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Das folgende betrifft alle die etwas tollpatschig sind und vielleicht auch die, die oft am Wasser sind.

Das Ereignis in kurzen Worten: Mein G1 in der Badehose, in einen See gesprungen, Fehler bemerkt.

Was passierte war folgendes: 

Das G1 fing, warum auch immer, an wie wild zu vibrieren als es unter Wasser kam. Vielleicht eine geniale Wasser-schließt-Vibrationsalarm-kurz Schutzfunktion oder nur Glück. Allein dadurch bemerkte ich dann meinen Fehltritt und riss das Gerät aus dem Wasser. Akku raus, SIM- und SD-Karte raus, in der Sonne trocknen lassen.

Rund 20 Stunden später (Handy lag die ganze Zeit warm, jedoch nicht in der prallen Sonne) versuchte ich dann mein Glück und - das Handy blieb tot.

Weitere 30 Stunden später, also nun etwa 2 Tage nach dem Geschehen, stellt ich das Gerät nun aus reiner verzweiflung nocheinmal an. Zu meiner Überraschung: Das Gerät lieferte den Tmobile Startbildschirm, blieb jedoch auf diesem für eine lange Zeit hängen. Zwar hatte der Wasserschaden wohl kaum die Software beeinflussen können, jedoch läuft nun das Handy nach einem Wipe im Recoverymode wieder wie zuvor.

Das einzige Überbleibsel ist ein wenig Wasser hinter dem Display, dem ich nun versuche mit einer Schale voll Reis entgegenzutreten.

Im Resumee bleibt also folgendes zu sagen: Wenn das G1 ins Wasser fällt gilt wie bei jedem anderen Handy auch: Alle losen Teile, vor allem den Akku, entfernen und an einen warmen, aber nicht heißen Ort legen. Im Bestfall ist dies wohl trockener Reis, welcher in der Sonne steht. Dann 2-3 Tage warten und das Gerät anschalten.

3 Kommentare

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  •   47

    Mein Beileid einerseits und Glückwunsch andererseits.
    Ich würde es allerdings eher mit Silicagel-Säckchen probieren die Du gemeinsam mit dem Handy mit herausgenommenem Akku in ein Luftdichten, möglichst kleinen Behälter (Plastiksack) legst. Dabei vielleicht auf eine Heizung .. Nicht zu warm ..

    Die sind wesentlich effektiver als Reis, was die Fähigkeit wasser zu absorbieren angeht. Silicagel-Kügelchen bekommt man auch in gut sortieren Apotheken oder Drogerien.

    Hydrophober Sand würde es auch tun, ist aber schwerer zu bekommen.

    lg
    Voss

    • Da sprach wohl ein Fachmann ;).

      Ich hätte da auch noch einen tipp was sehr gut funktioniert, für hörgeräte träger gibt es solche "wärmekissen" die sind dazu da das hörgerät innerlich wie äußerlich zu trocknen und dadurch die lebensdauer zu erhöhen. Weiß nicht ob man sowas auch in einem Hörgeräte laden machen kann indem man es abgibt... wir haben sowas zum glück zuhause, meine mutter meinte nämlich mal meinem handy würde die waschmachine gut tun und da war es dann mal 30 minuten im schleudergang bis ich es bemerkte....

      •   47

        He he,

        ich weiss das einerseits aus meinem Lehrberuf als Radio-Fernsehtechniker und zum anderen aus der Tonstudio und Bühnenerfahrung. Hast mal ein AKG Bühnenmikro nach 4 Stunden Auftritt mit dem Mikro nach unten gehalten? Da rinnt der Sabber der Sänger zum Teil raus wie ein Bacherl ... Solche Mikros legst dann erstmal in ein Silicalgel - Trockensack und dann werden die desinfiziert und nochmal getrocknet. Lecker Ding sag ich nur.
        Hauptanwendung während meiner Ausbildung waren allerdings mit flüssigkeiten aller Art verwässerte Fernbedienungen ;)
        Handy in Wama ist allerdings auch ein Härtefall ... Ich hoffe der Weichspüler hat das Display nicht verweichlicht ;) Beileid anbei ..

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