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Ulysse Speedometer - Wie schnell bist du wirklich?

Christian Brüggemann
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Wer kennt es nicht: Man sitzt im Auto und fragt sich, wie stark die Geschwindigkeitsangabe auf dem Tacho vom tatsächlichen Wert abweicht und ärgert sich vielleicht sogar darüber, dass die Geschwindigkeit zu ungenau angezeigt wird. Außerdem sieht das Tacho doch irgendwie langweilig aus - Könnte man das nicht mit dem Smartphone "beheben"?

Ulysse Speedometer soll dies und noch viel mehr können. Ob sich das bewahrheitet, erfahrt ihr im Testbericht!

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.5.16 1.9.6

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S3
Android-Verison: 4.0.4
Root: Ja
Modifikationen: Keine

Ulysse Speedometer zeigt schon direkt nach dem Start eine cool aussehende Oberfläche an. Die wichtigsten Infos kannst du im Dashboard auf einen Blick erkennen: Oben links befindet sich die Uhrzeit, oben rechts das Datum, darunter groß die aktuelle Geschwindigkeit und links unten Daten darüber, wie viel du schon in welcher Zeit gefahren bist. Rechts befindet sich noch ein Kompass, wobei mir unklar ist, wozu dieser gut sein soll. Darunter ist noch eine Angabe über die Genauigkeit der aktuellen GPS-Verbindung.

Darunter befindet sich noch eine kleine Kugel, über die du streichen kannst, um weitere Angaben anzeigen zu lassen. Da wären die Durchschnittsgeschwindigkeit, die Höhe über dem Meeresspiegel, und "Race"-Angaben. Die Race-Angaben zeigen dir, wie schnell du von 0 auf 60 und 100 km/h beschleunigt hast und wie lange du für 1/4 KM gebraucht hast. Du solltest aber nur versuchen diese Werte zu schlagen, wenn du dich auf einer Teststrecke befindest!

Tippst du auf das Dashboard, so gelangst du in ein sehr fingerfreundliches Menü im Wabendesign, das dir Schnellzugriff auf diverse Apps und Einstellungen ermöglicht.

Im Menü verbergen sich noch einige weitere Funktionen, beispielsweise der HUD. Dieser blendet nur die nötigsten Informationen ein, normalerweise sogar nur die Geschwindigkeit. Außerdem ist das Bild spiegelverkehrt, sodass du dein Handy nachts unter die Windschutzscheibe legen kannst, um die Informationen gespiegelt zu sehen. Cool!

Unter "Trip Meters" findest du außerdem Statistiken zu deiner Fahrweise, die u.U. mal nützlich sein könnten. Im Menü kannst du die App außerdem auch in das Breitbildformat schalten. Außerdem findest du hier noch zahlreiche Einstellungen. Du kannst beispielsweise einen Sound abspielen lassen, wenn du die Geschwindigkeit überschreitest. Du kannst hierfür eigene Limits festlegen, die standardmäßig bei 30, 50, 60, 80, 100 und 120 liegen, die üblichsten Tempolimits also. 
Außerdem kannst du auch die Farben des HUDs ändern und mehr Informationen als nur die Geschwindigkeit einblenden. Es gibt hier noch viele weitere Einstellungen, die aber nicht sonderlich spannend sind.

Fazit: Ulysse Speedometer hat sehr viele Funktionen, die nicht nur nützlich sind, sondern auch Spaß machen. Es gibt viele Einstellmöglichkeiten, die aber leider nicht ganz so intuitiv sind, wie sie es sein sollten, aber das ist verschmerzbar.

Ich die App natürlich auch mal praktisch getestet und sie hat sich im Test als zuverlässig erwiesen. Lediglich bei einer sehr schlechten GPS-Verbindung kam es kurz zu einer starken Abweichung. Ansonsten waren die Angaben bei einer 20 minütigen Testfahrt sehr genau.

Eine Sache sei aber noch gesagt. Es ist zwar eigentlich offensichtlich, dennoch möchte ich hier eine kleine Warnung aussprechen: Benutze Ulysse Speedometer niemals im öffentlichen Straßenverkehr, um zu testen was dein Wagen so "drauf hat", denn damit gefährdest du dich und deine Mitmenschen!

Bildschirm & Bedienung

Ulysse Speedometer hat zwar eine sehr schicke Oberfläche, allerdings mangelt es etwas an Intuitivität. Die Einstellungen sind eine lange Liste und es ist auf den ersten Blick nicht offensichtlich, dass sich weitere Optionen hinter dem Dashboard verbergen, wenn man darauf tippt.

Außerdem gibt es beim Speichern von Statistiken auf die SD Karte eine kryptische Bezeichnung namens "Add header data", mit der der normale Nutzer nichts anfangen kann. Schade!

Speed & Stabilität

Ulysse Speedometer läuft schnell und stabil. Wie schnell GPS-Satteliten gefunden werden, hängt vom Smartphone ab.

Preis / Leistung

Ulysse Speedometer ist kostenlos im App Center erhältlich. Einige kleinere weitere Funktionen lassen sich mit der Pro-Version erwerben, die außerdem auch das Werbebanner am unteren Rand entfernt. Dieses stört aber eigentlich gar nicht, sodass die meisten mit der normalen Version auskommen sollten.

Die Pro-Version ist für 2 € im Play Store erhältlich.

Screenshots

Ulysse Speedometer - Wie schnell bist du wirklich? Ulysse Speedometer - Wie schnell bist du wirklich? Ulysse Speedometer - Wie schnell bist du wirklich? Ulysse Speedometer - Wie schnell bist du wirklich?

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Pascal W. 25.08.2012 Link

    Ganz allgemein zu jeglicher Geschwindigkeits- / Beschleunigungmessung mit normal erwerblichen, mobilen Geräten: Die Genauigkeit dieser Geräte liegt erfahrungsgemäß noch unter (!) dem Fahrzeugtacho! Warum? Einfach gesagt, gibt es nicht umsonst Profiequipment, welches dann auch schon mal ein paar Tausender kostet. Diese, und eben nur(!) diese Geräte sind in der Lage präziese Beschleunigungs- und Verzögerungswerte zu messen und darzustellen. Per Gesetz muss die Ungenauigkeit des Fahrzeugtachos vorrauseilend justiert sein - heißt im Klartext dass man laut Tacho z.B. 100 km/h fährt, real sind es dann 95 - 99 km/h. Interessanterweise wird bei einem Geschwindigkeitsverstoß trotzdem die Toleranz zugunsten des Fahrzeugführers berechnet - das aber nur am Rande. Ich selbst nutze mehrere mobile Navigationssysteme sowohl mit dem Auto, als auch auf dem Motorrad. Eine akzeptable Genauigkeit stellt sich erst bei längerer ABSOLUT konstanter Geradeausfahrt ein, sonst hinken diese Geräte immer dem Tacho hinterher - eigentlich logisch, der kleine Prozessor muss die enorme Beschleunigung eines Motorrads auch erstmal verarbeiten. Kurvenradien verfälschen ebenfalls das Messergebnis, und in einem Tunnel hab ich auch kein GPS-Signal. Und egal wie toll ein Smartphone auch gerade ist - es wurde sicher nicht als Tachoersatz konzipiert, sondern vermutlich zum Telefonieren und einiges an Dummdiedeldei nebenher. Also is die App eher zum Spielen, als ein echte Werkzeug(wie so vieles)!

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  • Christian Brüggemann 25.08.2012 Link

    Die Geschwindigkeitsangabe reagierte bei dieser App allerdings sehr gut auf Veränderungen der Geschwindigkeit. Das normale Tacho zeigt eine höhere Geschwindigkeit an, als man eigentlich fährt und diese App tut das nicht. Klar, in Kurven ist die Messung u.U. nicht so genau wie bei gerader Strecke, jedoch sollte man in Kurven generell nicht auf das Tacho schauen, sondern auf die Straße, weshalb das für mich verschmerzbar ist.

    Dennoch hast du natürlich Recht, die App ist mehr Spielerei als Werkzeug.

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  • Benjamin S. 25.08.2012 Link

    Es sollte jeden klar sein, dass eine “zivile GPS Geschwindigkeitsmessung“ keinesfalls genau ist!
    Präzise Angaben sind nur mit militärisch nutzbaren GPS möglich, welche aber dem Otto-Normal-Menschen nicht zugänglich sind!
    Und selbst beim militärischem GPS gibt es Abweichungen von 30-50 cm und selbst diese Abweichungen bewirken bei einer Geschwindigkeitsmessung fatale Fehldaten!

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  • Adrian Piller 25.08.2012 Link

    vgg!#£ £££nmkkLLLLllllalaA

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  • Adrian Piller 25.08.2012 Link

    VGGG,ZW

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  • goldorak69 25.08.2012 Link

    Hat der obige einen in der Krone?

    Mal sehen wie lange ich 0-100 u Fuß habe.. in Meter natürlich.

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  • Vishna 25.08.2012 Link

    ganz egal wie gut oder schlecht die Anzeige auf Mobilen Geräten ist.

    Kostenpflichtige Rufnummern anrufen ist für eine Tacho App das NO GO

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  • Orhan Y. 26.08.2012 Link

    Das APP hab ich im Flieger nach Istanbul ausprobiert ab ca 450kmh kein GPS signal mehr.

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  • Markus S. 26.08.2012 Link

    Hallo Pascal W. und Benjamin S.,
    ich muss euch aus Erfahrung eindeutig widersprechen.
    Ich kenne zwar die getestete App nicht, habe aber so meine Erfahrungen mit ähnlichen Apps:
    GPS Status - http://bit.ly/L0Vqba und
    GPS Test - http://bit.ly/PKjAcT
    Beide Apps zeigen die selbe Geschwindigkeit an, die Geschwindigkeit liegt immer bei gleicher Tacho-Geschwindigkeit um den selben Wert darunter (z.B. bei 50 km/h Tacho bei 47 km/h App).
    Ein aktuelles Knöllchen (63 km/h -Tacho) in der 50er Zohne hat eine Radarmessung von 60 km/h ergeben, exakt der selbe Wert, der bei beiden Apps angegeben wird.

    Natürlich werden keine Nachkommastellen wie in professionellen Produkten angegeben. Mein Auto-Tacho zeigt aber auch keine an.

    Aus technischer Sicht kann ich nicht nachvollziehen, wieso eine nicht professionelle App mehr als 1-2 km/h neben der tatsächlichen Geschwindigkeit liegen sollte.
    Zeit genug ist für die Messung, genug Strecke wird zurückgelegt und im zivielen Bereich liegt die Genauigkeit bei 5-7 m. Das reicht bei weitem für die gestellte Aufgabe.

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  • vincent M. 26.08.2012 Link

    Auto Tachos müssen immer ein Paar Kmh vor gehen !

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  • Christian Brüggemann 26.08.2012 Link

    Danke an Markus für das Praxisbeispiel!

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  • Markus S. 26.08.2012 Link

    ;-]

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  • Dj4y 27.08.2012 Link

    was für ein erbärmliche Idee eine Tacho app zu testen.....sorry solche Apps gab es schon vor 9 Jahren auf meinem PDA mit Windows Mobile.

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  • Christian Brüggemann 27.08.2012 Link

    Die Idee kam von unserer Community, die App wurde uns vorgeschlagen.

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  • Un Gern 28.08.2012 Link

    Hab die App installiert. Ist optisch gut gemacht und funktioniert tadellos. Die Möglichkeit es als Behelfs-HUD zu nutzten hat was, da man hier auch Warnungen einstellen kann. Die App verfügt zudem über einen Auto-Modus (macht irgendwie Sinn) hier lassen sich vordefinierte Nummern anrufen und Apps öffnen. Daher auch die notwendigen Rechte, die hier in den Kommentaren bemängelt wurden. Finde die App gut persönlich würde ich zu 4 Sternen tendieren.

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  • Pascal W. 29.08.2012 Link

    Nochmal was zur Genauigkeit: Ein GPS-Empfänger ermittelt sein Position durch eine Peilung mit mindestens 3 Satelliten. Militärisch oder Zivil ist dabei erst mal Wurscht! Jede Positionsveränderung (also Auto bewegt sich) verursacht eine neue Positionsbestimmung. Dies logischerweise kontinuierlich, damit auch eine Geschwindigkeit - und beim bekannten Navi aus dem Auto ebenfalls eine voraussichtliche Ankunftszeit -errechnet werden kann. Worauf ich hinaus will ist der Umstand, das der GPS Empfänger eines Mobiltelefons aufgrund des Kostendrucks und dem verfügbaren Platz im Gerät a) klein ODER b) genau ist (wegen Kosten - auch im neuesten High-End Gerät!). Und damit sage ich NICHT, dass ein X-beliebiges KFZ-Navi aus dem Elektrofachmarkt präzieser ist, auch hier wird gerne Mittelmaß als Premium verkauft! Die Ausgangssituation ist: natürlich kann ich mit meinem Telefon navigieren, und mich vor Unfällen, Blitzern, entlaufenen Goldfischen und Sonderangeboten warnen lassen - aber: um zu Überprüfen ob der neue 911er Turbo die Werksangabe von 0 - 100 km/h einhält oder nicht, verlasse ich mich auf Fachmagazine, welche eben die früher genannte Profiausrüstung haben. (Be)greifbares Beispiel: Die Beschleunigungswerte von Motorrädern wurden früher mit Raddrehzahlsensoren gemessen. Also prinzipiell die Dinger die wir alle an unseren Fahrrädern haben! Mit dem Schönheitsfehler dass die erste Radumdrehung nicht gemessen und damit dem angeblichen Beschleunigungsvermögen "geschenkt" wurde. Das hatte zur Folge, dass es von 0-100 keinen Unterschied zwischen einer 600er und einer 1000er gab, (jeweils nur 3 Sekunden) sondern erst darüber. Ja, ich schreibe hier von einem Bereich bei dem man gefälligst die Augen auf die Straße zu richten hat - das setze ich aber voraus!!!! Anders als der LKW, der mich heute morgen fast über den Haufen... lassen wir das. Ob solch eine App sinnvoll ist - oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden, nur bei ZU umfangreichen Berechtigungen, frage ich mich wer die Daten sammelt. Noch werden Steuersünder CD's gekauft, morgen unsere Bewegungsmuster mit Geschwindigkeit????

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  • dieCrisa 29.08.2012 Link

    Hier wird erläutert, warum eine GPS-Messung eine maximale Abweichung von 0,2km/h von der tatsächlichen Geschwindigkeit erzielt:
    http://www.radarforum.de/forum/index.php/topic/18616-genauigkeit-gps-geschwindigkeitsanzeige/

    Die erlaubte Abweichung beim Tacho beträgt nach meinem Kenntnisstand 10% der tatsächlichen Geschwindigkeit + 4 km/h. Der darf also bei tatsächlich gefahrenen 100 km/h stolze 114 km/h anzeigen.

    Sofern diese Informationen stimmen, liegt GPS klar besser in der Ermittlung der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit als jeder Tacho. Um die Ungenauigkeit eines Tachos zu erreichen, müsste ein GPS sich bei einer Stunde konstant gefahrener 100 km/h um 14 km verhauen. Ich waage zu behaupten, dass mein GPS bis auf wenige Meter genau eine tatsächliche Strecke von 100 Kilometer Abstand auch als 100 km angibt. Ergo ist auch die vom GPS ermittelte Geschwindigkeit um Welten exakter als jeder Tacho.

    Ein nicht wirklicher objektiver Test mit einem Navi und 2 Smartphones ergab, dass die GPS-gestützten Helferlein nur minimalste Abweichungen zueinander hatten. Was da deutlich und permanent aus der Reihe fiel, war der Tacho. Merkwürdiger Zufall, oder? ;)

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