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Googles Kopierschutz für Apps geknackt

Es gibt ich noch nicht all zulange, den Kopierschutz, den Entwickler für ihre kostenpflichtigen Apps einsetzen können. Dieser wurde Ende Juli von Google vorgestellt und jetzt von den Jungs von Androidpolice.com ausgehebelt.

Entertainment am Smartphone an der Haltestelle ist für mich...?

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Der Kopierschutz erlaubt Apps eine Anfrage an den Android-Market-Server zu senden, um sich zu vergewissern, dass die entsprechende Anwendung rechtmäßig erworben wurde. Allerdings scheint es möglich zu sein, den entsprechenden Java-Code dieses Kopierschutzes einfach zu verändern.

In folgendem Video wird demonstriert, wie das vonstatten geht: 

Mittlerweile hat auch Google zu dem geknackten Kopierschutz Stellung genommen. Tim Bray, ein Entwickler, der für Google arbeitet, sagte, dass der Kopierschutz noch sehr jung wäre und daher noch Arbeit investiert werden müsse.

Weiterhin sagte Bray laut winfuture.de, Google hätte mit den Kopierschutzservern lediglich eine Infrastruktur zur Verfügung stellt, um einen Kopierschutz zu realisieren. In Zusammenarbeit mit den Entwicklern soll an dem Kopierschutz weitergearbeitet werden.
 

Quelle: Androidpolice

17 Kommentare

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  • Bedingt durch den Byte Code läßt sich immer eine schwache Stelle finden und leicht aushebeln, auch trotz einem von Google dringend empfohlenen Obfuskator. Google hat diesen schwachen Schutz nur entwickelt, damit es den jetzigen Kopierschutz aufgeben kann, denn der bringt auch ständig Ärger für Entwickler (cannot find your paid app). Eine richtige Lösung wäre es, das Starten von Apps zu verhindern, die nicht von ihrem Entwickler selbst signiert wurden, doch das würde zu einem geschlossenen System wie beim iPhone führen (und auch knackbar sein, dann aber mit Verlust der Garantie). Trotzdem glaube ich, daß es genügt die Arbeit etwas zu erschweren, denn normale Benutzer würden keine Stunde Zeit verschwenden nur um einen Euro zu sparen (und die die es tun würden sowieso nicht bezahlen).

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    Da sollte Google auch im eigenem Market nach Apps wie "Aptoide" suchen und solche dann auch entfernen. Es gibt genug illegale Repositories dafür und da fängt das Problem schon an...

  • über kurz oder lang wird jeder Schutz geknackt bzw. umgangen. Ich würde einen anderen Weg vorschlagen: In eine kostenpflichtige App eine Kennung einbauen und bei unregistrierten Usern dieser App den Zugang zum Store sperren. D.h. auch alle kostenlosen Programme dem User vorenthalten.
    Entsperrung nur gegen saftige Gebühr.


    Wenn sich diese Lösung herumspricht erlischt irgendwann der Wunsch geknackte Apps zu benutzen. Dieser Kopierschutz wäre effektiv. Bis jetzt scheint es ehere ein Hobby oder Hase und Igel Spiel ohne Konsequenzen zu sein, die Entwickler zu betrügen.

  • ich denke auch das jeder kopierschutz knackbar ist... aber ich denke auch das es schon reicht wenn nur noch ein geringer prozentsatz geknackte apps nutzt oder nutzen kann und nich ne fast schon breite masse...
    apple verdient sich trotz der gejailbreackten iphones ne goldene nase mitm store was daran liegt das nur ein kleiner teil der gemeinde das ding knacken tut;-)

  • Der Kopierschutz wird immer Crackbar sein.
    Siehe iPhone.
    Siehe Programme, Spiele..

    Es gibt keinen wirksamen Kopierschutz.

  • bisher wurden noch jeder Schutz geknackt, ob da nun ne Beta zur Verfügung gestellt wird oder auch nicht.
    Christian's post verrät ja schon wohin das ganze führen soll. Nicht 1 einziger Kopierschutz für alle sondern viele verschiedene. Dürfte dann schwer fallen jeden einzelnen umzuschreiben (wird doch eh wieder gemacht...)

  • Der diesen Artikel erfasst hat will auch demnächst eine Möglichkeit veröffentlichen, wie man die License Verification Library sicher einbaut.

    Dadurch dass es ein großes Interesse gibt die Apps zu schützen denke ich, dass schon sehr bald eine relativ sichere Möglichkeit gibt eine App zu schützen.

    In seinem Artikel hat er auch jetzt schon geschrieben, auf was ein Entwickler achten sollte.

  • Wenn man sich das original Posting von Tim Bray durchliest, muss man diese Meldung eigentlich relativieren:

    lediglich der Beispielcode aus dem 1. Release des licensing servers wurde gehackt. Einige Entwickler haben nämlich diesen Beispielcode 1:1 in Ihre Applikationen übernommen. Die dienten eigentlich nur dazu, um den licensing server besser zu verstehen. Also kein Wunder, dass diese Apps gehackt wurden.

    Es dürfte also interessant werden, sobald ein voll umgesetzter Kopierschutz gehackt wird.

    Ich checke solche News-Meldungen nicht. Ist ja fast Bildzeitungs-Niveau.

  • Heute wollte ich den herrn dunstheimer endlich fuer den pulitzerpreis vorschlagen, doch dann habe ich den ersten satz dieses beitrages gelesen...

  • ja es war klar das früher oder später es apk-dateien geben wird in denen der Kopierschutz entfernt wurde. Es gibt leider kaum eine Changse einen wirklich Niet und Nagelfesten Kopierschutz zu bauen.

    Mich ärgert viel mehr das es überhaupt einen braucht. Wegen solchen Knackern die es jedem Deppen ermöglichen an geklaute Software zu kommen sind Firmen gezwungen immer gröberes Geschütz aufzufahren. In der zwischenzeit gibt es auf dem PC viele Spiele die man ohne Internetverbindung gar nicht mehr spielen kann. So braucht man nun für jede Lan-pary zwingend einen Inet anschluss den sonst geht nichts... Grrrrr

  • "Immerhin erreicht "Google Lock" schonmal, dass nicht jeder Laie die "kopiergeschützten" Apps einfach von seinem gerooteten Gerät kopieren kann."

    => und ichd enke dsas dürfte reichen...

  • Dann funktioniert es auch nicht sehr gut! ;)

  • Das ganze Funktioniert sehr gut. Nur leider wird mit der Methode aus dem Video der Code umgeschrieben. Es gibt dann einfach keine Rückgabe mehr, dass die App nicht lizenziert ist.

  • Würde man bei Kopierschutz-Versuchen mit der Veröffentlichung warten, bis es einen unknackbaren gibt, wäre noch kein einziger auf dem Markt. Vielleicht wäre das auch gut so... ;-)

    Das ganze Konzept von Android macht einen Kopierschutz schon nahezu unmöglich. Dalvik-Bytecode kann relativ leicht dekompiliert werden, wieder kompilieren und signieren kann prinzipiell auch jeder. Außerdem könnte man schon viel tiefer ansetzen: "Einfach" ein Custom ROM bauen, das die entsprechenden Anfragen an einen eigenen Code umleitet.
    Aber auch ohne diese "Vereinfachungen" wurde bisher noch nahezu jeder Kopierschutz geknackt. Außer solche, die Codeteile online nachladen. Das ist bei Smartphone-Apps aber auch nicht wirklich sinnvoll und wäre ein ziemliches Sicherheitsrisiko.

    Immerhin erreicht "Google Lock" schonmal, dass nicht jeder Laie die "kopiergeschützten" Apps einfach von seinem gerooteten Gerät kopieren kann.

  • @Markus: Wenn schon, dann doch bitte Google-typisch unter dem Namen "Google Lock [beta]" oder so... ;-)

  • Warum veröffentlichen Firmen Beta-Versionen?
    Oder hier vll passender: Warum veröffentlichen OpenSource Projekte den Quellcode, ohne dass er sich kompilieren lässt?

  • wenn sie wissen, dass es nicht anständig funktioniert, warum veröffentlichen sie es dann?

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