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Wie angekündigt hier nun ein kleiner Bericht über meinen Test eines AR-Games „Timewarp“ des FIT.

Fingerprint-Sensor oder Filmen in 4K - was ist DIR wichtiger?

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    4K-Videoaufnahme

Eingeladen vom FIT, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik und der Rhein-Zeitung ging es am Donnerstag um 12:45 aus dem Chemieunterricht direkt in Richtung Köln.

Erfolgreich navigierte mich mein CoPilot in das Parkhaus 200m neben dem Treffpunkt in der Altstadt. Auf dem Weg zum Treffpunkt fiel uns schon auf, dass wir verfolgt wurden „Seid ihr auf dem Weg zum FIT?“. Shakehands und kurze Vorstellung also schon auf dem Weg zum Treffpunkt – Was ein Service vom Fraunhofer Institut.
In dem kleinen Loft wurden wir sofort mit Tee und Gebäck bedient, sodass wir keinerlei Sorgen haben mussten, draußen in der bitteren Kälte zusammen zu fallen. Bei ein wenig Small-Talk und Android-Apple Diskussionen unterschrieben wir, meine Freundin und ich, die Einverständniserklärung, da wir gefilmt worden sind und unsere Sprache aufgezeichnet worden ist. Dann wurden wir auch schon ausgerüstet:


Ein Hüftgurt mit Empfängern
Ein UPC mit der nötigen Software und Cam
Ein Headset
Fingerhandschuhe, damit es nicht kalt wurde :)




Nun ging es auf zum Startpunkt. Dort angekommen gab es eine kleine persönliche Einführung der Herren vom FIT und dann ging es auch schon direkt los. Ein Video startet und die Story beginnt – Wir sind zwei Agenten auf der Suche nach Heinzelmännchen, die in der Zeit verstreut sind und müssen diese wieder zurück in die Zukunft bringen um das gestörte Raum-Zeit-Kontinuum zu stabilisieren – so erzählt es uns Agent Morgan. Agent 1 und 2 erhalten jetzt ein kurzes Tutorial welches eigentlich auch schon Part des ganzen Spiels ist – also geht es nun Richtung Osten: Rheinufer. Dort lernt Agent 1 mit den nötigen Personen oder Gegenständen zu agieren, da Agent 1 der eigentliche Spieler ist, der die erweiterte Realität aktiv wahrnehmen kann. Agent 2 hat einen anderen UPC und dient als Navigator: Er kann auf einer Karte die Heinzelmännchen sehen und muss Agent 1 dort hin navigieren. Sieht Agent 1 das Heinzelmännchen nicht, so befindet er sich in der falschen Zeit – also muss der Navigator ein Zeitfenster öffnen, durch das Agent 1 gehen muss – Hier noch einmal Danke an meine Freundin die das Zeitfenster im Rhein gesetzt hat.


Nun möchte ich allerdings nicht mehr auf die Story eingehen, da dies den zukünftigen Spielern den Spaß nehmen würde. Es ist jedoch ein Rollenspiel mit hohem Funfaktor und lässt dem Spieler genug Optionen – Obwohl es hier in diesem Test nur um die Rettung von vier Heinzelmännchen in drei verschiedenen Zeiten (Zukunft, Römerzeit, Mittelalter) ging.


Die Technik jedoch macht Lust auf mehr und es bleibt abzuwarten wann unsere Androids so etwas können. Das Prinzip gibt es ja schon, beispielsweise bei Skymap oder Wikitude. Neu bei dieser Art des AR-Games ist die extrem hohe Genauigkeit. Wenn man nur wenige cm von einem Objekt entfernt steht, kann man es genau orten. Auf die Distanz jedoch wurde es ein wenig schwieriger – Die Objekte wurden mit zunehmender Entfernung realistisch kleiner, allerdings haben Höhenunterschiede mich als Spieler ein wenig verwirrt, so dass man sich nie sicher war, ob das Objekt jetzt vor der Stufe oder hinter der Stufe kommt. Dennoch fand ich diese Erfahrung eine sehr gute und sie lässt auf mehr hoffen.
Zum Schluss gab es noch eine kleine Umfrage und Videointerview mit Getränken und Essen. Die Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts waren sehr nett, zuvorkommend (stimmt’s? ;) ) und man konnte auch eine Menge Spaß mit ihnen haben. Ich warte nun auf eine Kopie der Videobänder und schaue mal, was ich daraus mache :)


-Jederzeit wieder-

 

Infos:
http://www.ipcity.eu/?page_id=10
http://rhein-zeitung.de/on/10/01/23/magazin/t/rzo664289.html?markup=fraunhofer

2 Kommentare

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  • Kann man noch nicht sagen. Es wird mit aktueller Hardware auch nicht so richtig realisierbar sein. Aber es wird zu einem späteren Zeitpunkt auch an eine Anpassung für Handys gedacht.
    Ein Sinn der ganzen Aktion ist es jedoch so etwas wie Wikitude zu erstellen, nur dass sich auch Häuserfassaden und so ändern, damit man auch in die Geschichte einer Stadt blicken kann.

  • hört sich total cool an, würde es gerne mal spielen :D
    wann ist mit einer veröffentlich zu rechnen?

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