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3 Min Lesezeit 53 Kommentare

Warum Smartphones nicht die klassische Kamera ablösen

(Bild: Sony)

Während Megapixel, Sensoren und Bildbearbeitungs-Software stetig verbessert werden, haben viele den Niedergang der „klassischen“ Kamera vorhergesehen. Diese Prophezeiungen haben sich aber bisher als falsch erwiesen. Ganz im Gegenteil scheint es der Industrie sogar sehr gut zu gehen. So wurden beispielsweise aus Japan, dem größten Kamerahersteller der Welt, im Januar drei Mal mehr Kameras exportiert als im gleichen Monat des Jahres 2003. Warum aber hat die „klassische“ Kamera es verweigert abzutreten, während Smartphone-Kameras immer fortgeschrittener werden? 

Ein Grund liegt mit Sicherheit darin, dass das Fotografieren mit Smartphones eigentlich nur einen Hauch dessen bietet, was „echte“ Kameras zu vollbringen vermögen. Dies finden viele aber vielleicht erst dann heraus, wenn sie anfangen, ab und zu Fotos mit Ihrem Smartphone zu schießen, diese aber aufgrund Ihrer Bauweise und Technik doch begrenzt sind. So sieht es also auch ganz danach aus, dass Smartphones eher dafür gesorgt haben, dass mehr Konsumenten sich für den Bereich von digitalen Spiegelreflexkameras und Systemkameras interessiert.

Eine Studie der NPD Group aus vergangenem November zeigte, dass während ein Viertel aller amerikanischen Fotos mit einem Smartphone aufgenommen werden, immer mehr Menschen Kameras mit einem optischen Zoom von 10x und mehr kaufen. „Die Kamera-Fotografie ist definitiv nicht tot“, so die Bildverarbeitungsanalystin Liz Cutting. „Wir sehen aber eine veränderte Haltung gegenüber dem, was Smartphones liefern können. Die Menschen verstehen dies und suchen nach einer besseren Kamera“. In anderen Worten heißt das so viel wie, dass wir mit unseren Smartphones Amateur-Fotos machen um dann Kameras mit optischem Zoom etc. mehr Vertrauen zu schenken, da wir mit diesen anscheinend Bilder machen können, die mit unserem Smartphone nicht möglich sind.

Aber was ist es eigentlich, was klassische Kameras bieten, was Smartphones nicht besitzen? Zum einen wären da natürlich die Art von Sensoren, die in DSLR-Kameras & Co. eingesetzt werden. Diese können durch Ihr Größe wesentlich mehr Licht hereinlassen und dieses besser in elektrische Signale umwandeln. Resultat: bessere Bilder, mehr Details, schönere Farben etc. Vor allem, wenn es um Aufnahmen im Dunkeln geht, macht sich das äußerst schnell bemerkbar. 

Dann wäre da außerdem das Fehlen von optischem Zoom in Smartphones. Durch den digitalen Zoom wird nämlich keinesfalls tatsächlich das Bild näher herangeholt, sondern lediglich der Ausschnitt vergrößert, was bei starker Vergrößerung schnell in äußerst unschöner Unschärfe und Bildrauschen resultiert. Auch fehlt den meisten Smartphone-Kameras eine wirkliche Tiefenschärfe, Bilder wirken dadurch schnell flach und ohne Raum. Dazu kommt weiter, dass die meisten Smartphones (bisher) keinen guten (wenn überhaupt) Bildstabilisator liefern., Und dann wäre auch noch die Sache mit dem Blitz, der in Smartphones bei wenig Licht schnell für überbeleuchtete Bilder und stark verfälschte Farben sorgt. Ach ja, und Megapixel sind natürlich auch nicht alles. Ein Beispiel:

 

(Bild: familysearch.org)

Natürlich haben Smartphone-Kameras auch Ihr Alleinstellungsmerkmal, vor allem der ständige mögliche Einsatz von Apps sorgt für meist ansehnliche Bilder. Nachdem man aber das hundertste Bild mit dem Vintage-Retro-Oldschool-Filter gemacht hat, wird auch das etwas langweilig, vor allem dann, wenn die Fotos alle äußerst generisch und irgendwie „unecht“ wirken (weil jeder, der auch ein Smartphone hat, auch die gleichen Effekte nutzt und bei dieser Art von Bildern mehr der Effekt als das eigentlich Motiv von Interesse zu sein scheint). Wer sich aber einmal etwas mehr mit „echten“ Kameras auseinander setzt merkt schnell, dass zahlreiche Bildbearbeitungs-Programme genau das selbe und noch viel mehr Funktionen bieten, mit denen die Fotos manipuliert werden sollen. Wirklich vorteilhaft ist allerdings dioe Möglichkeit, schnell Fotos in sozialen Netzwerken zu verteilen.

Wie ist das bei Euch? Nutzt Ihr nur Euer Smartphone oder habt Ihr außerdem noch eine „echte“ Kamera, mit der Ihr Bilder macht?

Quelle: Huffington Post

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53 Kommentare

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  • Die Handy-Kamera nutzte ich lediglich zum “schnellen dokumentieren“. Eine DSLR ist (außer in Gewicht) in allen Punkten überlegen. Das Vergleichsfoto dürfte mit einer aktuellen Kamera und vor allem einem vernünftigen Objektiv noch extremer ausgefallen.
    In der Kombination sind mein Handy und meine DSLR ein sehr praktisches Paar: Tack-Aufzeichnung per Handy zur späteren Geo Lokalisierung.


  • @chris
    Ja meine ich :-)

    @DaMaurice
    Ja ich bin Profi und die HD 200 war zwar eine Riesen Investition aber aus Berufliche Sicht motwendigt!

    Sean Stendal ist ein Kolleg und ich arbeite immer wieder mal mit ihm, daher kann ich bezeugen das die Fotos auf seinen Blog Handy-Fotos sind :-)


  • Ich habe zwar eine Digitalkamera, mache Fotos aber meistens mit dem Smartphone.
    Wieso? Weil das Smartphone immer dabei ist.


  • Jede gute Kleinbild Kamera, meinst du damit Kleinbild DSLR?


  • Hab's mir schon gedacht - jetzt ist die Frage um die HD 200 geklärt. ;)
    Bleibt nur noch die Frage um die Fotos von Sean Stendal offen.

    Bei deinem letzten Satz gebe ich dir 100% Recht - wenn jemand nicht das Auge dazu hat, bringt einem die teuerste Ausrüstung nix !!


  • Achso um xie Frage über die HD 200 zu beantworten, ich benütze sie Hauptsächlich im Berufsleben und in Studio und finde idiotisch für alltägliche Schnappschüsse eine solche Kamera mit sich zu schleppen nach den Motto "schaue alle, ich kann es mir leisten und daher bin ich ein super Fotograf!)
    Gute Fotografie hat echt wenig mit Geld zu tun ;-)


  • @jml
    ich würde mal behaupten, dass KEIN Ottonormalverbraucher sich eine Hasselblad HD 200 leisten kann, außer er ist Millionär oder er hat geerbt !
    Daher nehme ich mal an, dass du Forograf bist der dieses Gerät "freigestellt" bekam.

    Bei den Bildern von Sean Stendal steht nirgends, dass er ausschließlich mit Handy fotografiert ... (dennoch sehr schöne Fotos!)


  • Tja, erwischt ;-) Ich gebe zu das ich jeden Tag mit mein Galaxy Note gerne fotografieren, im Zoo wurde ich meine Nikon D3 nehmen aber mit jeder gute Kleinbildkamera wäre ich auch zufrieden für diesen Zweck ;-)

    Ich finde in der Tat das viel moderne Top Handys das Zeug dazu haben in einige Situationen eine normale Kamera zu ersetzen.


  •   45
    Gelöschter Account 27.04.2012 Link zum Kommentar

    meine (D)SLR(S) kann mir nichts ersetzen


  • @jml
    Der Fotograf macht das Foto, die Bilder hätten mit der besten Kompakten jetzt auch nicht besser ausgesehen. Danke für den Link.

    Empfindest du also auch den Unterschied zwischen Top-Smartphone Kamera wie s2/iPhone4s und Kompaktkameras als zu gering um extra Geld auszugeben und vor allem zusätzlich die Kompakte mitzuschleppen?

    btw. "HD 200" O___O ... bin schon bisschen neidisch ;)

    Welche Kamera nimmst du mit wenn du zB. in einen Zoo gehst? Die HD200, Smartphone oder irgendwas dazwischen?


  • MP hat definitiv mit Qualität zu tun!
    Ich arbeite mit eine Hasselblad HD 200 (200 MP) und ja, die Bilder sind natürlich extrem schärfer und Qualitativ besser als jeder Nikon oder co mit 16 oder 18 MP.

    Was die Behauptung angeht das Handys nicht die kreativ Möglichkeiten sowie Schärfentiefe und soweiter bieten, würde vielleicht einen Blick auf die Arbeiten von Sean Stendal (www.seanstendal.blogspot.com) werfen.

    Diesen Fotograf ist dafür bekannt das er ausschließlich mit Handy fotografiert.


  • Für Schnappschüsse und überall da wo ich meine geliebte D7000 nicht dabei habe, macht die Kamera vom DHD auch "recht ordentliche" Bilder.
    Nachbearbeitet werden sie dann per Photoshop, wo man auch noch was rausholen kann, aber an sonsten ist für mich eine gute DSLR Pflicht!


  • Eine handy mit das so dünn ist wie mein sgs 2 wird nie im leben so gute fotos machen können da kann es noch so viele mp habren!! die brennweite einer so flachen linsenkonstruktion ist einfach viel zu gering! da gibt es nichts zu diskutieren selbst mit 41 mp tut sich da nichts das ist fakt! wer etwas anders behauptet hat einfach keine ahnung!


  • Für meine Schnappschüsse reicht die Smartphone Kamera völlig aus. Aber für besondere Bilder (Konzerte etc. ) nehme ich auch lieber die alt geliebte Kamera.


  • Ich persönlich habe schon viele Handys/Smartphones mit mehr oder wenig guten Kameras gehabt. Ich habe auch viele, in meinen Augen sehr ansehnliche Fotos mit ihnen gemacht. Klar kann man so eine Mini-Kamera nicht mit einer richtigen vergleichen. Dazu fehlen einfach die individuellen Einstellmöglichkeiten am Gerät. Es bleibt halt immer ein Zusatzfeature am Handy/Smartphone (und zoomen sollte man nie nie nie und unter keinen Umständen damit!).
    Für mich war bisher das Sony Ericsson C905 das beste Kamerahandy. Was mein aktuelles Gerät bringt, wird sich noch zeigen.

    Und die Bilder während des Aufnehmens von irgendwelchen Apps bearbeiten lassen ist absolut das Letzte (selbes mit Photoshop oder dergleichen am Rechner nachbearbeiten). Dieses ganze Filterzeugs a la Instagram retro gelumpe und wie sie alle heißen, ist POTTENHÄSSLICH!


  • Sergio S., Du hast ins gleiche Horn geblasen das ich jetzt spielen wollte.
    Ein gutes Foto entsteht nicht in der Kamera oder im Smartphone, es entsteht im Kopf des Fotografierenden.
    Ich habe sie schon so oft gesehen, die nichts aussagenden Fotos von selbstverliebten "Fotografen". Der Einheitsbrei der im Internet verbeitet wird. Leider hält sich ja mittlerweile jeder 2. der sich eine digitale Spiegelreflexkamera im Supersonderangebot bei den diversen Elektronikanbietern leisten kann für das Supertalent. Das Ergebnis ist oftmals eine Ansammlung gequirlter Sch...

    Hinzufügen muss ich jedoch auch, dass ich in spontanen Situationen gerne mein Galaxy Nexus zücke und Schnappschüsse mache. Da kommt es mir dann aber eben auch nicht auf Qualität an, es soll einfach eine kleine Erinnerung festgehalten werden. Ich denke, dass es der riesengroße Vorteil und vielleicht sogar auch gleichzeitig der Fluch ist immer und überall alles festhalten zu können.

    Ich persönlich bin zwar noch sehr jung, fahre aber seit Jahren auf der analogen Schiene. Ich habe vor einigen Jahren von meinem Vater die Kamera seines Vaters bekommen. Es handelt sich dabei um eine Spiegelreflex die damals als modern gehandelt wurde weil sie eine Belichtungsmessung mit an Bord hatte. Wohlgemerkt "nur" eine -messung. Keine Automatik, kein Autofocus, kein elektronischer Zoom. An dieser Kamera habe ich "richtig" fotografieren gelernt weil ich die Umstände unter denen das Bild entstehen soll mit einbeziehen musste. Das hat meiner Meinung nach unheimlich trainiert und so kann ich auch heute noch sehr gut ohne Elektronik auskommen die mir sagt und in manchen Fällen sogar vorgibt wie etwas einzustellen ist. Mittlerweile zähle ich viele analoge Kameras zu meinem Fuhrpark. Diverse Kleinbildformate, zwei Mittelformatkameras, zwei Polaroids, ein paar "echte" Lomo´s (die altbekannte LC-A ist auch dabei), ...
    Bei der Fotografie mit Film kommt sogar noch ein spannender Bereich dazu: Das Filmmaterial.
    Und mit ihm muss man auch die äußeren Umstände berücksichtigen und einplanen (oder sich ganz bewusst überaschen lassen). Das finde ich so spannend und herausfordernd an der analogen Fotografie. Manchmal kommen so ganz andere Ergebnisse zu Tage als man es sich ausgemalt hat. Und das sehe ich durchaus als Vorteil zu allen Instagram und was-weiss-ich-wie-sie-alle-heißen-Apps: Man bekommt wirklich individuelle Ergebnisse!


    PS Und trotzdem habe ich tatsächlich auch ein paar digitale Kameras hier... ;-)


  •   18
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    wenn mir mal einer ne systemcam spendieren würde,ich würde mich freuen. ne schöne nikon one, etc etc , aber auch die kosten nicht gerade wenig geld, leider, die cams in den handys reichen mal für postkartengröße etc etc , was ja auch nicht so verkehrt ist. und eines mu ß man sich immer sagen, je mehr funktionen so ein gerät hat desto öfters ist es das andere sachen in sachen qualität auf der strecke bleiben!!


  •   18
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    frage mich was passieren könnte wenn man die bildsensoren von leica verbaut und auch die objektive, hm


  • Wem nützt die beste (Handy) -Kamera, wenn dahinter das Talent fehlt. ;-)


  • NPDgroup ist das so richtig? könnte man schnell verwechseln.oder?Ihr hättet den Namen besser ausgeschrieben,besonders hier in Deutschland.LG


  • Neuerdings ist das auch so eine nervige Mode, dass immer mehr mit so einer riesen Klopperkammera durch die City rennen und alles und jeden überall und sich gegenseitig am Kaffeetisch so penetrant fotografieren müssen xD
    Besonders hier in Berlin ganz schlimm ^^


  • Die beste Handy-Kamera stinkt schon gegen eine gute kompakte Kamera ab.... Klar eine "gute" Kamera im Handy/Smartphone ist nicht schlecht, wenn man die Kamera nicht dabei hat...

    Eine superschmales Handy kann schon gar nicht die Sensoren drin haben die gute Kompakte eingebaut haben.. Die beiden Bereiche werden wohl nicht verschmelzen...

    Systemkameras sind schön und gut, aber auch recht groß. Ich denke wer viel Fotos macht hat halt eine Kompakte, eine Systemkamera und eine SLR


  • Geht mir ähnlich Wurst Hansel :D

    Die besten Kompakten reichen aber auch nur an die Qualität der Systemkameras ran, bspw. die Sony NEX. Insofern würde ich mir so eine vermutlich niemals holen. Der Vorteil "Zoom" birgt ja auch Nachteile. Je mehr Zoom desto schlechter die Quali. dafür der Objektivwechsel.

    Nun ja, ich als DSLR Besitzer sehe das vermutlich sowieso etwas anders. Für mich gibt es einfach nichts zwischen Schnappschuss und einem richtigen Foto.


  • XXL hat nicht unrecht und ich muss mein Geschreibsel ein wenig revdieren. Für mich waren bisher Kompaktkameras einfach immer nur diese Billifheimer, die durchaus auch schon mal 300 Euro kosten konnten, aber schlechte Objektive usw. hatten. Das hat sich mitterweile aber stark geändert und es gibt wirklich gute Kompakte (gerade mal ein wenig gestöbert). Mit solchen bin ich jedoch noch nie in Berührung gekommen. Daneben gibt´s auch noch die Systemkameras, Bridge...die Grenzen verschwimmen ein wenig. Früher war alles klarer. :)


  • http://6mpixel.org/
    Vielleicht ganz interessant in diesem Zusammenhang. Mir geht es langsam echt auf die nerven, wie alle immer nur auf Megapixel abfahren. Die Hersteller folgen dem Trend, treiben die MP Zahl immer weiter in die Höhe und die Bilder werden eher schlechter als besser. Es soll mir einer ein Smartphone zeigen, dass bessere Fotos als meine gute alte Kompaktkamera mit ordentlichem Sensor und Bildstabilisator und "nur" 5 MP macht.......


  • Naja, die 60€ Kompakte von heute wird sterben, und das ist halt so die typische. Gebraucht für 400€ kommst du mindestens so gut raus wie bei der Canon S100...

    Du hast wahrscheinlich recht wenn man davon ausgeht das die Hersteller in Zukunft größere Bildsensoren in die Kompakten einbauen werden, eben um den Smartphones voraus zu bleiben. Würde die Aufholjagd aber so weiter gehen und die Kompakten auf dem jetzigen Stand bleiben...


  •   50
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    @Chris Sor
    Hä? Wenn das keine Kompaktkamera sein soll, was dann? Der Begriff "Kompaktkamera" lehnt sich sicher nicht an den Preis an, sondern einzig und allein auf die Bauweise bzw. Grösse. Gemäss deiner Aussage müsste ja alles was unter einer Bridgekamera ist, in Zukunft verschwinden. Und genau dieses Szenario wird wohl kaum eintreffen. Natürlich bekommt man für 400€ eine billige Spiegelreflex mit einem noch billigeren Set-Objektiv, dann bevorzuge ich aber lieber eine kompakte mit guter Bildqualität.


  •   20
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    @ulrich: wer redet denn vom pc? Ich meine ja direkt in den Kameras...


  • Die Ablösung wird nicht erfolgen weil die Hersteller sich nicht selbst den Markt für ihre Kameras zerstören wollen


  • @zoidroid, natürlich gibt es das, all die Sachen, die Instagramm & Co. auf dem Smartphone bieten, sind auf PC & Mac schon seit Jahren ein alter Hut.

    In Kameras gibt es auch solche Sachen, aber ich brauche so etwas nicht, denn gegenüber dem PC sind die Möglichkeiten immer eingeschränkt, und das UI ist relativ umständlich, der Bildschirm viel zu klein.


  • @XXL
    bei einer 400€ Kamera das noch Kompaktkamera zu nennen... Ja es ist eine, das wovon ich und Wurst Hansel sprechen sind aber eher so die unter 300€ Kameras.

    Bei der Canon S100 handelt es sich meiner Meinung aber auch um ein Nischenprodukt. Für 400€ bekomme ich ne gebrauchte Spiegelreflex und kann bei Bedarf dann noch aufstocken...


  •   50
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    Das Smartphone wird sicher nicht die Digitalkamera verdrängen, auch nicht Kompaktkameras. Bei den Smartphones gibt es natürlich noch ein grosses Verbesserungspotenzial, trotzdem kann man auch da die physikalischen Grenzen, die gegeben sind, nicht einfach ingnorieren oder ausser Kraft setzen. Mit der Canon S100 habe ich zwar auch "nur" eine Kompaktkamera, jedoch mit einem guten Sensor und mit einer Bildqualität, die man bei Kompakten selten sieht. Wenn ich nur schon diese Bilder vergleiche, muss ich feststellen, dass das Geknipse mit dem Smartphone nicht mal ansatzweise irgendwas gemein hat mit dem einer Digitalkamera. Wenn dann mal die Lichtverhältnisse nicht 100% perfekt sind, dann ist der Unterschied geradezu vernichtend.


  • Mehr als 8 Megapixel finde ich schwachsinn in einem Smartphone. Die Herrsteller sollten bei 8MP bleiben, aber dafür die Qualität der Kamera verbessern. (Und einen SD Slot hinzufügen....)


  • Ja sorry Wurst Hansel hast recht. ich meinte das richtige, hatte aber das falsche Wort. KOMPAKTKAMERA stirbt. Danke :)

    Im übrigen, wer GUTE Fotos machen will aber keine große DSLR mitschleppen will, der sollte die Kamera von dem Artikelbild nehmen ;)

    @Wurst Hansel: so sieht es aus :)


  • @ Chris: Stimme Dir da zu, abgesehen von der Definition.
    "Zur Definition, Digitalkamera, dazu zähle ich KEINE DSLR..."
    Sagen wir, das Ende der Kompaktkameras wird kommen. Denn diese werden auch nach meiner Meinung mehr und mehr durch Handykameras ersetzt. Das macht auch insofern Sinn, da Kompaktkameras für das Gleiche Ergebnis ausgelegt sind: Schnappschüsse, Dokumentation. Und dafür reicht eine Handykamera mittlerweile allemal aus.
    Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass Smartphones offensichtlich ein Auslöser dafür sind, sich mehr mit guten Fotos zu beschäftigen und das Interesse zu DSLR geweckt wird.
    Dies betrifft ja auch Videokameras. Diese kleinen kompakten Dinger werden bald keine Daseinsberechtigung mehr haben. Das schafft auch jedes Smartphone. Eine gute Videokamera mit gescheitem Objektiv wird es aber nicht ablösen können.


  • Wie gesagt, ich würde dann auch die DSLR mitnehmen...
    Habe Zuhause eine 240€ Digitale, aus der Bestenliste von Chip, sollte also nicht der letzte Müll sein...
    Die Fotos die da rauskommen reichen in keinsterweise an die aus meiner DSLR. Sind also auch nur Schnappschüsse...
    Schnappschüsse, die kann das S2 auch...

    Kurzum: Mir ist der Unterschied zwischen einem Smartphone und einer Digiknipse nicht groß genug als dass ich extra eine Knipse kaufe und sie auch noch mit mir trage. Wenn Fotos dann DSLR.

    EDIT: Und wenn es eine gute Digitale ist die etwas größer ist, kann ich sowieso genau so gut die DSLR mit nehmen. Geht bei den Spiegelreflex ja sowieso immer nur darum ob sie zu groß sind. Wenn ich irgendwo PLANE Fotos zu mache nehme ich die IMMER mit. Wenn es spontan ist hätte ich nur sehr unwahrscheinlich eine Digitale dabei...


  • ich warte auf das xPhone:
    http://www.youtube.com/watch?v=r0RqPhr-hdA
    *lach*


  • Chris da muss ich Dir klar wiedersprechen. Wenn ich mir den qualitativen Unterschied zwischen den beiden Fotos anschaue und das ist leider durchgehend die Quali die Smartphones bringen, da nehme ich mir für Touren und Urlaub eher meine kleine Kompakte von Canon mit und verzichte auf die Smartphone-Knipse vom SGSII. Für den Urlaub würde ich sogar eher meine große Canon mitnehmen. Ältere Leute werden auch nicht mit dem Smartphone bzw. mit dem Handy fotografieren, sondern haben dann eine kleine Digitale dabei. Für das Smartphone sind vielleicht schnelle Schnappschüsse ohne große Reichweite gut. Aber ansonsten war es das auch schon. Also wird die kleine Digitale meiner Meinung nach nie aussterben.


  • Das Ende der Digitalkamera wird kommen, ich bin mir da sicher.

    Zur Definition, Digitalkamera, dazu zähle ich KEINE DSLR oder andere Systeme mit wechselbaren Objektiv.

    Denn entweder man macht Schnappschüsse, da reicht ein (gutes) Smartphone DICKE aus, oder man nutzt es professionell, da taugt keine der Knipsen was, alle viel zu kleine Sensoren, rauschen zu hoch, ebenfalls Tiefenschärfe etc etc....


  • Liegt aber auch daran, das viele Hersteller dem Mgeapixel Irrsinn verfallen sind. Hauptsache eine möglichst große Zahl steht dort. Dabei leidet die Qualität merklich bei zu vielen Pixeln auf zu kleinem Fotochip.


  • naja wie weit die technik auch fortschreitet ich glaube nicht das die smartphones irgendwann eine spiegelreflex kamera ersetzen kann.

    Da es optisch nun mal grenzen gibt
    und das platz benötigt und platz hat man in einem smartphone nun mal nicht!

    Wer will schon ein smartphone was so groß ist wie eine spiegelreflex?

    Aber ich muss dazu sagen das ich schon verwundert bin von der video und bild qualität meines s1
    und ich habe deshalb keine andere mir reicht das vollkommen aus :)


  • Ich könnte (und würde) gut und gern auf die Kamera im Handy (Smartphone) verzichten, wenn das Ding dadurch billiger und leivhter würde.
    Man muss sich ja nur mal überlegen, warum ein "richtiger" Fotoapparat so einen Haufen Glas vor sich herschiebt, und wie das, was das Objektiv leistet, durch so ein Winzteilchen im Handy erbracht werden soll. Bei Motorrädern sagt man "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen" - übertragen wäre das: Bei einer Kamera sind Objektivöffnung und Bildfläche durch nichts zu ersetzen.
    Jede noch so simple und billige Digicam MUSS bessere Bilder machen als ein Handy mit 8 oder auch mehr MP.
    Von Randschärfe, Kontrast und Verzerrungen rede ich da noch gar nicht.
    Ich fotografiere ausschließlich mit meiner "richtigen" Kamera. Über jedes andere Foto würde ich mich nur ärgern.
    Übrigens: Von meinem PAD (VPA III) gab es eine Version ohne Kamera extra für Geschäftsleute. In vielen Firmen ist Besuchern nämlich das Mitbringen von Kameras strikt verboten. Ich weiß nicht, ob es heute noch extra Smartphones ohne Kamera gibt. Wenn nein, muss man die Dinger brav beim Pförtner abgeben.
    Calato


  • ich denke auch, dass smartphones dazu beigetragen haben, dass Leute mehr Kameras kaufen. durch die Möglichkeit immer und überall Bilder machen können, werden viel mehr Bilder gemacht und dann bei der Betrachtung am Bildschirm merkt man :" boah sieht das scheiße aus" vor allem wenn man dann andere professionelle Bilder ansieht die gut in scene gesetzt sind wird das bei vielen Leuten das Interesse geweckt haben auch schönere Bilder machen zu können und informieren sich über spiegelreflex Kameras. dann wird vllt erstmal ne gebrauchte gekauft zum testen aber irgendwann später folgt vielleicht ne neue :).


  • Ne, auch bei 1000MP wird das ein Smartphonebild bleiben. Schaut euch alleine die qualitativen Unterschiede zwischen DSLR und Kompaktcam an. Und nen Smartphone wird immer hinter den kompakten bleiben. Hier ist mehr Platz. Grade auch in der Tiefe. Der fehlende Zoom rührt auch von diesem Problem. Was bringen dir Megapixel, wenn das Licht fehlt?


  • also für mich ist ein smartphone nicht zum Photo machen, auch nicht mein galaxy nexus, das Ergebnis ist einfach immer zu wenig.. klar zum dokumentieren etc is es gut aber sonst is da immer meine DSLR für zuständig.. am PC kann man außerdem locker bessere Effekte machen, via Lightroom etc insofern sehe ich keinen einzigen positiven Punkt in handybildern..


  • @ Ulrich H. Du hast, recht, das habe ich tatsächlich vergessen, wollte das sogar noch reinschreiben, aber das hast Du ja jetzt schon für mich getan :)


  •   10
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    also ich war mit meinem note schon 3 mal auf Städte Tour und hab immer mit dem Handy Fotos gemacht. für erinnerungsfotos reicht die fotoqualität leicht aus.


  • @ Michael R.: Ja, das Potenzial ist definitiv da. Bin mal gespannt, was da in der Zukunft passiert.


  • Danke, dass du nochmal klarstellst, dass der verbreitete Glaube, bessere Bilder bekäme man durch mehr Megapixel, einfach Unsinn ist. Ich kann immer nur mit dem Kopf schütteln, wie sehr die Leute immer noch auf viele MP abfahren, obwohl das heutzutage Null praktischen Einfluss auf die Bildqualität hat.

    Einen gaaaanz großen Nachteil von Smartphone-Kameras hast du aber noch vergessen: Die zwangsweise extrem große Schärfentiefe. Damit bekommt man einfach nur flach wirkende Bilder. Die Möglichkeiten, Objekte freizustellen und den Raumeindruck zu verbessern, die sich bei normalen Kameras bieten, vor allem bei den großen DX- und Vollformat-Kameras, hat man einfach nicht.


  • Wenn man aber sich Nokias Idee mit dem 41mp Sensor anschaut würde ich zumindest da noch Potenzial sehen.


  •   20
    Gelöschter Account 26.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich frag mich nur warum es in Kameras nicht schon umts und sn-apps gibt. Ob es.auch solche effekte gibt wie man sie in smartphoneapps findet weiß ich nicht, dazu bin ich zu wenig mit kameras vertraut. Aber Möglich wäre do h alles oder?


  • npd group??? wusste garnicht das die auch was mit Kameras zu tun haben!?


  • Die 8MP-Kamera vom Galaxy Note ist gut, aber es langt nur für schnelle Fotos. Für Gute, scharfe Fotos (Blumen, Wasser blablabla) hab ich meine Spiegelreflexkamera. Keine Handy-Kamera kann die ersetzen.

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