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[userblog] Interessante Neuerung für Entwickler: Multiple APK Support

Karsten Planz
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Eine interessante Neuigkeit gibt es für Android-Entwickler: Entwicklern von Android-Apps ist es ab sofort möglich mehrere APK-Dateien für eine App im Market bereitzustellen, die dann basierend auf Geräteeigenschaften beim Download der App ausgewählt werden.

Die filterbaren Geräte-Eigenschaften sind hierbei die Android-Version, die Bildschirmgröße bzw. Auflösung und das OpenGL Textur-Kompressionsformat, was vor allem für Spiele-Entwickler interessant sein dürfte. Aber auch für alle anderen Entwickler, die bisher zwei Versionen ihrer App im Market zur Verfügung stellen, ist diese Methode ein großer Vorteil.

Das heißt also, dass wir in Zukunft keine doppelten Apps mit Zusätzen wie "Version for 1.6" oder "HD" im Market finden sollten. Ich persönlich finde das eine gute Sache, alles andere erinnert meiner Meinung nach mehr an ein Workaround. Doch ich habe die Vermutung, dass die "HD-Version"-Apps mit "HD"-Badget im Icon nicht verschwinden werden, weil sich manche Entwickler davon zusätzliche Downloads erhoffen.

Alle Infos für Entwickler zum "Multiple APK-Support" gibt es hier.

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Kevin Haferkamp 22.07.2011 Link

    Na da tut sich doch was! Sehr gut :)

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  • Mike W. 22.07.2011 Link

    top das finde ich richtig gut .. auch wenn ich bei der überschrift eher an was anderes gedacht habe.. was jetzt im nachhinein auch vollkommen sinnlos war hehe >_>

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  • Marcel S. 22.07.2011 Link

    Gute Idee, mal sehen, ob die Devs darauf eingehen werden.
    Bei der Überschrift hab ich gedacht, dass man nun mehrere Pakete, also Apps, mit nur einet APK installieren kann.

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  • Martin W. 22.07.2011 Link

    Hat aber auch den Nachteil, dass wenn man mal eine Version sucht, die nicht für das eigene Smartphone angepasst ist, man sie nicht bekommt ;) Hab z.B. ne zeitlang den Dolphin HD Browser benutzt ... auf meinem HTC Hero ;) Sowas würde dann der Vergangenheit angehören.

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  • Michi K. 22.07.2011 Link

    Oha. Eine der interessantesten News der letzten Wochen, wenn man ein bisschen drüber nachdenkt. Allerdings leider im negativen Sinne.

    Im Grunde ist es sowas wie das schwenken der weißen Flagge und die Aufgabe im Kampf gegen die Fragmentierung. Jetzt haben wir endgültig eine Situation wie einst Microsoft mit Windows Mobile. Als Android neu war und das iPhone gerade App tauglich war, wurde diese Flexibilität bei WM von den Usern als Vorteil deklariert weil die Entwickler ja ach so viele Freiheiten hätten. Diese wurden Windows Mobile dann allerdings zum Verhängnis, denn es war für Entwickler schlicht zu unattraktiv.

    Für die zählt "Zeit ist Geld" und die Rechnung beinhaltet die Faktoren:
    -Zeitaufwand
    -Ergebnis
    -Ertrag

    Wenn ich vier Wochen an einem App arbeite, erreiche ich ohne Fragmentierung alle User und verkaufe sagen wir mal 10.000 Stück. Mit dieser "offiziellen Fragmentierung" muss man vielleicht 4 einzelne Versionen bauen um die gleiche Masse zu erreichen und gleich viele zu Verkaufen. Sagen wir mal die Anpassungen dauern dann nochmal 4 Wochen. Den Preis kann ich ja nicht einfach ändern, das würde kein User akzeptieren oder verstehen, also nehme ich diese 10.000 für die doppelte Arbeitszeit ein, oder anders gesagt nur die Hälfte.

    Und in der Realität ist es viel schlimmer und wird vor allem viel schlimmer, wenn man mal überlegt welche Versionen es in einem Jahr gibt und wie breit jede einzelne Version verteilt ist. Denn es bleibt ja auch nicht nur beim anpassen der APKs. Das heißt ja dann auch mehr Testgeräte, mehr Testzeit, weitaus mehr Aufwand bei Updates und dann wieder bei Tests, mehr Aufwand beim Support, usw.

    Man muss immer daran denken das keiner gezwungen wird für Android zu entwickeln. Es gibt iOS, es gibt Windows Phone 7, oder man lässt den mobilen Sektor ganz aus, usw. Obwohl Windows Phone 7 deutlich weniger User hat, kann es ja schon sein das ich mit dem gleichen Arbeitsaufwand genau so viele User wie unter Android erreiche. Wobei die Chance mehr zu verkaufen aufgrund es übersichtlicheren Marktes und fehlenden schlechten Bewertungen von Leuten die es laden obwohl es auf dem Gerät nicht laufen würden dort deutlich höher sind.

    Android gesellt sich auf diesem App-Aspekt voll und ganz zu Symbian und Windows Mobile. Eine große Userbasis bringt hier gar nichts. Nur Google bringt es was, ihr Werbungbasiertes Geschäftsmodel benötigt ja einzig und allein die Masse. Generell denke ich das Android vielleicht schon in einem Jahr bei allen richtigen Entwicklern mehr oder weniger "Tod" ist. Wobei ich trotzdem davon ausgehe das Android auch weiterhin bei den Marktanteilen wächst, denn günstige Smartphones lösen das Feature Handy ab und auf fast all diesen läuft nunmal Android. Probleme könnte es nur geben wenn Apple auf einmal ein 200-350€ Gerät anbietet und Microsoft und/oder Nokia auch diesen Billigmarkt angreifen. Aber das passt ja schon alles nicht mehr zum Thema ;)

    Für Entwickler ist das wie gesagt meiner Meinung nach ein Schlag in den Nacken. Das reduziert die große Menge auf kleine Teilbereiche die man ja auch erstmal finden muss ohne das "Störer" das App laden und schlecht bewerten. Ganz im Ernst, wer glaubt daran das die Zeit die man in eine Android App Entwicklung steckt lukrativer ist statt in der gleichen Zeit für andere Plattformen zu entwickeln?

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  • Manuel 22.07.2011 Link

    Nun ja es gibt ja nicht nur den Google Market

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  • Karsten Planz 22.07.2011 Link

    @Michi: das sehe ich ganz anders. Die Möglichkeit der "Multiple APKs" ist wirklich nur was, wenn die Standard-Methoden des Android SDK zur Kompatibilitäts-Maximierung für jemanden nicht mehr ausreichen bzw. wenn man unschöne Code-Weichen vermeiden möchte. Das Android SDK bietet sehr gute Lösungen an, um eine App (eine APK) für Tablets UND Smartphones zu erstellen und das wird auch so gemacht von vielen Apps. Bei iOS ist das meines Wissens nicht so einfach, weshalb es im App Store auch die ganzen "HD" Apps gibt.

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  • Michi K. 22.07.2011 Link

    @Karsten Planz

    Die meisten Apps fürs iPad sind doch "Universal Apps" die man einmal lädt und dann auf iPad UND iPhone/iPod Touch mit jeweils unterschiedlichen Interfaces laufen!?

    Klar kann man diese Funktion erstmal als Vorteil auslegen. Es ist eine neue Möglichkeit und jede neue Möglichkeit ist ja auch erstmal ein Vorteil. Langfristig denke ich aber das dieses Eingeständnis für eine erhebliche Unattraktivität für Entwickler führt. Wie gesagt, die Android Entwicklung muss sich an der Entwicklung für Konkurrenzplattformen (in erster Linie iOS und WP7) messen. Verursacht sie mehr Arbeitszeit ist sie teurer und somit unattraktiver für Auftraggeber, bzw. beschert dem Entwickler weniger Einnahmen als wenn er diese Zeit lieber in die Entwicklung für iOS und WP7 steckt. Das ist doch der Punkt. Symbian ist weltweit immer noch die Nummer 1 doch keiner kümmert sich um Apps für die Plattform, weil es schlicht unattraktiv ist. Aus den gleichen Gründen hat MS WinMobile eingestampft und WP7 rausgehauen.

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  • Nico B. 22.07.2011 Link

    top so wird es für entwickler interessanter

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  • Nico B. 22.07.2011 Link

    von der entwicklerseite her kann icb verstehen das sie lieber zum iphone greifen

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  • Karsten Planz 22.07.2011 Link

    @Michi: Okay, Universal Apps gibt es auch bei iOS, aber du musst dir mal im App Store anschauen, wie viele "HD" Apps es da gibt, die dann teilweise auch noch mehr Kosten als die iPhone Version. Das ist dann bei manchen Apps echt frech. Siehe auch diesen interessanten Beitrag: http://jeffmenter.wordpress.com/2011/05/02/thoughts-on-universal-ios-apps/
    Und dass der Multiple APK Support zu einer Unattraktivität für Entwickler führt, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist nämlich wirklich nur ein neues Feature was für *manche* Entwickler interessant sein *kann*. Die meisten werden wie gehabt alles mit einer APK machen, vermute ich.
    Und dass kaum jemand Apps für Symbian entwickelt, liegt einfach daran, dass sich Symbian momentan auf dem absteigenden Ast befindet und iOS und Android stark im Kommen sind. Entwickler schauen doch auf die Wachstumszahlen, sie wollen schließlich Apps für Plattformen entwickeln, die im Trend liegen.

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  • Michi K. 22.07.2011 Link

    @Karsten Planz

    Mir fällt es ja generell schwer bei Preisen von 1-10€ von "Frech" zu sprechen. Ich bekomme ein vollwertiges Textverarbeitungsprogramm für 8€ oder ein Filmschneideprogramm für 4€, die ihren Pedanten auf dem PC nicht nur in nichts nachstehen, sondern auch noch liebevoller gemacht sind. Und das eben für wesentlich weniger Geld. Aber das ist ja eine andere Geschichte.

    Hab übrigens kurz mal geguckt, 2/3 aller iPad Apps sind Universals.

    Ich glaube wir reden auch aneinander vorbei. Die Funktion ansich macht erstmal nichts schlimmer. Die ganze Fragmentierung ansich ist das schlimme und diese Funktion ist eben einfach nur die enttäuschende "Lösung", dass Google sozusagen die Fragmentierung offiziell macht was wiederum heißt das sich daran nichts ändert und es für den Entwickler immer schlimmer wird.

    Das mit Symbian ist so alleine nicht Richtig. Warum gab es dann keine Apps bevor es mit dem iPhone und Android richtig losging? Oder warum haben dann die Entwickler nicht gemerkt, dass dort eine Basis mit zig mal so vielen Usern ist? Oder warum gab es fürs iPhone z.b. schon nach kurzer Zeit mehr Apps als für WinMobile nach Jahren? App Entwicklung ist eben keine Pflicht und wird es auch nie werden. MAn erreicht theoretisch auch alle mit einer mobilen Webseite und für Funktions-Apps macht es auch nur dann Sinn wenn man Geld verdient. Insofern muss eine App Entwicklung eben attraktiv sein und Fragmentierung macht sowas zu Nichte. Das war bei Symbian so, bei Windows Mobile und Android steuert genau darauf zu und Google sagt jetzt sozusagen, das sie (logischerweise, denn alles andere würde ihr Geschäftsmodell kaputt machen) dagegen keine Lösung haben. Nicht jetzt und schon gar nicht in Zukunft. Das ist das Negative an dieser Meldung, was ich sehe.

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  • Matthias S. 22.07.2011 Link

    @Marcel:
    Das funktioniert doch schon, siehe does HP iPrint App, da kommen zwei neue Icons im Drawer dazu

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  • André R. 22.07.2011 Link

    Fragmentierung hin oder her... So schwierig ist das nicht eine App zu machen, die auf allen Geräten funktioniert. Da spreche ich aus eigener, inzwischen dreijähriger Erfahrung als Android App-Entwickler. Selbst neue API-Funktionen die man evtl. braucht kann man recht leicht per Reflection einbinden. Ausserdem gibt es den Backport von 3.x Fragments und weiteren APIs auf die 1.6 (!) Platform. Ich bin sicher, dass das auch andere Entwickler so bestätigen koennen. Android jetzt gar mit Symbian zu vergleichen ist meiner Meinung nach etwas übertrieben...

    Allerdings macht es tatsächlich Sinn, verschiedene APKs anzubieten um entweder besser optimieren zu koennen (z.B. auf spezielle Chipsets wie Tegra 2) oder um die Dateigroesse in vernünftigem Rahmen zu halten. Warum sollten Smartphone-Besitzer unbedingt 20 Megabyte Highres-Grafiken runterladen, die eh nur auf einem Tablet verwendet würden?

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  • Philipp Zacharias 23.07.2011 Link

    Zu der Entscheidung trug sicher Gameloft bei :)

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  • Peter Gehrein 17.08.2011 Link

    Nach dem iPhone und iPad APP des worldwide-marketplace aus dem iTunes Store steht in kürze ca ab 20. September der worldwide-marketplace auch als Android APP für mehr als 30 Smartphone zur Verfügung. Zur Zeit läßt der Entwickler des weltweiten Kleinanzeigen Marktes Peter Gehrein in Indien mit Hochdruck an diesem Tool arbeiten. Wer solange nicht warten möchte, aber weder iPhone noch iPad sein eigen nennt kann den kostenlosen Kleinanzeigen Markt auch als PC oder Mac Version unter http://www.worldwide-marketplace.com aufrufen und kostenlos nutzen. Neu im marketplace ist der private Chat unter Kontakten auserdem kann man jetzt seinen eigenen Shop auf dem Marktplatz eröffnen und so von der starken Frequenz der übrigen Marktbesucher profitieren

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