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2 Min Lesezeit 13 Kommentare

Google auf der Suche nach dem neuen Google

(Bildquelle)

Die New York Times hat einen sehr interessanten Bericht über die Investment-Strategie von Google und deren Suche nach neuen, lukrativen Geschäften im Internet veröffentlicht. Darin wird verdeutlicht, wie Google Venture Capitalist spielt, um so das nächste große Ding à la Facebook oder Zynga zu finden.

Natürlich ist Google nicht der Einzige, der auf der Suche nach dem Riesen-Coup ist, doch wie der Gigant aus Silicon Valley mitteilt, steht ihm eine ganz besondere Geheimzutat für das Rezept für erfolgreiches Investment zur Verfügung. Das bedeutet so viel wie datenbasierte Algorithmen zu verwenden, um den nächsten Hit zu landen.

Das Problem dabei ist, dass es bei jungen Unternehmen meist noch nicht besonders viele Daten gibt, die untersucht werden können. Wie soll man auch eine qualitative Analyse eines Marktes vornehmen, der noch nicht existiert, da das zu untersuchende Unternehmen diesen Markt ja gerade erst kreiert? Ganz nebenbei sind die meisten Risikoanleger außerdem der Meinung, dass eine Investition mehr eine Kunst als reine Wissenschaft ist. Deshalb ja auch „Risiko“. Doch vielleicht weiß Google eben einfach, wie man Kunst quantifiziert und berechnet.

Bill Maris, geschäftsführender Teilhaber von Google, meint dazu schon fast philosophisch: „Anlegen bedeutet, in einem dunklen Raum zu sein und den Ausgang zu finden. Wenn man ein Streichholz hat, sollte man es anzünden“. Andererseits ist Maris dann aber auch wieder der Meinung, dass das Investment dem Kauf eines Lotterietickets gleicht. Dennoch hat Google großes Vertrauen in seine Algorithmen und damit auch weiterhin die Spendierhosen an.

Googles Mitbegründer Larry Page teilte mit, dass die Höhe der Investitionen in der ersten Hälfte 2011 genauso hoch sei wie die des gesamten letzten Jahres und dass das Unternehmen auch weiterhin vorhabe, soviel springen zu lassen. Maris teilte mit, dass Larry Page Google Ventures bereits $200 Millionen Dollar für dieses Jahr zugesagt und mitgeteilt hätte "wo das herkomme, gäbe es praktisch unendlich mehr". Dieses Geld wird zum großen Teil in gefestigte Unternehmen, aber auch in 100 neue Firmen aus verschiedenen Bereichen – Internet , Biotechnologie, Umwelttechnologie – investiert.

Und wie es scheint, zumindest von Googles Seite aus, zahlt sich der Einsatz aus. So verkaufte sich etwa eine der Investitionen mit dem Namen Ngmoco für $400 Millionen an ein japanisches Gaming-Unternehmen. Google scheint das Prinzip „Wer suchet der findet“ ziemlich ernst zu nehmen und damit auch noch sehr erfolgreich zu sein.

13 Kommentare

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  • @David
    Ich versuche es jetzt ein letztes mal dir den Fakt zu erklären, weil du es anscheinend immernoch nicht verstanden hast.

    Weder Google Inc. noch Webtrends noch sonst ein Anbieter von Webanalyse Tools sammelt Daten, sondern die Betreiber der Seiten, die die Tools einsetzen um ihre Kampagnen zu optimieren. Im Falle von Google ist es so, dass die Daten auf Server von Google gespeichert werden und man genau angeben kann, welche Daten Google weiterverwenden darf und welche nicht. Das macht der Inhaber der Seite, welcher Google Analytics einsetzt. Bei Webtrends gibt es eine Online und eine Offline Lösung, entweder halte ich die Daten selber vor oder ich lasse das durch Webtrends durchführen. Selbe Spiel.

    Und genau mit solchen Aussagen "Google sammelt Daten. Das ist eine Tatsache.", die einfach falsch sind und die du bis dato nicht begründet hast, sondern immerwieder andere Aussagen vorschiebst, entsteht die Meinung über solche Produkte/Firmen. Darüber hinaus habe ich dich mit meinem ersten Post nicht persönlich angesprochen, sondern du hast es für nötig gehalten darauf zu reagieren.

    Bevor du wieder voreilig auf meinen Post antwortest, lies ihn nochmal, dann brauchst du nicht wieder sagen, dass ich keine Frage gestellt habe. Laut der deutschen Sprache endet eine Frage mit einem Fragezeichen, das sieht so aus ? und wenn ich mir meinen Satz nochmal anschaue "Wenn du von Fakten bzw. Tatsachen redest, dann belege doch bitte welche "Tatsachen" den Nutzungsbedingungen von Google widersprechen?" endet dieser eindeutig mit einem Fragezeichen.

    Denn du wirfst einfach, von dir als Tatsachen genannte, Aussagen in den Raum "Google sammelt Daten. Das ist eine Tatsache." die weder von dir begründet wurden noch nachweislich wahr sind. Da wie oben schon erklärt, nicht die Firmen der Software die Daten sammeln, sondern die Websitebetreiber, die diese Tools einsetzen. Das ist genau der entscheidene Punkt, den du anscheinend nicht verstehen möchtest.

    Wenn du meinen Post gelesen und verstanden hättest, dann bräuchtest du nicht solche Aussagen schreiben "Und es geht hier nicht um Wiedersprüchliche Nutzungsbedingungen. Tut mir leid aber du verstehst es anscheind wirklich nicht.". Ich weiße auf die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien hin, da Google für ihre Suche nichts anderes macht, als die Daten in der von ihnen definierten Form zu verarbeiten. Alles andere hast du bis dato nicht mit Fakten belegt, sondern als Aussage in den Raum geworfen.

  • @Stefan
    Irgendwie hast du immer noch nicht verstanden worum es geht. Ja du kannst auch Piwik nennen und die anderen die du nennst. Diese sammeln genauso daten. Ändert jetzt nichts an der Tatsache das Google es auch tut.

    Google sammelt Daten. Das ist eine Tatsache. Wenn du nicht in der Lage bist Sachen Objektiv zu bewerten und Tatsachen einfach mal hinzunehmen ohne daraus einen persönlichen angriff zu werten, dann kann ich dir auch nicht helfen.

    Was nun andere machen ist nun volkommen uninteressant. Genaus was andere machen, was andere schlechter machen oder was andere nicht machen. Es dreht sich hier nicht "um andere".

    > Ich kann mich gerne selber zitieren, da du mir leider keine Antwort gegeben hast,

    Du hast keine Frage gestellt. Bisher kam nur eine aussage das dich etliche Sachen nerven was du hier öffentlich kund tun musstest. Und du hast hierbei dinge genannt, über die hier niemand gesprochen hat.

    Und es geht hier nicht um Wiedersprüchliche Nutzungsbedingungen. Tut mir leid aber du verstehst es anscheind wirklich nicht.

    Die Aussage Google sammelt daten ist nunmal eine Tatsache. Welchen komplexe du jetzt mit deine nutzungsbedingungen hast worüber niemand gesprochen hat ist deine Persönliche sache.

  • Google Analytics ist ein weiteres Produkt von Google Inc. welches durch Dritte verwendet wird.

    Die Websitebetreiber der Seiten, auf denen du dich bewegst, sind dafür verantwortlich, dass Daten über dein Surfverhalten gesammelt werden, nicht der Hersteller des Produkts. Dann kann man genauso gut auch Webtrends (Webtrends Inc.), NetTracker (Unica Corporation), Piwik (OpenSource) nennen, da sie auch Profile erstellen ... genau das ist das Ziel dieser Produkte und damit wird Umsatz erzielt, weil Kampagnen nur genau durch solche Analysen erfolgreich eingesetzt werden können.

    Ich kann mich gerne selber zitieren, da du mir leider keine Antwort gegeben hast, sondern mir unterstellst, dass ich meine persönlichen Gefühle nicht von Tatsachen unterscheiden/trennen kann. Liefere mir doch bitte deine genannten Tatsachen, weil bis dato waren noch keine dabei. Lediglich eine Vermischung von Produkten.

    Zitat Stefan: "Wenn du von Fakten bzw. Tatsachen redest, dann belege doch bitte welche "Tatsachen" den Nutzungsbedingungen von Google widersprechen?"

  • > Welche Nutzerdaten sammelt dann Google von dir, wenn du ihren Suchdienst nicht verwendest? Garkeine.

    Sehr viel. Durch eine einbindung von Google Analytics wird auch ein Profil von dir erzeugt wenn du nicht direkt Google nutzt und eben eine andere Suchmaschiene. Somit lässt sich ein vollständiges Profil entwickeln welche Seiten du besucht hast. Durch diese zuordnung kann Google dann eben individuel Werbung präsentieren. Und das ist auch das ganze Geschäft wie Google funktioniert. Ob du nun Google direkt nutzt oder nicht ist da volkommen egal. Je mehr du natürlich die Google Dienste nutzt umso besser lässt sich natürlich solch ein Profil erzeugen und umso zielgerechter kann Google Werbung schalten was natürlich entsprechend Teuer ist für diejenigen die die Werbung schalten wollen.

    > Das einzige, was man Google vorwerfen kann, ist das Sammeln von WLAN Informationen während der Google Streetview Erstellung.

    Es "wirft" hier niemand Google etwas vor. So wie oben ist das Geschäftsmodell. Du bist nur anscheind nicht in der lage Tatsachen und Sachlichkeiten von Persönlichen Gefühlen voneinander zu trennen.

    Niemand kreidet hier an was Google macht, nur anscheind siehst du hier irgendwo ein Angriff wo keiner stattfindet, und anscheind versuchst du dich aus irgendein Grund deine Liebgewonnen Firma "Google" zu verteidigen. Auch der Rest deines Postes zeigt wohl eher die annahme.

    Grundsätzlich gibt es hier keine große Bewertung was Google macht, weder Positive noch Negative, wenn du in der Position springen musst um Google zu verteidigen wo kein Angriff war ist das ersteinmal dein eigenes Problem.

    Wie Google Funktioniert, und das natürlich Daten gesammelt werden ändert aber an der Sache erstmal gar nichts.

  • @David nein da haben wir uns falsch verstanden, der Post hat nichts mit Aggressivität zu tun, wenn dann bin ich nur genervt von den Aussagen.

    Welche Nutzerdaten sammelt dann Google von dir, wenn du ihren Suchdienst nicht verwendest? Garkeine.
    Möchtest du ihren Dienst verwenden, dann willigst du der Auswertung der gesammelten Daten zu, wenn nicht, dann verwende Google nicht.

    Das einzige, was man Google vorwerfen kann, ist das Sammeln von WLAN Informationen während der Google Streetview Erstellung.

    Alles andere gehört nun mal zu ihrem Geschäft. Wann und wie oft welcher Nutzer oder wieviele Nutzer auf einen Link geklickt haben ... wer und wie oft wurde die Werbung geklickt, sodass eine ordentliche Abrechnung erstellt werden kann, etc.

    Wenn du von Fakten bzw. Tatsachen redest, dann belege doch bitte welche "Tatsachen" den Nutzungsbedingungen von Google widersprechen?

  • @Stefan
    Eigentlich hat hier niemand abgedroschen Statements abgegeben. Und das Google Daten sammelt ist letztendlich eine Tatsache, von daher auch nichts abgedrochenes oder eine grundsätzlich positive oder negative einstellung.

    Zum Thema Daten sammeln sind dann auch nicht die Daten gemeint die Google für die Realisierung ihrer Suche sammelt, sondern vorallem eben sammeln von Nutzerdaten und deren auswertung. Das nennt man Profilbildung.

    Ob man das Positiv oder negativ bewertet und welche Vor/Nachteile man dadurch hat bewerte ich hier nichtmal. Nur trotzdem sind das nunmal fakten. Ein Hinweis xx macht es schlechter ist dabei auch keine Nachvollziehbare Argumentation.

    Wenn man also öffentlich in einem Blog auftritt so wie du sollte man schon etwas mehr darauf achten was man schreibt. Letztendlich hättest du dir deinen eher aggressiven Post sparen können.

  • ganz ehrlich mir wird schlecht, wenn ich diese abgedroschenen statements "googe sammelt daten, ...." höre. verdammt nochmal, das produkt google ist eine suchmaschine, dessen job es ist, daten zu sammeln!!

    gibt es irgendein bericht, dass persönliche daten missbraucht wurden????

    denkt ihr wirklich, dass irgendein social network besser mit euren daten umgeht ... und dort gebt ihr bewusst und selbstständig alles über euch bekannt. aber auf anderen seiten meckert ihr über daten die google sammelt?!

    da fällt mir echt nichts mehr zu ein.

  • In diesem Sinne sind die Dienste nicht kostenlos, da du dich selber verkaufst.

  •   15

    da kann ich clyde nur zustimmen

  • Daten sammelt ja nicht nur Google. Aber im Gegensatz zu vielen anderen gibt mir Google einen Mehrwert, weil ich die Daten mit anderen teilen und sinnvoll nutzen kann.

    Latitude ist im engen Familienkreis eine schöne Sache. Auch möchte ich die Navigation mit Verkehrsinformationen nicht mehr missen. Wohlgemerkt sind diese Dienste bisher kostenlos. Also weiter so.

    Mir ist Google wesentlich sympatischer als Apple. Die zocken User, Entwickler, Verlage usw. mächtig ab. Sorry da mach ich nicht mit.

  • Wer Geld hat, kann Geld machen. Wer kein Geld hat, ...

  • Zumindest konzentriert sich Google nicht auf einige wenige Bereiche sondern stellt seine Investitionen richtig breitgefächert auf!

  • schon spannend, dass Google wieder sympathischer wird.

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