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Yanto – Yet another todo

Christopher W.
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Es gibt komplexe Apps die überzeugen, und es gibt einfache überzeugende Apps. Die heutige App kann man wohl eher Letzterem zuordnen, denn der Aufgabenverwalter Yanto sieht auf den ersten Blick sehr schlicht und einfach aus. Doch Yanto übt gerade dadurch einen gewissen Reiz auf mich aus, wirkt die App doch nicht überladen und scheint sich nur auf das Wesentliche zu beschränken.
Aber kann Yanto, was übrigens für Yet another todo steht, wirklich überzeugen? Im heutigen Testbericht habe ich Yanto für euch etwas näher unter die Lupe genommen!

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
Version 3.0.1 Version 3.3

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.1.1
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Yet antoher todo, oder auch abgekürzt Yanto, ist der Name der heutigen App. Doch ist Yanto wirklich nur „noch ein anderer” Aufgabenverwalter? Welche Vorteile hat Yanto im Vergleich zu anderen Verwaltern? Und warum könnte Yanto genau richtig für mich sein? Dies alles sind Fragen, die sich mir bei Yanto stellen, schließlich gibt es ja mittlerweile schier unendlich viele ToDo-Apps. Gerade deshalb hoffe ich dies Fragen im folgenden Bericht beantworten zu können und so ein möglichst genaues Bild der App wiederzugeben.

Kommen wir erstmal zur App selber. Yanto ist nach der Installation noch nicht einmal ganz 1 MB groß. Somit sollte die App auch auf dem internen Speicher des Smartphones noch Platz finden. Natürlich habe ich mir auch wieder die Berechtigungen etwas genauer angeschaut. Soweit ist alles in Ordnung, auch für die Berechtigung “Tastensperre deaktivieren” gibt es eine Erklärung. Diese wird benötigt, um einen Alarm auslösen zu können und um auch im gesperrten Zustand eine Meldung in Form eines Fensters anzeigen zu können (ihr kennt das sicherlich vom Wecker). Somit ist alles in Ordnung und es gibt keine Probleme mit den Berechtigungen. 

Yanto ist sehr übersichtlich aufgebaut. Alle Aufgaben werden in übergeordneten Kategorien verwaltet, dies bedeutet beispielsweise unter “Termine”, “Geburtstage” oder “Einkäufe”. Doch es können auch ganz bequem und einfach neue, eigene Kategorien hinzugefügt werden. Dies geht ganz einfach über das Panel am unteren Bildschirmrand.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Kategorien. Zum einen die ganz normalen Standard Kategorien. In diesen kannst Du nach Belieben neue Aufgaben hinzufügen, streichen und ergänzen. Daneben gibt es allerdings auch noch so genannte Smart Kategorien. Smart Kategorien erlauben Dir, Kriterien und Regeln festzusetzen, nach denen dann Aufgaben in die Smart Kategorie eingestellt werden. Genauer gesagt heißt das zum Beispiel, dass ich alle Aufgaben mit Priorität oder Aufgaben, die einen bestimmten Text enthalten, in die Smart Kategorie einstellen lassen kann. Das Praktische hier dran ist, dass es eine Vielzahl an unterschiedlichen Kriterien gibt, nach denen Aufgaben automatisch in die Kategorie hinzugefügt werden können. So kann ich beispielsweise alle Aufgaben, die ich am heutigen Tag erledigen muss in einer Smart Kategorie sammeln lassen. Meiner Meinung nach eine tolle Idee, die zusätzliche Übersicht schafft und hilft, die eigenen Aufgaben besser zu managen.

Aufgaben in normalen Kategorien hinzuzufügen ist ebenfalls sehr einfach. Einfach über den entsprechenden Button das Eingabefenster öffnen und der Aufgabe einen Namen geben. Hier besteht wieder die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Einträgen. Neben dem normalen Eintrag, den Du über einen zweiten Schritt mit Datum, Erinnerungen und einigem mehr versehen kannst, gibt es auch den so genannten Schnelleintrag. Der einzige Unterschied zu einem normalen Eintrag ist in diesem Fall, der ein Schnelleintrag direkt mit einer Erinnerung versehen wird. Im Klartext bedeutet das, dass wenn ich einen Schnelleintrag um 13 Uhr 30 erstelle, die Erinnerung beziehungsweise die Fälligkeitsuhrzeit 13:30 Uhr ist. Der Schnelleintrag eignet sich also vor allem für, ich nenne es jetzt einfach mal so, Blitzeinfälle. Fällt mir gerade ein, dass ich ja noch Käse einkaufen muss, kann ich einen Schnelleintrag hinzufügen und erledigen, sobald ich die Zeit dazu habe.

Die normalen Einträge/Aufgaben und auch die Schnelleinträge können nachträglich noch bearbeitet werden. So kannst Du noch Notizen hinzufügen, die Kategorie ändern, eine Priorität setzten, Erinnerungen, Wiederholungen und Reaktivierungen hinzufügen und einen Alarm setzen.

Aufgaben können außerdem nach unterschiedlichen Kriterien sortiert werden und beispielsweise per Email geteilt werden. Hast Du eine Aufgabe erledigt, kannst Du diese ganz einfach abhacken. Dazu einfach links neben der Aufgabe ein Häkchen setzten und schon wird die Aufgabe in die Kategorie “Erledigt” verschoben. Außerdem können Aufgaben auch einzeln oder zusammen in andere Kategorien verschoben werden und es kann über die integrierte Suchfunktion nach Aufgaben gesucht werden.

Im Großen und Ganzen sind dies die wesentlichen Funktionen von Yanto. Allerdings gibt es auch noch einige interessante Einstellungsmöglichkeiten. Zum einen kannst Du in den Einstellungen definieren, wie Du erinnert werden möchtest, also ob das Smartphone vibrieren, leuchten oder einen Ton spielen soll. Solltest Du kein Benachrichtigungslicht an Deinem Telefon haben, bietet Yanto die Möglichkeit, ein solches zu simulieren. Wie gut dies funktioniert konnte ich leider nicht überprüfen, da das Nexus ja über ein solches Licht verfügt. Des weiteren findest Du verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zu den Schnelleinträgen, zum Alarm und dem Bildschirm. Diesen kannst du auf “aktiv bleiben” stellen, wodurch dieser dann über eine definierte Zeit aktiv bleibt.

Sehr gut finde ich außerdem, dass es die Möglichkeit einer automatischen Sicherung gibt. So werden alle Aufgaben alle 24 Stunden gesichert. Natürlich können die Aufgaben nicht nur gesichert, sondern auch exportiert und importiert werden. Die Aufgaben werden als .bak exportiert und können später problemlos wieder importiert werden.

Fazit: Bis hierhin bin ich von Yanto ziemlich angetan, denn Yanto hat eigentlich alles, was ich von einem einfachen Aufgabenverwalter erwarte. Wer natürlich sehr viele Funktionen und Möglichkeiten braucht oder sich diese wünscht, der dürfte mit Yanto wahrscheinlich nicht ganz zufrieden sein. Doch gerade die einfache Gestaltung und die Schlichtheit dieser App machen Yanto für mich zu einem gelungenen Aufgabenverwalter. Und um noch einmal auf meine anfangs gestellten Fragen zurückzukommen: So gesehen hat Yanto natürlich kaum Vorteile (meiner Meinung nach aber auch keine Nachteile) gegenüber vielen anderen Aufgabenverwaltern. Hier liegt es einfach am persönlichen Geschmack, ob man sich lieber sehr komplexe ToDo-Apps mit einem riesigen Umfang an nützlichen Funktionen wünscht oder ob einem eine sehr schlichte und auf das Wesentliche beschränkte App besser gefällt. Ich zumindest werde Yanto erst einmal auf meinem Telefon behalten.

Bildschirm & Bedienung

Yanto ist wirklich sehr übersichtlich gestaltet und erlaubt eine angenehme und effektive Nutzung der App. Durch das Bedienpanel am unteren Bildschirmrand hat man eigentlich immer Zugriff auf alle wichtigen Funktionen und kann so ganz bequem arbeiten. Außerdem besteht die Möglichkeit, in den Einstellungen das Erscheinungsbild von Yanto anzupassen. So kannst Du zwischen zwei verschiedenen Themen auswählen, einmal dem schwarzen und einmal dem weißen Thema. Außerdem gibt es ein sehr schönes Widget, über welches Du alle Aufgaben gut im Blick behalten kannst. Insgesamt ist die Gestaltung ziemlich gut gelungen und ich habe soweit nichts anzumerken.

Speed & Stabilität

Yanto lief währende des Tests vollkommen flüssig und ohne Probleme. Es kam zu keinen Hängern oder Abstürzen, was natürlich sehr erfreulich ist.

Preis / Leistung

Yanto ist kostenlos im App Center verfügbar. Es wird keine Werbung eingeblendet, was bedeutet, dass man umsonst einen wirklich gelungenen, simplen aber guten Aufgabenverwalter erhält.

Screenshots

Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo Yanto – Yet another todo

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

styx

CEO Steyla Technologies Deutschland GmbH. Lead developer.

E-Mail an Entwickler Entwicklerprofil

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • CHiM 22.09.2012 Link

    ein t zu viel im Titel ;-) ansonsten guter bericht

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  • Stein. 22.09.2012 Link

    Macht einen wirklich guten Eindruck... ;)

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  • engländer 22.09.2012 Link

    Mit welchen Diensten synchronisiert sich die App? Wäre für mich die interessanteste Info überhaupt.
    Kein Dienst? Dann ist die App in meinen Augen völlig wertlos und definitiv viel zu gut bewertet.
    Desweiteren: gibt es ein Widget?
    Natürlich kann ich die App installieren und all die interessanten Dinge selber herausfinden. Aber genau das erwarte ich von einem Test wie diesem hier. Sorry Christopher, das war nix. Einen Stern für deinen Test.

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  • Michael Eschgfäller 23.09.2012 Link

    bei Geschwindigkeit und Stabilitaet wurde Bericht geschrieben ... flüssig und Probleme, es wurde "ohne" vergessen. Es hört sich wirklich gut an.

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  • Ronald W 23.09.2012 Link

    Mich interessieren die Sync- und Widget-Möglichkeiten auch am meisten ... hab ich die Überlesen?

    Wenig interessieren mich Kommentare darüber, wie gut so ein Test geschrieben war ;-) - eine private Nachricht fände ich da besser.

    LG,
    Ronald

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  • Christopher W. 23.09.2012 Link

    @ engländer und Ronald W: Ja es gibt ein WIdget, ein meiner Meinung nach sehr schönes sogar! Die App kann leider mit keinen anderen Diensten synchronisiert werden.

    Ich hoffe ich konnte damit eure Fragen beantworten ;)

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  • Sven G. 23.09.2012 Link

    Das WIDGET ist 4x2 groß und sieht meiner Meinung nach optisch wirklich gut aus. Der Testbericht ist ebenfalls gut gelungen und hat zum Testen der App animiert.

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  • Daniel Christensen 23.09.2012 Link

    ich verstehe euer bewertungsSystem solangsam wirklich nichtmehr..

    Preis / Leistung nur 4* obwohl kostenlos und keine Werbung..da stimmt doch was nicht

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  • Christoph S. 24.09.2012 Link

    @Daniel
    und ich verstehe die Fragen hierzu bald nicht mehr
    Wie oben beschrieben, macht die App genau das was sich der Tester gewünscht hat. Nicht mehr und nicht weniger.
    Wenn jetzt eine App getestet wird, die ein wenig mehr kann, aber genauso kostenlos ist, kann man die auch noch etwas besser bewerten. Ist doch sinnvoll.

    Ansonsten ist es mit Bewertung immer schwierig. Werden feste Punktezahlen pro Kapitel vergeben möchte auch jeder unterschiedliche prozentuale Verteilungen.
    Das wird nie 100%ig passen

    Ich lese mir die Berichte eh nur als Anregung durch und schaue danach in die Kommentare um mir ein vollständiges Bild zu machen.
    Das klappt eigentlich immer ganz gut.

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  • Philipp R. 24.09.2012 Link

    Soso, was muss die app bei Geschwindigkeit und Stabilität tun um 5 Sterne zu erhalten? Ich finde die Fragen zu dem Bewertungssystem nachvollziehbarer als das Bewertungssystem...

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  • Volker K. 26.09.2012 Link

    Die App macht ja so erst einmal einen guten Eindruck. Was mir persönlich aber ganz arg fehlt, ist die Möglichkeit einer 2-wöchigen Wiederholung.

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  • Daniel R. 27.09.2012 Link

    Aus welchem Grund keine volle Punktzahl für Preis/Leistung???

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  • Christopher W. 29.09.2012 Link

    Zur Bewertung: 5 Sterne gibt es nur, wenn eine App wirklich Nix zu wünschen übrig lässt, also sozusagen das Non plus ultra darstellt. Yanto bietet wirklich tolle Möglichkeiten, allerdings muss man bei der Bewertung auch immer einen Spielraum nach oben freilassen, wenn man der Meinung ist, dass es vergleichbare Apps gibt, die besser abschneiden würden. Nur weil eine App tut was sie tun soll gibt es keine 5 Sterne ;)

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