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[Google I/O] die gestrige große Keynote im Video

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So im Nachhinein muss ich sagen, das war „die volle Packung“, was Google gestern auf der ersten großen Keynote der Developer Conference zum Besten gegeben hat.

So wurde beispielsweise die nächste Android Version Ice Cream vorgestellt, aber auch Google Music näher erläutert.

Das nächste größere Update für „Honeycomb“ steht in den Startlöchern, Google@home will eine Art „All in One“-Fernbedienung fürs tägliche Leben sein und Videos wird man zukünftig im Android Market ausleihen können – zumindest in den USA. Auch eine "Updategarantie" will Google bieten, aber auch das erst einmal nur in den USA.

Wer sich dies alles noch einmal im Detail anschauen will, hat in folgendem Video jetzt die Gelegenheit: 

Link zum Video

24 Kommentare

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  • Andy, ich verdrehe nicht die Zahlen, da sie im Kontext so rum richtig waren. Es ging nämlich nicht um die App Entwicklung, sondern um deine Aussage nach dem Motto "in einem Jahr nutzen eh alle Ice Cream". Und da ist doch nur die jetzige Verbreitung im Zeitlichen Kontext, sprich im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der OS Versionen, interessant oder nicht? Apps spielen dabei keine Rolle, davon habe ich auch kein Wort gesagt.

    "In Deutschland werden bereits mehr HTC verkauft als iPhones" <- Quelle?

    Ja, neben USB gibt es auch Bluetooth, aber wir haben doch explizit von direkten Verbindungen, sprich USB, geredet oder nicht?

    Guck doch einfach mal in die Läden. Zunächst gibt es Läden wie die Apple Stores, Gravis, M&M, usw, die reine Apple Zubehör Läden sind, teilweise mehrstöckig. Wo gibt es sowas für Android oder generell für alle anderen? Dann gibt es in den MediaMärkten und Co. abgegrenzte Apple Ecken mit Zubehör ohne Ende. Auch sowas findest du für kein anderes OS, kein anderes Gerät und keinen anderen Hersteller. Und selbst in den normalen Handy-Abteilungen in den Elektronikmärkten, oder Mobilfunkläden ist Minimum die Hälfte an Zubehör fürs iPhone. Und das wird sich auch in einem Jahr nicht geändert haben. Ganz einfach weil es im Zubehörmarkt egal ist wie groß der Anteil des OS ist, interessant ist die absolute Zahl der einzelnen Geräte und somit User die mit dem Gerät erreicht werden.

    Vielleicht fällt dir das auch nicht auf weil du nur Augen für Android hast, ich kann dir aber sagen, seit ich ein iPad habe merke ich erstmal welche Welten in Sachen Zubehör (und auch Apps) zwischen der Plattform iOS und allen anderen Plattformen liegt. Guck doch alleine mal in die Abteilung mit Musikanlagen. 80%-90% haben dort einen Dock Connector und/oder AirPlay. Wie viele haben einen Anschluss für ein anderes Gerät? Normale USB Anschlüsse gibt es, aber das ist ja von der Funktionalität her kein Vergleich. Gleiches gilt für Autoradios oder sogar Autos. An Waschmaschinen steht "iPhone Anbindung", 4 von 5 Haussteuerungsanlagen werben mit speziellen iOS Apps plus entsprechender Hardwareanbindung, es gibt Waagen mit iOS Anbindung, zig Fahrradcomputer, SCHUHE!, Blutdruckgeräte, usw, usw. Im Grunde das was jetzt mit Android@Home angekündigt wurde ist bereits in jedem Elektronikmarkt seit langem verfügbar.

    Und um wieder auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Zumindest bei Geräten mit direkter Verbindung weiß ich nicht wie das mit Androiden gelöst werden soll.

  • Michi, Entschuldigung dass ich es so deutlich sage, aber das wird mir zu blöd. Du brauchst nicht mit Sätzen wie "Zur Zeit nutzen 96% Froyo oder niedriger" die Zahlen verdrehen. Denn wahr ist auch, dass 94% mindestens 2.1 haben und darum geht es. 96% der Anwender können so gut wie jede App auch verwenden. Und selbst wenn es mal eine App gibt die 2.2 voraussetzt (das ist aber selten), dann können es immer noch 70% verwenden.
    (nach Deiner Aussage könnte ich ja keine App mehr laden ^^ )

    In Deutschland werden bereits mehr HTC verkauft als iPhones. Und Samsung wird das ganze nochmal mit seinem S2 bei weitem toppen. Android gewinnt extrem an Zuwachs. Eigentlich brauchen wir da nicht weiter diskutieren... warten wird doch einfach ab. Das dauert auch nicht mehr lange ;)

    Im Übrigen wird die neue USB-Verbindung sehr bald auch für Bluetooth umgesetzt. Die wurde jetzt mal mit USB vorgestellt und ich vermute mal, dass es unkomplizierter ist. Aber zusammen mit NFC ist Bluetooth ein mächtiges Tool, das wird dann auch ähnlich einfach gehen, wie eine USB-Verbindung. Jetzt wirst Du wieder sagen, dass es nur ein Telefon mit NFC gibt... am Ende dieses Jahres wird es aber anders sein. Laut Google stehen da einige Geräte in der Pipeline.
    Ach und sollte ein Appljaner sich ein Galaxy 10.1 kaufen, dann ist er ja auch gewohnt sich Adapter zu kaufen ^^

  • Ich erinner mich gerade mal wieder an meine suche nach einem FM-transmitter mit klinke für mein Desire...5 Mediamärkte und Saturn abgeklappert, überall nur dieser ipod Mist... mp3 Players Zubehör...das ich nicht lache. Was wird denn heutzutage nicht mit "for iphone/ipod" hergestellt? Ich meine ich hab mal irgentwo eine elektrische zahnbürste gesehen die mit iphone Support war. Da wird Android so schnell nicht nachkommen!

  • Es gibt AirPlay Lautsprecher für 300€, welche für 3000€ und welche für unter 100€. So wie es den Airport Express Adapter für 90€ gibt. Überall kosten die Lizenzgebühren 4$ pro Gerät. Die Aussage verstehe ich null!? Wenn die Anlage qualitativ gut ist, kostet sie logischerweise auch viel. Die kosten ja nicht wegen AirPlay oder der Lizenz so viel. Warum sollte das gleiche Gerät mit Android@Home weniger kosten?



    Es gibt nicht mehr Android Geräte als iOS Geräte. Google hat gestern verkündet, das es 100 Mio verkaufte Androids gibt. Apple hat vor wenigen Wochen bekanntgegeben, das 187 Mio. iOS Geräte verkauft wurden. Davon alleine108 Mio. iPhones. Die Aussage stimmt also nicht. Es gehen mittlerweile 400.000 Androids pro Tag über die Theke, Anfang des Jahres waren es noch 300.000. Apple verkaufte im ersten Quartal im Schnitt 330.000 iOS Geräte, wären also nur knapp 20.000 weniger. Es wird also noch eine Weile dauern bis es mehr Android User gibt und schon gar nicht 3x so viele, da bist du falsch informiert.



    Ich behaupte aber auch überhaupt nicht das Android ein kleiner Markt ist. Nur das er fragmentiert ist und potentielle Zielgruppen für Zubehör oder Apps deutlich kleiner als der Gesamtmarkt sind. Auch die Kaufkraft der Kunden muss berücksichtigt werden, denn nicht-kaufende Kunden sind in der Gesamtzahl wiederum uninteressant. Wenn in meinem Dorf 80% lieber Wein statt Bier trinken WÜRDEN, aber die 20% Biertrinker tatsächlich auch Bier trinken, sind sie für den Getränkeanbieter wesentlich wichtiger und interessanter.

    Ganz simpel: Wenn du Hüllenanbieter bist, erreichst du beim iPhone mit 2 Hüllen (einmal iPhone 4 und einmal 3g+3Gs) über 100 Mio. potentielle Kunden. Der Android Markt besteht ebenfalls aus über 100 Mio. Kunden, nur das du dort 310 Hüllen anbieten müsstest. Was natürlich niemand macht, weswegen du also in der Praxis deutlich weniger und im Grunde nie den Gesamtmarkt erreichst. Deswegen ist die Größe des Gesamtmarkts in der Praxis auch ziemlich irrelevant.



    Natürlich steht dort XP drauf, weil die Software nunmal unter XP läuft und nichts mit dem Computer zu tun hat. Das ist aber doch der große Unterschied. Denn zunächst einmal weiß so ziemlich jeder Computer USer ob er Windows Xp, Vista oder Windows 7 hat. Von den Android Kunden wissen aber garantiert nicht einmal die Hälfte das sie Android nutzen. Das würde ihnen dann auch nicht einmal was bringen, da dies ja erstmal nur ein Vergleich zu "Windows" wäre. Das "XP" ist dann das "Honeycomb" oder "Ice Cream". Und wie viele Android User können damit was anfangen? nur die Geeks. Und dann geht es noch weiter, denn es geht ja um Hardware. Ein USB Gerät für Honeycomb braucht dann ja auch einen USB Anschluss. Wenn du als Galaxy 10.1 User weißt das du Honeycomb nutzt, kannst du das Zubehör ohne weiteres also auch nicht nutzen.

    2.3 wird übrigens zur Zeit von 4%, also 4 Mio Usern verwendet. Da haben wir ja das Praxisbeispiel, das die Zahl des Gesamtmarkts irrelevant ist. Wenn 2.3 Voraussetzung wäre, stünde ein praktischer Vergleich also etwa bei 4 Mio. vs. 180 Mio. potentiellen Usern. Vor allem aber müsstest du die 4 Mio. der 100 Mio. User ja noch darauf aufmerksam machen. Und sie müssten für ein USB Gerät einen entsprechenden Anschluss haben.



    Die Updategarantie ändert doch gar nichts. Sie gilt für 5 von 36 Herstellern und greift irgendwann Ende des Jahres oder nächstes Jahr und hat auch noch ein simples Schlupfloch (Hardwareanforderung nicht erreicht). Auch das Tablets und Smartphones die gleiche Version statt zwei verschiedene bekommen werden ändert nichts an der Situation. Zur Zeit nutzen 96% Froyo oder niedriger, das heißt fast alle User nutzen ein OS das ein Jahr oder älter ist. Solange 90% der verkauften Geräte aus dem Billigmarkt stammen und mit alten OS Versionen ausgeliefert werden, ändert sich daran auch nichts. Wir können uns ja gerne in einem Jahr mal wieder sprechen, ich behaupte, das min. 70% noch 2.2 oder niedriger nutzen und keine 5% Ice Cream nutzen.

    Aber um das noch mal klarzustellen, ich will die Technologie bestimmt nicht schlecht reden. Nur sind hier einige Denkansätze sagen wir mal "naiv" bzw. unüberlegt und für die Praxis fehlen viele wichtige Faktoren die die Thesen widerlegen.

  • So ein popliger Lautsprecher mit AirPlay kostet schon mal 300€. Da werden sicherlich auch nicht so viel verkauft.
    Aber wenn es nach Masse gehen soll, dann gibt es doch mehr Android Geräte als welche mit iOS und wenn das so weiter geht, gibt es in einem halben Jahr 3mal so viele Androids wie iOS. Du kannst also nicht behaupten Android ist ein kleiner Markt.
    Und hast Du schon mal eine Software für PC gesehen, bei der steht: "Für Dell" oder "Für HP"? Nein da steht zB "Für Windows 7" oder für "Windows XP".
    Bei Android doch genau so, da steht dann zB ab Android 2.3. Das sind dann auch weit aus genügend potentielle Kunden. Mit der Updategarantie, der verbesserten Standardisierung und Upadtes wird das in einem Jahr so gut wie keine Rolle mehr spielen, welches Gerät es genau ist (mal ausgenommen es handelt sich um so spezielle Funktionen wie NFC).

    Und so wie ich es verstanden habe läuft "Android@Home" eh über Funk.

  • @Markus Gursch

    Ups, da fehlt natürlich eine Null.

    DIe Sache mit Ice Cream hast du glaube ich nicht ganz verstanden oder ich missverstehe deine Aussage. Ice Cream gibt es für alle Geräte, egal ob Tablet, Smartphone oder AppleTV. Aber das heißt ja absolut nicht, das bald alles mit Ice Cream läuft. Sondern nur, das es keine zwei verschiedenen Versionsnummern mehr für verschiedene Geräte gibt. So wie es bislang mit 2.3 für Smartphones und 3.1 für Tablets ist. Also das gleiche was Apple mit der 4.2 gemacht hat.

    Wenn Ice Cream aber Ende des Jahres kommt, dann bekommen ein paar wenige Smartphones und Tablets ein Update und ein paar Spitzenmodelle kommen direkt damit raus. Die meisten der bis dahin knapp 200 Mio. Android User bekommen das Update, wie bisher, nicht. Am Update Konzept ändert sich nichts. Das ist so, als würde die 3.1 jetzt schon auch für Smartphones kommen. Kannst dir ja an einer Hand ausrechnen, welche Smartphones das Update bekommen und wie viele Neuerscheinungen damit rauskommen würden. Ohne die Updates fängt das ganze also erstmal bei 0 an. Während Apple bis dahin knapp 300 Mio. 4.x iOS User anbieten kann.


    @Andy
    Ich will ja überhaupt nicht sagen, das die Technologie murks ist und sich niemand dafür interessieren wird, nur das es ein Irrglaube ist das die Lizenzkosten eine entscheidende Rolle spielen. Natürlich gibt es noch jede Menge andere Kosten, die 96€ sind logischerweise kein Gewinn. Dennoch sind mehr verkaufte Geräte mit Lizenzkosten in der Regel profitabler als weniger verkaufte Geräte ohne Lizenzkosten. Das ist doch exakt das gleiche Spiel wie bei den Apps. 99$ und 30% Abschlag sind theoretisch auch nicht so attraktiv wie 0% Abschlag und keine Zugangskosten. Was man dann deiner Meinung nach ja "nebenbei" machen könnte weil man nichts zahlt. Wenn ich aber 10.000 Apps verkaufe für 1,50$ habe ich mehr Gewinn (10.400$) als wenn ich nichts bezahle und die 1,50$ komplett behalten kann aber nur 6.500 Apps verkaufe. Ist doch eine ganz simple Rechnung. Ich möchte damit ja eben auch NICHT sagen, das es mit Abschlag oder mit Lizenzkosten immer effektiver ist, sondern nur, das die Aussage es wäre ohne IMMER attraktiver so schlicht nicht stimmt.

    Zu USB: So wie ich es vom iPad kenne und jetzt mittlerweile oft auf Messen oder in Shops bzw. Artikeln gesehen habe, hat das iOS Zubehör das nicht per Funk gesteuert wird (AirPlay, Haussteuerungen, usw) immer diesen Dock Connector auf den man dann die Gerät stellt bzw. das Zubehör unten ans Gerät ansteckt. Also z.b. im Auto guckt wie ein Zigarettenanzünder ein Dock Connector Stecker raus auf den man das Gerät stellt. Damit erreichen sie ja alle 180 Mio. iPod Touch, iPad und iPhone User die alle an der gleichen Stelle den gleichen Anschluss haben.

    Und hier sehe ich halt das Problem bei Android. Auf einen Micro USB Stecker passen nur die Geräte, die auch einen Micro USB Anschluss haben. Also nicht alle. Das Xoom z.b. passt auf einen Mini USB, das Samsung Galaxy 10.1 erreichst du mit gar keiner USB Variante. Dazu muss ja auch auf allen Geräten Minimum 3.1 also eher Ice Cream (Smartphones) laufen.

    Man erreicht mit Android@Home also in absehbarer Zeit nur einen Bruchteil der Android User und nicht alle. Darauf wollte ich hinaus. Danach geht es ja weiter mit der viel größeren Aufgabe, das Zubehör auch an den Man zu bringen. Theoretisch ist das ja alles super, aber gibt es auch
    a) genug Leute die sich für die jeweiligen Techniken interessieren
    b) ein entsprechendes Gerät mit richtigem Anschluss und richtiger OS Version nutzen
    c) darauf aufmerksam werden?

    Entwickelst du jetzt ein iOS Zubehör schreibst du ganz simpel drauf "Für iPhone, iPod Touch und iPad". Und nicht nur das der potentielle User das auch versteht (weil es der Gerätename ist, bei "für Android" wissen ja die meisten gar nicht was gemeint ist), sondern es stimmt auch ganz simpel, da es ja alle 180 Mio. User auch tatsächlich nutzen können. Bei Android@Home wird das ja auf absehbare Zeit sehr, sehr spezifisch sein.

  • Hier noch ein ziemlich colles... ähmmm nennen wir es mal Gadget:
    http://www.youtube.com/watch?v=H-sgxWRyAkY

    Diese nette Dame heißt Ava, ist mit einem Xoom ausgestattet und kommt aus dem Hause iRobot

    @Mich:
    Am Anfang war es mit einem iPad ausgestattet, aber iRobot hat sich jetzt für Android entschieden, da es die Möglichkeiten bieten, die sie brauchen.
    "We are tablet-agnostic. We'll support both. Right now, Android has what we need."
    Das was Du mit den USB meinst verstehe ich nicht. Gerade Apple ist der Herr der Adapter, bei Android brauchst Du aber nur ein simples USB-Kabel... was ist daran so schwer? Ist doch egal welches USB Kabel der Hersteller anbietet, Android hat doch in der Regel dann wieder den selben Stecker. Notfalls legt man dann halt 2 verschiedene USB-Kabel bei.
    Deine Rechnungen hinken im Übrigen sehr, da Du mal alle anderen Kosten außer acht lässt. $4 sind aber für ein Gerät eine Menge und das wirkt sich auch aus. Eine Unterstützung für Android kann man aber mal so eben mitliefern, man hat einmalige Entwicklungskosten, die sich auf die Masse minimieren und das wars.

  • 7:40 Die Qualität der Apps xD

  • "Wenn ich irgendwo 1000€ bezahlen muss und 1000€ einnehme, ist das immer noch ein deutlich besser Deal als wenn ich irgendwo anders nichts bezahlen muss aber nur 5000€ einnehme."

    entweder ein tippfehler oder du bist ein verdammt schlechter rechner :D

    für die verbreitung ist es allemal interessanter, wenn man sich über lizenzkosten und was weiß ich noch alles gedanken machen muss.

    sobald mit ice cream sandwich nur noch eine version von android gibt und diese bei den meisten herstellern up to date ist, hat man wesentlich mehr potentielle kunden als es bei apple geräten gibt. ist doch klar.

  • Ne, nicht USB ansich sehe ich als Problem, sondern die Basis der Leute die ich erreiche. Wenn ich ein Zubehör mit einem Micro-B Anschluss auf den Markt bringe, erreiche ich ja nur die Leute die ein Smartphone oder Tablet mit einem Micro-B Anschluss, Android und entsprechender OS Version besitzen. Alle Android User erreiche ich also nicht, das meine ich.

    Klar sind Kosten ein Grund etwas sein zu lassen, aber im gleichen Zug muss man auch die Einnahmen beachten. Wenn ich irgendwo 1000€ bezahlen muss und 1000€ einnehme, ist das immer noch ein deutlich besser Deal als wenn ich irgendwo anders nichts bezahlen muss aber nur 5000€ einnehme. Man kann also nicht pauschal sagen, das ein Ort ohne Lizenzkosten attraktiver ist als ein anderer Ort mit Lizenzkosten.

    Bei AirPlay z.b. machen die Lizenzkosten 4$ pro verkauftem Gerät aus. Angenommen ich verkaufe 1000 Stück für 100$, dann wären das abzgl. Lizenzkosten 96.000$ "Gewinn". Bei der Technologie ohne Lizenzkosten müsste ich also mindestens 961 Geräte für den gleichen Preis verkaufen, damit diese attraktiver wäre. Oder andersrum, wenn ich das Modell mit Lizenzkosten für 500$ anbieten kann, während ich für das Modell ohne Lizenzkosten nur 450$ nehmen kann und sich beide gleich gut verkaufen, dann war das Modell mit Lizenzkosten ebenfalls attraktiver.

  • was steht denn da auf dem Tisch bei den Tabletts is das nicht Appel

  • Ich verstehe nicht welches Problem Du bei USB siehst. Umständlich es anzustöpseln? Denn es spielt doch gar keine Rolle ob Mini Micro oder sonst was, es ist USB. Nur das Kabel unterscheidet sich.

    Und Kosten ist immer ein Grund etwas zu machen oder es sein zu lassen. Apples Apps Store wurde nur so erfolgreich, weil man mit einem Mac und $100 im Jahr entwickeln kann.
    Und gerade bei AirPlay sind die Kosten selbst für viele große Hersteller eine Hürde. Viele Geräte lohnen sich nicht mehr mit den hohen Lizenzgebühren.

    Und gerade Peripheriegeräte ist ein riesiger Markt, da gibt es auch Abnehmer.

  • Ja USB. Nur haben die wenigsten Geräte einen USB Anschluss und dann auch "nur" Mini- oder Micro Varianten. "Einfach" ist das also nicht unbedingt wenn man nicht gerade für ein Gerät spezifisch entwickelt. In der Hinsicht bin ich noch skeptisch ob das in der Praxis tatsächlich so toll wird wie es sich in der Theorie anhört.

    Ob Lizenzgebühren eine solche Abschreckung sind weiß ich nicht. Wenn ich mehr Leute erreiche bzw. mehr Einheiten verkaufe oder sie für einen entsprechend höheren Preis ebenfalls loswerde, dann zahl ich die ja gerne.

    Sicherlich ist es unkomplizierter, das ist keine Frage. Die Frage ist nur, ob die Kompliziert- und Lizenzkostenfaktoren abschreckend sind. In der Praxis sieht das ja alles immer anders aus als in der Theorie. Sieht man ja auch an den Apps. Dort hat man unter Android auch keine Gebühren und auch keine Hürden. Theoretisch also viel besser, in der Praxis liegen aber Welten zwischen den beiden Märkten was qualitative Apps angeht.

    Es ist immer eine Frage wie viele Leute ich mit wie viel Arbeitsaufwand tatsächlich erreiche und vor allem wie viele es von diesen auch kaufen.

  • Einfach über USB. Man kann jedes beliebige Gerät (welches Android unterstützt) über USB anstecken und die zugehörige App wird gestartet (oder sich auch mit der App über Bluetooth verbinden).
    Und Apple bietet bei weitem nicht die Freiheit und Unkompliziertheit wie Android. Bei Android muss ein Hersteller einfach das Gerät herstellen, evtl. noch eine App und fertig. Keine Lizenzierung, keine Rücksprachen mit Google, HTC, Samsung oder sonst wem, keine verborgenen Docs, keine Hürden.
    Beim iPad kann man zB nicht einfach mal so ein Entwicklerboard anstecken und anfangen zu entwickeln.

    Mehr dazu hier:
    http://developer.android.com/guide/topics/usb/adk.html
    Das bietet Apple nicht mal annähernd.

  • @Andy

    Auch diese Zubehör API gibt es bei Apple doch schon lange !? Mit dem entsprechendem Zubehör. Nicht nur zig AirPlay Anlagen und Haussteuerungen (selbst Miele unterstützt bei seinen Haushaltsgeräten iOS) sondern auch Zubehör für Ärzte, usw.

    Wo ich hier nicht ganz verstehe wie das in der Praxis aussehen soll. Apple hat ja den Vorteil des Dock Connectors den alle iOS Geräte (ausser AppleTV) besitzen. Wenn das Zubehör also nicht über Funk angesteuert werden soll, hat man dort als Hersteller 200 Mio. potentielle User wenn man einen Dock Connector Anschluss integriert (z.b. bei einem Blutdruckmessgerät). Über welchen Anschluss soll das bei Android Geräten gehen? Das ist doch viel wichtiger als eine API.

  • Wenn man bedenkt was IOS und Android nach dieser IO beide können und was mit IOS5 kommen soll, so muss man sagen Android hat Apple definitiv eingeholt und wird Apple wie auch bald im Market übertrumpfen. Denn eins hat Android seid Beginn, was es bei Apple in Jahrzehnten nicht geben wird, es ist offen. Dadurch entwickelt sich Android viel rasanter und bringt somit neue Innovationen für viele User, die bei Apple entweder lange dauern oder nur für wenige User finanzierbar ist.

  • Google Musik fand ich persönlich die schwächste Ankündigung. Amazon hat bereits ähnliches auf dem Markt, vielleicht noch nicht als Software so ausgereift (das wird aber noch kommen) dafür kann man dort auch seine Musik kaufen.

    Die größte Ankündigung fand ich die Hardwareanbindung. Vor allem das jeder mit einem einfachem und günstigen Entwicklerboard seine Hardware für ein Android-Gerät entwickeln kann. Ich denke auch, dass das davor sich Apple am meisten fürchten muss.
    Apple hat zwar etwas für iTunes was in die Richtung geht, das lässt sich Apple aber auch sehr teuer lizenzieren.
    Mit der neuen Anbindung und den neuen API werden wir aber nicht nur eine gute Musikanbindung finden (HiFi Hersteller können jetzt zB sehr einfach ein Android Gerät anbinden), die neuen Möglichkeiten sind riesig. Vom Fitnesstudio, in dem man sich mit seinem Android an den Geräten anstöpseln kann, oder ein Fahradcomputer oder viele andere kleine Gadgets (Wetterstation, Auto, Docks, Spielzeug...).
    Und ich glaube, dass man in Zukunft auch vermehrt Startup-Unternehmen sehen wird, die solche Hardware verkaufen werden. Jetzt ist es natürlich nicht so einfach eine Hardware auf den Markt zu bringen wie eine App, aber wenn einem die Entwicklung einfach und günstig gemacht wird, dann ist der Schritt in den Handel auch nicht mehr so groß. Zudem gibt es bereits Internetseiten die solchen Startup-Unternehemen helfen wollen ihr Produkt auf den Markt zu bringen.

    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich sehe nach Apps eine kleine ähnliche Revolution für Hardware.

    Dazu kommen noch die vielen Einrichtungen, die bis jetzt mit iPads gearbeitet haben, aber jetzt mit Android viel mehr Möglichkeiten haben. Es können zB Systeme für Ärzte entwickelt werden oder Techniker, die Anlagen warten (Android anstöpseln und Daten ein-/auslesen).

  • Also wenn man im iTunes Store einen Film leiht, kann man diesen auch auf dem Tablet anfangen zu gucken und dann am iPhone, am PC/Mac mit iTunes oder AppleTV an gleicher Stelle weiter gucken. Egal auf welchem Gerät er geliehen wurde.

    Sollte die iTunes Cloud kommen, wovon man ausgehen kann, dann wäre es mehr als verwunderlich, wenn die Playlisten nicht gesyncht bzw. übertragen werden. Ist bei der normalen Synchronisation und bei allen bisherigen Cloud Diensten (Mail, Kalender, Andressbuch, Fotos, usw) ja auch der Fall.

  • Letzt endlich geht es nicht um das was sondern um das wie. Apple hat zwar einige Dienste schon aber diese funktionieren nicht so revolutionär wie bei Android. Playlist auf dem Tablett erstellt -> sofort auf Smartphone -> sofort auf PC. Film geliehen -> schau es auf dem Tablett -> schau es auf dem Android. Die Benutzerfreundlichkeit des ganzen: phänomenal.
    Kein iTunes, kein Quicktime, kein Überblähtes Apple Packet. Keine lust auf Google? Dann nimm Amazon.

    Ich denke das man Android inzwischen kaum noch mit Apple vergleichen kann...

  • Jo, sage ich ja. Google Musik gibt es so nicht bei Apple, allerdings laufend Gerüchte und indirekte Bestätigungen das die "iTunes Cloud" vor der Tür steht.

    Aber ich dachte halt du (und viele andere im Netz) meinen das auf alle Neuerungen bezogen. Und das wäre ziemlich merkwürdig ;)

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