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Instagram - Bilder richtig sichern

 

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Instagram gibt es nun seit dem 3. April auch für uns Androiden. Nachdem es bereits innerhalb von 16 Monaten seinen Siegeszug für das iOS mit 30 Millionen Usern vollführt hat, kann die Social (Image) Network App immerhin schon über 5 Millionen Downloads zählen. Doch kaum eine Woche später erreicht uns die Nachricht, dass Facebook das 12 Mann Unternehmen für 1 Milliarde Dollar gekauft hat. Die Kommentare unserer Community dazu sprechen Bände, denn Facebook wird von einem Großteil kritisch gesehen. Wie kommt man nun an die Bilder, die man mit seinen Freunden geteilt hat und was gibt es noch für Dinge, die sich mit Instagram verbinden lassen? Da gibt es mehrere Möglichkeiten...

Über den PC

Die einfachste Möglichkeit ist natürlich, das Handy per USB-Kabel mit dem heimischen PC zu verbinden. Die Instagram Bilder findet man auf der SD-Karte unter Pictures > Instagram. Diese lassen sich ganz einfach in einen gewünschten Ordner auf den PC schieben.

Über Webservices

Da es iPhone Nutzer nicht so einfach haben, weil seit Version 2.0 der Instagram App die Bilder nur noch online gespeichert werden, haben sich diverse Webservices auf das Backup der Bilder spezialisiert. Neben dem Download der Bilder, bieten diese allerdings auch Extraoptionen an, die auch für Nutzer der Android App interessant sein könnten.

Instaport.me

Die einfachste Lösung bietet in meinen Augen Instaport an. Via API loggt man sich mit seinen Instagram Zugangsdaten ein. Unter "Advanced Options" kann man den Download, der als ZIP Datei erfolgt, nach eigenen Wünschen einschränken. 

Neben der Beschränkung auf die letzten x Bilder, einen bestimmten Zeitraum oder Hashtags, finde ich die Option "all photos from others wich I liked" interessant. Hierüber lassen sich die Bilder von Freunden herunterladen, die man favorisiert, also mit einem Herzen versehen hat. Ob dies den Freunden auch gefällt, lasse ich mal dahin gestellt. Eine Möglichkeit dies für seine eigenen Bilder zu verhindern, habe ich in den Einstellungen nicht gefunden. 

Demnächst soll es dann auch eine Möglichkeit geben, die Bilder direkt zu Facebook, Flickr oder RSS zu exportieren. 

Copygr.am

Copygr.am hat seine Vor- und Nachteile. Der Login findet, ebenso wie bei Instaport, über die Instagram Zugangsdaten statt, jedoch wird man "gezwungen" ein eigenes Nutzerkonto bei Copygr.am anzulegen. Der Nachteil ist ein weiteres Konto, der Vorteil ist aber, dass man damit Zugriff auf die Bilder via Webbrowser bekommt, was ja bei Instagram nicht möglich ist. Hier lassen sich Bilder favorisieren und kommentieren, ganz wie in der App.

Beim Backup der Bilder hat man leider nur die Option zwischen allen oder den letzten 10 bis 10.000 zu wählen, jedoch gibt man seine E-Mail-Adresse an, an die der Downloadlink zur ZIP Datei gesendet wird. Hier kann man selbstverständlich auch die Adresse eines Freundes oder Freundin angeben und ihm so die Bilder zugänglich machen. 

Weitere Dienste

Stickygram

Stickygram hat nichts mit dem Backup der Bilder zu tun, zumindest nicht direkt. Wer jedoch aus seinen Schnappschüssen etwas besonderes machen will, der kann sich dort für 14,99 USD neun Kühlschrankmagneten daraus machen lassen. Die Lieferung erfolgt weltweit kostenlos.

Die Benutzung ist denkbar einfach: Man loggt sich mit seinen Instagram Zugangsdaten ein und bekommt direkt seine Bilder zur Auswahl angezeigt. Leider funktioniert dies nicht mit favorisierten Bildern, was sicherlich einen rechtlichen Hintergrund hat.

Webstagram

Wer einfach nur seine Bilder über einen Webbrowser betrachten möchte, dem kann ich Webstagram empfehlen. Wie bei allen vorgestellten Diensten loggt man sich mit den Instagram Zugangsdaten ein und hat somit nicht nur Zugriff auf die eigenen Bilder sondern kann die Seite fast wie die App nutzen. Lediglich neue Bilder müssen nach wie vor über die App hochgeladen werden.

Fazit

Ich selber nutze Instagram noch nicht sehr intensiv. Die Idee dahinter, dass man - statt wie bei Twitter 140 Zeichen - Bilder für sich sprechen lässt, finde ich aber faszinierend. Man muss sich nun überraschen lassen, was Mark Zuckerberg nun mit denen vor hat. Ob er die App einstampft und die Technik in seine Facebook App integriert, oder es als alleinstehende App mit einer tieferen Vernetzung mit Facebook bestehen lässt. 

Quelle: Pocket-Lint

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10 Kommentare

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  • Stimmt, aber dort werden sie nicht von Instant Upload erfasst.

    Beim Android-App Streamzoo ist das genauso, nur die Vorlagenphotos liegen im Photoordner. OT: Hat auf Android nur die Kamera-App Schreibrechte im Photoordner?

  • Doch, unter pictures/instagram liegen genau die Bilder mit den ausgewählten Effekten.

  • Eine weitere Möglichkeit die Bilder zu sichern, ist über G+. Einfach Instant Upload aktivieren, und schon sind die Photos auf G+ verfügbar. Funktioniert allerdings nur auf iPhone, da die Android-App nur die "Vorlagenphotos" im Photoordner ablegt, nicht das fertige Ergebnis.

  • Instagram ist eine schöne Plattform um mit Freunden bzw. "entfernten Bekannten" Fotos teilt und auch von "Berühmten" die Fotos ansehen kann. Ich finde den Service in dieser Social-Network Zeit vollkommen berechtigt und in Ordnung!

    Zuckerberg meinte, dass er Instagram so lassen will und dass es eigenständig zu behandeln wäre.

  • Neues Futter für die Abmahn-Anwälte.

  • Wofür da ifttt? Das macht die Dropbox von ganz alleine...

    Ich versteh nicht was alle mit dem Instagram haben, Bilder, die ich teilen will verschicke ich...

  • Für alle neuen Bilder hab ich mir eine Regel bei ifttt angelegt, die die Fotos einfach in meine Dropbox legt. Finde ich komfortabel.

  • @ Marcus H. Genau!

  • @ Alex... Genau das ist es ja dass es so läuft...

  • Zitat: "was Mark Zuckerberg nun mit denen vor hat."

    Und eben das ist der Grund warum ich das erstmal nicht nutzen würde. Sonst muss ich nachher befürchten das sämtliche Fotos in Facebook zu einem Zeitzeugnis zusammen gefasst werden. Ne Danke Mister Zuckerberg.

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