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Erfolgreiches Abnehmen und Fitness-Training mit Android

Verfasst von: Fabien Roehlinger — 28.10.2011

 

Alles begann für mich damit, dass Eric durch die Türe unseres Büros kam. Ich hatte ihn seit mindestens fünf Jahren nicht mehr gesehen. In meiner Erinnerung war er immer nicht so sportlich gewesen und hatte einen sichtbaren Bauchansatz. Der Eric, der da aber in der Türe unseres Büros stand, sah anders aus. Schlank, rank, sportlich und gut erholt. Also genau das Gegenteil von mir selbst! Wie lange hatte ich mir schon vorgenommen die zu viel zu vielen Kilos abzuspecken.

Fitness war mir schon immer wichtig gewesen. Ich habe mich natürlich schon sehr früh gefragt, wie Android mir bei Fitness und abnehmen helfen könnte. Ich habe eine Menge toller Android Apps rund um das Thema Sport, Fitness, Bewegung und selbst Ernährung getestet. Und trotzdem wollte sich der Erfolg nicht so richtig einstellen. Dabei habe ich mich - so meine eigene Einschätzung - doch alles in allem gut im Griff, wenn es um's Essen geht. Wahrscheinlich ist es eben doch so, dass ich tendenziell dazu veranlagt bin eben ein wenig mehr auf den Hüften zu haben. Eine Aussage, die ich heute verneinen kann! Denn Eric hat mich dazu animiert meine Ernährung umzustellen. Und die Erfolge kamen dann ganz von alleine...

Ich muss zugeben: Ganz einfach fällt mir das natürlich nicht hier so offen über das Thema zu schreiben. Aber wir sind hier ja quasi unter uns, oder? Und wer weiss? Vielleicht kann ich ja für den oder die Eine oder Andere hier ebenfalls ein "Eric" sein und dazu animieren mit neuer Ernährung und einigen Android Apps fitter, schlanker und gesünder zu werden.


Abnehmen ist einfacher als gedacht - Timothy Ferriss erklärt wie es geht
Dieser Absatz hat noch nicht wirklich viel mit Android, abnehmen und Fitness zu tun. Und er handelt sehr viel über das Buch, das für die Basis meiner Abnehmbemühungen darstellt. Eine Ernährungsumstellung der erste wichtige und richtige Schritt beim erfolgreichen Abnehmen. Ich wollte natürlich von Eric wissen, wie er es geschafft hatte so abzunehmen. Es sei ganz einfach, meinte er. Eigentlich habe er nur die Ernährung umgestellt und mache rund 30 Minuten Sport - pro Woche!! Ich habe das für einen schlechten Scherz gehalten und war mehr als misstrauisch. Auf der anderen Seite waren seine Erfolge deutlich sichtbar und damit auch nicht von der Hand zu weisen. Ich bekam von ihm das Buch von Timothy Verriss "Der 4-Stunden-Körper" empfohlen.

Ich war wirklich sehr skeptisch, was dieses Buch anbelangte. Ich hatte zuvor schon einige solcher Fitness- und Abnehm-Bücher gelesen. Als ich mich dann aber mal wieder auf einem Foto sah, dachte ich mir, dass ich wohl nichts mehr zu verlieren hatte. Die Waage zeigte mittlerweile gut über 100 Kilo an und mein - Pardon - Ranzen wahr alles, nur nicht zu übersehen. Wir waren soweit, dass, wollte ich mal ausnahmsweise Kritik an meiner Frau üben, die Diskussion in etwa so verlief: "Schatz, weißt Du was mir in der letzten Zeit gar nicht passt?" "Größe 52?".

Das Buch "Der 4-Stunden-Körper" war schnell schnell bestellt und rechtzeitig zum Beginn meines Sommer-Urlaubs angekommen. Ferriss erklärt in seinem Buch nicht nur die Ernährungsart, sondern geht auf eine ganze Reihe von Dingen ein, die für das eigene Wohlbefinden wichtig sind. Die Diät bzw. Ernährungsumstellung ist an sich relativ einfach: Man ernährt sich ohne weißes Mehl, isst vor allem viele Hülsenfrüchte und vermeidet (natürlich) Zucker, aber auch Fruchtzucker. Einmal in der Woche ist dann alles erlaubt! Man kann - und soll - essen und trinken was man will. Das hilft übrigens mir dabei diese Diät seit Juli locker durchzuhalten.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen möchte, empfehle ich das Buch zu lesen. Es ist an einigen Stellen durchaus sehr chemisch. Vor allem dann, wenn Ferriss die Wirkung im Körper erklärt. Dennoch ist das Buch recht kurzweilig zu lesen. Außerdem hat es eine durchaus motivierende Eigenschaft. Aus meiner Sicht ist das aus der Retroperspektive betrachtet auch der Hauptgrund warum ich früher so oft gescheitert bin. Der Alltagstrott hat einen sehr bald wieder. Jetzt bin ich seit Monaten nicht nur konsequent in Sachen Ernährung und Bewegung, sondern es ist für mich völlig normal geworden.


Runkeeper Pro - die perfekte Android App für die körperliche Fitness und den Überblick über die eigenen Erfolge
Ich mag lange Spaziergänge. Vor allem dann, wenn sie Menschen machen, die ich nicht leiden kann. Allerdings bin ich ein recht leidenschaftlicher Läufer. Timothy Ferriss erklärt in seinem Buch relativ eindrucksvoll, warum rennen nicht unbedingt der Schlüssel zum Erfolg beim Abnehmen ist. Denn leider verbrennt unser Körper bei Weitem nicht so viel beim Sport, wie wir uns alle gerne einreden. Ein 100 Kilo schwerer Mann verbraucht auf 100 Meter Meter ca. 23,9 Kalorien. Ein Pfund Fett wiederum hat 4082 Kalorien. Sport ist an sich nicht sehr effektiv um abzunehmen. Timothy nimmt hier das Beispiel "Stepmaster", also ein Gerät, bei dem man Treppensteigen simuliert. In einer Stunde kann man so etwa 107 Kalorien verbrennen. Allerdings muss man hier noch den Grundumsatz - also all das, was wir selbst beim Rumsitzen verbrauchen würden - abziehen. Das sind laut Autor bei den meisten Menschen 100 Kalorien pro Stunde. Ergo: Es wurden netto nur sieben Kalorien mehr verbrannt, als wenn man faul auf der Couch herumgelegen wäre.

Eigentlich sind das gute Nachrichten. Denn um abzunehmen braucht man sich nicht unbedingt durch langes Rennen quälen. Wenn man allerdings auch fit werden möchte, dem kann ich regelmäßiges joggen wärmstens empfehlen.

Nichts ist motivierender als Erfolge zu sehen. Das gilt für das Abnehmen, aber auch für wachsende Fitness. Wenn man sieht wie die eigene Kondition immer besser wird, hat das eine unglaublich anspornende Wirkung. Zumindest ergeht es mir so. Hierfür ist Runkeeper wie geschaffen. Die Android App macht aus Deinem Smartphone das Fitness-Utensil schlechthin. In der Grundversion misst die Software über GPS Deine a) Geschwindigkeit, b) die zurückgelegte Strecke und c) die Höhenmeter. Mit einem Knopfdruck lassen sich diese Daten dann bei Runkeeper speichern (das ist ein "Kann", kein "Muss"). Auf diese Weise kannst Du zum Beispiel jederzeit überprüfen, wieviele Kilometer Du pro Woche/Monat/Jahr gelaufen bist. Oder ob Du Dich auf einer Strecke verbessert hast.

Richtig spannend wird Runkeeper aufgrund seiner Schnittstellen, die mittlerweile von immer mehr Fitnessgeräte-Herstellern genutzt werden. Damit können weitere Fitness-relevante Geräte mit der Runkeeper-Software gekoppelt, und diese Daten dann ausgetauscht werden. Es gibt beispielsweise Schlaf-oder (wie gut ist mein Tiefschlaf), Blutdruckmesser und auch eine Waage. Ich persönlich verwende hier aber vor allem den Pulsmesser von Polar. Dieser kommuniziert mit Runkeeper via Bluetooth und synchronisiert auf diese Weise permanent meinen Puls mit der App. Auf diese Weise kann ich gezielt Konditionstraining betreiben, um auf diese Weise meinen Herzmuskel zu stärken. All diese Daten werden dann natürlich wiederum im Runkeeper-Konto auf der Webseite angezeigt und können von dort aus ausgewertet werden.

Übrigens: Die Android App von Runkeeper ist kostenlos.


Withings - die Internet-Waage


Motivation ist beim Abnehmen wohl einer der wichtigsten Berater. Man kann dies wunderbar mit alten Bildern von sich selbst gestalten. Bilder, auf denen man sich selber nicht gefällt. "Lernen durch Aversion", hätte mein Biologie-Lehrer früher wahrscheinlich dazu gesagt. Ich selber ziehe die meiste Kraft allerdings aus den Erfolgen. Nichts hilft dabei mehr, wenn man Zahlen schwarz auf weiss sieht und sein Gewicht akribisch mitnotiert.

Vor ein paar Jahren hätte man hier noch Zettel und Stift verwenden müssen. Im Zeitalter des Internets sollte eine Waage doch direkt mit einem Server kommunizieren können, oder?

Die Antwort lautet: Ja, es gibt Waagen, die genau für Dich buchführen. Ich selber habe mir eben die Withings-Waage gekauft. Sie erkennt automatisch eine Person und ordnet dann den neuen Wert des Gewichts ebendieser zu. Für die Withings-Waage (Withings-Waage bei amazon) gibt es auch eine Android-App (Withings App für Android), mit der man auch unterwegs Statistiken abrufen kann. Man kann beispielsweise tageweise das Gewicht oder den BMI (Body Mass Index) einsehen. Wenn man die App im Landscape-Modus hält, sieht man den Gewichtsverlauf in Form eines Graphen.

Richtig praktisch ist die Tatsache, dass die erhobenen Daten auch automatisch mit dem Runkeeper-Account verknüpft werden können. Auf diese Weise sammelt Runkeeper alles was mit Deiner Fitness zu tun hat: Deine Ergebnisse vom Joggen, Herzfrequenz (wenn Du den Polar-Brustgurt für Android in Betrieb hast) und eben auch Dein Gewicht.


Weitere Android Apps zum Abnehmen bzw. den Fitness-Aufbau
Die oben genannten Tools sind das, womit ich mein Körpergewicht gerade minimiere. Ich kann Euch sagen: Es hilft! Ich habe damit seit Ende Juli rund 10 Kilo abgenommen. Ich habe mir selber zum Ziel gemacht bis zu 31. Juli 2012 auf meinem Idealgewicht zu sein. Das ist noch ein weiter Weg. Aber ich merke mittlerweile, dass ich es mit meinem jetzigen Lebensstil auf jeden Fall erreichen kann. 

Von daher halte ich persönlich nicht mehr sehr viel vom Kalorien zählen. Ich glaube, dass eine Ernährung, die nur auf dem simplen addieren von Kalorien basiert, nicht erfolgreich sein kann. Zumindest nicht langfristig. Wer aber dennoch einige Anregungen für Android Apps zum Zählen von Kalorien braucht, hier eine kleine Auswahl von kostenlosen Apps:


Natürlich gibt es auch bei den anderen, oben genannten, Bereichen Alternativen. Izzy hat in einem Thread auch weitere Android Apps rund um das Thema "schlank werden" zusammengetragen.

Allen, die dieser Artikel animiert hat, wünsche ich viel Erfolg. Lasst uns doch eventuell wissen wie Eure Abnehm-Erfolge waren oder sind. 

35 Kommentare

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  • Marc C. 03.11.2011 Link zum Kommentar

    Schöner Eintrag!

    Hat mich auch gleich angesprochen, da ich ebenfalls am abnehmen bin bzw. meine Ernährung umgestellt habe.

    Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus Vollwertkost (Vollkorn-Pasta, -reis, -brot), Gemüse, Früchte und fettarme Milchprodukte, sowie Fisch und Geflügel. Natürlich darfs auch mal was anderes sein, aber die Regel sind schon obige Lebensmittel.

    Wichtig ist dabei, dass ich Kohlenhydrate nur sparsam zu mir nehme. Lieber mal eine fette Wurst, wie zu viele Kohlenhydrate. Seit Ende September habe ich immerhin schon 6 kg weniger auf der Waage.

    App-mässig unterstütze, motiviere und kontrolliere ich mich dabei mit "Libra". Kalorienzähler-App habe ich bereits nach drei Tagen wieder deinstalliert.

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  • Babb 02.11.2011 Link zum Kommentar

    @Patrick T.
    Zu aller erst: Glückwunsch (auch an die anderen, welche es schafften) zur Gewichtsabnahme.

    Jedoch möchte ich dich bitten keine Halbweisheiten zu posten, die man vorher nicht überprüft hat. 2 - 3 Liter Wasser trinken ist wissenschaftlich schon einige Zeit überholt!
    Als Erwachsener reichen ca. 1,5 Liter, da man sowieso einges zusätzlich über die Nahrung aufnimmt.
    Zudem ist mehr trinken (der Körper meldet sich von allein, wenn er Durst verspürt) kontrproduktiv = schädlich!
    Zuviel Wasser verdünnt das Blut und dadurch Natriummangel hervorrufen! Daraus resultierend: Kopfschmerz, Übelkeit & Erbrechen.
    Sogar Leistungssportler leiden oft unter Spätfolgen dieser 2 - 3 Liter, für (Leistungs-)Sportler sogar weit mehr empfohlenen Menge.
    Ich möchte hier niemanden angreifen, nur konstruktive Kritik üben.

    Einfach vor dem Verfassen einmal eine Suchmaschine ankurbeln und 2 - 3 Min. stöbern. Ich hatte meine Kenntnis schon vor einem Jahr in Funk-/Fernsehen und Netz erlesen.

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  • tob H. 31.10.2011 Link zum Kommentar

    Das stimmt, aber ich meine es umgangsprachlich. Dabei kann man dann sehr wohl von unterschiedlichem Sprechen. Meist steht der Begriff "Diät" für eine zeitweise veränderte Ernährungsweise. Mit einer Ernährungsumstellung war , zumindest von mir, gemeint, daß mein sein Essverhalten und seine Lebensweise verändert um nicht kurz- sondern langfristig eine körperliche Veränderung (hier das Gewicht) zu erreichen. Das, in Verbindung mit Bewegung, ist der einzige Weg um langfristig sicher vor einem Rückfall in alte Gewohnheiten zu sein und nicht dem gefürchtetem JoJo Effekt anheim zu fallen.

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  • Sebastian A. 31.10.2011 Link zum Kommentar

    @tob:
    Also streng genommen ist eine Ernährungsumstellung sehr wohl eine Diät.
    Eine Diät bezeichnet nämlich eigentlich die gesamte Ernährungsweise eines Menschen.
    Nur wird heutzutage im Volksmund von Diät immer im Zusammenhang einer kurzfristigen Reduzierung der Kalorienzufuhr geredet. (Was aber eigentlich als Reduktionsdiät bezeichnet wird)
    Was aber wie gesagt nicht die ursprüngliche Bedeutung des Wortes ist ;)
    (Ein Verzicht auf Weizengluten im Rahmen einer Zöliakie wäre z.B. auch eine Diät, genauso wie ein Verzicht auf tierische Produkte/Eiweiße auch eine Diät ist)

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  • tob H. 31.10.2011 Link zum Kommentar

    @Fabien ich meinte die App und die Diät von Bjoern. Ich selbst nutze auch die Wiege App aber ich zähle keine Kalorien und eine Ernährungsumstellung ist keine Diät... langfristig und wahrhaftig geht es nur mit Umstellung der Essgewohnheiten. Diäten sind idR zum Scheitern verurteilt. Du machst das ganz richtig.. weiterhin viel Erfolg :-)

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  • Izzy 31.10.2011 Link zum Kommentar

    Vielleicht sollte auch noch angemerkt werden: Für die Konfiguration der Withings-Waage braucht es ja einen Computer, der Anschluss erfolgt via USB-Kabel. Erfreulicherweise beschränkt sich Withings hier nicht auf Windows-User: Laut meiner Recherche im Web wird auch Linux (einschließlich 64 Bier, äh, Bit) und Mac unterstützt.

    Was ich nicht herausfinden konnte: Ist der Web-Account da zwingend vorausgesetzt, oder funktioniert die App auch ohne selbigen?

    Edit: Da die Daten auf den Webservern gespeichert werden, geht es wohl leider nicht ohne. Nerds finden allerdings unter http://www.prolixium.com/mynews?id=915 eine Lösung: Man bastele sich einen eigenen Service, und leite die Waage dorthin um. Das braucht allerdings ein paar Admin- und Programmierkenntnisse...

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  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    31.10.2011 Link zum Kommentar

    Nochmal: Ich sehe die App als Motivationstreiber. Hier sind die Statistiken, die einem die Erfolge immer wieder vor Augen führen.

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  • tob H. 31.10.2011 Link zum Kommentar

    Das mit in Fleisch und Blut übergehen ist am besten und nicht per App... Es ist eine Kopfsache und man muss es wollen.. Halbherzig geht nicht.

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  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    31.10.2011 Link zum Kommentar

    Es ist auch nicht wirklich eine Diät, sondern eine komplette Umstellung meiner Ernährung. Ich werde hier auch nicht mehr "rückfällig" werden, weil es komplett in Fleisch und Blut übergegangen ist.

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  • tob H. 31.10.2011 Link zum Kommentar

    Das hört sich aber ziemlich kompliziert an. Ich halte es da anders.. Ich esse morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und Abends wie ein Bettelmann (und vorallem keine Kohlenhydrate am Abend). Dazwischen 5 Stunden Pause und viel trinken (soll man ja sowieso..), allerdings ohne Zucker. Das geht sehr einfach.. dazu jeden Tag schöne Spaziergänge mit dem Hund und Kinderwagen.. schon sind in ca. 6 Wochen 9 Kilos weg.

    Ich dachte schon nach dem ich gelesen habe deine Diät wurde von John Walker entwickelt du ißt nicht mehr sondern du säufst jetzt :-)

    Ehrlich gesagt, halte ich nichts von Diäten.. sondern nur von Ernährungsumstellung und dazu Bewegung

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  • Bjoern I. 30.10.2011 Link zum Kommentar

    Danke für den Eintrag. Sehr interssant. Vor allem, weil ich auch gerade dabei bin einige Kg abzuspecken. Man will ja für seine Tochter (10 Monate alt) als Papa auch später mal fit sein. Und man wird nicht jünger. ;)

    Ich nutze allerdings ein anderes System und App.

    Ich gehe nach der Hacker's Diet vor, zusammengebastelt von John Walker, Gründer von Autodesk Inc. - kennt man vielleicht von AutoCAD etc.. Im Grunde geht es darum seinen Grundbedarf und Tagesbedarf an Kalorien zu berechnen und dann 500 Kalorien (bzw. was man halt will) weniger zu sich zu nehmen. Getreu dem Ingeniuersgrundsatz: Wird mehr in ein System eingeführt als es braucht, entstehen Ablagerungen. ;) Nachteil bei der Methode: Man muss genau Buch führen über die Kalorien, damit man das Limit nicht trifft. Aber nach 3 Wochen habe ich ein gutes Gefühl dafür entwickelt was welches Produkt an Kalorien hat. Zu hilfe kommt mir ein kleines Google Spreadsheet, das ich auch unterwegs über mein SGS2 editieren kann und die App "Libra" . Bei der Hacker's Diet werden die täglichen Messwerte nicht nur als solche gesehen sondern im Laufe der Zeit über Mittelwertberechnung etc. angeglichen. Da man täglich Schwankungen hat, kann man auch mal mehr als am vortag wiegen, aber trotzdem ist der Trend "abnehmend". Dadurch kriegt man nicht gleich einen Kolaps wenn man mal einen Tag anscheinend nicht abgenommen hat. Libra rechnet einem auch die Tendenz aus, Kalorien-Einsparung (so das man prüfen kann ob man sich an seinen Plan hält oder nicht), und viiiieles mehr.

    Hier noch ein Link zur Hacker's Diet, für alle die es interessiert:
    http://www.fourmilab.ch/hackdiet/www/hackdietf.html

    Und hier die App:
    http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/net.cachapa.libra/Libra-Weight-Manager

    P.s.: Wen es interessiert: In 3 wochen bisher ca. 4 kg weniger. ;)

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  • tob H. 30.10.2011 Link zum Kommentar

    Die Waage + App habe ich schon lange und jetzt nach über einem jahr ist es wirklich interessant (ich wiege mich jeden Morgen um die gleiche Zeit) die Kurve zu betrachten.. man kann daran erkennen wann Feste, Urlaube usw waren... vor Weihnachten und Ostern ist es besonders dramatisch :-)

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  • n0j0e 30.10.2011 Link zum Kommentar

    @Simon. P.
    Tja, da stehste nicht allein da. Ich kann futtern wieviel, wann und was ich will und nahm über Jahre nicht zu. Jetzt mit 39 und ner festen Freundin seit 4 Jahren (zum leid ihrerseits weil sie nimmt zu) sinds endlich ein paar Kilo mehr geworden.

    Wenn Du rauchst, aufhören!!
    Regelmäßig essen!!

    Gesund ernähren. Frische Zutaten kochen (als Beilage auch mal nen Salat dazu) als auch mal ne Pizza.

    Wenn nach einem Jahr nix passiert dann mal zum Arzt.

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  • Guguck 29.10.2011 Link zum Kommentar

    @Hans M.

    Sehr gut "gesagt" - vor allem der letzte Satz gefällt mir!!
    :D

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  • Hans M. 29.10.2011 Link zum Kommentar

    @Fabi

    Das passt schon so. Gewicht ist nicht so wichtig, denn Muskeln sind schwerer als Fett ;-)

    Wichtig ist das was Du im Spiegel siehst, und glaube mir, das wird immer besser ;-)

    Auch das eigene Körpergefühl ist wichtig!

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  • Guguck 29.10.2011 Link zum Kommentar

    @Anna Log

    dass die Gewichtsangabe unkenntlich gemacht ist, finde ich überhaupt nicht schlimm und hat gar nichts mit fehlender Offenheit/Ehrlichkeit zu tun!!

    Wozu soll Fabien sein aktuelles Gewicht so veröffentlichen? Und wen interessiert's? Mich nicht (außerdem stimmt das in Kürze eh nicht mehr, da es immer weniger wird!!).
    Im Übrigen kenne ich Einige, die sogar mit Normalgewicht keine Gewichtangaben machen!

    Und wozu soll sich Fabien hier total "outen", für wen und wozu?
    Das hat er bereits mehr als genug mit diesem Super-Blog getan.
    Offenheit kann auch übertrieben werden - und meist zum Nachteil. Fabien muss nimandem etwas "beweisen" - Hauptsache, er ist sich selbst gegenüber "offen" - Und das zeigt sein Blog!!

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  • Stefan 29.10.2011 Link zum Kommentar

    Es gibt auch noch ne andere App, myGEOS (https://market.android.com/details?id=de.xcelso.mygeos) - ist noch recht neu, aber viel potenzial da.

    1. bekommt man kleine abzeichen, wenn man gewisse punkte erreicht, was ebenfalls die motivation anspornt und
    2. kann man seine punkte auch noch spenden für gemeinnützige aktionen, usw..


    Ansonsten glaub ich mal, alles gleich wie runkeeper auch.

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  • uwe s. 29.10.2011 Link zum Kommentar

    Ich habe selber seit einen Jahr 50kg abgenommen und kann bestätigen das eine Ernährungs Umstellung dafür ausreicht. Sport mache ich eigentlich nur für meinen Rücken.

    Die App runkeeper habe ich auch. Die Waage werde ich Mitte mal Ansehen!

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  • beat schweiz 29.10.2011 Link zum Kommentar

    @Fabien: danke für den top Blog, bin auch seit September mit der Withings-Waage und dem App CaloryGuard 2 am Pfunde zählen....
    und es hat schon was gebracht. Finde spannend zu sehen wie mein eigener Kalorienverbrauch so ist. Mich motiviert diese technischen Spielereien und gleichzeitig hat man den Überblick. Für den Sport habe ich die Garmin Forerunner 305 Uhr und kann dann die Verbrauchten Kalorien im CaloryGuard erfassen und gleichzeitig die zurückgelegten Strecke auf Google Earth nach verfolgen.

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  • Fabien Roehlinger
    • HALL OF FAME
    29.10.2011 Link zum Kommentar

    @Mario K.: Ich sage nicht, dass man die Apps unbedingt braucht. Allerdings spornen Erfolge deutlich an. Wenn man diese immer vor Augen hat minimiert man die Gefahr des Rückfalls deutlich.

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