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Huawei Ascend Y200: Das 99-Euro-Gerät im Test

 

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Ab dem 30. April gibt es das neue Huawei Ascend Y200 exklusiv bei Lidl zu kaufen. Das Android-Smartphone dürfte mit einem Verkaufspreis ohne Vertrag von 99 Euro das aktuell günstigste Gerät seiner Klasse sein. Ohne Frage: Smartphones werden zur Massenware und sind in Kombination mit den neuen Billig-Flatrates für praktisch jedermann erschwinglich geworden. Die Frage ist nur: Was taugt das neue Einsteigergerät?

Software

Das Huawei Ascend Y200 wird mit Android 2.3 ausgeliefert. Ein Update auf Android 4.0 ist eher unwahrscheinlich. Das Look & Feel ist ein wenig angepasst, ohne aber dabei die Android-typische Oberfläche komplett zu entstellen. Selbstverständlich hat das Huawei Ascend Y200 auch sonst alle Möglichkeiten, die Android bietet: Apps können über den Google Play Store geladen werden, es gibt fünf anpassbare Homescreens und Widgets und Shortcuts können direkt auf der Oberfläche abgelegt werden.

Eine kleine Nettigkeit hat sich Huawei bei seinem Lockscreen einfallen lassen: Es können von dort aus einige Menüpunkte direkt von dort aus gestartet werden, ohne den Umweg über die normale Menüstruktur nehmen zu müssen. Eine weitere nette Anpassung wartet bei der virtuellen Tastatur auf uns. Über drei Buttons - Einstellung, Bearbeiten und Sprache - können praktische Funktionen, wie kopieren oder einfügen, schnell und unkompliziert aufgerufen und so verwendet werden. Apropos Tastatur: Diese fällt teilweise ein wenig klein aus. Die gute Worterkennung macht aber solche Ungenauigkeiten sehr gut wett.

Display

Bei einem Preis von unter 100 Euro, kann man natürlich keine Wunder erwarten. Das 3,5'' große Display löst mit 320 x 480 Pixeln (HVGA) auf, was natürlich nicht Immer für gestochen scharfe Bilder sorgt. Trotzdem ist der kapazitiver IPS Touchscreen für seine Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Was auffällt: Die Oberfläche aus Glas schmiert sehr leicht ein.

Leistung

Im Inneren des Huawei Ascend Y200 schlägt ein Qualcomm MSM7225A mit 800 MHz. Ihm steht eine 3D Graphics Performance Engine - was man auch immer darunter verstehen mag - sowie ein Arbeitsspeicher von 256 MB zur Seite. Wer mit seinem Smartphones aufwendige Games zocken möchte, sollte hier besser nicht zugreifen. Kleinere Spiele, wie Angry Birds, lassen sich aber problemlos ohne größere Hänger spielen.

Design

Das Gerät ist komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Während bei der Vorderseite glänzender Kunststoff zum Tragen kommt, auf dem man leider auch jeden Fingerabdruck sieht, ist die Rückseite des Handys aus einem weicheren, matten und geriffelten Material, das sich durchaus gut anfühlt.

Der Power-Button ist auf der oberen Seite des Telefons angebracht. Man braucht ein wenig Übung, um diesen problemlos betätigen zu können.

Mit einem Gewicht von 125 Gramm fühlt es sich angenehm in der Hand, aber auch in der Hosentasche an.

Auf der Oberseite befindet sich die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss der mitgelieferten Kopfhörer. Auf der Unterseite sitzt der Micro-USB-Port zum Aufladen, sowie zum Übertragen von Daten.

Der interne Speicher beträgt leider nur 512 MB, kann aber via microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden.

Kamera

Die 3,2-Megapixel-Kamera ist nichts Besonderes, macht aber gute Schnappschüsse. Huawei hat auf einen eingebauten LED-Blitz verzichtet. Entsprechend braucht man für Aufnahmen ausreichend Licht. Videos können selbstverständlich auch aufgenommen werden. Allerdings sollte man hier keine zu großen Erwartungen an die Qualität ansetzen.

Akku

Unser Testgerät verfügt über einen 1.250 mAh Li-Io-Akku, mit dem man den Tag mit normaler Nutzung bequem überbrücken kann. Allerdings werden die verkauften Geräte sogar einen 1.400 mAh-Akku an Bord haben. Damit sollten selbst Power-Nutzer klar kommen.


Fazit

Das Huawei Ascend Y200 bietet ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade für Leute, die auf der Suche nach einem soliden, preisgünstigen Zweit-Handy sind, können hier beruhigt zuschlagen. Natürlich sollte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Gerade bei der Auflösung muss man einige Abstriche hinnehmen. In der Gesamtheit lassen sich die kleinen Wermutstropfen aber gut verschmerzen.

 

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20 Kommentare

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  •   5

    ja das y200 ist super! für den Kurs nichts dran zu rütteln!


  • Also ich habe das ideos x3 und bin für den preis echt zufrieden und das Problem mit dem ram habe ich mit einem taskkiller gelöst.


  • @Marko K.

    Wenn ich sehe wie manche Jugendliche mit Ihren Smartphones umgehen oder wenn ständig Smartphones geklaut werden sind auf Dauer selbst 100 Euro zu viel.
    Mag sein, dass 15jährige gleich hohe Ansprüche haben. Aber man sollte schon auf dem Teppich bleiben. Wenn mein Sohn (15) ein Highend Smartphone haben will, soll er es sich selbst zusammensparen. So lernt man Dinge zu schätzen. In einem halben Jahr ist das Highend-Gerät sowieso wieder uncool, weil mal wieder ein XYZ auf dem Markt ist.

    Ich bin nicht bereit solche Hype´s zu finanzieren.


  • @Marko
    Ich kann dir, dank meines kleinen SE X8 sagen das dir 256MB vollkommen reichen.
    Ich nutzen das X8 auch täglich und überall und es hängt nur wen ich es zu sehr beanspruche.
    Für 100 Euro das Ding ist ein guter Preis für ein Smartphone.


  • Ich denke das phone wird seine Käufer finden. Sei es Menschen die sich noch nicht sicher sind, ob sie überhaupt ein Smartphone nutzen würden oder Kunden die nicht mehr Geld für ein Telefon ausgeben möchten oder können. Ausserdem gibt es ja noch die Gruppe der Zweit-, Party- oder Jogging-phone-Nutzer.

    Etwas skeptisch stehe ich der Aussage: "Für Jugendliche wird es auch reichen." gegenüber. Wie kommt Ihr darauf, dass ein 15-Jähriger geringere Ansprüche an ein phone stellt als ein 35-Jähriger. Wenn ich mich so zurückerinnere hatte ich damals mehr Interesse an neuer Technik (damals Computer, Mobiltelefone in Handygröße gab es noch nicht) als mein Vater. Und auch das bessere Equipment.

    Zurück zum Thema: Einziges Manko des Y200 ist der RAM. Ich halte die 256MB RAM für einen unnötigen Flaschenhals. Mit 512 MB gäbe das meiner Meinung nach ein runderes Gesamtpaket.
    Solange man nur Google Apps und Angry Birds installiert hat, laufen Tests sicher rund. Im Alltag kommen aber noch ein paar Widgets, und Hintergrundapps dazu. Da wird es schnell zu eng im RAM um neben Runkeeper noch einen Musik-Player laufen zu lassen.

    G
    M


  • Unsere Tochter hat schon das Huawei
    Ideos X3. Das ist wirklich nicht schlecht. Bin mal gespannt was der Nachfolger bringt.


  • Der Prozessor unterstützt kein Flash. Trotzdem für die Kids tolles Gerät, für Whatsapp etc. auch flott genug.


  • Weiß jemand wie es mit Flash aussieht? Beim Ideos gab es leider keine Unterstützung.


  • Für den Preis ist die Ausstattung super-fett. Damit wird Huawei punkten können, und für die breite Masse einen guten Namen bekommen.

    Schade das das Quadcore-Fon nicht pümktlich kommt...


  •   19

    für kleine kinder nicht schlecht. ob jugendliche sich damit zufrieden geben bezweifle ich ;)
    angry bird könnt grad so funzen. auf meinem alten optimus one (600mhz mit 512mb ram) hing das spiel extremst und es musste overclocked werden damit es flüssig läuft.


  • Für das Geld lieber ein gebrauchtes Galaxy S kaufen


  • Leo 27.04.2012 Link zum Kommentar

    fürn Hunni net schlecht. Was soll man meckern? :P


  • Hmm, klingt wie ein ace in günstig?
    Also nicht schlecht als ersatzgerät :-)


  • Ich finds immer gut wenn der Akku wechselbar ist - ob es für diesen "Exoten" in 1-2 Jahren allerdings noch akkus gibt....mal abawarten.


  • ich finde solche Geräte sind gut so.für Kinder/anfang Jugendlich als erstes gutes Smartphone. Kosten nicht viel und wenn mans verliert ist es immer noch besser als ein Smartphone mit 500 Euro.


  • Also 512 MB sind sehr sehr wenig. Da passen nicht wirklich viele Apps drauf. Aber gut für 99 € absolut ok, wobei Flashspeicher eigentlich kaum was kostet


  • Ich habe als Zweitgerät das Huawei Ideos X3.... das hier kann man ja einen Nachfolger nennen... gleiche Preisklasse... das X3 war für die Preisklasse schon nicht schlecht... der Launcher (auch Launcher Pro und Go etc) und Menüs recht flüssig... hat auch in vielen Testberichten überzeugt... was am X3 nicht so toll war bzw ist, ist der Plastik-Screen... ruck zuck schnell verkratzt.... dieses hat nun Glas... fein... und 200 MHz schneller... bei dem Telefon kann man eigentlich nichts falsch machen für den Preis....


  •   12

    Generell finde ich derartige Geräte nicht schlecht - auch als Zweitgerät für Konzerte oder derartiges wo man nicht immer sein teures SmartPhone mitnehmen möchte. Bleibt dann natürlich noch die Frage womit man besser fährt - günstiges neues oder ein gebrauchtes. Insgesamt bieten die Huawei Geräte aber schon ein ganz gutes Preis-/Leistungsverhältnis.


  •   7

    ...just for fun, ... gekauft!! :)


  • Ich habe es bei Lidl im Online-Shop schon bestellt.
    Es ist für meinen Sohn (15) gedacht. Dafür scheint es mehr als ausreichend. Bin schon gespannt.

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