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Bescheidene Hersteller sägen an Androids Stuhl

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Da hat unser lieber Eric McBride von dem englischsprachigen Blog wieder mal einen tollen Artikel rausgehauen, in dem er über die falsche Preispolitik von Google redet und uns erklärt warum die billigen Hersteller Android in die falsche Richtung führen. Hier ist also der kompromisslose Text über ein umstrittenes Thema - diesmal auf Deutsch.

Ich weiß, es klingt hart und überspitzt, aber so sieht es heute leider aus. Natürlich gibt es zur Zeit durchaus gute Geräte auf dem Markt und ich bin ja selber stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy Tab 10.1. (ja, genau das, welches grade hier in Deutschland verboten ist). Aus meiner Sicht ist dieses Tablet wahrscheinlich einer der besten Käufe, die ich jemals gemacht habe. Man darf außerdem nicht vergessen, dass Sony und Motorola auch ein Paar tolle Geräte auf den Markt gebracht haben. Also wo ist dann bitte das Problem? Warum liegen die Umsätze von Android Tablets nicht auf der erwarteten Höhe?

Die Erklärung ist einfach: zu viele schlechte Tablethersteller, die ihre Produkte mit Google Software bestücken dürfen.

Ich sage mal vorab ganz klar: bei diesem Post handelt es sich um eine echte Schimpfkanonade, denn dies ist ein Thema, was mich wahnsinnig aufregt. Wie ihr alle schon wisst, läuft grade die CES in Las Vegas und wie immer bei solchen Events, erwarten wir eine Menge an tollen Geräten vollgepackt mit Ice Cream Sandwich und Quad-Core Prozessoren. Das ist selbstverständlich ein rasanter Fortschritt, aber das ändert nicht die Tatsache, dass es bereits zu viele beschissene Android Tablets gibt, welche die richtig coolen Geräte überschatten. Und das schlimmste daran ist, dass Google zum großen Teil die Schuld dafür trägt.

Versetzt euch mal in die Perspektive eines stinknormalen Konsumenten (was so ein Hersteller übrigens ruhig öfter machen könnte). Wenn ein solcher Konsument in einen Elektronikmarkt rein geht, hat er höchstwahrscheinlich das iPad im Kopf, was Apple vor allem seiner Marketing-Maschinerie verdanken darf. Ich würde sogar darauf wetten, dass fast jeder dieser Kunden generell Tablets mit dem iPad assoziiert. Also wenn der potentielle Kunde den Elektronikmarkt betritt, ist er erstmal sehr überrascht, dass es so viele andere Tablets gibt, die nicht von Apple stammen. Dann kommt natürlich der Gedanke, "vielleicht ist das iPad gar nicht das Beste. Da schaue ich mich erstmal lieber um...". Und genau ab dem Punkt läuft alles schief fürs Android Tablet.

Es sind nicht die schönsten Zeiten für die Weltwirtschaft und jeder mögliche Käufer spürt es natürlich auch. Was sind dann die wichtigsten Kriterien für den durchschnittlichen Konsumenten, wenn es sich um Android Tablets handelt? Aber natürlich... der Preis! Deswegen fängt jeder erst bei den richtig billigen Android Geräten an zu gucken und bemerkt dann sofort den grausamen Mangel an Qualität. Der Bildschirm ist dunkel, das ganze fühlt sich sehr billig an, das Teil ist zu schwer... So oder so ähnlich hören sich die meisten Beschwerden an. Und sogar wenn man merkt, dass das OS ziemlich viel Potential bietet, zerstören die störanfälligen 3rd Party Oberflächen das gesamte Bild (ich lasse Sense und Touchwiz erstmal bei Seite). Kurzum: eine totale Katastrophe!

Da steht der Kunde fassungslos da, denkt sich "WTF? So was brauche ich ja gar nicht" und geht einfach weiter.

Wenn man sich vielleicht ein wenig besser mit der Technik auskennt, schaut man sich dann anschließend auch die teuersten Android Tablets an. Nach dem Desaster mit den billigen Android Geräten hat man ja schon einen schlechten Nachgeschmack im Mund, aber man spielt trotzdem mit den besten Android Geräten mal rum. Aus dieser Erfahrung entsteht der erste gute Eindruck über Android, doch der hohe Preis ist dann wieder ein Stolperstein für den Kunden. Und dann erreicht man den kritischen Höhepunkt wo man sich wieder überlegt mal das iPad zu testen. Was merkt man dann dabei? 1) Das OS ist das gleiche, und zwar auf allen iPad Geräten. 2) Die UI läuft schnell, stabil, intuitiv und reibungslos. 3) Die Bildqualität ist super! 4) Schließlich kosten die Dinger auch noch weniger als die Sptizentablets von Android. Da kauft man sich lieber das benutzerfreundliche iPad und teilt diese Information allen Bekannten mit.

Liebe Leute bei Google: Ihr seid echt der Hammer und ich LIEBE wie ihr Honeycomb und Ice Cream Sandwich gestaltet habt. Dank dieser OS Versionen kann ich ohne mein Tablet gar nicht mehr leben und ich kann Google dafür nicht genug loben. Und dies ist genau der Grund warum ich mir nie ein iPad kaufen würde. Leider führt Google eine falsche Politik, die einfach jedem unbekannten Hersteller erlaubt, das Android OS beliebig zu gestalten - und das alles komplett kostenlos. Da sehen Android Tablets teilweise gar nicht nach Android Geräten aus. Genau diese Herangehensweise sorgt dafür, dass Android auf dem Tabletmarket bis jetzt nicht konkurrenzfähig war.

Android sollte ganz klar für Qualität stehen und da darf man nicht einfach jedem Hersteller sagen "macht doch was ihr wollt mit dem OS, es ist uns eigentlich egal". Durch eine solche Strategie verliert man potenzielle Kunden und führt die Marke Android in die falsche Richtung. Deshalb bitte ich das Google-Team aus tiefstem Herzen seine Politik so schnell wie möglich zu verändern. Ich rede nicht davon, dass Google wie Apple ihre Software komplett verschlossen hält, aber man sollte die schlechten Hersteller aussortieren und deren Zugang zu Android sperren lassen. Und schlussendlich: warum können die um Gottes Willen ihre Preispolitik nicht konkurrenzfähiger gestalten? Aus meiner eignen Erfahrung, kenne ich Dutzende von Menschen hier in Europa, die sich ein XOOM kaufen wollten, doch der hohe Preis von €700 hat die davon abgeschreckt. Schade.


Somit ist meine Tirade zu Ende, aber was haltet ihr davon?

Quelle: AndroidPIT

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  • Ich fänds gut wenn es so wär wie bei den WP7-Smartphones. Wenige! Zum Beispiel 10 unterschiedliche Smartphones und 5 unterschiedliche Tabs. Dann gibts ein paar Low-End, Mid-Range und 1 oder 2 High Ends, dann kann das OS besser an die Smartphones/Tabs angepasst werden


  • @Eric McBride

    Wieso sollte man GEGEN Apple eine Kampagne fahren!? Wenn dann wäre das einzig richtige sein eigenes Produkt zu bewerben, statt ein anderes anzugreifen.

    Aber der wichtige Punkt ist doch, das man einfach mal gucken muss wie das Geschäftskonzept von Google aussieht und wie ihr Produkt (Android) deswegen sein muss.

    Man könnte bei vielen Kommentaren meinen, Google wäre ein Samariterverein der Android einzig und allein aus Nächstenliebe für die Nutzer baut. Aber das ist völlig falsch. Google will wie alle nur eins: Geld verdienen. Aber im Gegensatz zu Apple oder Microsoft verdienen sie ihr Geld nicht klassisch, also über Verkäufe, sondern über Werbung und Nutzerdaten. Sie brauchen also einzig und allein Nutzer. Ob diese ein LG Prada oder ein 20$ China Tablet/Smartphone nutzen ist dabei völlig egal (Ganz anders als bei Apple). Und genau deswegen ist Android auch kein Produkt das auf den Endkunden ausgerichtet ist, sondern auf die Hersteller.

    Denn man muss sich damit abfinden das den Kunden das OS auf seinem Gerät nicht interessiert, er kauft eines der GERÄTE die im Media Markt auf dem Tisch liegen, oder ihm bei der Vertragsverlängerung angeboten werden. Googles Ziel ist und war es also, das auf so vielen wie möglich ihr OS läuft. Ganz egal welche Version, ganz egal in wie weit modifiziert, ganz egal ob miese Hardware oder gute. Und dieses Ziel erreichen sie nur, wenn Android für JEDEN Hersteller das attraktivste OS ist. Die Meinung der Kunden spielt dabei nur eine sekundäre Rolle, Wünsche oder Anforderungen werden nur erfüllt wenn sie dem primären Ziel nicht im Weg stehen.

    Und damit Android eben für die Hersteller attraktiv ist, MUSS es eben modfizierbar sein damit sie sich abgrenzen können, es MUSS so sein das Updates über den Hersteller laufen damit sie einmal keine Arbeit mit bereits verkauften Geräten haben (nur in Sonderfällen) und zum anderen ein Verkaufsargument haben. Es MUSS gerade auf günstigen Geräten laufen weil diese eben die meisten User bringen und die Hersteller damit auch Umsatz machen und es KANN eben keine gemeinsame Werbung geben, denn warum sollte eine Firma etwas bewerben, was der Kunde bei einer anderen dann auch bekommt!?

    Das was du möchtest ist eine Strategie wie Microsoft sie fährt. Aus Kundensicht hat sie natürlich nicht die ganzen Nachteile, aber aus Herstellersicht ist es ziemlich unattraktiv. Und da Google eben auf Masse setzt und nicht auf ein "hochwertiges" Produkt, wird man diese Änderungen beim Android-Konzept auch nie bekommen.

    Das es bei Tablets nicht so richtig klappt ist eine andere Sache und liegt daran, das der Markt völlig anders als der Smartphonemarkt funktioniert. Es fehlen die ganzen "Zufallskäufer" die sich statt einem Handy ein gleichteures Smartphone holen ohne zu wissen was darauf läuft, aber auf denen dann zu 95% Android läuft. Das ist die Masse mit der Google Android finanziert. Nur können sie auf dem Tabletmarkt ihre Strategie auch nicht ändern weil das eben auch den Smartphonemarkt betreffen würde, wo diese Strategie aus Googles Geschäftsprinzip-Sicht bestens funktioniert.


  • Aber Leute. Ist doch genau das Prob. Ich bin ein Käufer ich kaufe ein Ipad. Da läuft IOS drauf. Weiß ich das als Nerd? Nein. Hier kaufe ich Funktionalität wie ich sie in der Werbung gezeigt wird. Und es fällt nicht der Name IOS sondern am Ende steht etwas von Apple Ipad 2. Also und da sind die Hersteller der einzelnen Android Tablet's gefragt genauso Werbung zu betreiben und den Namen Android nicht zu bewerben, sondern ihr High-End Tablet mit den tollen Funktionen. Man verkauft kein Produkt sondern Visionen der Kunden und da ist es egal ob dort Android, IOS oder WM rennt. Ist der Kunde erstmal überzeugt das, das Produkt seinen Ansprüchen voll genüge tut, ist der Kauf besiegelt. Billig-Anbieter werden kaum groß Werbung machen und deshalb sollten die Damen und Herren von Samsung mal Gas geben und Werbung machen, dann sind die Billig-Tablet's uninteressant. ;)
    Wobei es immer den Ein oder Anderen geben wird, dem ein Billig-Tablet reicht. Kenne da auch jemanden der eine 7" Gurke von Pearl gekauft hat. Nutzt auch das große Telefon mit Android von Pearl. Denn einige Käufer schauen bewusst auf das Geld und denen reicht was sie dafür bekommen. Unsereins schaut auf Qualität und wird deshalb nicht zu so einem Billig-Produkt greifen. Also hat der Artikel als auch der Aufreger eigentlich keine Daseins-Berechtigung und Google Leute hat keine Schuld oder will man jetzt der Linux-Community vorwerfen, dass deren OS auf jedem Billig-Book von Hersteller XYZ rennt? Also bitte!

    Greetz
    Alex


  • Hallo zusammen !

    Man oh man ist hier was los! Aber es freut mich natürlich, dass mein Beitrag für so viel Diskussion gesorgt hat.

    Unter euren Kommentaren gibt es durchaus sehr gute Kritikpunkte, aber ich wollte dennoch ein Paar Sachen deutlicher erklären.

    Erstens ist dieser Artikel keine Tirade gegen Konsumenten. Ganz im Gegenteil denn ich bin der Meinung, dass der Kunde immer Recht hat. Wenn Android Tablets keinen guten Umsatz einbringen, trägt der Kunde selbstverständlich keine Schuld dafür.

    Wie ich in meinem Artikel bereits erwähnt habe, gibt es einen starken Unterschied zwischen einer angemessenen Qualitätskontrolle und einem totalen "lock-down" à la Apple. Während ich die Verschlossenheit von Apple für lächerlich halte, bin ich der Meinung, dass die Einführung einer gewissen Qualitätskontrolle die gesamten Umsätze drastisch erhöhen würde.

    Man sollte auch nicht vergessen, dass es einen Unterschied zwischen billigen und recht bescheidenen Tablets gibt. Ich habe kein Problem mit billigen Devices wenn die eine hohe Verarbeitungsqualität nachweisen können, aber ich rege mich wahnsinnig auf wenn Hersteller Schrotttabletts für 100 Euro auf den Markt bringen.

    Noch ein wichtiger Punkt: ihr habt natürlich Recht was den Marketing angeht. Man sollte entweder versuchen eine konsequente und aggressive Kampagne gegen Apple zu führen oder einfach gar nichts machen und aufgeben. Die Android Hersteller werden Apple nie überholen können wenn sie ihre Produkte nicht aggressiv genug vermarkten.

    Was Smartphones angeht, bin ich der Meinung, dass es für alle besser wäre wenn nur Samsung, HTC, Motorola, Sony und dann noch vielleicht ein Paar Hersteller Android Devices auf den Markt bringen würden. Momentan gibt es einfach zu viel Auswahl was den Ruf von Android eventuell ruinieren könnte.

    Ich freue mich auf euere Kommentare!

    LG

    Eric


  • Es stimmt das der "normale" User eigentlich nur die i-Produkte kennt.

    Aber heute muss der User leider schon IT-affin sein um auch den Mehrwert anderer Systeme zu würdigen - auch wenn diese nicht so hübsch designt sind in Hardware und GUI.

    Ich erntete schon grosse Augen als ich bei meinem Prime einfach eine Maus angeschlossen habe - oder Daten auf einen USB-Stick geschoben habe. Ich habe ja einen USB-Anschluss!

    Oder auch mein pingulux HDTV-Sat Receiver. Von freien HD-Sendern einfach im mkv-Format auf USB-HDD aufnehmen! Und dann kommen Freunde und fragen wie denn HD+ Filme aufgenommen werden - uns sind dann ganz bestürzt wenn die Antwort "gar nicht" heisst. Die Linux-Box kann kein HD+ - ist aber auch viel besser so...(-:


  • Ich kann diesem Blog-Beitrag nur zustimmen. Zum Glück ist die Zeit vorbei in der jedes Technik-Nachrichten-Magazin jede neue Ankündigung eines Schrott-Tablets mitmacht. Solche Billig- (nicht zu verwechseln mit Günstig-)Tablets ruinieren den Ruf.

    Zu einem Zweck werde ich mir aber doch mal ein Billig-Tab anschaffen: Als vergleichsweise leistungsstarkes und intuitives System für Hardware-Basteleien. Mit einem Arduino am USB-Port hat man einen leistungsstarken Prozessor im Tablet, ein komfortables Eingabesystem und eine Statusübersicht und am Arduino volle Kontrolle über Sensoren, Motoren und anderer Elektronik. Dafür will ich endlich ein Billig-Tablet und vorallem Zeit. Da ich auf letzteres noch warte beobachte ich erstmal noch den Markt. Mal schauen was draus wird.


  • Es sind nicht nur schlechtere Hersteller, sondern auch welche wie HTC.

    Ich sage nur Wildfire...


  • Jawoll, recht habt ihr, Mindestanforderungen nach unten! Beschränkungen nach oben. Einheitliche Oberfläche. Nur so wird Android so wie iOS. Darf es aber nicht, weil Apple hat sicher ein Patent auf all diese Limitierungen.


  • Naja... die Leute, die zu "ich bin ja wohl blöd" gehen um sich ein Tab zu holen, die sind sowieso verloren. War erst heute in einem dieser Märkte, wo man aufgrund einer Umräumaktion wegen Online Shop usw. RIESEN PREISREDUZIERUNG versprochen hat... Warum dann doch eher mau, aber anstatt Preisen verschlug mir die "Beratung" für manche Kunden die Sprache. Da war dann plötzlich das Galaxy Y der neueste Schrei und besser als das SGS Plus... Das ist ja auch schon über 2 Jahre alt... Und die neuen Plasma TV (von vor 1 Jahr) bedeutend stromsparender als die 3D LED TVs, denn wie wir alle wissen macht 3D alles doppelt, also auch doppelter Stromverbrauch.
    Die PS3 spielt 3D Blurays, die Xbox360 auch... Muss sie ja, da vor kurzem überarbeitet! Usw. usf.

    Der Punkt ist: Würden in diesen Märkten mehr Leute mit etwas Ahnung arbeiten gingen die guten Tabs nicht so unter, die schlechten wollte keiner haben usw. -> Image gerettet!

    Gilt auch für Onlinerezensionen...


  • Auf meinem iPhone habe ich einige Apps, welche nicht wie erwartet funktionieren.
    Als ich nach einem ordnerbasierten Player suchte, kam viel Müll auf das Gerät. Einmal gabs nur die Landscape Ansicht, bei anderen Apps funktionierte die Bedienung am Headset und in der Taskliste nicht. Bei den Appreisen im Appstore kommt man sich wie ein Spekulant vor, so schwankend wie die sind.
    Bilder anzusehen ist ja am iPad ganz ok. Aber will ich dann wirklich den PC starten um die Bilder auch noch auf meinem NAS zu archivieren?
    Der Browser ist bei Android sowieso viel flexibler.
    Viele Apps braucht man schon gar nicht, da der flashbasierte Webauftritt vieler Firmen mehr bietet.
    In der Schweiz liegt der Preise vom Eeepad Transformer (ohne Dock) unter dem des iPad 2. Das Acer Iconia Tab ist ebenfalls nicht teurer als das Apple Produkt.
    Genau wie bei den Smartphones wird sich Android im Tabletmarkt schon noch behaupten können. Bestimmt haben alle auf die ICS Tablets gewartet. ;)


  • @ Susie

    haha, da hast du verdammt nochmal Recht :)


  • Ich sehe die andere Seite: Beratung ist hier das A und O. Wenn Google eine Weiterbildungsoffensive bei Mädchenmarkt und Jupiter finanzieren würde, wäre das schon die halbe Miete. =)


  • Stimme dem Blog voll zu!!

    jedoch trifft das auch auf die Smartphones zu. GANZ BESONDERS auf Smartphones !!!!


  • Ich arbeite in einem großen roten elektro Markt und bekomme täglich mit wie Kunden bei tablets reagieren.
    Wenn wir vom einfachen Verbraucher sprechen reden wir von dem der damit auf der Couch Sitzt, im Internet surft, der Familie Bilder vom Urlaub zeigen möchte und den Kids die Möglichkeit geben möchte mal schnell ein paar games zu installieren.

    Die erste Frage, wenn das ipad noch nicht gesichtet wurde, :"wo habt ihr den das ipad? "
    Nach ein paar gezeigten feat. (die bei leibe ohne apps am ipad nicht viele sind) schlage ich dann vor sich auch mal die anderen tablets anzusehen. Schwups stehen wir vor geraten wie das Flyer, tablet s, iconia und dem 10.1...die erste Frage ":was ist das? " ohne frage honeycomb ist gut aber es sieht laaaange nicht so einfach aus wie ios! Ich glaube 60 % meiner Käufer wüssten ohne das ich es ihnen zeigen würde nicht das ein langes drucken im homescreen die Option auf widgets und verknüpfen von Programmen her gibt!
    Und wenn wir mal objektiv auf Geräte wie das xoom schauen sieht es von Werk mit dem blauen Hintergrundbild unglaublich technisch und schwierig aus. Erst bei weiteren zeigen kann ich Leute davon überzeugen das Android auch was taugt.
    Oftmals ist das ipad nicht das richtige ihr habe viele Kunden die nach 5 min begeistert vom tablet s waren und nach 2 Wochen wieder kamen und sagten das sie es lieben ihr ganzes Wohnzimmer während dem surfen zu steuern und das die Kinder die alten ps1 games spielen und die Eltern sich selbst dabei ertappten wie sie Crash bandicot wieder spielten. Das es ein tablet aus Plastik ist höre ich selten.
    anders ist es beim 10.1 beim ipad ist es oke das man nur den einen Anschluss hat, keinen Steckplatz für eine Speichererweiterung, mit so beim Samsung tab! "Da kann man ja auch das ipad kaufen und damit kommt ich besser zurecht!" höre ich oft

    Ich denke es ist zusätzlich auch eine Sache des Marketings ein paar papp aufeller reichen nicht den im laden ist es eigentlich schon so gut wie zu spät. Mehr Geld in tablet Werbung und neben dem gerät auch mal die Funktionen von Android vorstellen und schnell sieht alles anders aus ;-)


  • Das mit den Mindestvoraussetzungen wird Google nie machen und es kann auch gar nicht funktionieren.

    Dazu müsste man Android zu Closed-Source machen und nur noch den Firmen geben die vetraglich zusichern sich daran zu halten. Google hat rein rechtlich momentan kein Mittel um Mindestvoraussetzungen durchzusetzen.

    Viele Konsumenten sind auch einfach doof, sie vergleichen ein 99€ Android Smartphone und irgendwelche 199€ Tablets mit iPhone / iPad und folgern daraus das zweiteres besser ist. Wenn man in der gleichen Preisklasse vergleicht würden sie beides oft nicht voneinander unterscheiden können. Was glaubt ihr wie oft ich gefragt wurde ob mein Desire HD ein iPhone sei :-)


  • In den Märkten in denen ich die letzte Zeit so war gabs auch hauptsächlich die ¨billigen¨ Tabs, teilweise nur mit 2.3. Wenn man ein oder zwei Geräte von dem Typ als erste Geräte abseits der iWelt in der Hand hat, dann wirft das in der Tat ein schlechtes Bild darauf. Der Kunde wird sich aber nicht denken, das Android schlecht ist - er wird Android vermutlich gar nicht kennen. Denn man kann nicht vom informierten Käufer ausgehen, der sich vorher Testberichte durchliest.
    Der Käufer ohne Ahnung von Tablets geht hin, sieht einige billige Tabs, die hochpreisigeren Tabs und iPads. Er geht, angelockt vom Preis, natürlich erst zu den günstigen Modellen und wird in seinen Erwartungen möglicherweise enttäuscht. Dann schaut er sich ein iPad an, das so stark beworben wird und von dem ihm vielleicht schon ein Verwandter/Bekannter vorgeschwärmt hat. Dort läuft bei der ersten Begegnung alles fluffig - das Teil ist gekauft.
    Genauso könnte er natürlich bei einem Tablet von Samsung/Asus/HTC/Sony/*insertAndroidDeviceManufacturerhere* landen. Das wiederum setzt aber voraus, das erstens auch solche Tablets ausgestellt sind. Zweitens sollten die Ausstellungsgeräte auch in Auslieferungszustand sein (habe schon Geräte gesehen, auf denen andere Launcher installiert waren oder ein PSX Emulator mit einem geöffneten Spiel lief....) - Besucher sind Spielkinder und das dürfen sie auch sein, aber wenn einer das Gerät ¨verbastelt¨ bekommen die nächsten den falschen Eindruck. Drittens muss er die Tablets auch wahrnehmen. So eine Apple Ecke mit riesen Logos und durchdesignten Tischen und Ausstellern zieht eben mehr an als die Geräte die auf dem 08/15 Metallständer in einem Regal neben zig anderen Modellen stecken.

    Insofern kann ich der Aussage des Blogeintrags zustimmen, es sollte was in Sachen Mindestvoraussetzungen und Vorgaben in Sachen Android-Erlebnis getan werden. Nicht unbedingt, das jedes Gerät quasi gleich sein muss. Aber mindestens Prozessor der einen Geschwindigkeitstest besteht, X MB Ram und Flash Speicher. Die Möglichkeit, die Standardoberfläche zu aktivieren wenn einem die Hersteller-GUI nicht gefällt. Einfach, das ein Mindestmaß an Erlebnis gewährleistet werden kann.


  • Wenn Microsoft bei der Entwicklung von Windows 8 halbwegs gründlich arbeitet und eine gute Touch-Oberfläche liefert, glaub ich werden weder iOS noch Android am Tablet Markt viele Chancen haben. Dann könnten es die Tablets auch schaffen Laptops und Standgeräte zu verdrängen. Mit den richtigen Geräten (ASUS Transformer like?!) könnte man nämlich sowohl normal alle arbeiten erledigen als auch bequem von der Couch aus surfen.

    Auch wenn mich ein Transformer Prime extrem in den Fingern juckt werde ich deshalb auf die Ultrabook Convertibles warten und dann erst meine Entscheidung treffen.

    Als Smartphone OS bzw. auch in TV-Geräten hat Andorid also meiner Meinung nach wesentlich bessere Chancen.


  • Meine Wahrheit ist:
    Das IPad liegt vorn, weil es die weitaus besseren Apps gibt.
    Ich habe seit 4 Wochen ein Samsung Tab 10.1, es hat die bessere Hardware (Bildschirm, RAM).
    Aber es gibt kaum Killer-Apps.
    Ob Billig-Tab oder Quad-Core, egal. Die Leute wollen Apps!
    Also sollte Google in die Entwickler investieren: Baut Apps, die die Leute auch wollen.
    Das die auch was kosten, ist egal.
    Kein IPad-User macht sich beim Kauf Gedanken, wie hoch die Folgekosten durch Apps
    und wie besch... eiden die Zwangs-ITunes-Anbindung ist. Die kaufen das Teil trotzdem.
    Die sehen nur ein Tab, das funktioniert.

    Also Google: Gib' uns Apps.

    Und die Android-Tabs werden leben.


  • @ Hauke
    ich hab, zumindest in meinem Umfeld, nicht das Gefühl, dass bei einem Preisunterschied von 100€ das iPhone als besser wahrgenommen wird. Selbst bei fast all meinen weiblichen Kontakten (nein, keine Tech-Freaks) gibt es eine Android-Rate von >90% und zwar allesamt Handys jenseits der 350€. Aber das nur nebenbei, da hat sicher jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht.


  • Ich empfinde das ja etwas anders: Bei den billigen haben ich meist weniger überzeugende Hardware, dafür oftmals Android in seiner reinsten (sprich Stock) Version. Bei den teuren großartige Hardware, aber ein völlig verbasteltes Android. Am Ende bin ich mit beidem nicht wirklich glücklich.

    Aus meiner Sicht sollte Google aber die modifizierte Software der Hersteller verbieten. Um ein einheitliches "Look and Feel" auf allen Geräten zu bekommen. Windows sieht auch nicht auf jedem PC anders aus.... genau deshalb hat es sich etabliert. Der Anwender weiß immer was ihn erwartet.

    Ich rede hier explizit nicht von z.B. eigenen Launchern der Hersteller. Die kann man benutzen oder deaktivieren. Aber sowas wie TouchWiz von Samsung geht einfach überhaupt nicht.... die Software ist eine einzige Katastrophe und ich kann sie nicht einfach deaktivieren. Stattdessen muss das halbe ROM umgebaut werden um halbwegs wieder das "eigentliche Android" darunter zum Vorschein zu holen.

    Gerade über Samsung könnte ich mich ohne Ende aufregen. Ich liebe die Hardware SGS, SGS2, Galaxy Tab.... großartig. Und dann schaltest du es ein, wunderst dich über die merkwürdige GUI. Und je länger du es benutzt desto enttäuschtert und genervter bis du von diesem TouchWiz-Müll. Der "gemeine Anwender" weiß nicht, dass das alles von Samsung verbrochen ist und bekommt somit ein schlechtes Bild von Android.

    Meine Forderung wäre daher: Keine modifizierten Androids mehr! Und wenn, dann etwas was ich komplett deaktivieren kann. Und zwar über ein Häkchen in der Konfiguration, nicht durch endloses Custom Rom-Gefrickel.

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