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Android-Fragmentierung: 19.000 Gründe, warum sie immer bleiben wird

OpenSignal liefert einmaliges Zahlenmaterial zur zerklüfteten Android-Gerätelandschaft: 18.796 unterschiedliche Geräte wurden in der aktuellen Statistik gezählt. Die Vielfalt wächst unaufhörlich und die Hälfte davon trägt das Samsung-Logo.

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Nach wie vor das beliebteste Smartphone der Welt: Das Samsung Galaxy S3. / © ANDROIDPIT

Nicht nur, dass es knapp 19.000 unterschiedliche Android-Geräte auf der Welt gibt: Das Wachstum der Vielfalt nimmt ebenfalls zu, schließlich hat man ein Jahr zuvor zwischen nur knapp 12.000 Geräte unterschieden. Dies soll aus der neuen Messung von OpenSignal hervorgegangen sein. OpenSignal ist eine Gemeinschaft freiwilliger Tester, die sich für gute Verbindungsqualität und bessere Verbreitung schneller Internetanbindungen stark macht. Ihre App liefert jedoch mehr Messwerte als nur die Signalqualität.

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Alle Android-Geräte im interaktiven Graphen. Unangefochtener Platzhirsch ist das Samsung Galaxy S3, gefolgt von etlichen weiteren Samsung-Geräten. / © OpenSignal

In der jüngsten Veröffentlichung hat das Unternehmen sein Zahlenmaterial ausgewertet und wunderschöne, interaktive Grafiken zusammengestellt, aus denen nicht nur die absolute Zahl von 18.796 unterschiedlichen Android-Geräten hervorgeht, sondern auch ihr jeweliger Anteil an den insgesamt 682.000 Geräten, auf denen die App installiert ist.

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Samsung gehört 43 Prozent des Marktes

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Samsung hat fast die Hälfte des Android-Marktes für sich gepachtet. / © OpenSignal

Fast jedes zweite Android-Gerät wurde von Samsung hergestellt. Das Galaxy S3 ist nach wie vor das am weitesten vebreitete Smartphone laut dieser Messung. Und damit nicht genug: 12 der 13 am weitesten verbreiteten Android-Geräte kommen von Samsung.

Fragmentierung schlimmer denn je

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Aktuell ist die Fragmentierung zwischen den Android-Versionen schlimmer als je zuvor. / © OpenSignal

Es zeigt sich, dass die derzeit verwendeten Android-Versionen sich fast gleichmäßig auf 2.3 beziehungsweise 4.0 bis 4.4 aufteilen. Das macht es für App-Entwickler schwieriger denn je, ihre Apps an den Mann zu bringen. Da OpenSignal weiß, welcher User sich in welchem Land befindet, konnte man ermitteln, welche Version in welchem Land häufiger vorkommt. Aufgeschlüsselt nach dem Pro-Kopf-Einkomen ging daraus eine Korrelation hervor, die besagt, dass in reicheren Ländern weniger Fragmentierung vorherrscht.

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In reicheren Ländern ist die Fragmentierung geringer. / © OpenSignal

Ist diese Vielfalt gut oder schlecht?

Die große Vielfalt an Android-Geräten ist Fluch und Segen. Wettbewerb sorgt immer dafür, dass der Kunde von dem Preiskampf profitieren kann, den sich die unterschiedlichen Geräte-Hersteller liefern. Auf der anderen Seite kommen manche Hersteller nicht mit Software-Updates hinterher und der Kunde bekommt nach einem oder zwei Jahren erste Schwierigkeiten, wenn neue Apps mit seinem Gerät nicht mehr kompatibel sind. Google kommt diesem Problem mit Schnittstellen in den Play Diensten entgegen, doch kann diese Methode auf Dauer auch keine Lösung sein, nimmt man doch damit Android als Plattform die einst so geliebte Freiheit.

Quelle: OpenSignal

13 mal geteilt

Top-Kommentare der Community

  • Meier93 22.08.2014

    Wann kann man in eurer app denn endlich mal Bilder etc. vergrößern?

  • Naf0815 22.08.2014

    19.000???? Hammer! Was ich jetzt geschätzt hätte sag ich mal lieber nicht... ;-)

  • Cubelix 22.08.2014

    An der einen Grafik kann man schön sehen warum das S3 kein Update mehr bekommen hat. Es lief zu gut und schwächt den Verkauf neuerer Modelle... Also wurde es notorisch von Samsung als veraltet dargestellt und fallen gelassen...

  • d d 22.08.2014

    Also das Problem liegt ja wohl nicht an Android perse, sondern eher an der Handy Hersteller! Das diese keine Updates liefern.
    Andererseits ist ja auch noch das ext. Sd-Karten Problem vorhanden weswegen einige nicht updaten.
    Das die Programmierer es nicht einfach haben ist immer schlecht, aber ich würde sagen wenn diese auch richtig bugfixen und besser programmieren würden, würden 90% der apps auch noch auf Handys laufen die älter als 4 Jahre sind.

  •   51
    XXL 22.08.2014

    Wenn man sieht, wieviele Geräte es gibt, funktioniert die ganze Sache doch erstaunlich gut. Ich habe mit dieser Tatsache aboslut kein Problem, im Gegenteil, ich schätze die Vielfalt bein Android.

45 Kommentare

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  • Meiner ist der 18563!

  • Zum Glück passt sich die App der Android Version an. Bei vielen Apps hast du auf unterschiedlichen Versionen ein etwas anderes Verhalten eben weil neuere Versionen mehr zulassen. Bestes Beispiel Android L und Googles Apps die die neuen Animationen dann können, auf älteren Handys aber auch laufen. Sehe das nicht als Problem, die meisten nutzen nicht mal 10% von dem was ein Smartphone kann, denen ist es auch egal ob Android aktuell ist. Die anderen werden sich schon ein Smartphone zulegen um an Puls der Zeit zu bleiben. Außerdem hat Google verkündet dass weit mehr als 80% die neuesten Google Play Services haben welche per Silent Update kommen, welche die meisten APIs für Entwickler bereitstellen. Google lagert immer mehr in diese Services aus um eben auch älteren Handys wo die Hersteller nicht reagieren mit neuen Features auszustatten.

  • Ein herrliches Beispiel für völlig unnötige Statistiken ohne jegliche Aussagekraft.

    Fragmentierung? Na und!? Früher nannte man das Vielfalt und Auswahl und war erstrebenswert.

    Open Signal? Kaum repräsentativ.

    Aber hübsch bunt, das alles. Wie die Gemälde von vierjährigen Kindergartenkindern.

  • .. was mir übrigens extrem auf'n Sack geht. Auf deren Cloud speichere ich trotzdem nicht. Alleine, um (wie immer einsam) zu rebellieren.

  •   25

    Fragmentierung: 19.000 Gründe warum sie auch viele Vorteile hat... Denn die neuste Android-Version zu haben ist nicht immer toll.. So hat Google z.B. in Kitkat den Schreib-Zugriff auf die SD-Karte versaut, damit die Leute mehr in die Cloud speichern.. Be evil - google.

    • My1 23.08.2014 Link zum Kommentar

      naja man ist ja net gezwungen zu Updaten, Note 3 seit 1.11.2013 mit 4.3

      •   25

        Schon richtig. Nur muss man beim Kauf aufpassen dass kein Kitkat drauf ist. Und viele installieren jedes Update und wundern sich erst nachher...

      • Angeblich liegt der Nexus-Vorteil doch darin stets als erstes und am längsten die Android-Updates zu erhalten. Und nun es wieder nicht recht...

    • Erst informieren, dann kannst du immer noch meckern. Hier auf dieser Seite wurde lang und breit erklärt wo das Problem lag. Die Programmierer passen ihre App an und fertig ist die Kiste.

  • Seit ich in Korea war kann ich mir das schon vorstellen. Als ich in einem Handy-Shop war habe ich dort allein von den Samsung Modellen s3 und s4 jeweils etwa 20 verschiedene Modelle gesehen. Manche mit eingebauten Schminkspiegeln und so ein Zeug. Unglaublich.

  • Bei 19.000 Konfigurationen sollte doch für jeden was passendes dabei sein :)

  • An der einen Grafik kann man schön sehen warum das S3 kein Update mehr bekommen hat. Es lief zu gut und schwächt den Verkauf neuerer Modelle... Also wurde es notorisch von Samsung als veraltet dargestellt und fallen gelassen...

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