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Google Q1 2012: Wie viel Geld macht das Unternehmen eigentlich?

Google Money

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Ich finde Zahlen bis zu einem gewissen Grad ja wirklich auch immer ganz interessant, zumindest wenn es nicht zu detailliert zur Sache geht, da ich dann schnell den Überblick verliere. Wie viel Geld Google  im ersten Quartal 2012 verdient, interessiert mich dann aber doch brennend. Dieser Wissensdurst wird glücklicherweise durch Googles ersten Quartalsbericht dieses Jahres gestillt.

Der reine Gewinn in Q1 beträgt 2,9 Milliarden US-Dollar, also knapp 2,2 Milliarden Euro. Im Gegensatz zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres hat Google damit 61% zugelegt. Der Umsatz bleibt mit 10,6 Milliarden Dollar (8,04 Milliarden Euro) allerdings  fast gleich wie im letzten Quartal 2011. Der Großteil dieser Einnahmen stammt wie erwartet aus Googles Werbeplatzierungen.

Was für unsereins höchstwahrscheinlich nach wirklich viel Geld klingt, scheint für Google zwar gut, aber nicht überraschend zu sein. Auch der Analyst Colin Gillis von BFC Financial sieht die Sache ziemlich nüchtern und teilt mit „Das Quartal ist in Ordnung. Nichts Großartiges". Grund für den gesteigertene Gewinn sieht Gillis in der Steuerquote, die geringer als erwartet ausgefallen sei.

Hier noch eine Grafik über die Gewinnentwicklung Googles von der Webseite Statista.com

Google Gewinne

Soviel dazu. Des Weiteren teilten Larry Page (CMO und CEO von Google) und Kollege Sergey Brin (Googles CTO) ihren Plan für einen zukünftigen Aktiensplit von zwei zu eins mit. Dadurch würden Anteilseigner für jedes Papier, die sie besitzen, eine Aktie – allerdings stimmrechtslos – erhalten, was die Entscheidungshoheit der gegenwärtigen Führung sichern soll. Aber das geht mir jetzt schon alles wieder etwas zu weit und wenn ich ehrlich bin, kenne ich mich mit Aktien auch wirklich nicht besonders gut aus. Wer noch mehr Informationen über Googles Quartalszahlen von Q1 2012 lesen will, findet den ausführlichen Quartalsbericht hier.

 

Quelle: usp/dpa/Reuters/AP, Statista.com

7 Kommentare

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  • mit dem geld könnte man doch ganz gut leben als eine Person oder nich ?! :D

  • Das bei solchen Themen immer wieder seltsame Kommentare kommen. Als wenn jemand gesagt hätte, das Google nicht genug verdient. Der Analyst dürfte mit seinr Aussage nur aussagen wollen, dass sich an seiner Einschätzung von Google durch die Quartalszahlen nichts geändert hat. Und Unternehmen werden an der Börsen nun einmal hauptsächlich an ihrem Gewinn bzw. Gewinnpotential bewertet.

    Die Geschichte mit Nokia zeigt im übrigem, dass sie nicht ganz im unrecht waren. Der Fehler war allerdings die Produktion von Deutschland nach Osteuropa zu verlagern. Man hätte sie vermutlich besser gleich an Subunternehmen wie Foxconn ausgelagert. Das mag hart sein, aber Nokia würde heute wohl besser dastehen ...

    Google hat im übrigem alleine im letztem Quartal einige hundert neue Mitarbeiter zusätzlich eingestellt.

  • Naja irgendwo muss es ja auch herkommen, dass bei 20% Umsatzsteigerungen eine 60% Gewinnsteigerung entsteht.

  • Das traurige an der Sache ist aber... Obwohl sie so extrem viel Geld verdienen, bieten sie exact 0 telefon support. Selbst in ihrer Hauptzentrale bekam ich als ich gestern dort angerufen habe nur die Meldung: "Uh sorry sir, we dont offer any live support, i can't foward you to anyone. Good bye".
    Leider war die support Seite an die ich verwiesen wurde auch kein bisschen hilfreich gewesen. Keinerlei kontakt möglichkeiten...

  • Aus der Geschichte mit Nokia haben andere hoffentlich gelernt.
    Erst den Hals nicht voll kriegen, Werke dicht machen, und schön damit auf die Fr...e fallen. Auch wenn da noch andere Faktoren mitgespielt haben sollte sich jeder überlegen ob solche Gewinne, und wir reden ja von Gewinn, nicht ok sind.

  • tja viel Geld ist nicht genug, es muss mehr Geld sein.^^ Finde solch eine Steigerung sehr gut.

  • Dass so was den Aktionären wieder einmal nicht reicht, ist ein großartiges Beispiel dafür, in welcher Welt wir eigentlich leben. Gewinn um 61% steigern, aber immer noch unzufrieden sein, also 10.000 Mitarbeiter entlassen. Solche Sache gibt's. Glücklicherweise scheint Google nicht so zu sein.

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