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2 Min Lesezeit 18 Kommentare

Android-Betriebssystem als Angriffsfläche: 8% der Apps im Android Market sind Schadprogramme

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(Bildquelle)

Mit neuen Technologien entstehen leider auch neue Sicherheitslücken. Android-Smartphones sind da leider nicht ausgeschlossen. Dabei muss es sich nicht sofort um bösartige Software handeln, doch auch eher harmlose Malware kann unangenehme Folgen mit sich bringen. Unter Experten gilt das Android-Betriebssystem vor allem deshalb als etwas unsicher, weil Google den Android Market kaum kontrolliert und sich so unliebsame Nebeneffekte relativ leicht einschleichen können. 

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das Folgendes: Von 10.000 Apps, die das Sicherheitsunternehmen Dasient getestet hat, übertrugen mehr als 8% persönliche Daten der Nutzer ohne deren Zustimmung. Für die Experten lassen sich diese Apps daher mit klassischer Malware vergleichen.

Das Verhalten der meisten betroffenen Apps sei laut Dasient als harmlos einzustufen, hauptsächlich werden Informationen zu Seriennummer des Handys und/oder der SIM-Karte an die Entwickler der App übertragen. Doch 11 der Programme versendeten auch ungefragt SMS an alle Kontakte aus dem Adressbuch.

Tendenz steigend

Der Security-Anbieter Trusteer ist sich sicher, dass die Bedrohung durch schädliche Software in den nächsten Jahren stark ansteigen wird. Dazu gibt es auch gleich eine Zahl: Einer Prognose nach sieht Trusteer in maximal zwei Jahren 5,6 Prozent aller Android-Smartphones mit Trojanern oder Finanz-Malware infiziert. Das liegt vor allem daran, dass diese für Angriffe immer attraktiver werden, nutzen doch viele Menschen ihre intelligenten Handys immer häufiger für Bankgeschäfte und dergleichen sensiblen Datenaustausch. Ein gutes Beispiel für die Gefahr durch Malware im Android Market spielte sich erst letzten Monat ab, als ein Schadprogramm sich als Angry Bird Add-On maskierte.

Der erste Ratschlag hier wäre dann wohl: Augen auf beim App-Kauf. Außerdem findet ihr hier noch ein paar nützliche Tipps, um Malware auf eurem Android-Smartphone zu vermeiden.

Quelle: areamobile

18 Kommentare

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  • @ wurst hansel
    mein Gerät Israel nicht gerootet ...und jetzt?
    Gruß

    Harald

  • Schau Dir LBE Privacy Guard einfach an.

    @ Andy: Du redest dran vorbei. Schadsoftware, die es schafft, Rootrechte zu erlangen und somit alle Rechte zu erhalten, ohne das man es merkt, dagegen ist man nicht gefeit. Solche Sicherheitslücken können nur im System selbst geschlossen werden.
    Aber wenn es darum geht, einer App einzelne Rechte zu entziehen, die völlig unnötig sind, ist LBE gut geeignet. Es hilft einem genau bei dem, was Du vorschlägst: Aufpassen, was ich welcher Apps für Rechte gebe.
    " Da ist es doch viel klüger eine App mit fragwürdigen Rechten erst gar nicht zu installieren, denn kann die App ihre Rechte erklären wird man sie auch frei geben, mit oder ohne solch einem Tool"
    Woher weißt Du denn, ob die Rechteangaben der App immer stimmen bzw. vollständig sind?

  • @Hansel Wurst wie kann man Apps Ihre Rechte entziehen??? Ohne diese zu deinstallieren oder erst garnicht zu installieren?

    Gruß

    Harald

  • schützt da nicht auch Look-Out davor?

    Gruß
    Harald

  • Das funktioniert aber doch nicht. Wenn das Internet wichtig für die vermeintliche App ist, dann wirst Du die Rechte freigeben. Da ist es doch viel klüger eine App mit fragwürdigen Rechten erst gar nicht zu installieren, denn kann die App ihre Rechte erklären wird man sie auch frei geben, mit oder ohne solch einem Tool.

    Und eine Schadsoftware die eine Sicherheitslücke ausnützt kann man gar nicht mit so einem Tool unterdrücken.

    Ich behaupte sogar, dass so ein Tool Android sogar noch unsicherer macht, denn der Anwender denkt das Tool könne ihn schützen, kann es aber nicht.

    Einfach nicht jede App laden (vor allem Apps die eine Kopie sind) und kurz die Rechte lesen, die jeder rot angezeigt bekommt, dass ist sicherer als jedes Tool.

  • "@Franky:
    Und woher weißt Du dann, ob die App eine Schadsoftware ist oder nicht?
    Solche Tools helfen Dir bei so was gar nicht."
    Das tun sie, und zwar sehr gut. Es geht nicht unbedingt darum, Schadsoftware zu erkennen, sondern, viel besser, einfach den Schaden abzuwenden in dem man die dafür nötigen Rechte überwacht und ggf. entzieht.

  • Was sagen die 8 % denn? Es gibt so viel Schrott im Market, den keiner runterlädt, zigtausend Apps, die ncihts weiter tun als eine leichtbekleidete Dame auf den Hintergrund zu zaubern oder ähnlichen Quatsch, meist von ganz wenige Herstellern, die dasselbe Prinzipt hundertfach variieren. Gähn! Danach sucht keiner und es findet keiner und es installieren nur ganz ganz wenige.

    Wenn es hieße "x % der durchgeführten App-Downloads enthalten Schadprogramme" - das wäre wenigstens eine nützliche Zahl.

  • Andreas Stratmann kommst du aus Osnabrück?
    Ich denke auch dass selbst ein Schnitt von 0,5 Prozent noch recht ok ist. Wäre interessant zu wissen welche Apps das dann sind,welche Funktion sie haben und wie bekannt sie sind.

  • @Franky:
    Und woher weißt Du dann, ob die App eine Schadsoftware ist oder nicht?
    Solche Tools helfen Dir bei so was gar nicht.

    -------
    Nur weil die Seriennummer übermittelt wird, ist es doch noch keine Schadsoftware. Einige App machen dies für ihre Lizenzierung, trotzdem sind die Firmen dahinter und die Apps absolut seriös (auch wenn Google empfiehlt das nicht zu machen).

    8% halte ich auch völlig übertrieben, vermutlich haben sie die 10 000 Apps sehr selektiv ausgewählt. Die 11 Apps, die wahrscheinlich die eigentliche Schadsoftware ausmacht ist gerade mal ein Promille (und selbst das ist in Wirklichkeit wahrscheinlich noch zu hoch).

  • Was ist dieses LBE Privacy Guard?

  • Meine Beitrag hat sich erledigt. Missverständnis. Dennoch halte ich das Thema für vielzu übertrieben.

  • Trotzdem ist diese Einschätzung eher als Panikmache einzustufen. Eine Untersuchung des App Stores von Apple würde ähnliche Zahlen hervorbringen.

  • Ich glaube du hast was falsch verstanden....8% ist/war Malware und 11 Apps, die von dir genannten 0,1% waren Apps die ungefragt SMS verschickt haben.

  • Also, wenn die meisten der untersuchten Apps hier dann doch nur harmlos sind und eigentlich nur ganze 11 Apps von 10000, also ca. 0,1%, als echte Malware anzusehensind, dann würde ich persöhnlich nicht von 8% Schadprogrammen, wie im Titel genannt, sprechen. Sieht mir nach Angstmacherei aus.

  •   15

    da stimm ich franky zu.

  • und wieder mal zeigt sich wie nützlich root und ein LBE Privacy Guard ist ....

  • naja ohne dem GMV-Tool wäre ich auch aufgeschmissen...

  •   12

    Apps sind immer noch auf dem iPhone am besten. Auch wenn ich Android Liebe, manchmal wären ein paar gute Apps mehr nicht schlecht.
    Zumindest der Market ist mit dem letzten Upadte richtig gut geworden. Jetzt müsste es dort nur noch eine Möglichkeit ähnlich der iTunes-Karten geben und ich würde dort auch etwas kaufen.

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