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Einige Jahre hat die Firma OnLive am "Cloud-Gaming" gearbeitet und vor einiger Zeit eine Beta-Phase in den USA gestartet. Das Konzept ist interessant: Spiele können online geliehen oder komplett gekauft werden. Der Clou ist, dass alles auf einem Server "in der Cloud" berechnet wird - Ton & Video werden an den Client gesendet, der Client sendet Tastatur- und Mauseingaben zum Server. Ich habe dies an meinem PC getestet und muss sagen, dass es selbst mit Ego-Shootern (mit einer DSL 16.000-Leitung) sehr gut lief. Der große Vorteil ist, dass man seinen eigenen PC nie aufrüsten muss!

Das ganze soll nun auch auf Tablets kommen - sehr interessant. 

Das Cloud-Gaming wird zwar die immer stärker werdenden Grafikeinheiten in mobilen Chips zwar nicht obsolet machen, allerdings hat es schon Vorteile!
Man kann Spiele mit tollen Grafiken auch auf Tablets spielen - interessant ist aber auch, dass der eigene Spielstand so überall verfügbar ist!
Leider ist dies mobil wahrscheinlich noch nicht möglich - dafür sind 3G-Verbindungen noch zu schwach. Aber mit dem kommen von LTE ist es in Zukunft vielleicht möglich.

Ein weiterer Ansatz von OnLive ist eine App für Android-Smartphones mit HDMI. Mithilfe der App wird das Smartphone zur "MicroConsole" und es kann mitttels eines Gamepads auf einem Fernseher gespielt werden. Ziemlich cool!

Um in 720p zu spielen reicht schon eine 5 MBit/s-Leitung. Hier ein Video, wie das ganze auf Tablets sowie Smartphones funktioniert. Ein Video findet ihr hier auf Slashgearwww.slashgear.com/onlive-cloud-gaming-on-htc-flyer-video-15133770/

 

 

Quelle: Slashgear

16 Kommentare

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  • Ich habe das Ganze am PC ausprobiert. Was ich sehr schön finde: Fast jedes Spiel lässt sich testweise 15 oder 30 Minuten lang in vollem Umfang kostenlos testen.

    Und es ist schon sehr cool Spiele mit aktueller Technik auf einem Rechner von vor 5 Jahren zu spielen.

    Was mir negativ aufgefallen ist:

    1. Grafikqualität: Die Daten werden stark komprimiert und das sieht man. Gerade bei schnelleren Bewegungen etc. sieht alles sehr "matschig" aus. Gar nicht schön, auf einem Tablet vielleicht noch zu verschmerzen.

    2. Die Auswahl ist sehr begrenzt. Bisher habe ich bei onlive nur einen echten Toptitel gefunden: Mafia II. Der Service macht für mich nur Sinn, wenn ich dann meine Hardware nicht aufrüsten muss. Und das muss ich ja weiterhin, weil es viele Titel bei onlive nicht gibt.

    3. Verbindungsabbrüche: Gerade über Wlan hatte ich da häufiger Probleme. Das mag aber auch an meinem billigen Router liegen.

    4. Latenz: Es ist immer eine leichte Verzögerung da. Das ist besonders bei schnellen Spielen wie Ego-Shootern und Action-Adventures äußerst lästig.

    Fazit: Vielversprechender Ansatz, aber die Umsetzung überzeugt mich nocht nicht annähernd. Auf Tablets wird es nur per Wlan funktionieren, wenn überhaupt.

  • Ich finde den Ansatz von Clouded-Computing sehr interessant, auch für Spiele. Als Liebhaber von Strategispielen fürchte ich nicht um die Latenzen.
    Der Anwender wird damit unabhängig(er) vom Betriebssystem, was ich sehr begrüsse.
    Ich denke, dass längerfristig die Internetprovider bei dem Markt mitspielen werden. Sie können Pakete priorisieren. Ich denke, dass dies beim digitalen TV schon so praktiziert wird.

  • Bei Spielen wo es auf jede ms drauf ankommt, kann ich es mir nicht so wirklich vorstellen. Tritt dort wirklich keine große Verzögerung auf?
    Das wurde vor ein paar Jahren schon vorgestellt, dann war es lange noch in Testphase, darauf noch lange in Beta-Phase, ich hab das dann auch nicht mehr weiter verfolgt. Zu Anfang haben sie das mit der Verzögerung glaub ich noch nicht so wirklich hin bekommen.

    Im Internet wird ja auch gerne über "Netzneutralität" gesprochen, ich bin mir aber eigentlich ziemlich sicher, solche Dienste sind nicht möglich, wenn Datenpakete nicht bevorzugt werden. Gerade Abend, wenn viele im Internet sind, will man flüssig spielen.

  • es kostet in der usa 10$ im monat
    und dann noch die kosten für ein spiel

  • @Tim S. garnichts. Du bezahlst nach wie vor pro Spiel deine 30-60€

    Streaming bei Games wird sich in Zukunft durchsetzen. Die bisher beste Möglichkeit Schwarzkopien zu vermeiden.

  • wieviel kostet onlive im Monat?

  • @Werner E. Dafür ist man aber beim PC mit OnLive immer an einer Grafikeinstellung gebunden, wie bei der Konsole. Ich habe OnLive am PC getestet. Die Idee ist nicht schlecht. Aber die Grafik ist dort auf PS2 Niveau. Als Gamer am PC möchte ich nicht eingeschränkt werden. Für Smartphones ist das ne super Sache, keine Frage. Aber für den PC sehe ich da schwarz.

  • Nette Idee, die ganze Wolken-Software.
    Allerdings benötigen unsere Datennetze dafür eine erhebliche Aufrüstung, deren Kosten die Netzbetreiber natürlich gern an uns Kunden weiterreichen. Schließlich basteln die jetzt schon an Content- und Traffic-abhängen Bezahlmodellen. (vorerst in den US, gottlob)
    Die Zeiten der 10€-Flatrate sind dann wohl vorbei!

  • Ich seh aufjedenfall ein großes Potential in der Entwicklung.
    Einerseits kann es sicherlich Konsolen gefährlich werden, den es läuft jedes Spiel ohne auf die Anforderungen achten zu müssen und lässt sich sehr schnell und einfach starten. Beim PC wird ein ständiges aufrüsten deutlich reduziert und auch Notebooks sowie Tablets wären für High End Gaming gerüstet.
    Andererseits sehe ich in dieser Richtung auch den besten Weg gegen Raubkopien. Mit entsprechenden Abomodellen bzw Flatrates könnte die Spieleindustrie hier sicherlich gutes Geld verdienen.
    Allerdings ist der Weg dorthin sicher noch weit bis die Strukturen dafür überall stehen und sich sowas durchsetzt aber der Ansatz ist vielversprechend.

  • ich finde das ganze eine gute Entwicklung,

  • ALso ich bin auch nicht so wirklich davon überzeugt... Die Bewegungen kommen meiner Meinung nach viel zu spät an. So kann man nicht gut spielen...

  •   34

    und das ganze dann noch mobil verfűgbar machen? na vielen dank auch, die mobilfunkzellen arbeiten jetzt schon an ihren grenzen und Lte wird daran nicht viel ändern bei der smartphone menge die tag täglich abgesetzt wird.

  • @Martin:

    Ich glaube das den meisten Gamern schon bewusst ist, dass ihre Speicherstände bei ihrem Lieblingsgame nicht wirklich sensible Daten sind. ;)

  • Na das wird ja was ... die meisten regen sich schon über die "Datenkrake" Google auf und dann sollen Programme, sowie - mehr oder weniger - persönliche Daten im Internet gespeichert werden ... das stößt automatisch schon auf Kritik.

  • Hmm das hört sich ja mal echt gut an. Mal sehen wann man das hier in Deutschland testen kann.

  • hmm. ich als gamer hab so meine zweifel. schon cool, wenn man seinen spielstand dabei hat, aber wenn ich mir nen shooter wie day of defeat: source angucke, dann werden meine daten auch von steam gespeichert und ich hab meine eigene rechenleistung im notebook. bei 30leuten auf nem server muss da einiges extern berechnet werden und ne lan-party wird selbst bei nur 6leuten schwer, wenn alles durch eine leitung muss. für casual-gamer sicher ganz cool, aber ich glaube, dass es sich nicht wirklich durchsetzen wird, da auch der technische aufwand unglaublich hoch ist, gerade beim service-provider, der ja die cloud stellt. interessante entwicklung, was da kommen kann

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