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7 Min Lesezeit 6 Kommentare

Die TOP 5 AndroidPIT Themen der Woche

 

Der heutige TOP 5 Artikel ist so etwas wie eine Premiere, denke ich zumindest. Das erste mal (wenn ich mich nicht täusche) sind die TOP 5 Themen identisch mit den ersten fünf Artikeln der meistgelesenen Beiträge dieser Woche. Dies nicht, weil ich zu faul war die TOP 5 wohlüberlegt auszuwählen, die fünf meistgelesenen Beiträge sind (IMHO) dieses mal auch wirklich TOP-Themen, also Themen die die Android-Welt hier auf AndroidPIT bewegten.

Die zehn meistgelesenen Beiträge der Woche:

Platz 10: [Video] Google+-Leitfaden jetzt auch auf Deutsch
Platz 09: Android in ernster Gefahr - Wettrüsten im Smartphone-Sektor Gefahr für Innovationen
Platz 08: Samsung Galaxy Tab 10.1 bekommt Gorilla Glas verpasst
Platz 07: Google+ mit 20 Millionen Unique Visitors, Umgang mit Unternehmens-Seiten eher ungeschickt
Platz 06: HTC Sensation hat ein „Staub-Problem“
Platz 05: [Userblog] Für mich kein Tab ohne SD-Card
Platz 04: Wie eine zweite Haut – das Samsung Galaxy Skin-Konzept
Platz 03: Android eine Mogelpackung? Hohe Verkaufszahlen, aber sehr große Rückgaben
Platz 02: HTC Sensation 4G im polierten Chrom-Gewand
Platz 01: [Infografik] Wer verklagt wen in der Telecom-Welt?








[Infografik] Wer verklagt wen in der Telecom-Welt?

Ich beginne mit dem Thema, das am meisten interessierte und polarisierte, auch wenn ich letzte Woche noch angekündigt habe, darüber nicht mehr in den TOP 5 schreiben zu wollen – es geht mal wieder um Patente. Allerdings mal nicht um „Apple verklagt YXZ“ sondern um alles, was in Sachen Patentklagen in der Mobilen Welt so vor sich geht. Wenn man sich die Infografik, um die es in dem entsprechenden Blogeintrag geht, mal in Ruhe zu Gemüte führt, könnte man – mal salopp formuliert – denken: „Die ham se nicht mehr alle“. Allerdings dürften es ja wohl eher die amerikanischen Gesetze - bezüglich der Möglichkeit sich quasi alles Patentieren lassen zu können – sein, die diese „Jeder gegen Jeden“-Mentalität überhaupt erst erlaubt. Dass sich da mittlerweile kein Hersteller mehr raus halten kann, nachdem er eventuell selbst schon bezüglich irgendwelcher Patente vor Gericht gezerrt wurde, scheint mir irgendwie logisch. An die Patentschlachten werden wir uns wohl oder übel gewöhnen müssen, oder aber wir haben es vielleicht schon?

HTC Sensation in Chrom

Wer hätte gedacht, dass ein „getuntes“ HTC Sensation mehr als 5000 Klicks erreichen würde? Die Meinungen darüber, ob das, was Paul White mit seinem Sensation angestellt hat, optisch ein Hingucker ist, gehen stark auseinander. Ich persönlich finde das „aufgemotzte“ Gerät durchaus ansprechend, hätte aber keine Lust das ganze Prozedere durchexerzieren. Wer das jedoch tun will findet hier die entsprechende Anleitung dazu.

Android eine Mogelpackung?

Ich sage jetzt zu diesem Thema erst mal ganz subjektiv: Nein, Android ist keine Mogelpackung, zumindest nicht für mich, im Gegenteil. Und ich kann mir auch beim besten willen nicht vorstellen, dass diese Zahlen der Realität entsprechen. Meine persönliche private Statistik sieht beispielsweise auch komplett anders aus. Wen ich für Android interessieren konnte – nicht, weil ich irgendwelche Freunde missionieren will, einfach weil diese mitbekommen haben, dass ich Android eine tolle Sache finde -, der hat mittlerweile selbst ein Android-Device und dem würde im Traum nicht einfallen, es zurückzugeben. Natürlich wird nicht jeder Android so toll finden wie die meisten, die täglich AndroidPIT besuchen, aber 40% aller Android-Geräte sollen zurückgegeben werden? Schauen wir uns doch vielleicht einfach den Artikel von Techcrunch einmal etwas genauer an:

Android’s Dirty Secret: Shipping Numbers Are Strong But Returns Are 30-40%

Die Überschrift spricht eine deutliche Sprache, 30 bis 40% aller Android Geräte werden demnach zurückgegeben. Auf der Suche nach klaren Fakten und Zahlen im Artikel fällt jedoch schnell auf, dass diese eigentlich gar nicht vorhanden sind. Es findet sich zunächst folgender Satz:

the return rate on some Android devices is between 30 and 40 percent

Demnach gehen also nicht zwischen 30 und 40% aller Android-Geräte zurück, sondern bei manchen Geräten sind es 30 bis 40%. Das klingt doch schon ganz anders, als im Aufhänger des Artikels. Die Quelle dieser Zahlen ist übrigens a person familiar with handset sales for multiple manufacturers. Einen Link zu einer nachvollziehbaren Quelle im Techcrunch Artikel gibt es nicht.

Die Vermutung, dass viele User sich ein Android Gerät zulegen, weil sie ein iOS ähnliches Gerät wollen, dann aber enttäuscht sind, stammt übrigens mehr oder weniger aus Erfahrungen des Autors des Artikels:

For the “average” phone user, however, Android is a maze. Anecdotally, I’ve heard of multiple examples of folks who bought an Android phone in order to “Think Different” and came away disappointed when faced with the glaring differences between Android and a friend’s iPhone or Blackberry.

Android eine Mogelpackung? Ich denke nach wie vor nicht. Aber eventuell der Artikel von Techcrunch? Zumindest „tönt“ die Headline mehr, als letztendlich dahintersteckt.

Wie eine zweite Haut – das Samsung Galaxy Skin-Konzept

Was es in diesem Artikel als Konzept zu sehen gibt, könnte in nicht allzu ferner Zukunft schon Wirklichkeit sein. Noch kann ich mir gar nicht wirklich vorstellen, was mit flexiblen Displays alles möglich sein wird, aber ich denke da geht einiges. Wir haben schon den ein oder anderen Blogeintrag über flexible Displays veröffentlicht, dort konnte man sehen, dass diese schon längst Realität sind. Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja schon auf der IFA erste Prototypen mit einem solchen Display zu sehen. Auf jeden Fall bleibt es sehr spannend, was kommende Mobile Devices angeht. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass ein Dual-Core Prozessor in einem Smartphone so langsam zum Standard wird, während Quad-Core und noch mehr Kerne schon angekündigt und in Arbeit sind?

Kein Tab ohne SD-Card

Ein SD-Karten-Slot ist wohl für die meisten mehr als nur ein „Nice-To-Have“-Feature. Mal schnell ein paar Dateien aufs Gerät zu bekommen ohne erst irgendwas verkabeln zu müssen, oder aber prinzipiell den Speicher – in diesem Fall – eines Tablets zu erweitern, das geht mit einer SD-Karte schnell und unkompliziert. Auch weiß man ja auch nicht, ob die – erst einmal nach viel Platz klingenden – 32GB des neuen Spielzeugs auf Dauer ausreichen. Dann wäre da auch noch der Punkt, dass ein SD-Karten-Slot die Offenheit Androids unterstreicht, die manch anderes System eben nicht bietet, auch gar nicht bieten will, im Gegenteil.

Martin Krischik hat darüber einen sehr interessanten Artikel bzw. Erfahrungsbericht geschrieben, wobei das, um was es ging, zum Teil etwas „überschattet“ war, durch die Tatsache, dass sich einige User an Rechtschreibung und Satzbau gestört haben. Auch wenn ich dies zum Teil nachvollziehen konnte, musste ich auch – zumindest ein klein wenig – den Kopf beim durchlesen der Kommentare schütteln. Ich will das hier auch nicht noch mal groß aufwärmen, jedoch fiel mir dabei wieder einmal die (zumindest für mich) typisch deutsche Mentalität des „Motzens“ auf. Zum Teil war es wirklich konstruktive Kritik bezüglich dieses „Userblogs“, aber die Anzahl der Kommentare, die sich lieber mit der Schreibweise als dem Thema des Artikel beschäftigten, fiel doch auf. Lieber keine User-Blogs veröffentlichen (da diese nicht immer komplett überarbeitet werden können), auch wenn es sich um interessante Themen handelt? Eine Warnung (Achtung!!! Hier könnten Rechtschreibfehler drin sein) zum Artikel hinzufügen? Auch in den offiziellen Artikeln werden sich immer wieder Fehler finden, selbst wenn diese lektoriert werden würden, wäre das mit Sicherheit manchmal der Fall.

Ich will hier nicht missverstanden werden, natürlich ist unser Anspruch, dass jeder Artikel möglichst fehlerfrei ist. Wenn das – auch bzw. gerade bei User-Blogs – wichtiger als das eigentliche Thema ist, werden Artikel wie der von Martin eventuell einfach nicht mehr veröffentlicht, weil nicht die Zeit da ist, diese zu überarbeiten. Wäre doch Schade, oder?

Epilog:

Gestern dachte ich noch, ich schaffe es. Ich schaffe es den TOP 5 Artikel mal an einem Freitag fertigzustellen um am Samstag direkt ins Wochenende zu starten, ohne noch mal „ran zu müssen“. Wie es letztendlich ausging, kann sich vielleicht manch einer denken? Auf jeden Fall habe ich jetzt (fast) Feierabend und wünsche natürlich noch im Namen vom ganzen Team ein entspanntes und erholsames Wochenende.

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