Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK

Adobe AIR, soll die Plattformübergreifende App-Plattform werden

Wenn es nach dem Willen von Adobe geht, soll ihre Adobe Integrated Runtime (kurz AIR) in Zukunft die Zentrale anlaufstelle für Apps-Programmierer sein - egal ob Desktop, iPhone, Android, Blackberry, Palm Pre, Nokia oder Windows Mobile.

Adobe versucht seine Flash-Plattform als die zentrale Anlaufstelle für ein "Write-once, deploy anywhere" zu positionieren. Dabei soll Adobes AIR dies auf mobilen Geräten bereitstellen.
Mit AIR - so Adobe - soll es demnächst möglich sein, nicht nur Desktop Apps zu erstellen sondern in einem ersten Schritt auch Apps für Blackberry und Android Phones.
Diese Android und Blackberry Apps sollen dann wie die Systemnativen Apps auf den Speicher zugreifen können - z.B. Photos laden oder irgendwelche Daten abspeichern. Ebenso sollen Sie über die bereits bekannten App-Markets herunterladbar sein.
Adobe will mit AIR den Programmierern ebenso helfen ihre Apps an noch mehr Stellen zu veröffentlichen und ermöglicht es den Entwicklern deshalb Apps, die mit den FLASH Developer Tools erstellt wurden als AIR Apps für Android und Blackberry, native iPhoneApps oder Flash Apps fürs normale Web zu exportieren.


Sind wir also mal gespannt, was der MWC in Barcelona uns noch alles für News liefert

Quelle: TechCrunch

11 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Ich denke, dass diese Plattform ein guter Schritt sein kann. Auf meinem Mac läuft z.B. das sehr populäre TweetDeck darüber und ich hoffe auch im mobilen Bereich auf einen Erfolg, wo ich doch einräumen muss, dass ich einige bislang dem iPhone vorbehaltene Apps gerne auf meinem Helden hätte.

  • @MarkusG: "Such free trials for Products are encouraged. However, if you want to collect fees after the free trial expires, you must collect all fees for the full version of the Product through the Payment Processor on the Market." In Punkt 3.3 in den Developer Distribution Agreements. Ebenso interessant ist Punkt: 4.5 für alle die glauben, sie könnten eine App anbieten, die die Möglichkeit schafft, den Market in irgendeiner Weise zu umgehen und möglicherweise Profite durch den Vertrieb von Apps herauszuholen.

    Natürlich kann man eine kostenlose App anbieten und "das selbe Produkt" ausserhalb für Geld verkaufen. Bspw. ein Photoshop als kostenlose App und eines als Windows-Anwendung für zig Tausender. Aber davon war gar nicht die Rede.

    Es geht darum, dass sowohl Apple, als auch Google, und MS und alle die in irgendeiner Art einen App-Store anbieten, diesen so gestalten, dass er nicht umgangen werden darf.

    Und um zum Topic zurückzukommen: Adobe Air gebe ich nur in kleinen Nischen eine Chance. Das Eclipse Plugin ist halbwegs brauchbar - habe ich auch schon verwendet. Flash hat das Internet nicht ersetzt (zum Glück!) und genauso wenig wird Air die Entwicklung auf dem SDK des Herstellers ersetzen können.

    @apple: Mir wäre es auch lieber wenn Apple nicht andauernd zu einem Thema taugen würde, nur weil der Name erwähnt wird ;-)

  • @markus: lies dir die agbs nochmal durch. das stimmt so nicht wie du es sagst. du kannst genauso eine lite version im market haben und eine full version außerhalb. ist überhaupt kein problem und laut agbs nicht verboten. es darf nur nicht die selbe app sein. google kann das ja egal sein, die verdienen nichts am market.

    und was ist an der air entwicklungsumgebung schlecht? es gibt zum einen den flexbuilder und zum anderen ein eclipse plugin. hab mit beidem vor 2 jahren gearbeitet und daran störte mich nichts.

    @apple: wen interessiert hier apple in der news?

  • @Mario: Auch Google hat den Market per AGBs abgeschottet und wird wohl so schnell nichts daran ändern. So ist es beispielsweise nicht erlaubt, Apps im Market anzubieten, die sich in hauptsächlicher Form ausserhalb des Market monetarisieren. Apple ist da mit seiner Strategie alles andere als der einzelne Monopolist und viele Handyhersteller und Netzbetreiber versuchen mit eigenen App-Stores das selbe Ziel zu verfolgen ...

  • Naja ob sich Apple jetzt bei Adobe, Adobe bei Apple, Apple bei den Usern oder Adobe bei den Usern unbeliebt gemacht hat, sei mal dahin gestellt. Sicher ist nur, dass es einen ernst zu nehmenden Grund für die Entscheidung von Apple gibt, Flash (vorerst) nicht auf dem iPad zu unterstützen. Und inwiefern das der angebliche Grössenwahnsinn einer einzelnen Person zu verdanken ist, ist auch fraglich.

    Was aber das Thema hier angeht, versucht Adobe mit etwas zu punkten, was in der Softwareentwicklung immer wieder versprochen, aber nie gehalten wird. Es gibt nunmal keinen heiligen Gral, mit dem man "write-once-deploy-anywhere" machen kann. Wozu auch? Es ist immer ein Wettbewerb der System und Adobe Air ist eines davon (zumal mit der Entwicklungsumgebung ein vergleichsweise schlechtes)

    Siehe Java, .Net/Mono und und und - alles plattformübergreifend - mehr oder mehr weniger ...

  •   35

    es ist ja nicht nur, dass Adobe jetzt versucht nen großes Stück vom App-Kuchen abzubekommen, nein es muss ja auch noch eine Allianz der Provider (gegen Apples App Store) geben: http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/technology/article7026270.ece

  • @Makurs S.Du verstehst was falsch, nich Adobe hat sich bei Apple unbeliebt gemacht sondern eher umgekehrt. Adobe hat schon lange angeboten Flash fürs Iphone rauszubringen, die einzigen die das blocken sind Apple....

    Zum Thema: Der Ansatz ist sicherlich nicht schlecht, kann mir vorstellen das es für die Entwickler so um einiges leichter wäre Apps zu bringen. Allerdings muss sich erst zeigen ob Adobe AIR dafür die richtige Lösung ist.

  •   35

    na welcher Markus war denn jetzt gemeint ^^

  • @Markus ich sehe es eher anders rum. Nicht Adobe wird auf Dauer Schaden nehmen, sondern eher Apple. Wenn es vieles auf Apple-Produkten nicht mehr gibt, werden sich die Leute irgendwann von Apple anwenden und zur Konkurrenz gehen.
    Steve wird noch sehen, was er davon hat, dass er sich für einen Gott hält.

  • Ja spitze! Pünktlich zur MWC werden alte Suppen warm gekocht. Adobe sollte lieber schauen, dass sie sich schnell wieder bei Apple beliebt machen, um nicht gänzlich von deren Produkten zu verschwinden. Stattdessen beglücken sie uns mit einem weiteren Highlight ihrer proprietären Produktstrategie.

    Ich frage mich manchmal, ob jeder der es schafft einen Informatiker zu bezahlen, der ihm einen Interpreter schreiben kann, glauben muss, er hätte jetzt den heiligen Gral in den Händen und könnte die Softwareentwicklung von Grundauf revolutionieren.

    Danke Adobe ...

  • lol

    adobe air gibts siet jahren und bislang ist der erfolg wohl ganz schön ausgeblieben. kann mir nicht vorstellen, dass das auf den mobiltelefonen funktioniert.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!