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[IFA] Toshibas 10 Zoll Tablet AT 200

 
(Bildquelle: Andreas Voetz)

Ich würde bestimmt auch super ins AndroidPIT-Team passen!
Glaubst du das auch?
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Bei meinem heutigen, privaten, Bummel über die IFA, bin ich an einer Ecke des Toshiba Standes auf ein Vorserienmodell des neuen 10.1 Tablets AT 200 gestoßen. Ein freundlicher Mitarbeiter hat zwar versucht, mir etwas über das Gerät zu erzählen, musste bei Detailfragen jedoch passen, da nur 20 Geräte kurz vorher per Flugzeug aus Japan eingeflogen worden sind und keinerlei Dokumentation oder Infomaterial vorlag. Daher hier meine eigenen Eindrücke.

Das Toshiba AT 200 macht einen hochwertigen Eindruck, was vor allem daran liegen mag, dass das Gehäuse aus Aluminium gefertigt ist. Trotzdem liegt es gut und vor allem leicht (560 Gramm) in der Hand. Trotz der „Dicke“ von 7,7 Millimetern ließ es sich gut umfassen. Am Rand ist ein Streifen eingearbeitet, der, laut Aussage des Mitarbeiters, dem allseits bekannten und beklagten Geschmacksmuster geschuldet ist. Die Rückseite ist absolut plan, so dass das Tablet ohne zu wackeln auf den Tisch gelegt werden kann.

Das Display kommt mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln daher, und ist somit HD-Fähig. Weitere Infos über das Display konnten leider nicht gegeben werden. Als Anschlüsse stehen ein Micro-USB-Port, der als voll funktionsfähiger HUB funktionieren soll und somit den Anschluss von USB-Sticks ermöglicht, ein Micro-HDMI Ausgang sowie ein Micro-SD-Kartenslot im XC-Standard, der auch Karten über 32 GB ermöglicht.

Als Betriebssystem ist Honeycomb 3.2, in der reinen Ausführung, installiert. Hier konnte der Mitarbeiter jedoch keine Auskünfte darüber geben, ob Toshiba hier noch, wie andere Hersteller auch, ein eigenes UI drüber spielt. Die Bedienung ging dank des Texas Instruments OMAP Dualcore Prozessors mit 1,2 GHz recht flott. Ich konnte keine Ruckler feststellen. Beim Start der YouTube-App ist das Gerät allerdings gefreezed, was wahrscheinlich den hunderten von Fingern geschuldet ist, die vorher damit rumspielten. Weiterhin verfügte dieses Vorserienmodell nur über 512 MB RAM, der aber im Serienmodell auf 1 GB wachsen soll. Aus Ermangelung einer Videokamera kann ich Euch leider nur mit Fotos versorgen. Das Team wird aber versuchen, das Tab noch vor die Linse zu bekommen.

Als Verkaufsstart ist für die WiFi-Variante ein Termin vor Weihnachten anvisiert, die 3G-Variante kommt dann früh in 2012. Über Preise konnte man mir auch keine direkte Auskunft geben. Ein hartnäckiges Nachfragen hat aber gezeigt, dass dieser „Wettbewerbsfähig“ sein wird und möglicherweise zwischen 500 und 600 Euro liegt. Dies ist meine eigene Einschätzung nach dem Gespräch, also bitte nicht steinigen, falls es nicht so ist.

Nachtrag:

Fast hätte ich es vergessen. Das Tablet hat an der langen Seite einen Steckplatz, ähnlich dem des Galaxy Tab, über den das AT 200 zur Zeit geladen wird. Dieses soll wohl in der Serienversion ein Dockingport werden, über den eine entsprechende Station oder gar eine Tastatur ähnlich dem Asus Transformer verbunden werden kann.

Hier noch einmal die Specs im Überblick

  • Displaygröße: 10.1 Zoll
  • Display-Auflösung: 1280 x 800 Pixel
  • Prozessor: Texas Instruments OMAP 4430 mit 1,2 GHz
  • RAM: 512 MB (Vorserienmodell), 1 Gigabyte (Serienmodell)
  • Datenspeicher: 16 Gigabyte
  • Abmessung: L x B (keine Angabe, hatte das Maßband vergessen) H 7,7 Millimeter

 


(Bildquelle: Andreas Voetz)

 


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5 Kommentare

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  • @Hiro010: also ich finde das Toshiba ist einer der besten Android Tablets (zumindest auf den ersten Blick). Es hat die gleiche Stärke wie das Galaxy Tab 10.1 , nämlich das coole, flache und leichte Design, es ist ja sogar noch flacher als das Samsung und besteht auch noch aus Aluminium. Außerdem hat es mehr Anschlüsse. Also auf dem Papier sagt es mir mehr zu als das 10.1. Bloß habe ich bei Toshiba genauso wie bei Acer, Lenovo und Dell nicht so ein gutes Gefühl. Außer Asus konnte mich noch keine Firma, die hauptsächlich in der PC Branche ihr Geld verdient, mit einem Tablet überzeugen.


  • Noch ein tablet von dem man liest und direkt wenn man den tab schließt auch schon wieder vergessen hat von wem es kommt und was das besondere war....


  • Ich find die Vielfalt, die sich gerade entwickelt sehr gut. Der Wettbewerb wird die Preise auf ein Niveau drücken, den die Tablets wirklich wert sind. Und die aktuellen sind m.E. ein sehr guter Ersatz für den Couch-Laptop, mit dem man eh nur leichte Arbeiten verrichtet.
    Ich freu mich auf die weitere Entwicklung. :)


  • Leider sind die anderen Fotos nichts geworden. Gut, es hat abgerundete Ecken und ein Display, welches die Vorderseite dominiert. Aber sonst sehe ich nicht so viele Ähnlichkeiten... und wenn... es ist ein Display mit 3 Geräten, das direkt neben dem Eingang zum "Backstage" Bereich steht. Sollte jemand kommen, sind die in 5 Sekunden verschwunden :-)


  • S.A 04.09.2011 Link zum Kommentar

    Sieht doch auch aus wie von Apple! Und; müssen die auch bei einer Nacht und Nebel Aktion ihr Stand räumen?

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