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Intel Atom Prozessor "Moorestown" wird als Atom Z600 für Mobile Devices vorgestellt

"Moorestown" - dieser Name dürfte einigen von euch sicherlich ein Begriff sein, immerhin sieht und hört man ihn bereits seit einigen Jahren auf so gut wie jeder Messe und Veranstaltung von Intel. Und nun ist es soweit, gerade noch rechtzeitig vor der Computex 2010, hat Intel den Moorestown als Atom Z600 offiziell für Smartphones und Tablets vorgestellt.

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Im Grunde handelt es sich bei dem Atom Z600 um einen speziellen Ableger der zweiten Atom-Generation "Pine-Trail". Bei dieser Generation ist es möglich einen GMA600 PowerVR Grafik- und Speichercontroller bereits im Chip zu integrieren, somit werden gleich mehrere Funktionen von einem Chip übernommen.

Der Prozessor soll aber vor allem durch seine niedrige Leistungsaufnahme punkten. Dafür wurden von Intel erweiterte Tiefschlafmodi integriert, welche einen sehr niedrigen Standby-Verbauch von gerade einmal 0,1 mW ermöglichen sollen. Der Normalbetrieb ist auf einen Verbrauch von 21 mW ausgelegt, was in Sphären des x86-Befehlssatzes beachtlich wenig, aber für Smartphones unabdinglich ist, da ansonsten keine Standby-Zeiten von mehreren Tagen gewährleistet werden können.

Der Atom Z600 wird in zwei Versionen auf den Markt kommen. Für Smartphones ist eine spezielle Low-Power-Version mit 1,5 Ghz und die Unterstützung von bis zu 1 Gbyte DDR-400 Speicher vorgesehen. Das etwas schnellere Modell mit 1,9 Ghz und maximal 2 Gbyte DDR-400 Speicher ist für Tablets gedacht. Beide Versionen bieten sowohl Hyper-Threading als auch die Burst Performance Technology, welche es dem Betriebssystem ermöglicht, den Prozessor je nach Temperatur zu takten.

Bei der Entwicklung des Atom Z600 wurde die Nutzung für den PC vollkommen vernachlässigt, was einige vielleicht enttäuschen wird, aber uns nicht weiter stören sollte, denn laut Intel ist die Plattform geradezu prädestiniert für den Einsatz auf "androiden" Endgeräten.

Erste Geräte, mit dem neuen Atom-Prozessor, sollen bereits diesen Herbst auf den Markt kommen.

Quelle: heise

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