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Amazon Kindle Tablet ist wirklich echt, Webseiten-Redesign wird Tablet-orientierter

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Ja, während der IFA sind dann doch so einige Sachen an uns vorbeigerauscht. Aber da wir auch schon früher darüber berichtet haben, ist es nur richtig, dass wir Euch auch jetzt weiterhin auf dem Laufenden halten. Während bisher immer nur Gerüchte um das Tablet von Amazon durch das Internet kursierten, scheint die ganze Sache nun endlich eine echte Form anzunehmen.

Laut MG Siegler von TechCrunch ist das Gerät alles andere als ein Gerücht, denn er konnte das Tablet mit dem unspektakulären (und wie ich finde auch etwas verwirrenden) Namen Kindle Tablet bereits in den Händen halten und damit herumspielen. Leider durfte Siegler aber keine Fotos machen, das zumindest nennt er als Konditionen, um überhaupt darüber berichten zu dürfen.

Jetzt aber zu dem Tablet: Es soll mit einem 7-Zoll-Display mit kapazitivem Touchscreen ausgestattet sein und hat im Gegensatz zum klassischen Kindle-Reader einen bunten Bildschirm. Ursprünglich hatte Amazon wohl auch ein 10-Zoll-Tablet geplant, dieser Plan wurde aber erst einmal wieder beiseite gelegt. Sollte sich das 7-Zoll-Tablet aber gut verkaufen, ist auch ein größerer Bruder durchaus denkbar. Der interne Speicher scheint sich auf 6 GB zu beschränken, da das Tablet eher als „Cloud“-Gerät verwendet werden soll. Dafür ist natürlich auch WLAN notwendig und vorhanden. Einen Steckplatz für eine (micro-)SD-Karte konnte Siegler nicht finden. Ebenso war auch keine Kamera vorhanden.

Wie wir schon Mitte August berichteten, schätzte der Analytiker von Creative Strategies Tim Bajaran den Preis für das Amazon Tablet auf etwa 249 Dollar. Und siehe da: Laut TechCrunch scheint er damit sehr richtig gelegen zu haben, denn auch Siegler nennt 250 Dollar als den zukünftigen Preis für das Gerät.

Sehr interessant für Android-Nutzer ist auch die Info, dass das Kindle-Tablet zwar auf Android basieren wird, die Benutzeroberfläche aber alles andere als nach Android aussehen soll. Im Bereich Farben steht bei dessen Benutzeroberfläche alles im Zeichen von Amazon und Kindle: Schwarz, Dunkelblau und Orange dominieren laut Siegler. Im Zentrum der Navigation steht eine Art Karussell, welches den Inhalt des Gerätes ähnlich wie Cover Flow von iTunes präsentiert.

Was das Gerät von der Konkurrenz unterscheiden soll, ist dessen tiefe Integration in alles Amazon-Relevante. So soll der Shop immer schnell aufrufbar sein, die Apps beziehen sich immer auf eigene Angebote (der Reader beispielsweise ist eine Kindle-App, der Musikplayer Amazons Cloud Player, der Videoplayer Amazons Instant Videoplayer usw.)

Als Grundlage scheint wohl eine ältere Android-Version hingehalten zu haben, auf die Amazons eigenes System gebaut wurde. So soll das Kindle-Tablet also weder Honeycomb noch Ice Cream Sandwich erhalten. Das bedeutet im nächsten Schritt, dass ein Zugriff auf den Android Market und andere Android-typische Google Apps nicht möglich sein soll, sondern solche Inhalte nur über den eigenen Amazon-Market abgerufen werden können. Erscheinen soll das Gerät dann auch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im November dieses Jahres. 

Wie Amazon gegenüber dem Wall Street Journal ausgesagt hat, testet das Unternehmen gerade das Redesign der Webseite. Die neue Version soll wesenltich Tablet-orientierter sein. Bisher war das Redesign nur wenigen Nutzern zugänglich, dies soll sich aber laut TEchCrunch bald ändern.

Jetzt warten wir einfach noch ein bisschen auf ein paar Bilder und dann eine offizielle Stellungnahme, damit das ganze Rätselraten endlich ein Ende hat.

Quellen: TechCrunch: 1 und 2

17 Kommentare

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  • Vielleicht sollte man es nochmal erwähnen, obwohl es ja schon an zig Stellen 1000 x gesagt wurde, Amazon will nicht den Android-Fanboy oder iOS-Hasser bedienen, sondern einzig und allein ein Gerät an "normal sterbliche Kunden" verkaufen.
    Wenn das Teil preisgünstig ist und einiges zu bieten hat wird das auch funktionieren. Nehmt einfach mal die Android-Brille ab und schaut Euch etwas um, den meisten Käufern geht es garnicht um die Überfunktionen eines System solange das wesentliche komfortabel läuft.

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    @Grafen Das Tablet vereinigt alle Services die Amazon bietet auf einem Gerät. Musik, Videos, Apps, EBooks. Nebenbei kann man sicherlich Emails lesen und surfen. Was will man als Amazon Kunde mehr?

    Das das Gerät ein iPad Killer werden soll hat doch mal wieder nur die Presse hochgespielt.

    Das Gerät soll den jetzigen Kindle übrigens nicht ersetzen, den wird es weiterhin geben.

  • Ein eBook Reader ist zwar kein Tablet, aber das Ding hier kann man eigentlich schwer als Tablet bezeichnen.
    Und wenn man es nicht als ein Android Tablet ansieht, sondern als einen Reader mit mehr Funktionen, der rein zufällig auf Android basiert, dann kann das Teil erfolgreich werden.
    Aber eben nicht für Leute die ein vollwertiges Android Tablet wollen.

  • @Michael Fuerst:
    eBookReader != Tablet ..

    Wenn ich mir ein eBookReader kaufe, dann ist der Kindle ein gutes Produkt, weil Amazon ja ein guter Buchhändler ist..

    Aber wenns um ein Tablet geht, stehen zumindest für mich die Apps im Vordergrund.. und man kennt den Apple Appstore und den Android Market und wenn ein Tablet keinen dieser 2 Appmarktplätze anbietet, siehts mau im das Gerät aus.. und ich glaube das sehen viele andere genau so. Ich kaufe mir kein Tablet um dann Bücher drauf zu lesen..

  • Wer einen Kindle mit mehr Funktionen möchte wird das Teil bestimmt toll finden, ABER: Sollte es nicht eine Konkurrenz zum IPad werden bzw. den bisherigen Android-Tabletmarkt gehörig aufmischen und in Zukunft dominieren? Das wird damit nicht möglich sein, dafür fehlt allein schon der Market.
    Dass sich das Gerät gut verkauft ist natürlich möglich, aber den allgemeinen Tabletmarkt wird man damit nicht aufmischen, sondern eher eben ein neues Produkt bieten, mit dem sich Amazondienste ganz wunderbar konsumieren lassen.

  • So sehr ich Amazon mag, aber wenn es sich so bewahrheitet, wäre ich schwer enttäuscht. Kein Market, kein SD-Slot. Die 6 GB wären da ja nicht mal das Problem. Aber die anderen beiden Infos reichen schon, um uninteressant zu machen. Zumal man für diesen Preis ja schon bessere 7" Tablets bekommen kann, schlimmstenfalls für etwas mehr.

  • Nicht Fisch nicht Fleisch:

    Scheinbar nicht als Android-Tablet zu gebrauchen, aber vermutlich (wegen des "normalen" Displays) auch nicht als eBook-Reader. Amazon hat doch beim Kindle immer über die tolle Lesbarkeit und das geringe Gewicht geworben, ist das nun alles nicht mehr wichtig?

  •   9

    Manche Leute hier sind so Google zentrieret, das es nicht mehr schön ist!

    Schon mal auf die Idee gekommen, das der Markt für das Kindle Tablet ein ganz anderer ist? Hier geht es "nur" darum eine Tablet auf den Markt zu bringen, in dessem Mittlepunkt die Amazon Produkte und Dienste stehen.

    Hier geht es nicht um ein Tablet für Android Fanboys, sonder um ein Gerät für Amazon Kunden.

    Warum soll das kein Erfolg werden?

    Das sowas wunderbar klappt zeigt der Kindle eBook Reader. Der hat sich auch durchgesetzt, obwohl er nur das DRM von Amazon unterschtützt!

    Letztendlich ist es den Amazon Kunden vollkommen wurscht, ob das Teil auf Android basiert oder nicht.

  • Eigentlich könnte sich das Ding schon gut verkaufen. Wird genug Leute geben, die zum Thema Android nicht gerade viel wissen werden und das Ding dann auch durchaus kaufen könnten.

    Im Grunde ist das einfach nur ein Kindle, der mehr Multimediafähiger ist als der aktuelle Kindle Reader. Und der Kindle verkauft sich ja auch super. Könnte mir also vorstellen, dass Fans des Kindle das Ding durchaus kaufen würden.

    Leute, die wirklich ein gut ausgearbeitetes Tablet suchen, werden wohl mit dem Teil nicht glücklich. Aber wer einfach nur weiter seine E-Books lesen will und nun dazu auch noch Musik hören, Videos gucken und im Internet surfen kann, der könnte sich damit anfreunden.

  • Bootloader Cracken und Customrom drauf.

    Somit ein Androidtablet für ne schmale Mark. Es geht am Ende doch nur drum billig an Hardware zu kommen (siehe TouchPad).

  • Dann müsste Amazon aber auch mal endlich ihren Appstore außerhalb der USA ans Laufen bekommen :-)

  • Ich sehe da keinen Vorteil drin, in dem Kindle Tablet.
    Unnötige Beschränkungen (für mich). Dann lieber ein richtiges Android-Tablet und die Kindle-App laden, wenn ich denn dann unbedingt Amazon-Content nutzen möchte.

  • Jetzt schon totaler Flop, auf quasi alles, was Android auszeichnet wird verzichtet und mit Android hat das im Endeffekt nichts mehr zu tun, dass wird ein Gerät, dass nur dazu da is, Inhalte von Amazon zu konsumieren

  •   14

    Super, alleine für diese Einschränkungen müssten die das Ding für lau raus hauen und froh drüber sein, das überhaupt jemand den Inhalt bei Amazon kauft...

    Ein AndroidTablet so zu versauen.... man man man das will mir nicht in den Kopf!!!

  • nach deinem kommi hab ich jetzt schon keine lust mehr den blog zu lesen :(

  • @Mike true. Kein Market-Access ist ein No-Go.. wieso auf sowas verzichten und auf den Durchbruch vom AmazonMarket hoffen.. nene

  • Aussage von Amazon:
    We forked Android!
    We don't work together with Google at all...

    und wie oben schon erwähnt kein Zugriff auf Google Market, 6GB Speicher - also für mich ist das Tablet schon jetzt gestorben.

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