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GPS-Chipsätze sind heutzutage billig und leicht zu verbauen. Über kurz oder lang wird wahrscheinlich in jeder Kaffeemaschine einer sein. Und auf der Packung steht dann "Mit GPS" - aber die meisten Hersteller vergessen, in ihr Gerät Software einzubauen, die den Chip dann auch benutzt. Da strömen dann Daten aus dem Chip, aber der Hauptprozessor steht nur da wie der Ochs vorm Berg und weiß nichts damit anzufangen.

64 ROM interner Speicher ist bei einem Smpartphone für mich...?

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Genauso geht es mir mit meinem Android-Telefon. Die mit Abstand größte Enttäuschung an dem ganzen Ding, finde ich.

Zwei Sachen, die mir dabei am schmerzlichsten auffallen: Genauigkeit und Nutzbarkeit.

Zur Genauigkeit (schau hier): Da erinnert mich mein G1 an mein 10 Jahre altes Uralt-GPS. Empfang nur, wenn man es schön hätschelt. Dabei hat ein Gerät, das zusätzlich WLAN und GSM an Bord hat, doch viel mehr Möglichkeiten, GPS-Empfangsschwierigkeiten auszugleichen. Siehe z.B. die Skyhook-Technologie (hier). Es ist schön, dass inzwischen die ersten Anwendungen die Konsequenz ziehen und ihr eigenes Süppchen kochen (siehe hier) - aber hallo? Gehört sowas nicht eher ins Betriebssystem??

Zur Nutzbarkeit: Was kann ich mit den Positionsdaten machen? Naja. Geht so. Kann mir eine Karte anschauen. Die sich aber auch erst auf Befehl dahin bewegt, wo ich gerade bin. Naja. Super. Und ich kann mir natürlich eine ganze Reihe von Anwendungen herunterladen, die alle ihre eigenen Ideen mitbringen. Weil aber im Betriebssystem die einfachsten Standards eines herkömmlichen GPS-Empfängers offenbar schlicht vergessen wurden, entsteht hier auch schon regelrechter Wildwuchs - warum sonst kommen "Locale" und "Toodo" jeweils mit eigenen Editoren für Ereigniskoordinaten daher (siehe hier)?

Hätte man beim Bau des Betriebssystems an einfachste Grundfunktionen gedacht, die schon vor fünfzehn Jahren jeder GPS-Empfänger kannte, wäre das nicht passiert. Eine zentrale Datenbank für Wegpunkte (mein Vorschlag: idealerweise die Kontaktliste um Datenfelder für Koordinaten erweitern), eine Möglichkeit, diese in der Standard-Kartenansicht anzuzeigen und zu bearbeiten, und ein Betriebssystem-Mechanismus, um Anwendungen über das Annähern an Wegpunkte zu benachrichtigen - et voilà.

Von weitergehenden Funktionen wie Routing will ich an dieser Stelle lieber schweigen. Es muss ja nicht alles beim ersten Wurf klappen. Aber dass man sich so ein paar grundlegende Gedanken macht, würde ich schon erwarten. Aber die Leute von Google wollten wohl doch lieber nur "GPS" auf der Schachtel stehen haben, weil so en vogue ist.

Warten wir ab. Garmin hatte es mit der iQue-Reihe schon geschafft, das altehrwürdige PalmOS auf intelligente Weise zum GPS-Empfang aufzurüsten. Und sie haben es jetzt gerade mit einem Jahr Verspätung endlich geschafft, ihr erstes GPS-Mobiltelefon herauszubringen. Und sie sind Mitglied der Open Handset Alliance. Das läßt mich hoffen, dass sie die Chance nutzen werden, zu reparieren, was Google verbockt hat!

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