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2 Min Lesezeit 39 Kommentare

Google startet in Kürze "In-App-Billing" im Android Market

 

Auf der Droidcon, die gestern in Berlin zu Ende ging, gab es gerade am ersten Tag bei den Android App Entwicklern zwei heiße Themen: Das Vermarkten von Apps in den sogenannten "Secondary Markets", als auch "In-App-Billing". Mit dem "In-App-Billing" werden komplett neue Geschäftsmodelle für Android Entwickler möglich. Beispielsweise könnten so neue Levels, oder aber auch virtuelle Gegenstände in Spielen verkauft werden. 

Diese Art der Monetarisierung von Apps ist bei Apple schon seit vielen Monaten sehr erfolgreich im Einsatz. Google bot eine solche Möglichkeit im Android Market bislang nicht an. Das soll sich nun in wenigen Tagen ändern. Im Android Developer Blog wandte sich Eric Chou von Google an die Android Entwickler Gemeinde und rief die Entwickler dazu auf das neue Feature bereits zu testen.

Wann Google dieses neue Feature im Android Market starten wird, ist nicht ganz klar. Im Android Developer Blog ist aber ein kleiner Hinweis zu finden:

"Note that although you can upload apps during this test development phase, you won’t be able to actually publish the apps to users until the full launch of the service next week."

Man kann also erwarten, dass bald neue Geschäftsmodelle bei Android entstehen werden. Gerade im sogenannten "Freemium"-Bereich wird sich wohl einiges tun. Bei einem Freemium-Modell wird der Basis-Dienst verschenkt. Weitere Dienste sind dann aber kostenpflichtig. Bekannte Beispiele hierfür sind Dienste wie Skype, Flickr oder auch XING.

Seid Ihr auch schon so gespannt wie ich wohin die Reise gehen wird?

39 Kommentare

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  •   8

    Ach ja paypal: MUELL!
    Ich habs per E-Banking noch nie hingekriegt Geld draufzuladen... Iban falsch blabla Falsch usw usf. auch nach Mail-Nachfrage nich zum laufen Gebracht.
    PrePaid-Kreditkarte: kein Problem
    PayPal is für mich gestorben.


  • alle hier ohne kreditkarte ... guckt euch einfach mal die wirecard an. kost nix und funktioniert tadellos!


  •   11

    @ M.B.
    das liegt doch in der Natur der Sache. Bei vielen Produkten ist die App nur der Zugang zum online Content. Dann gibt es in der App, außer den Zugangsdaten, nichts zu speichern. Das ist das Geschäftsmodell. Ob dieser Content über die App etwas kostet richtet sich danach, ob die App nur eine Erweiterung von dem ist, was man eh schon übers www bezahlt oder ob man den Inhalt nur über die App nutzt und ihn einmalig über diese bezahlt. Oder der Inhalt ist werbefinanziert, dann kostet es nichts. Apps deren Inhalte ausschließlich auf dem Gerät gespeichert sind, kannst du doch problemlos über Titanium wieder herstellen. Wo ist dann das Problem?


  • @Stefan S.
    Nein das ist doch quatsch! Das hast du falsch interpretiert..

    Ich kaufe nur lieber meine Apps als solche und kann sie mit Titanium sichern und nach flashen eines Roms bequem wieder zurückspielen und alles funzt wieder. Dazu muss ich nicht online sein oder sonstwas..

    Aber meine Bedenken liegen darin, das Apps, bei den man den Inhalt quasi kauft, nich zu restoren sind denn bekanntlich funktioniert das neu geflashte System dann kacke wenn man neben "Nur Apps" auch die "User-Daten" zurückspielt.

    Also stelle ich immer nur die reinen Apps mit Titanium wieder her, doch ohne Inhalt wären sie ja unbrauchbar - also wie soll das funktionieren mit den "billing - Inhalten" ?????


  • @Rene: Den 1€ sind Gebühren, wenn du von deinem Girokonto aud das wirecard Konto Geld überweist. Zahlst du zb 20 ein stehem dir 19 zur Verfügung. Du musst nicht bei dem Kauf von Apps zahlen und du brauchst auch keine Kreditkarte also das Plastik Teil.


  •   11

    @ M.B.
    Ist aber auch wirklich mies für Arbeit Geld zu verlangen, pfui. Du arbeitest sicherlich rein caritativ ohne nur einen Cent Lohn oder Gehalt zu nehmen. Das finde ich hochanständig. Da kommen doch tatsächlich die bösen App Anbieter daher, die es wagen Geld zu nehmen, wo doch die Erwartung weit verbreitet ist, dass im Internet alles kostenlos zu haben ist.


  • Ing diba hat beim kostenlosen GiroKonto eine visakarte dabei.hab ich seit ein paar Jahren .ist super


  • @Enrico: OK, dann sag mir, wo ich eine her bekomme:
    - Ohne regelmäßige Gebühren,
    - ohne Gebühren für's Aufladen,
    - ohne Gebühren für's Bezahlen.

    Ich habe mir diese wirecard gerade angesehen. Wenn ich mir dann eine App kaufen möchte, die 99 Cent kostet, dann muss ich 1,99 Euro überweisen, weil jedes Aufladen mindestens 1 Euro kostet. Und dann muss man auch noch warten, bis das Geld drauf ist, und kann dann erst damit bezahlen. Da ich nicht weiß ob und wieviel ich mir kaufen möchte, würde ich niemals im Voraus zig Euro da drauf packen.
    Ganz zu schweigen davon, dass ich vorher erst mal 10 Euro hinlegen muss, um überhaupt eine solche Karte zu bekommen.

    Und wenn hier noch tausende Kommentare dazu kommen. Ich werde mir keine Kreditkarte zulegen.


  • @René W.: "Aber um 3-4 mal im Jahr 1-2 Euro bezahlen zu können muss ich mir keine KK anschaffen. Dann verzichte ich lieber auf die Apps."

    Die Zeit die du jetzt hier verschwendet und über Vor- und Nachteile der KK philosophiert hast, hättest auch nutzen können um dir so eine Pre-Paid Kreditkarte zuzulegen. :P


  • Na toll, jetzt wird jeder Knilch, der ne App in den Market schmeißt kohle für den Inhalt haben wollen und nicht für die App selber..

    Ich denke, das wird einen sehr bitteren Beigeschmack mit sich bringen!!


  • Das Problem ist doch, dass viele Apps von unter-18-jährigen, wie mir gekauft werden. Da darf man aber noch keine Kreditkarte haben, das hat Apple da schon besser gelöst, mit den PrePaid Karten. Fakt ist doch, je mehr verschiedene Bezahlmethoden angeboten werden, desto mehr potentielle Käufer erreiche man. Deshalb macht es doch keinen Sinn, hier darüber zu diskutieren, ob man nun eine Kreditkarte braucht, oder nicht. Fakt ist: Man braucht eine, wenn man sich im Market Apps kaufen will. Viele haben aber ein schlechtes Gewissen, sich eine Kreditkarte zuzulegen, oder ihnen ist es zu kompliziert. Und das sind in Deutschland sehr viele Menschen. Deshalb kann es ja nicht schaden, wenn Google mal mehr Bezahlsysteme anbieten würde.


  • OK. Wenn man in die USA reist oder in Onlineshops kauft, wo nur Kreditkartenzahlung möglich ist, dann kann man eine KK sicher gut gebrauchen.

    Aber um 3-4 mal im Jahr 1-2 Euro bezahlen zu können muss ich mir keine KK anschaffen. Dann verzichte ich lieber auf die Apps.


  • @René

    Ja es gibt in den USA eine Debitkarte wie unsere EC-Karte, aber die spielt in der Praxis kaum eine Rolle.

    Ich war schon öfter in den USA, das letzte Mal 10 Tage in New York, habe da grade mal 25 Dollar an Bargeld verbraucht, den Rest (essen gehen, Eintrittsgelder, Taxi, Subway) habe ich alles mit KK bezahlt.

    Zum zahlen hier in D ist sicher keine KK notwendig, zum Online-Shopping möchte ich sie nicht mehr missen, kaufe viel im Ausland und spare mir da z.B. bei Videospielen viel Geld da diese im Ausland wesentlich günstiger sind und viele Shops nur KK anbieten und kein PayPal oder ähnliches. Ich bräuchte daher auch nicht sowas wie Click&Buy, ist doch alles unnötig und kostet die Händler bloss unnötig Geld. Lediglich den Dienst Sofortüberweisung finde ich nicht schlecht, auch wenn der wegen der Datensicherheit umstritten ist.


  •   11

    In den USA gibt es Debit Cards, die mit unseren Maestro (früher EC) vergleichbar sind. Die sind aber nicht so weit verbreitet wie bei uns. Der gemeine Ami zahlt immer noch mit Schecks (kein Scherz) oder bar oder mit Kreditkarte. Rücksicht auf andere Märkte ist bei unsern amerikanischen Freunden nicht sonderlich ausgeprägt. Erst kommen die USA, dann
    lange nichts und dann vielleicht das alte Europa.


  • @Stefan:
    Bisher bin ich ohne Kreditkarte immer sehr gut klargekommen.
    Das Google es für selbstverständlich hält, dass jeder eine KK hat, kann ich auch nachvollziehen - schließlich kann man in den USA ja nicht mal ein Kaugummi ohne KK kaufen (Achtung: Übertreibung).
    Ich war noch nie da und bin daher nicht so informiert, aber kann es sein, dass es in den USA etwas vergleichbares, wie hier eine EC-Karte, gar nicht gibt?
    Hierzulande kann man fast überall mit EC-Karte zahlen, daher ist eine KK hier nicht erforderlich.
    Wenn man ein Produkt (Android + Market) in einem bestimmten Gebiet (Europa) verkaufen möchte, muss man auch prüfen, ob die bisher präferierte Zahlungsmethode auch in diesem Gebiet angenommen wird. Und wenn es dort alternativ zur KK ein anderes bargeldloses Zahlungssystem (EC) gibt, dann kann man eben nicht voraussetzen, dass sich jeder eine KK zulegt.

    Wenn das letztendlich bedeutet, dass ich mir nur Freeware installieren kann und Google an mir nichts verdient, dann soll das halt so sein. Ich bin aber sicherlich nicht der einzige, der so denkt.


  • @René

    Ich gebe da Martin völlig Recht, was gegen eine KK haben aber sich dann bei PayPal anmelden bzw. nutzen. Ich halte von PayPal relativ wenig und die hohen PP-Gebühren werden dann schön auf die App-Preise draufgehauen und jeder darf die mitbezahlen oder was? Das eine Unterscheidung gemacht wird und die App bei Zahlung mit PP mehr kostet glaube ich eher nicht, daher sehe ich es nicht ein die teuren Gebühren von dem sch... PayPal mitzubezahlen.

    Desweiteren hat Martin ja schon gesagt dass PayPal mal bei kleinstem Verdacht gerne Konten einfriert und Händler zum Teil ungerechtfertigt nicht mehr an mir Geld kommen, eine Schweinerei ist das. Und seitdem PayPal (bei Auslandsbestellungen bei Ebay bleibt PayPal leider ja die einzige Wahl) mir auf meiner Kreditkarte Auslandsgebühren für einen Kauf bei einem deutschen Händler im deutschen Ebay berechnet hat weil PayPal mal ganz gerne die Buchungen in Singapore ausführt (dort sitzt wohl ein Teil der Abrechnung von PayPal) finde ich als die Höhe, seitdem probiere ich PayPal und Ebay wenn es geht zu meiden.

    Daher darf Google wenn es nach mir ginge gerne weiterhin ausschliesslich die KK als Zahlungsmittel anbieten.

    Alternative Markets wie AndroidPit bieten ja alternative Zahlmethoden an, ob das dann auch für In-App-Käufe sein wird muss man mal sehen.


  •   11

    @René W.
    mit meiner vermeintlichen Unsachlichkeit wolle ich lediglich mit Ironie darauf hinweisen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Es gibt Dinge für die braucht man eben eine Kreditkarte. Fahre mal ohne Kreditkarte in die USA (Heimatland von google...merkst du was?)...viel Spaß bei der Hotel- oder Mietwagenreservierung. Wenn man keine Kreditkarte will, was ich durchaus respektiere, muss man sich nach Alternativen umsehen. Deshalb hatte ich ja die prepaid Karte erwähnt.


  • @Enrico: Prinzipiell ist die Idee einer Prepaid-KK ja nicht schlecht.
    Dennoch sehe ich es nicht ein, dass ich mir extra wegen Google eine solche Karte anschaffen soll.


  • @Rene W: Ich sehe ja ein, dass jemand keine KK für den Alltag haben möchte (habe ich bisher auch nicht) aber es spricht doch nichts gegen eine kostenlose Prepaid Kreditkarte a la "wirecard" (www.mywirecard.com) um diese ausschließlich für "App-Einkäufe" zu verwenden!? Du überweist z.b. einfach 30€ und verbrauchst diese. Den Überblick kann man da eigentlich nicht verlieren, da du ja auch zusätzlich immer sofort eine E-Mail von Google über die Transaktion bekommst und dein Kontostand lässt sich auch auf mywirecard.com nachsehen.

    EDIT: @Martin Krischik: Stimme dir voll und ganz zu!
    Vor allem meinen anscheinend viele, dass das so viel besser bzw. günstiger wäre...
    Gäbe es bei Google die Bezahlmöglichkeit Paypal, dann würde man die Paypal gebühren einfach auf den Preis der Applikation drauf packen.


  • Ich finde es immer Lustig wie einige den Teufel (Kreditkarte) mit dem Beelzebub (PayPal) austreiben wollen.

    Bei der Wikileaks sperre gab es da einiges an Diskussion. PayPal sperrt nämlich gerne mal ein Konto für ein paar Wochen/Monate. Ohne natürlich Zinsen zu zahlen.

    Wenn Ihr nach einer Alternative sucht dann besser Pre-Paid Kreditkarten.

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