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6 Min Lesezeit 29 Kommentare

GeOrg – Der Geocaching-Organizer

Dreck, Büsche, Steine, Schilder, Wände - nichts ist mehr sicher!
„Wer suchet der findet“ heißt es immer aber was sucht man denn?

Mein neues Lieblingsphone - welches hättest Du gern?

Wähle OnePlus 5 oder Moto G5 plus.

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Viele kennen das Geocaching - „The Game were you are the Search Engine“ wie es auf der offiziellen Webseite heißt!

Für noch Unwissende hier nur kurz der erste Absatz des Wikipedia-Artikels:

Geocaching (von griechisch γη, geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“ [...], auch GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.
Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

Bei mir soll es hier aber mehr um Geocaching mit einem Android-Smartphone und meinen Erfahrungen damit gehen!

Apps in Hülle und Fülle

Ich habe bisher folgende drei Apps zu diesem Zweck getestet:

Und es gibt auch noch einige mehr, die derartige Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Viele fleißige Geocacher kamen schon auf die Idee, dass sich ihr Lieblingsspiel wunderbar mit dem Smartphone-Betriebssystem Android verbinden lässt. Derlei Apps müssen aber diverse Anforderungen erfüllen können, die bei erfahrenen Cachern oder blutigen Anfängern nicht unterschiedlicher sein können:

  • ein möglichst komfortabler Zugriff auf möglichst viele der zahllosen Datenbanken für Geocaches und deren Detail-Informationen
  • eine übersichtliche Ansicht und Verwaltung aller auf dem Gerät gespeicherten Caches
  • eine hilfreiche Zielführung zu den Caches und Wegpunkten
  • die Möglichkeit eine Wegpunkte auf unterschiedlichste Art zu erstellen
  • Kartenansicht aller oder einzelner Caches
  • Informationen über GPS-Qualität und ein Kompass zur Nutzung des GPS

Das war natürlich nur eine vereinfachte Übersicht und erfahrenen Geocachern fallen noch wesentlich mehr Punkte ein, die ihr Gehilfe für Unterwegs können muss.

Doch ist es natürlich auch aufgrund dieser vielen verschiedenen Ansichten schwierig das passende App zu schreiben/finden!
Aus diesem Grund erzähle ich hier mehr über GeOrg!

GeOrg – Organisiertes Geocachen

Diese App von den Entwicklern, bekannt unter dem Pseudonym ranitos, begann als reines Hobby-Projekt von Geocachern.
Ein sauberes Interface und gute erweiterbare Funktionalität zeichnen diese App aus. Alle oben von mir beschriebenen Aspekte wurden erfüllt und als Sahnehäubchen gibt es noch einige weitere tolle Funktionen.

Der Hauptbildschirm bietet Zugriff auf alle wichtigen Funktionen und auch über einen Punkt des Kontextmenüs gelangt man jederzeit in alle Bereiche der App.
Von dort erreicht man seine zuvor erstellte Cache-Datenbank und kann seine Caches durchsuchen und verwalten.
Alle Menüs sind überlicht und selbstverständlich.
Da kommt natürlich die Frage „Wie kommen in die anfangs noch leere Datenbank neue Caches?“ Dazu gibt es drei Möglichkeiten!
Als erstes der Weg, den auch alle anderen Geocaching-Apps gehen: Man wird auf die Webseite geocaching.com weitergeleitet und klickt dort auf den Google Maps-Link und stellt diesen in GeOrg dar. Nicht sehr komfortabel und einer der Hauptgründe, die gegen andere Apps als GeOrg sprechen!



Zu den nächsten Möglichkeiten zuvor etwas über Dateitypen fürs Geocaching:
Der weltweit größte Anbieter einer Geocaching-Datenbank geocaching.com bietet ein Standard- und ein Premium-Model an. Als normaler Benutzer hat man nur Zugriff auf sogenannte loc-Dateien, die nur die Koordinaten speichern. Details, wie Hinweise, kann man dann nur auf der Webseite nachlesen. Bezahlt man aber für die Premium-Mitgliedschaft, erlaubt es die API der Webseite, sogenannte PocketQueries auszuführen, welche zu gpx-Dateien führen, in denen bis zu 500 Caches mit jeweils Detail-Informationen, wie Hinweisen und den Logs stehen können.
Erst mit all diesen Zusatzinformationen auf dem Gerät macht das Geocachen Spass!

Und genau diese gpx-Dateien kann man wunderbar selbst aus Mail-Anhängen heraus in die Datenbank importieren. Man kann sich zum Beispiel auf der Webseite eine PocketQuerie einstellen, welche einem dann jeden Sonntag eine Datei mit 500 Caches aktuell liefert und diese aus der App heraus nutzen. So muss nicht jedes Mal die Webseite aufrufen.

Sicherlich wird der ein oder andere aber nun denken „Was ist aber, wenn ich unterwegs eine halbe Stunde Zeit habe und nur schnell schauen will, was für Caches in der Nähe sind?“
Auch das ist mit GeOrg seit der neusten Version kein Problem!
Es wurden nun nämlich sogenannte Connectors eingeführt, welche sich direkt aus der App heraus mit Geocaching-Webseiten verbinden können und von ihnen Daten über Caches abrufen. Bisher gibt es einen Beispiel Connector, der aber schon eine komplette funktionierende Verbindung zu geocaching.com herstellt. So die umliegenden Caches einfach von der Karte oder einer Liste runterladen und importieren. Und alles ohne die Webseite aufrufen zu müssen.
Wie das funktioniert, ist hier nachzulesen. Genau dieses Feature lässt GeOrg für die anderen Geocaching-Apps blass aussehen!


Natürlich geht es nun darum zu den wie auch immer heruntergeladenen Caches zu kommen und sie – wie es in der Fachsprache heißt – loggen zu können.
Dazu gibt es die Möglichkeit einer einfachen Richtungsweisung per Kompass mit Entfernungsangabe, GPS-Genauigkeitsanzeige und Gradmesser.
Die selben Informationen gibt es auch auf der Kartenansicht, bei welcher weitere interessante Features von GeOrg zum Vorschein kommen. Man kann zwischen diversen Kartenarten auswählen: Google Maps Standard, Google Maps Satellit, Goole Maps Terrain, 3 verschiedenen OpenStreetMap-Varianten und seit neustem sogar selber erstellen offline Karten. Dazu lässt man sich ein Kartenpaket runter oder erstellt sich mittels eines Tools selber eins und spart sich ab sofort jede Menge Traffic. Genaueres hier.
Die Routenführung auf der Karten-Ansicht ist wählbar zwischen off road (also sozusagen Luftlinie) und on road (also mit Rountenberechnung).


Findet man einen Cache mal nicht sofort oder besteht er aus mehreren Teilen (sogenannte Multis) kann man sich einen Wegpunkt erstellen. Hierbei ist die direkte Eingabe der Koordinaten möglich, deren Projektion oder Durschnittsberechnung aus mehreren GPS-Proben.

Zwischendurch schaut man vielleicht noch mal in die Details des gesuchten Caches und ist er endlich gefunden, kann man sich direkt aus der App heraus auf die passende Log-Seite leiten lassen und so auf geocaching.com den Fund eintragen (aber auch hier wird an einer komfortableren Variante gearbeitet).
Der Cache wird dann in der Datenbank mit einem sympathischen Smiley als gefunden dargestellt und mag man die Grinsebacke nicht, kann man alle gefundenen Caches per Filter ausblenden.

Fazit

Für mich ist GeOrg definitiv die beste Geocaching-App bisher auf dem Markt!
Ein paar kleine Macken müssen noch ausgemerzt werden und einige Features hätte ich auch noch als Idee im Hinterkopf aber für einen erstaunlich guten Preis bekommt man eine funktionsreiche App, die alles für Geocaching zu bieten hat.
Ich habe noch von einer weiteren App gehört: Cachemate. Diese App war wohl auf Windows Mobile der Marktführer aber bisher ist sie mir zu teuer.
Alles in Allem bietet GeOrg umfangreiche Funktionen für Geocacher aller Arten und ist nur zu empfehlen!


Bei weiteren Fragen zum Geocaching oder GeOrg stehe ich gern zu Verfügung.
MfG,
Kageetai

GeOrg - MainGeOrg - DBGeOrg - CacheGeOrg - MapGeOrg - Navigating

Quelle: ranitos

29 Kommentare

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  • Hallo Jenny,

    bin zwar noch Neuling auf dem Gebiet des Geocachings und im Gebiet der Android Telefone. Ich habe jedoch mehrere Apps fürs Geocaching ausprobiert und muss sagen, dass auf dem HTC Wildfire GeOrg, c.Geo und die originale App von Geocaching ganz gut laufen, aber am zufriedensten bin ich mit GeOrg in Verbindung mit dem Connector GeorgC

    Ich habe jetzt schon einige Caches als GPX in die Bibliothek des Programmes GeOrg übertragen und brauche jetzt keine Internetverbindung des Handys mehr um die Caches mit Beschreibung und Hint aufzurufen. Echt genial.

    Die Funktion der Offlinekarten habe ich noch nicht ausprobiert aber die Darstellung auf dem Gerät ist super, der Kompass funktioniert gut.

    Ich habe bei der Anschaffung des HTC Wildfire noch ein Sony Ericsson X8 in den Vergleich mit einbezogen, aber das HTC Wildfire hat in einigen Punkten (Multitouch, Android 2.1 usw.) mehr überzeugt.

    Grüße
    Coolmade


  • Mit Smart-GPX klappt das importieren der Listenings ohne Probleme.
    Läuft aber leider nur auf meinem alen Handy, das kein GPS hat und meiner Tochter vermacht werden soll.


  • Okay, deine Beschreibung klang danach, als hättest du nur loc-Dateien importiert.
    Kann dir so leider nicht weiterhelfen.
    Und der BCaching-Connector sagt mir nichts.


  • Ich habe einen Premium-Account und habe mit ein Pocket-Query erstellt.
    Den Query habe ich dann auf die SD-Karte geladen und in Georg importiert.
    Eigentlich sollte das doch so klappen.
    Ich habe soeben einen weiteren Query abefordert, und versuche morgen in direkt mit dem HTC zu laden. Vielleicht bekomme ich dann ja so alle Möglichkeiten die Listenings komplett zu sehen.
    Mit dem BC-Georg meinte ich den BCaching Conector.


  • Die detaillierten Cache-Beschreibung kriegst du nur, wenn du gpx-Dateien importierst. Die für Standard-Benutzer nur verfügbaren loc-Dateien beinhalten nicht die detaillierten Beschreibungen der Caches.
    Du brauchst also einen Premium-Account!

    Und was meinst du mit BC-GeOrg?


  • Hallo,
    habe jetzt das HTC Legend und ganz frisch Georg und BC-Georg installiert.
    Auf den ersten Blick gefällt mir Georg ganz gut, ich bekommen aber keine detailierte Cache-Beschreibung wie weiter oben in der 3. Abbildung angezeigt.
    Was mache ich falsch?

    Ohne die genaue Beschreibung ist der App für mich wertlos.

    Bin schon gespannt auf eure Antworten.

    LG
    Jenspeter


  • Hallo,

    ich überlege mir das HTC Wildfire anzuschaffen. Bedingung ist, dass ich damit auch GeOrg nutzen kann.
    Hat schon jemand Erfahrungen mit GeOrg auf dem Wildfire? Läuft die App überhaupt auf dem Gerät (schlechtere Auflösung)?
    Hätte jemand noch ein anderes kleines Smartphone als Alternativ-Empfehlung?

    Freue mich sehr über Antworten.

    LG,
    Jenny


  • Ah okay, die Karten können nur grob deine Position bestimmen.
    Von einer PC-Version einer Anwendung wie GeOrg weiß ich leider nichts, da sind andere Nutzer gefragt. ;)


  • Hab ich da etwas verpasst? Mir jedenfalls ist nicht bekannt dass sich Geocaching Map meine Position über einen GPS Empfänger am Netbook ermitteln kann. Lasse mich allerdings belehren falls dem doch so ist. Danke schon mal. Marco


  • Im Grunde reichen dafür die Funktionen diverser Webseiten, allen voran natürlich www.geocaching.com, vollkommen aus.


  • Hallo, gibt es so etwas wie GeOrg auch als PC-Version? Vor allem das anzeigen der Caches in meinem Umfeld interessiert mich sehr. Wenn ich durch die Lande fahre, mich mit meinem Netbook mit GPS-Stick bei schönem Wetter auf eine Wiese setze, online gehe und das GPS aktiviere, kann ich dann eine Kartenansicht (welche auch immer) mit meinem Standort und den darum liegenden Caches zum anklicken auf meinem Netbook haben? Dass ich dafür auch das Android-Handy nehmen kann ist klar, mir geht es aber um den erhöhten Komfort eines großen Displays und allen Annehmlichkeiten die ein Netbook so mit sich bringt.
    Würde mich sehr freuen wenn jemand Rat weiß.
    Gruß Marco


  • Der Link in meiner Anleitung führt zu genau solch einer Anleitung. Diese ist zwar auf Englisch aber beschreibt alles ausführlich genug...


  • Ich bin sowohl im Bereich GeoCaching als auch auf meinem HTC Hero Neuling, gibt es irgendwo eine verständliche Anleitung, wie ich den Connector installiere?


  • Ich weiß nicht was du ausrechnen willst, aber eine Peilung über Entfernung und Winkel ist mit GeOrg problemlos möglich, wie ich in meinem Bericht auch sagte.


  • Hi,
    GeOrg scheint wirklich klasse zu sein. Als kleine Datenbank gefällt mir auch OpenGPX ganz gut.

    Was ich aber noch suche ist ein Tool mit diversen Umrechnungsmöglichkeiten wie ROT-13 usw sowie Peilung von Koordinaten etc. Also all die Dinge die uns Cachern auf der Such unterkommen.

    Gibt es da was für Android?


  • Ja. Georg ist Klasse. Als einzige kostenlose Alternative ist Cache'n'go zu empfehlen.


  • Naja, es gibt ja einen Connector bei GeOrg aber die Entwickler meinen den nicht weiterzuentwickeln!


  • Vielen Dank für diesen Bericht! Das ist die App auf die ich gewartet habe. Geobeagle und CacheMate hatten mich bisher nicht überzeugt. Bei Geobeagle geht auch irgendwie die Entwicklung nicht mehr weiter...

    Ich kann mir vorstellen, warum die Jungs keinen "Connector" zur Verfügung stellen, der würde nämlich die Groundspeak AGB verletzen. Deshalb hoffe ich trotz dieser wirklich coolen App immer noch auf einen Port der offiziellen iPhone App. Wird wohl auch irgendwann kommen, die Frage ist blos wann.

    => locuslingua @flohbus We're creating the best geocaching app for iPhone first, then we plan to port to other devices including Android/Pre

    Schön wäre auch ein Port von "GCz", welches es für Windows Mobile gibt. Das ist nämlich gratis und hat auch einen eingebauten Connector...

    *thumbs up* auf jeden Fall für den Bericht. Die 5€ sind 10 mal besser angelegt als die $$ für CacheMate!


  • Immer gern! ;D
    Freue mich den Entwicklern geholfen zu haben!


  • Wow, bin echt begeistert von der App. Da ich vom iPhone komme war ich mit den Cache möglichkeiten bei Android bis heute eher enttäuscht. Aber diese App kommt schon in die Nähe der Groundspeak eigenen auf dem EierFön. Die Option der OfflineMaps ist sogar ein großer Vorteil gegenüber der Groundspeakversion, wenn man mal in GPRS gegenden durch die Flora schleicht. Da nimmt man die paar mehr "Klicks" schon gern in Kauf. Werde ich morgen gleich mal live ausprobieren =) Vielen Dank für das Review, ohne das ich nicht die 5 Euros ausgegeben hätte.

    Schöne Grüße

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