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EU-Kommission kritisiert Googles neue Datenschutzrichtlinien

Google is watching you

(Bild: itthing.com)

Das Thema Datenschutz ist natürlich auch hier bei AndroidPIT sehr wichtig, wollen wir doch alle bei dem ganzen Open-gesource und sozialen Genetzwerke immer noch unter Kontrolle haben, welche Daten von wem für was benutzt werden. Genau dies ist auch der Grund, weshalb die nationale Datenschutzbehörde Frankreichs (CNIL) nun einen offenen Brief an Googles CEO Larry Page geschrieben hat, mit der Bitte, die Einführung von Googles neuen Datenschutzrichtlinien aufzuschieben, da diese „nicht den Anforderungen der EG-Richtlinien in Bezug auf den Datenschutz entsprächen“.

Es sind vor allem zwei Punkte, aufgrund derer die französische Autorität ihre Bedenken an den neuen Datenschutzrichtlinien von Google äußert, die ab kommenden Donnerstag gelten sollten: Zum einen wäre da Googles fehlende Transparenz hinsichtlich welcher Informationen wofür gesammelt werden würden. Der andere Punkt ist die Verknüpfung personenbezogener Daten von Google-Kunden aus unterschiedlichen Diensten und die Unklarheit darüber, wie und wofür diese Daten verwendet werden. Den Grund für den veränderten Umgang mit Nutzerdaten sieht Google darin, dass dadurch ein „einfacheres, intuitiveres Google-Erlebnis“ ermöglicht werden soll.

Die CNIL teilte ferner mit, dass ganz im Gegensatz zu Googles behaupteter Vorgehensweise europäische Behörden nur wenig über die bevorstehedenen Veränderungen informiert worden wären. Deshalb soll Google bis Mitte März einen Fragebogen von CNIL erhalten, der etwas mehr Aufschluss über die ganze Sache gibt.

Die Diskussion um die neuen Richtlinien findet nun schon seit gut einem Monat statt und obwohl nun auch Kritik seitens der EU-Kommission erklingt, scheint Google am Donnerstag die neuen Bestimmungen einzuführen. Warum? Wie Googles globaler Datenschutz-Anwalt Peter Fleischer mitteilt, sieht das Unternehmen die Sache etwas anders und so „achten [die neue Richtlinien] alle europäischen Datenschutz-Gesetze und Prinzipien.“ Diese Erklärung reicht Google, den Antrag der der CNIL abzulehnen. Was soll man davon halten?

 

Quellen: NY Times, Stern

17 Kommentare

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  •   5

    Thomas R hat da volkommen recht. Ihr müsst eure Daten im Internet nicht preisgeben zu mindest nicht bei Google oder FB ihr könnt selbst entscheiden.
    Schlimmer sieht es da bei Ärzten, Banken, Behörden aus die wissen oftmals alles un wenn da mal was mt den Datenschutzbestimmungen nicht stimmt interessierts auch keinen. Wie viele Anrufe hab ich den schon aus irgendwelchen Call Centern auf mein Handy bekommen als ich noch bei Base war? Und die hatte nicht nur meinen Handy nummer sondern auch noch meine Bankverbindung usw. Aber auf ein Handy bin ich nunmal angewiesen und meine Daten muss ich angeben ob nun bei Prepaid Karte oder Vertrag...
    Das mal als Beispiel in der realen Welt.

    Im Internet jedoch kann ich noch selbst entscheiden...Und wenn ihr keine angepasste Werbung wollt benutzt nen Proxy. Oder nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn = Adblock Plus =)

    Achso bei AndroidPit kann man sich doch auch mit seinem Google Konto anmelden? Noch eine Verknüpfung welche Google nutzen könnte? ;)

  • Kein Problem. Ich würde Ihn Dir auch kostenlos geben. kann ja auch eine Werbung für mich sein :-)

    ich möchte noch einmal einiges klarstellen:
    Natürlich ist sinnvoller Datenschutz sehr wichtig. Ich sollte auch erwähnen, dass ich in Wien als Berater bei einer Datenschutzkommission mitarbeite. Vor allem bei Daten, welche ich nicht so unter Kontrolle habe wie z.B. Krankheitsdaten beim Arzt etc.

    Aber bei Daten, welche ich persönlich in diversen Foren oder Plattformen angebe muss ich auch meien Eigenverantwortung wahrnehmen.

    Ich bin u.a. auch als Trainer für IT und Soft Skills tätig und gerade jungen Menschen versuche ich das immer wieder klarzumachen.

    Ich hatte eine Teilnehmerin, welche sich beschwert hat, dass ein protentieller Arbeitgeber wo sie sich beworben hat im internet nach ihr gegoogelt hat und bei fb diverse Fotos und Einträge entdeckt hat, welche nicht sehr förderlich waren.

    Es ist eben so und damit muss man sich auseinandersetzen.
    Ich kann ja bei google z.B. die History abschalten und dann werden meine Daten nicht mit allen Diensten verknüpft. Ich mache das schon seit einiger zeit und zumindest das funktioniert sehr gut.

  • verkauftst du mir deinen Lebenslauf?

    keine sorge, ich werde ihn nur an Firmen verkaufen!

  • Obwohl ich auch in der IT-Branche arbeite finde ich das ganze scheinheilige Gejammere über Datenschutz tw zum heulen.

    Wirklcih schlimm ist es, wenn Behörden oder Ärzte etc. daten weitergeben wo ich nicht viel Einfluss darauf habe.

    Bei solchen Themen wie Facebook oder jetzt google hat es sehr wohl jeder Nutzer nicht gnz aber großteils in seiner Hand.

    Bei Facebook kann man viele Einstellngen deaktivieren und auch bei Google kann mn in der History (Weblog) das ganze Pausieren (dekativieren) und dann werden weder Suchdaten noch anderes gespeichert.

    Aber selbst wenn ich das nicht mache. wenn ich nur die notwendigsten Daten bekanntgegeben habe ist es doch nicht so schlimm wenn ich eben Werbung bekomme, welche uf mich zugeschnitten ist.

    Davon leben eben heutzugate viele Unternehmen und können daher auch viele Dienste kostenlos anbieten. Ist doch auch etwas.

    Also alles nicht ganz so schlimm nehmen. Man muss den Menschen einfach mehr Eigenverantwortung geben. wer dazu nicht in der Lage ist sollte am Besten offline bleiben!

  •   18

    @ leif ...
    öm hbö????

    von welcher police redest du, etwas von der die total aber sowas von unklar ist wo selbst die datenbeauftragte aus frankreich sagt das des nen witz ist?? wo der user nicht genau weiß was sache ist??, reden wir von der sache oder einer anderen ??

  •   12

    Überflüssig dieses ganze Theater. Wirklich neues ist doch nicht dabei, schließlich wird Google wie jeder andere die Daten bereits zwischen mehreren Diensten verknüpft haben um dem User optimierte Ergebnisse liefern zu können. Einzig wirklich neu ist die neu Policy welche nun endlich alle Dienste abdeckt und dem Nutzer das ganze klar und verständlich in möglichst kurzer Form darlegt. Davon können sich andere Firmen, inklusive der deutschen Presse welche gern darüber urteilt aber selbst noch verwirrende Datenschutzbestimmungen hat, eine Scheibe abschneiden.

  •   18

    tja was willste den machen ohne diese zustimmung gehts halt nicht, das is das prob , damit verdienen die doch kohle, anders wäre es wenn die ganzen apps u ich meine alle auch die navi programme kostenlos wären und auch ohne werbung dann wäre mir das so was von latte zu was ich alles mein ok gebe aber so ?? dann auch noch dafür zahlemann u söhne machen never ever lang lebe der snappz market hehe , und die leuts die gottseidank das root erfunden haben :-))

  •   18

    @ thomas
    tja recht hat wohl irgendwie jeder.
    nur was so bei sony passiert ist macht einen schon nachdenklich, und wenn es leute gibt die einem das was man braucht so zur verfügung stellen ist ja auch ne feine sache ob man das nun nutz oder nicht bleibt ja jedem selbst überlassen , es is halt nur gut das die ganzen provider die daten max nur noch 3 tage speichern dürfen so das die bescheuerten abzock anwälte es sehr schwer haben werden an die ranzukommen die sagen wir mal auf azureus oder bitreactor etc etc ihr unwesen treiben :-)

  • Habt ihr euch schon mal durchgelesen zu was ihr alles zustimmt wenn ihr ein app installiert? Wenn nicht dann achtet mal darauf wenn ihr das nächste app installiert.

    Android und Datenschutz? *schmunzel
    Damit will ich nicht sagen das andere besser sind!

  • @Marc
    Apple ist natürlich als datenschutzrechtliches Vorbild ein nicht so glücklich gewähltes Beispiel. Und Prepaid oder Kreditkarte ist auch Geschmacksache. Ich mag z. B. nicht im voraus bezahlen.

  • Finde die Sache mit dem Datenschutz auch schlimm. Ich hab ja mal irgendwo gelesen dass Google und CIA zusammen arbeiten: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,709067,00.html#spRedirectedFrom=www

  •   18

    tja was solls wer so blöde ist bei google seine apps bezahlt wo jedermann weiß das die mit den daten nicht gerade behutsam umgehen , sony war das beste beispiel, werde ich mir dort keine apps mehr kaufen sondern über sagen wir mal umwege beziehen, bei apple gibbet wenigstens wie ich gestern bei expert gesehen habe solche pre paid karten für den app store von 15 euro bis 50 euro da brauch ich auch keine kreditkarten infos hinterlegen, so einfach ist das, ich werde erst anfangen apps bei google zu bezahlen wenn die es gelernt haben mit den sensiblen daten richtig umzugehen auch was deren schutz angeht , fertig aus !!

  • Man könnte aber auch sagen: "Google we watching you" <ggg>

  • Apropos "Google is watching you" - vor einiger Zeit bin ich zufällig mal über dieses (bereits ältere) Video gestolpert:

    "Wie alles endete" ... http://youtu.be/GnNZ0RAL7os

    Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber mir hat es zu denken gegeben. Den Link wollte ich schon seit ewigen Zeiten mal posten (auch, wenn es jetzt vlt. nicht 101%ig zum Blog passt)..

  • Sollen sie ruhig machen. Ich finde die gesamte Datenschutz sche... Eh ganz schlimm. Ich möchte mich fast nicht mehr in Internet bewegen. Das wird alles immer schlimmer... Schade.... Aber so verdient man halt heutzutage Geld!

  • habe gerade von einem Bekannten diesen Link hier bekommen: http://gffstream-0.vo.llnwd.net/c1/m/1330531945/radio/leonardo/wdr5_leonardo_20120229.mp3
    Ab Minute 33 Geht es auch um dieses Thema... Hinterher werden die Androidphones auch noch mal (negativ) erwähnt...
    Tim

  • Da seit ihr aber früh dran :)

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