google hat vor kurzem eine neues Update für Google Maps veröffentlicht, dass den Nutzern nun auch noch ermöglicht, im Inneren von Gebäuden zu navigierne, um so etwa den nächsten Eingang oder das nächste Klo im Flughafen zu finden. Oder ihr befindet Euch in einem schier endlos großen Baumarkt und sucht nach der Abteilung für Leuchtmittel.

Bisher umfasst Googles Innenraum-Kartierung folgende Bereiche:

  • 18 U.S. Flughäfen, inklusive einige der größten Flughäfen wie Chicago O'Haire, Hartsfield -Jackson Atlanta International Airport and San Francisco International Airport.
  • „Konsumtempel“ wie die Mall of America, ein unglaublich großes Einkaufszentrum, IKEA, Home Depot (sowas wie Hornbach in noch größer) Macy's und Bloomingdale's.

Innerhalb der Flughäfen lassen sich so dann etwa Abflug-Gates, Cafés, das nächste WC oder Geschenkshops finden. Dieses Feature kann gerade dann sehr hilfreich sein, wenn man etwas verspätet am Flughafen ankommt und leicht gestresst nach seinem Ziel auf der Suche nach einer aussagekräftigen Wegbeschreibung ist (was durchaus ein regelrechtes Abenteuer mit Schweißausbrüchen und Herzrasen sein kann, je nachdem wie groß der Zeitdruck ist).

Bei Einkaufszentren etc. finde ich die Google Maps Indoor-Sache dann doch etwas „seltsam“. Natürlich vereinfacht die Technologie das Finden bestimmter Ziele wie die Schrank-Abteilung, aber normalerweise kann man ja auch einfach einen Mitarbeiter fragen oder sich seinen Weg selbst stressfrei dahin suchen.

Nichtsdestotrotz ist dieses neue Feature doch ziemlich interessant. Vor allem, weil Google es für Unternehmenseigentümer sehr einfach macht, eigene Lagepläne und Grundrisse mit Bildern und Richtungshinweisen einzustellen. Sobald diese eingereicht wurden, sind sie für jeden Google Maps-Nutzer zugreifbar.

Hier das ganze noch einmal in Ton und Bild: 

(Videolink)

(Videolink)

Auf dem Smartphone sieht das Ganze dann in etwa so aus. Links wie es vor der Indoor-Karten Funktion war, rechts der gegenwärtige Zustand:

Mall of America

San Francisco International Airport

Es wird wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sein, bis viele Unternehmen diesen Schritt gehen werden, damit Kunden zukünftig einfach mit dem Smartphone durch ihr Geschäft oder ähnliches navigieren können. Natürlich nur dann, wenn die Größe des Geschäftes dafür sinnvoll scheint (ich würde sagen, Apotheken, Restaurants und ähnliches fallen schon mal ganz raus). Was haltet Ihr von der neuen Funktion?

Quelle: Google Blog

14 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • ich find cool

  • Und noch ein Schritt weiter in richtung "ferngesteuert mit Handy vor der Nase rumlaufen" - bald genießen wir unseren Balkon-Ausblick mittels Streetview aufm Sofa

  • Wäre schön für unsere heimischen Baumärkte, dann braucht man nicht mehr stundenlang verstecken mit den Mitarbeitern zu spielen.

  • laut SPIEGELonline wurde die übliche Ortung über Funkzellen speziell angepasst und W-Lan Netze werden auch zur Ortung genutzt...

  • na hoffentlich gibt es da bald ein Plan für die IFA! !!!!!!!!!!!

  • @Andy N.

    Wenn man sich im IKEA genau umschaut, hat es sehr viele Abkürzungen ;)

  • Die sollten so langsam auch mal die Navigation-App an ICS an- und ein neues Design verpassen. :)

  • Das ist schon eine coole Lösung, gerade in Flughäfen oder unübersichtlichen Universitäten.

    Die Frage ist wirklich wie es funktioniert. QR-Codes werden es nicht sein, da wir ja dann keine Navigation haben, sondern eine Kartierung. Ich vermute das Sie WLAN und Funkzellen zusammen verwenden, um zu triangulieren. Eigentlich ein alter Hut in der Forschung aber halt noch nicht für die breite Masse. Die Frage ist eher, wie genau das Ding ist, da wir hier ja Reflexionen der Wände haben und damit Ungenauigkeiten.

  • Wie soll man sich in Macys verlaufen?

  • Zumal ich bei unserem IKEA teilweise nicht mal Handynetz habe, weil das ne riesen Blechkiste ist.

  • Sehr wahrscheinlich wird die Position über das WLAN-Netz bestimmt. Derjenige der die Karte erstellt muss dann die Sender mit Kennung nur in die Karte eintragen.

    Hier gibt es noch ein weiteres Promo-Video:
    www.youtube.com/watch?v=kT0KMsfD4d8

    Im IKEA dürfte es aber wirklich witzlos sein. Zumindest sind alle IKEAs die ich kenne so angeordnet, dass man durch den ganzen blöden Laden laufen muss, um an die Kassen zu kommen.

  • Tag: Einkaufszentren
    In den USA laufen Pilotversuche über Handyortung, die einzelnen Besucherprofile auszuwerten, welche Geschäfte, Restaurants, etc. besucht werden.
    Über die Besucherprofile können dem Handy Benutzer dann individuelle -auf Ihn zugeschnittene- Angebote der einzelnen Geschäfte, etc. gemacht werden.
    Eine neue Form der B2C Variante.

  • Das wollte ich auch gerade schreiben. Insbesondere in Flughäfen finde ich diese Funktion spitze, aber auf ein GPS Fix würde ich mich da ungerne verlassen. Eventuell kann man an Flughäfen über die verschiedenen WLAN Netze den Standort ermitteln, aber das würde es wieder wesentlich schwerer machen Karten hinzuzufügen.

    Eine andere Variante wäre es, an allen möglichen Stellen QR-Codes hinzukleben, die dafür sorgen, dass man sieht, wo man ist. Aber wenn man einen QR-Code suchen muss, kann man auch gleich einen Lageplan oder einen Mitarbeiter suchen...

    Ich hoffe, google hat das Problem irgendwie genial gelöst. Aber ich wüsste nicht, wie :(

  • Hmm, die Karten sind ja schön und gut, aber wie genau funktioniert dann das Navigieren? Bei meinem Desire ist GPS in Gebäuden meist tot...

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!