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2 Min Lesezeit 15 Kommentare

Beats übernimmt MOG: Kommt nun HTC Listen?

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(c) Amazon.de

Der heutige Tag startet mit einer Nachricht bei der man etwas um die Ecke denken muss, denn seit dem gestrigen Tag scheint es klar zu sein, dass der bekannte Hersteller von Kopfhörern Beats Electronics den Musik-Streaming-Service MOG übernommen hat.

Doch was ist MOG überhaupt? MOG ist ein Streaming-Dienst mit sozialen Funktionen wie man sie auch bei Spotify oder Rdio vorfinden kann. Der Dienst verzeichnet nach eigenen Aussagen knapp 500.000 zahlende Kunden und im hart umkämpften Markt der Streaming-Portale dürfte MOG von der Partnerschaft der Beats Kopfhörer profitieren und einiges an Boden gutmachen. Derzeit gibt es den Dienst nicht in Deutschland, aber in Anbetracht der zahlreichen Konkurrenten, welche innerhalb der letzten zwei/drei Monate in Deutschland gestartet sind, ist es nur eine Frage der Zeit.

Die Meldung erscheint auf den ersten Blick etwas Fehl am Platze, da es bei AndroidPit ja nicht um Musik geht, sondern um die Welt der Androiden. Doch wenn man - wie in der Einleitung schon erwähnt - um ein/zwei Ecken denkt, erschließt sich auch die Relevanz dieser Meldung.

Der größte Anteilseigner von Beats Electronics ist, nämlich seit Ende letzten Jahres, eine Firma namens High Tech Computer Corporation (kurz: HTC). Hiermit sollte dann auch klar werden warum diese Meldung nicht mal so unwichtig ist, denn seit geraumer Zeit munkelt man in den Weiten des technikaffinen Internets über einen Streaming-Service unter den Fittichen der Taiwanesen. Möglicher Name: HTC Listen.

In meinen Augen macht der Kauf von Beats Electronics und über eine Ecke von MOG sehr viel Sinn. Denn wie Fabien immer wieder zu sagen pflegt "Content is king" und HTC hat sich dies anscheinend ganz groß auf die Fahnen geschrieben. Mit OnLive, einem eigenen Film-Streaming-Dienst und einem eventuell kommenden Musik-Streaming-Dienst hebt sich HTC zum Einen von Anbietern wie Samsung und dem kommenden Huawei ab und schließt auf der anderen Seite die (Content)lücke zu Anbietern wie Sony.

Was haltet ihr von dem Kauf? Ein Schritt in die richtige Richtung oder verschwendetes Geld?

 

Quelle: The Verge

15 Kommentare

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  • @Marcosso Ich versuche in den nächsten Tagen ein paar Blogs raushauen ;)

    Und ich glaube auch, dass man das Streaming nicht unterschätzen sollte. LTE und unbegrenzte Pakete werden kommen und dann sind diese Dienste um einiges begehrenswerter...

  •   18

    @ fabien das sich htc etablieren möchte ist klar aber die sollten sich lieber auf die alt hergebrachten sachen konzentrieren. wie heist es doch schuster bleib bei deinen leisten oder so ähnlich.

    sony ist bisher immer noch das beste was sich so auf dem gamer markt und music markt befindet die werden nun verstärkt weil se ja von eric.... weg sind dahin tendieren. bis htc die einholt werden osten u weihnachten auf einen tag fallen. alleine schon was deren entertainment angeht

  • Hallo Nima - schön wiedermal einen Blog von Dir zu lesen !

    Bin zwar auch nicht unbedingt Fan von Musikstreaming weil ich immer noch am liebsten Tonträger kaufe. Aber ein guter Streaming Dienst erspart mir iTunes oder Amazon die ich auch nutze um einzelne Tracks zu kaufen. Wenn dann LTE sich durchgesetzt hat kann ich mir vorstellen dass das Streaming auf mobilen Geräten noch populärer wird.
    In der Schweiz gibt es übrigens auch Flatrates für unbegrenztes Datenvolumen. Meines kostet umgerechnet ca 20 Euro bei Sunrise.

  • Was will HTC damit bezwecken?? Dass die Dinger trotz fehlender SD trotzdem gekauft werden??

    Ist natürlich genial für die Kids (Zielgruppe), die oft nur 200mb-Datenpakete haben

  •   18

    jo leider weil manche leuts halt mit der masse schwimmen wenn die mal nen richtigen kopfhöhrer in der hand haben so von mir kurz erwähnt wollen die auch nix anderes mehr, aber soln die mal machen, wer ahnung hat weiß wie sich gute musik wirklich anhört :-)

  • Trotzdem verkaufen sich diese Kopfhörer wie warme Semmeln.

  •   18

    ha lol das htc sich im musik markt verstärkt breit machen will, können die sich denke ich abschminken das is sony um längen besser, wenn ich die preise sehe was so ein kopfhöhrer kostet wie oben abgebildet da bekomm ich nen besseren von bayerdynamics oder sennheiser

  • Seitdem ich auch so einen Streamingdienst nutze, nehme ich immer meinen Huawei Mifi mit. Da ist ne Vodafonekarte mit 5 Gb Volumen drin und das reicht im Monat lockerstens (kostet €20 im Monat).

    Aber wenn HTC diesen Dienst übernommen hat um auf Kundenfang zu gehen, müssen die den Preis aber ordentlich in den Keller treiben. Umsonst wird es das sicher nur im ersten halben Jahr oder so geben. Danach dürfte es nicht mehr als nen Fünfer/Monat kosten. Derzeit sind´s $10 für das mobile Streaming.

  • Ich mag die Content-Strategie überhaupt nicht. Für den Endkunden bedeutet das erstmal mehr Bloatware vorinstalliert auf den Geräten. Für mich muss bei einem Gerät die Hardware stimmen und das OS muss aktuell sein. Um Content kümmere ich mich selbst, denn nur ich selbst weiss am Besten was ich will.

    Als Hersteller kann man in meinen Augen sich auch durch andere Bereiche hervorheben: Herausragende Technik (CPU / Display / Akku), Schnittstellenvielfalt und Offenheit bzw. Support.

    Content isoliert. Das wichtige für den Anbieter: Es den möglichen Kundenkreis, denn nur der Bruchteil mit den richtigen Geräten konsumiert auch den Content, der große Rest der Android-Nutzer würde vielleicht auch gerne, aber die App gibts nicht im Market.

  • Stark! HTC ftw!

  • @Alnie das ist ja auch eine Aufzählung: OnLive (und) einem Film-Streaming-Dienst und einem baldigen Musik-Streaming-Dienst ;)

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    21.03.2012 Link zum Kommentar

    Ich denke, der Kauf macht Sinn und unterstreicht die Content-Strategie von HTC. Das Unternehmen möchte sich im Musikmarkt positionieren. Eine gute Strategie, wie ich finde...

  • Onlive streamt keine Filme sondern games.

  • Die Streaming-Dienste machen beim Streaming eigentlich nur über das heimische W-Lan Sinn, da hast du Recht. Man sollte aber immer Bedenken, dass z.B. Rdio oder Spotify anbieten die Musik "abzuspeichern". Das heißt, dass man sich die Musik herunterlädt auf sein Smartphone und dann diese auch Offline hören kann.

    Somit füllt man sich zu Hause den Speicher und kommt dann damit über den Tag/ die ganze Woche.

  •   9

    Ich weiß nicht so ganz ob das hier in Deutschland Sinn macht. Streams übers Smartphone benötigen doch ne ganze Ecke an Datenvolumen, wenn man diese dauerhaft nutzt. Und so etwas wie "richtige" Flatrates was mobiles Internet anbelangt gibt es hier doch gar nicht. Oder funktionieren solche Streams auch bei einer Drosselung auf GPRS-Niveau?

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