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[AndroidPIT Exklusiv] NFC - "Das wird alles ändern - wieder einmal..." - Ein Blick auf die neue Technologie

Michael und ich haben beim Symposia Journal einen Gastbeitrag über NFC verfasst. Nachdem dieser thematisch aber auch sehr gut hier bei AndroidPIT passt, will ich diesen selbstverständlich auch hier bei uns bringen. Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß beim Lesen... 

 

 

Als vor gut zehn Jahren das Internet salonfähig wurde, wurde es frenetisch als der große Heilsbringer und als DIE Revolution der Businesswelt gefeiert. Plötzlich wurden die Unternehmen von gestern langweilig. Und alles, was ein “.com” im Namen hatte, war von Haus aus mit “Erfolg” gleichzusetzen. Dass viele Menschen dachten, die große Internet-Revolution sei ausgeblieben, ist hinreichend bekannt.

Das Internet hat ganze Industrien hinreichend verändert

Die Nachwehen der Internet-Blase sind weniger auf das Scheitern des Internets zurückzuführen, als vielmehr auf die überzogenen Erwartungen der Menschen. Viele dachten, mit dem Internet würde über Nacht ein neues Zeitalter beginnen und aus jedem Einzelhändler, der eine Internetseite hat, gleichzeitig ein Millionär werden. Man hätte es ahnen können. Wenige Jahre vorher erhielt das Faxgerät Einzug in die Büros - und veränderte die Effizienz von Büroprozessen ebenfalls. Es wäre undenkbar gewesen, hätte man plötzlich nur noch von “Fax Companies” gesprochen, nur weil eine Firma ein solches Gerät besaß - und es auch benutzte. Eine Webseite macht ein Unternehmen natürlich noch nicht zu einem Internet-Unternehmen.

Nach dem Platzen der Internet-Blase wandten sich die Unternehmen wieder ihrem Alltag zu. Und viele, sehr viele Manager hakten die privat eingefahrenen Aktienverluste als “bitteres Lehrgeld”, sowie das Abenteuer “Internet” als Lehrgeld und “wir-haben-es-ja-schon-vorher-gewusst” ab. Dabei hat das Internet vielen Unternehmen die Chance geboten Wertschöpfungsketten nachhaltig zu optimieren und aus den Kostenoptimierungen Profit zu schlagen. Man kann fast jede Branche als Beispiel heranziehen, in denen neue, durch das Internet verbesserte Prozessketten die Branchenlandschaft verändert haben. Am Beispiel der Musikindustrie kann man es wohl am Besten nachverfolgen. Die großen Musikverlage haben viel zu lange an ihren bestehenden Geschäftsmodellen und Wertschöpfungen festgehalten, im festen Glauben, sie könnten so ihre Umsätze schützen. Dabei haben sie übersehen, dass das Internet nicht die Preise kaputt macht, sondern komplett neue, schnellere und bessere Vertriebswege entstehen lässt. Steve Jobs hat dies schon sehr früh erkannt. Heute beherrscht er mit Apple die Musikverlage - und nicht mehr umgekehrt.

Smartphones und das “mobile Internet” werden diese Entwicklung noch beschleunigen - und radikalisieren

Einhergehend mit dem immer weiter verbreiteten „mobilen Internet“ in Form von Smartphones, die ja heutzutage fast immer “on“ sind, tun sich natürlich auch neue innovative Technologien in Bezug auf „mobile computing“ auf. Man kann jetzt schon mit Smartphones am Flughafen „boarden“, Barcodes einscannen, um den günstigsten Preis zu einem Produkt finden oder mit einem Klick bei Ebay und Amazon einkaufen.

Im Klartext bedeutet das, dass sich die Prozesskette weiter deutlich verkürzen wird. Musste man vor einigen Jahren - oder vielmehr: vor Kurzem - noch mit Dingen, die man online verrichten wollte, warten, bis man wieder vor einem Rechner mit Internetzugang sitzt, kann man heute schon von (fast) überall direkt online gehen. Die Folgen dürften, zumindest mittelfristig, deutlich gravierender sein als beim ersten Internetboom. Das mobile Internet, bzw. Smartphones, haben gerade im Bereich “Navigationssysteme” gezeigt, dass man hier sehr schnell über neue Geschäftsmodelle nachdenken sollte. Seit Smartphones mit Google Maps immer erfolgreicher werden, und damit teure Navigationssysteme zunehmend obsolet machen, hat sich der Börsenwert der führenden Hersteller drastisch reduziert.

Dieser Prozess dürfte sehr bald auch auf andere Branchen übergreifen. Einzelhändler fühlen sich durch ihre Kunden bedroht, die direkt im Laden via Smartphone Preise vergleichen, gleichzeitig erschließt die Spieleindustrie neue Chancen und Geschäftsfelder mit Online- bzw. Cloud Gaming. Es stehen also auf verschiedenen Ebenen große Veränderungen an.

Mit Smartphones haben Menschen das Internet und den Computer immer in der Tasche. Das verkürzt Prozesse und schmälert Prozesskosten. Die Frage ist nun, ob Unternehmen die Chancen, aber auch die Risiken frühzeitig erkennen und Innovationen aus den neuen Technologien schaffen können. Mit NFC ist eine solche Technologie “im Kommen”, die viel Platz für Innovationen bietet. Und es sieht ganz so aus, als würden nicht nur einige “große Fische” diese Chance nutzen wollen. Dies verwundert aber auch nicht, wenn man einen genaueren Blick auf “Near Field Communication” und die damit verbundenen Möglichkeiten wirft. Um das ganze Thema NFC könnte tatsächlich ein ähnlicher Hype enstehen, wie es heute schon bei den Apps im Smartphonebereich der Fall ist.

NFC - das Tüpfelchen auf dem bekannten “i”

Schaut man sich NFC und das, was diese Technologie bietet, genauer an, wirken manche durchaus sehr nützliche und aktuelle “Features” fast steinzeitlich. NFC könnte das „mobile Computing“ auf eine ganz neue Stufe heben, das „mobile Internet“ inklusive.

Wer sich bisher nur oberflächlich mit NFC auseinandergesetzt hat, mag der Technologie nicht mehr als die Vereinfachung der bargeldlosen Zahlung zutrauen. Hier lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Denn NFC bietet mehr.

Was genau ist NFC?

NFC (Near Field Communication) ist ein Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Diese Form der Datenkommunikation funktioniert nur über kurze Strecken. Erste Entwürfe dieser Technik wurden 2002 von Sony und NXP Semiconductors präsentiert. Man könnte also sagen, NFC ist schon „ein alter Hut“. Jedoch scheint jetzt erst die Zeit für diese Technologie reif zu sein, bzw. reif zu werden, denn bis sich diese Technik durchsetzen wird, dürfte immer noch einige Zeit vergehen. Wenn man sich diese Technologie, und was verschiedene Hardwarehersteller und Internetunternehmen mit ihr vorhaben und entwickeln, anschaut, wirft man eventuell einen Blick auf die nächste größere Evolutionsstufe in Bezug auf Mobile Computing.

Der große Vorteil von NFC gegenüber anderen Technologien zum Datenaustausch, zum Beispiel Bluetooth oder RFID, ist die Tatsache, dass ein schneller Verbindungsaufbau von Peer-to-Peer-Netzwerken möglich ist. RFID-Chips finden sich beispielsweise in Lebensmitteln, Büchern, aber auch sogenannten Magnetkarten, wie man sie in Hotelzimmern nutzt. Um möglichst kompatibel mit aktueller RFID-Technologie zu sein, bietet NFC mehrere Arten der Kommunikation. In einem dieser „Modi“ (Card Emulation Mode) verhält sich das Smartphone beispielsweise als passive RFID Karte, mit entsprechender Software kann das Gerät dann unter anderem als Hotelzimmer-Schlüssel genutzt werden. So muss man keine extra Karte mit sich herumtragen, der Zimmerschlüssel ist dank NFC “immer am Mann”.

Von der technischen Seite her muss also nicht zwangsläufig auch eine komplett neue Infrastruktur erschaffen werden - bei manchen Einsatzzwecken ist dies allerdings schon nötig -,auf RFID basierende Systeme könnten auch mit NFC genutzt werden.

Anwendungsgebiete von NFC


Auch wenn NFC momentan in erster Linie durch die Tatsache auf sich aufmerksam macht, dass Googles neues Bezahlsystem „Wallet“ – vorerst nur für die USA angekündigt – sich der NFC-Technik bedient, sind die Möglichkeiten, die Near Field Communication bietet, um einiges vielfältiger. Ein interessantes Szenario ist beispielsweise die Möglichkeit mit einem NFC fähigen Smartphone, wie oben schon beschrieben, Hoteltüren zu öffnen, aber auch andere Zugangssysteme zu nutzen. Das Handy konnte also mit NFC-Chip, außer als Zimmerschlüssel, beispielsweise auch als Autoschlüssel herhalten. In diesem Zusammenhang wäre es weiterhin möglich, per NFC Voreinstellungen bezüglich der Sitz- und Spiegelpositionen innerhalb eines Automobils automatisch anwenden lassen zu können.

Eine zwar einfachere Möglichkeit, die jedoch auch sehr nützlich sein kann, ist ganz simpel Informationen über NFC zu empfangen. Dazu muss das entsprechende Gerät einfach in der Nähe eines NFC-Tags hinterlegt werden. Diese Informationen können alles mögliche sein – ein Link, der dann im Webbrowser aufgerufen wird oder Fahrpläne am Bahnhof, die auf das mobile Gerät übertragen werden um dann dort aufgerufen werden zu können. Dies alles geschieht in Sekundenschnelle, kein mühseliges Koppeln zwischen zwei Geräten wie z.B. bei Bluetooth ist von Nöten. So könnten auch Fahrscheine zukünftig dank NFC durch einfaches Berühren eines entsprechenden Terminals mit dem NFC-fähigen Geräte gekauft werden. Auf diese Art und Weise wäre es auch möglich am Flughafen einzuchecken, oder aber auch Hotels und Mietwägen zu buchen.

Aber auch in Bezug auf Remote Computing könnte man NFC theoretisch nutzen. So machen im Internet Gerüchte die Runde, Apple würde daran arbeiten, NFC einzusetzen, um beispielsweise ein iPhone gewisse Rechte an einen Mac übertragen zu lassen. Auf diese Art und Weise wäre es dann möglich, ein Programm auf einem fremden Rechner so zu nutzen, wie man es gewohnt ist. Nach dem Abbrechen der Verbindung – spätestens wenn man sich mit dem iPhone von dem Rechner weit genug entfernt – würde das Programm dann auf dem fremden Mac wieder gelöscht.




NFC wird auch in Bereichen Einzug erhalten, in denen man die neue Technologie heute noch gar nicht vermuten mag. So arbeitet ein Team der TU Berlin an einer Lösung (Werbe-)Flyer direkt per NFC zu verteilen - eine Idee, die vielleicht auf den ersten Blick abwegig klingen mag (“will ich wirklich Werbung auf meinem Telefon?”) - bei längerer Betrachtung aber durchaus interessant erscheint. Würde sich ein solches Modell durchsetzen, hätte das weitreichende Veränderungen für die Papier- und Druckereibetriebe.

Die Infrastruktur


Auch wenn es möglich ist schon vorhandene Technologie (z.B. wie schon erwähnt RFID) zu nutzen, muss die nötige flächendeckende Infrastruktur für NFC und das, was diese Technologie uns zukünftig bieten kann, erst noch geschaffen werden. So hat aber beispielsweise Nokia schon 2007 ein Modell (das Nokia 6131) mit NFC ausgerüstet, mittlerweile weitere Geräte aus dem Sortiment, will aber auch nach und nach alle kommenden Smartphone Modelle mit dieser Technologie bestücken. Weiterhin setzen Google (Bezahlsystem „Wallet“) und Samsung bei ihren Android Geräten immer mehr auf NFC (Samsung auch beim eigenen Betriebssystem Bada), aber auch Apple will sein iPhone zukünftig NFC-fähig machen. Hierbei steht allerdings noch nicht fest, ob das schon beim nächsten iPhone, oder erst in späteren Generationen der Fall sein wird.

Ausblick

Die Chancen stehen gut, dass NFC zukünftig - auch wenn dies noch einige Jahre dauern mag - in jedem “mobile device”, wie heute beispielsweise Bluetooth, zu finden sein wird. Wo es heute noch eine tolle Sache ist, auf dem Smartphone nach einer Zugverbindung zu schauen, könnten wir mit einem NFC-fähigen Gerät zukünftig am Bahnhof die Fahrkarte lösen, bei der Kontrolle durch den Schaffner die gültige Fahrkarte durch kurze Berührung mit dem entsprechenden Gerät entwerten lassen, die Speisekarte des Bordrestaurants durch das Auflegen des Handys auf eine entsprechende Stelle auf dem Tisch auf das Smartphone laden, von dort aus über das Internet eine Bestellung aufgeben und dann natürlich wieder per NFC bezahlen.

Leider werden wir erst einmal neidisch in die USA schielen, wo Google noch dieses Jahr “Wallet” einführen wird. Ob Googles neues Bezahlsystem ein Erfolg wird, könnte auch ein Indikator dafür sein, ob sich NFC dann auch wirklich immer weiter verbreiten und zu einer Technik werden wird, die uns viele Bereiche des täglichen Lebens erleichtert. Mit Google, Apple, Samsung, aber auch dem Handyhersteller Nokia, der zwar die letzten Innovationen verpasst hat, aber vielleicht auch wieder Anschluss finden wird, gibt es einige große “Fürsprecher” hinter NFC. In Bezug auf “Google Wallet” könnte man auch noch Mastercard und die Citigroup erwähnen, die in den USA die ersten großen Partner für das neue Bezahlsystem sind. Allerdings ist dieses ja nur eine Möglichkeit, die NFC zu bieten hat.

Es wird Zeit, dass sich alle Branchen mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Chancen und Risiken sind groß. Unternehmen sollten sowohl die Auswirkungen, als auch die Geschwindigkeit, in der ganze Branchen von tief einschneidenden Änderungen stehen, nicht unterschätzen. Peter Chou, CEO von HTC, glaubt, dass wir bis 2015 weltweit rund 500 Millionen NFC-fähige Handys haben werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die ersten Geschäftsmodelle auf den Markt kommen, die alles verändern - mal wieder!

 

22 Kommentare

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  • Meine MASTERCARD (hier in Deutschland von einer deutschen Bank ausgeteilt) kann bereits NFC, und ich kann mit Hilfe von NFC bereits bei einigen (viel zu wenigen) Tankstellen bargeldlos bezahlen. Somit auch ohne Batterie. In Kombination mit Smartphones und deren Intelligenz lassen sich natürlich völlig neue Anwendungen denken. Dieser Artikel hat ja schon richtig Appetit gemacht.

  • @André: Ist vielleicht technisch möglich, aber das wird wohl aus Sicherheitsgründen nicht so umgesetzt. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass der NFC nur funktioniert, wenn auch der Bildschirm aktiv ist.

  • @Andre
    Danke für die Aufklärung. Sehr interessanter Punkt, wie ich finde. NFC wird immer schmackhafter. Habe mir beim Bloglesen so gedacht, dass wenn man damit Hoteltüren öffnen kann, aber der Akku alle ist...was dann?
    Aber die Frage hat sich nun geklärt.

    Zur Apple-Diskussion:
    Apple wird niemals eine bereits eingeführte Technik aufgreifen. Sie waren die Ersten, die USB und WLAN in ihre Produkte aufnahmen und diese Sachen gepusht haben. Wenn Apple sich wirklich für NFC entscheiden sollte, dann werden die sich was anderes ausdenken dafür...nen anderen Namen oder so. Wie bei Facetime: Videotelefonie gibts schon länger ;)

  • Es gibt noch eine andere Möglichkeit: Budgetierung. Wenn ich mit NFC bezahle, kann ich den Betrag auch "notieren". Und sehen, wie wie viel Geld aus einem anzugebenen Budget bleibt.

  • @ Andre danke ;)
    ich war mir da nicht sicher,
    also ist es wirklich wie RFID nur besser

  • Passts auf, dass Apple euch wegen der Überschrift nicht verklagt :P

  •   4

    NFC funktioniert sehr wohl ohne Strom. Dafür steht der sogenannte Card-Emulation Mode zur Verfügung, bei dem der NFC-Chip seine Energie aus dem korrespondierenden Lesegerät bezieht (Stichwort elektromagnetische Induktion). Funktionen wie Kreditkarte oder Identitätsnachweis etc. wären damit abgedeckt.

  • Idee mit dem leeren Akku finde ich gar nicht mal so schlecht,
    auch andere Anwendunsbeispiele fallen mir ein:
    Versicherungskarten, Daten mit Krankheiten für den notfall etc.
    die Möglichkeiten sind ja eigentlich uneingeschränkt

  • Es wird wohl wieder viel von Apple abhängen ob es was wird. Wenn sie es als inovation verkaufen können und es beim îpohne5 mit dabei ist kann sich schnell daraus was entwickeln. Aber bis wir das hier in Deutschland benutzen haben wir 2013.

  • @AR88
    Wie soll denn ein Chip, der Strom braucht, ohne Strom funktionieren?

  • Meiner Meinung nach sollte man die NFC-Technik so entwickeln dass sie auch bei leeren Akku funktioniert weil die Smartphones werden immer leistungsfähiger aber die Akkus kaum.

  • super blog, auch von mir danke.
    ich find's super, ich träume seit jahren davon mein "portmonie" in der regal der requisitionen zu stellen. für mich ist es absolut sinnig, ob Handy, karte, chip oder hast du nicht gesehen als ständige "begleite" ja, ein digitalen fingerabdruck /ausweiss oder nenn es wie du willst - am person zu tragen. diese dann die aufgabe hat dir alle türen in weitesten sinnes zu eröffnen. nfc bringt alles greifbar nähe! die nachteile & alptraum szenarien sind aber die visionäre & blauägigen dicht auf den fersen und eine ständige begleiter. - manchmal is das gut so!
    mein sgs2 hat kein nfc, was mich im moment garnicht stört, den ich befürchte auch, dass die radmühlen sich nur langsam drehen werden. die wirtschaftlich aufwand ist enorm, großflächige akezptanz könnte sehr lange dauern. (hey, es geht hier um geld ) - schau mal alleine hier auf androidpit die diskussion bzgl. kreditkarte oder nicht kreditkarte im appmarktet an! - satzball f. den pessimisten glaube ich !
    das nfc oder ähnlches kommt, durfte jedoch ausser frage stehen, ich meine, wenn wir zurückblicken haben sich die banken, auch wenn es lange gedauert hat, sich durchgesetzt , z.b. heute ohne bankkonto - kein job usw, später vielleicht - kein nfc dingsda ->kein .............

  • Das hat hauptsächlich 2 Gründe:
    1. USA ist ein großes Land mit vielen Einwohnern bei den man mit wenig Aufwand viele erreicht
    2. Es sind US-Unternehmen beteiligt

  • ich finds nur mal wieder traurig dass wir hier im technik-Entwicklungsland mit allen Neuerungen ein halbes Jahr hinterher Hinken. Ich würde zu gerne ma verstehen warum das so ist. Alsob es hier nicht auch genug Interesse an technischer Weiterentwicklung gäbe.

  • NFC wird auch nochmal Bluetooth aufwerten.
    Denn wer verwendet schon Bluetooth zur Datenübertragung. Das Pairing ist umständlich und dauert zu lange. Mit NFC muss man aber nur zwei Geräte zusammenhalten und schwups... schon ist eine Verbindung entstanden. Kein lästiges Geräte suchen oder PIN-Eingabe.

    Ein mögliches Szenario wofür das gut sein kann (mal abgesehen davon, dass man natürlich auch einfach Daten mit Freunden austauschen kann):
    Man ist im Fitnestudio, legt sein Android auf das Gerät mit dem man trainieren will und schon ist die passende App mit dem Gerät verbunden um zB seinen Trainingsverlauf zu speichern oder mit kleinen Spielchen sich fürs Training zu animieren. Kabel ist dann unnötig.
    (das wäre zB mit Ice Sandwich möglich)

  • ich denk ma das wird schnell kommen... spätestens wenn die Apple spacken es als eine weltneuheit die sie als aller erster entdeckt haben verkaufen -.-... aber das ist ja ne anderes Sache.... mein nexus s is da ja schon bereit für die Zukunft :D ich würde es sehr begrüßen... dann noch den perso auf den Handy und das portmoney kann daheim bleiben...

  • ich bin froh das hier in Bremen sogar 55Cent und weniger mit Karte zu zahlen sind..
    Ich bin keineswegs "bargeldverliebt", ich hasse es sogar regelrecht.
    Wenn ich Geld am mann habe gebe ich es eher aus als wenn es auf der Bank liegt. (ok hier sehen es die Bargeld zu haus/hose befürworter genau anders herum = Wenn ich das Geld in der Tasche habe kann ich nur das Ausgeben und überkaufe mich nicht)

    Ich würde NFC begrüßen z.B für bargeldloses bezahlen vor allem beim einkaufen...
    die sie unterschiedlichen Systeme... bei uns im Kaufland gibt es ~12 Kassen
    eine davon benötigt den PIN bei der EC Kasse die anderen eine Unterschrift.
    Und letztere dauern meist länger da sie immer noch mal die Unterschrift vergleichen müssen

  • Ich befürchte, dass es nicht so schnel sich durchsetzen wird.
    Wenn ich mir hier in der Provinz angucke, daß ich in den meisten Läden, die EC Zahlung anbieten erst ab 10€ zahlen kann damit (mit Kreditkarte überhaupt nicht), dann wird das sich wohl nicht so schnell durchsetzen, glaube ich...
    vor allem, da zusätzliche Kosten für den Händler entstehen...

    Naja abwarten, zu wünschen wäre es...

  • Sehr, sehr gut geschrieben! Vielen Dank für den interessanten Artikel.

  • Das liest sich alles schon sehr gut, aber ich glaube, dass das noch ein paar Jahre dauern wird. Sowas ist ja nicht nur mit der Einführung und der Möglichkeit per NFC zu bezahlen getan, sondern wird auch von der Akzeptanz der Menschen beeinflusst. Jemand technikversiertes wird hier keine Probleme sehen und sich auf den neuen Standard freuen, aber wie sieht es mit der großen Masse an Smartphone-Usern aus, die ihr Gerät einfach nur benutzen?
    Und da denke ich, wird es ein paar Jahre dauern, bis sich das komplett in unser aller Köpfen manifestiert hat ;)

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