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SwiftKey 3 vs. Swype – Der Vergleich alternativer Android Keyboards

Anton S.
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SwiftKey 3 hat erst vor einigen Tagen das Licht der Welt erblickt. Neue Features sollen dem alternativen Android Keyboard neuen Glanz verleihen. Auch Swype schickt fast zeitgleich eine Beta seines beliebten Keyboards in die Testlabore. Welches der beiden Konzepte eher überzeugen kann? Oder lohnt sich der Wechsel vom Standard Android Keyboard überhaupt nicht?

 

Konzepte

Es ist weniger ein Kampf der Keyboards, als eher ein Kampf der Konzepte. SwiftKey geht einen eher traditionellen Weg, bei dem jeder Buchstabe einzeln getippt werden muss. Die künstliche Intelligenz versucht dem Nutzer aber so viel Tipparbeit wie nur möglich abzunehmen, indem sinnvolle Wortvervollständigungen und Autokorrekturvorschläge gemacht werden.

Swype wurde vor einiger Zeit als revolutionär gefeiert, das Konzept dahinter ist es auch – unbestreitbar. Statt zu tippen, wird über die Tastatur gewischt. Möchte man ein Wort tippen, wischt man einfach von Buchstabe zu Buchstabe, Swype erledigt dank hervorragender künstlicher Intelligenz den Rest, und falls ein Wort nicht vorhanden sein sollte, kann es durch manuelles Tippen in das Wörterbuch hinzugefügt werden.

Design

Das Design von beiden Keyboards ist sehr übersichtlich. Wo Swype beta ohne die Unterstützung von Themes kommt, bietet SwiftKey 3 zusätzlich die Möglichkeit zur Personalisierung mit weiteren Themes. Besonders die neuen Themes – Cobalt und Holo – orientieren sich stark an ICS und fügen sich perfekt in das Design ein. Wer ein helleres und freundlicheres Erscheinungsbild auf dem eigenen Gerät möchte, wird an der Theme-Variante „Light“ Freude finden.

Anordnung der Tasten

Swype beta bringt nicht nur die gängigen Buchstaben auf den Screen, sondern blendet auch die deutschen Umlaute inklusive „ß“ (alias Eszett) ein. Das kann bei einem größeren Display hilfreich sein. Hat das eigene Android jedoch eine Bildschirmdiagonale von < 3,5“ ist das Treffen der Tasten nur schwer möglich. Eine Möglichkeit die länderspezifischen Buchstaben und den dedizierten Spracheingabe-Button vom Keyboard zu verbannen ist nicht vorhanden. Auch das Einblenden von Navigations-Pfeiltasten ist nicht an Board. Das Einblenden der Navigations-Pfeiltasten funktioniert per Wischen von der Swype-Taste zur numerischen Funktionstaste.

SwiftKey 3 blendet länderspezifische Buchstaben nur bei Bedarf per Pop-up ein. Diese Variante lässt jedem Buchstaben mehr Raum, was gleichzeitig die Treffgenauigkeit erhöht. Die Auswahl von Sonderzeichen erfolgt durch langen Druck und Wischen auf das entsprechende Zeichen, und geht somit schneller von der Hand als beim Kontrahenten Swype beta. Navigationspfeiltasten können bei Bedarf in den Einstellungen aktiviert werden, was beim Navigieren durch eingegebene Texte sehr nützlich ist. Für eine noch bessere Treffgenauigkeit kann sowohl im Hochformat als auch im Querformat, die Höhe der Tasten bestimmt werden. Auch die Anordnung der numerischen Tasten ist effizienter. Besonders bei der Eingabe von Zahlenreihen macht sich die Anordnung, wie man sie vom NumPad her kennt, bemerkbar. 

Wörterbücher

Swype erlaubt das Herunterladen von bis zu 48 Sprachen. Nutzbar ist jedoch immer nur eine. Ein Wechsel kann manuell über langes Drücken auf die Leertaste angestoßen werden. Ein automatisches Erkennen, welche Sprache gerade getippt, bzw. geswypt wird, gibt es nicht.

SwiftKey 3 verhält sich hier intelligenter und lässt sich mit bis zu drei Sprachen gleichzeitig nutzen. Dabei erkennt die künstliche Intelligenz auch, welche Sprache gerade getippt wird. SwiftKey stellt 40 Sprachen zum Download bereit.

Eingabevarianten

Wo SwiftKey 3 nur das Eintippen von Wörtern und Spracherkennung unterstützt, kommt die neue Swype Beta mit einer ganzen Armada von Eingabevarianten. Swype beta unterstützt Texteingabe, Wischen, Spracheingabe und Handschrifterkennung. Was davon letztendlich genutzt wird, entscheidet der User.

Die Engine hinter der Spracherkennung von SwiftKey 3 ist Google Voice. Swype beta hat einen eigenen Dienst namens „Dragon“ implementiert. Der Test mit „Hey, here is John. Could you remind me to buy eggs, milk, and sugar? Thanks” und “Hallo, hier ist Peter. Könntest du mich daran erinnern Milch, Eier und Zucker zu kaufen? Danke“ brachte leichte Geschwindigkeitsvorteile für die Swype Dragon Engine. Ein weiterer Vorteil für Swype: Alle Wörter werden im Wörterbuch zwischen Spracheingabe und Texteingabe synchronisiert.

Lernfähigkeit

Beide Tastaturen verfügen über einzigartige Lernfähigkeiten. SwiftKey 3 sagt oft bereits Wörter auf Basis des soeben getippten Wortes voraus.

Sowohl SwiftKey 3 als auch Swype beta können den Schreibstil des Nutzers samt Vokabular bereits bei der Installation lernen, indem Facebook, Twitter, Gmail und die eigenen SMS analysiert werden. SwiftKey 3 unterstützt zusätzlich die Analyse des eigenen Blogs, der über einen RSS-Feed eingelesen werden kann.

Performance

Der Test mit dem Samsung Galaxy Mini, als Low-End Smartphone, brachte folgendes zum Vorschein: Auch wenn SwiftKey 3 sich in vielen Fällen schneller verhält, ist das Swypen über die Tastatur immer noch in einer erträglichen Geschwindigkeit möglich. Den Performance-Punkt bei der Spracheingabe erhält jedoch Swype mit der Dragon Engine.

Was beide einzigartig macht: Special Features

Was Swype beta einzigartig macht, steckt bereits im Namen. Das Wischen über die Tastatur benötigt zunächst ein wenig Übung, kann jedoch nach Eingewöhnung sehr viel Zeit beim Tippen sparen. Für einen schnellen Start empfiehlt sich das Tutorial zu Beginn durchzuarbeiten, um alle Feinheiten und Funktionen zu verstehen. Das Video zeigt das Konzept in aller Ausführlichkeit:

YouTube-Direktlink

In SwiftKey 3 wurde eine noch intelligentere Wortvorhersage eingebaut. Das Tippen von ganzen Sätzen ist nun auch ohne Leerzeichen möglich. SwiftKey erkennt die getippten Wörter und fügt Leerzeichen automatisch ein. Das spart eine Menge Zeit und ist jetzt bereits eines meiner Lieblingsfeatures. Das Video von Michael zeigt bereits, wie gut das in der Beta funktioniert hat:

YouTube-Direktlink

Verfügbarkeit

Die Swype beta ist unter beta.swype.com nach kurzer Registrierung bereits herunterladbar.

SwiftKey 3 ist für das Smartphone als auch als Tablet Version verfügbar. Die Free-Versionen können einen Monat lang zum ausgiebigen Testen genutzt werden. 

SwiftKey 3 Free 

SwiftKey 3 

Das (kein) Fazit

Ein Fazit und eine klare Empfehlung für unterschiedliche Konzepte zu geben ist schwer. Wer jedoch ein Schnelltipper ist, dem kann ich SwiftKey 3 nur ans Herz legen. Die Tastatur wird einige Tage brauchen, bis sie sich an den Schreibstil gewöhnt hat, ist jedoch spätestens ab diesem Punkt, effizient nutzbar. Auch wer gerne mal (D)englisch schreibt, wird aufgrund der parallelen Unterstützung von drei Sprachen effizienter sein.

Für Swype beta spricht die Eingabemethode. Besonders längere Texte lassen sich durch das Swypen angenehm auf das Display bringen. Jedoch müssen die Entwickler von Swype noch etwas mehr an Personalisierung bieten. Gerade das Ausblenden der Umlaute und länderspezifischen Sonderzeichen würde zu einer höheren Genauigkeit beim manuellen Tippen führen.

Zum Ende noch ein kurzer Clip, der die Geschwindigkeitsvorteile von SwiftKey gegenüber des Android Keyboard demonstriert:

YouTube-Direktlink

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Enton J. 09.07.2012 Link

    Die Standard ICS/JB Tastatur ist immer noch die beste.

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  • Absalon 09.07.2012 Link

    "Auch das Einblenden von Navigations-Pfeiltasten ist nicht an Board."

    Swype mal von der Swype Taste zur 123 Taste....

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  • Steffen S 09.07.2012 Link

    und bei mir sind die Umlaute ebenso wie ß bei swype normalerweise verborgen und erscheinen nach langem Druck auf den entsprechenden Normal-Buchstaben. Was habt ihr da zum Testen gehabt...?

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  • Lloyd 09.07.2012 Link

    Ich bevorzuge SwiftKey, da swype mir immer unsinnige Vorschläge gegeben hat. Wenn ich "ich" swypen wollte, spuckte das Programm Wörter wie "ICI" aus und das Standardwörterbuch lässt sich auch nicht ändern. Außerdem möchte ich Gesten wie das wischen über die Tastatur um Wörter komplett zu löschen nicht mehr missen.

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  • derisses 09.07.2012 Link

    Thumb Keyboard 4 ist die beste,basta.

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  • Ultimate Software 09.07.2012 Link

    Dann hast du SwiftKey noch nicht ausprobiert!

    Mein größtes Feature von SwiftKey - die intelligent "ungenauigkeits-"Erkennung

    Ich tippe bei manchen Buchstaben fast immer "vorbei", aber durch die Autokorrektur weiss Swiftkey was ich eigentlich tippen wollte und lernt, das ich z.B. das "E" immer auf der Kante zum "R" tippe oder auf dem "R" und weiss dann das ich eigentlich das "E" meinte. Super genial, wenn Swiftkey da etwas angelernt ist kommt die Fehlerkorrektur (des Wortes) noch seltener zum Zuge, weil er schon die richtigen Tasten erkannt hat (auch wenn ich sie "falsch" getippt habe)

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  • Sven 09.07.2012 Link

    Super Test, danke! Ich vermisse die HTC Tastatur auf meinem Galaxy S3 und habe swype schon ausprobiert. Da die aber in der neuen beta tatsächlich die Umlaute als eigene Tasten anzeigen, war es nicht praktikabel für mich. Werde jetzt einmal Swiftkey ausprobieren.

    Danke!

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  • Anton S. 09.07.2012 Link

    @ Absalon

    Danke für den Tipp! Habe das im Artikel entsprechend geändert.

    @ Steffen S.

    Das ist die aktuelle Beta von Swype in Version 1.0.3.5809. Hier gibt es keine Funktion, die es erlaubt die Umlaut samt ß zu verbergeben. Entweder noch nicht implementiert oder es ist ein neues Design-Konzept. Auf einem kleinem Screen macht das schon was aus.

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  • Alex D. 09.07.2012 Link

    Ich benutze SwiftKey schon länger. Die Version 3 ist jetzt noch besser. SwiftKey ist echt der Hammer und den Preis definitiv wert. Man sollte es auf jeden Fall ausprobieren.

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  • ëRiC W. 09.07.2012 Link

    @Enton Jackson: Das klingt sehr überzeugend :] worauf begründet sich deine Erfahrung?
    Also ich werd jetzt mal SwiftKey3 ausprobieren! War mit ICS-keyboard schon wesentlich zufriedener als mit dem HTC-standard. Bin gespannt :]
    Danke für den Test!

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  • User-Foto
    Felix S. 09.07.2012 Link

    Bisschen mäßig, wenn man sich 2 Tastaturen von so vielen rauspickt.
    Ich finde SlideIT am besten, schneller und genauer als Swype meinem Empfinden nach.

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  • Christoph F. 09.07.2012 Link

    FlexT9 ist meiner Meinung nach immernoch die beste Tastatur für Android. Ist auch von Nuance. Kostet aber leider was. Habe viele Tastaturen getestet und bin immer wieder dort gelandet. Die aktuelle Swype Beta ist ganz nett, aber die Umlaute direkt auf der Tastatur und die Tatsache, dass die auf meinem S3 immer mal hakelt und 5 Sekunden braucht um nach anklicken eines Textfelds zu erscheinen führten dann wieder zu FlexT9...

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nuance.flext9.input

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  • Alnie13 09.07.2012 Link

    SwiftKey 2 war nicht so verbuggt (Nexus S 4.0.3) hatte ein besseres Layout und ließ mehr Einstellungsmöglichkeiten zu. Mit Swype werd ich iwie nicht warm. Am schlimmsten ist immer noch die iOS Tasta: Um einen Punkt, Komma oder Fragezeichen zu schreiben, muss man erst in die erweiterte Tasta wechseln. Da sieht man wie Monopole zum Stillstand führen. Einst war die Apple Tasta ein Vorbild und jetzt ein Beispiel wie man es NICHT machen sollte...

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  • Tommy X 09.07.2012 Link

    SlideIt +1

    werde mir aber trotzdem mal die zwei hier installieren. bin gespannt ob sie für mich mithalten können.

    greetz,
    E.

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  • Lorenz 09.07.2012 Link

    Ich habe auch schon sämtliche Tastaturen ausprobiert, von Slide It zu Thumb Keyboard, Standard Keyboard... Alle haben ihre Positiven Eigenschaften, aber SwiftKey ist und bleibt für mich die konkurrenzlose Nummer 1. Selbst Thumb Keyboard was ich durch das Split Layout aufm Flyer toll fande musste wieder weichen, zwar kann man damit wirklich sehr präzise tippen, aber wozu wenn man auch bunten Buchstabensalat zusammen tippen kann weil SwiftKey das schon regelt :-D

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  • Philipp 09.07.2012 Link

    Mir war gar nicht klar, dass meine Swype Version veraltet ist.
    Da habe ich doch gleich mal geupdated..

    Schlechte Entscheidung: Die Umlaute auf Extratasten gab es schon bei einer früheren Version, aber auch damals kam ich nicht damit zurecht.

    Fazit: schnell wieder zurück zur alten Version

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  • Tobias B. 09.07.2012 Link

    Klarer Vorteil von Swype: man ist bei der Eingabe mit nur einem Finger deutlich schneller.

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  • PeterShow 09.07.2012 Link

    Swiftkey ist am besten wenn man wie ich mit dem Wischen nix anfangen kann...
    Aber auch weit davon eintfernt perfekt zu sein.. Anpassbarkeit gleich null.. nicht mal das z und das y kann ich vertauschen wie es im Deutschen ist.. Umlaute kann man nicht auf eine Taste legen..

    Trotzdem dank der Raten der Wörter, gut brauchbar... habs für 10 Cent gekauft..

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  • Björn Tiemann 09.07.2012 Link

    Ich _liebe_ Swype. Würde es auch kaufen, wenn man denn könnte.

    Aber bitte keine Umlaute auf eigenen Tasten, das war ein Riesenflop.

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  • Philipp 09.07.2012 Link

    @Supersam:
    Wenn ich als Sprache Deutsch auswähle habe ich bei SwiftKey automatisch eine Qwertz Tastatur und bei Englisch eine Qwerty.

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  • henne 09.07.2012 Link

    Also meiner Meinung nach ist SwiftKey sein Geld eindeutig wert! Habe auch einige getestet und bin wieder bei der gelandet. Wie schon einige vor mir beschrieben haben gefällt mir die super Autokorrektur sehr gut. Ich treffe manchmal keinen einzigen Buchstaben des Wortes und dennoch kommt das richtige raus, klasse! Vorallem spät abends auf ner Feier ;-) und der Support ist sehr schnell und gut. Kann mit ner normalen Tastatur kaum noch schreiben.

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  • marcus bader 09.07.2012 Link

    Nutze SwiftKey seid ein paar tagen und bin begeistert. Beste Tastatur aller zeiten

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  • Stupid Luchador 09.07.2012 Link

    Eigentlich dachte ich, dass Swype demnächst käuflich zu erwerben ist, nachdem Nuance das Startup gekauft hat. Aber irgendwie passiert da gar nichts. Ich mein wie lange gibts die App schon als Beta? 2 Jahre, 3 Jahre?!
    Aber anscheinend egal, hat ja nur 100.000.000$ gekostet, Peanuts..

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  • Bernd Müller 09.07.2012 Link

    SwiftKey ist bisher die beste Tastatur. Passt sich an den individuellen Schreibstil an. Wörter werden meist nach 2 Buchstaben angezeigt. Umlaute braucht man fast nie einzugeben, da diese korrigiert werden Hauser in Häuser, Muller in Müller usw. Einfach Klasse!

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  • PeterShow 09.07.2012 Link

    @Philipp

    Ich hab englisch und deutsch als Sprachen ausgewählt. die App ist auf Deutsch.. Auch wenn ich Deutsch schreibe ist immer y und z vertauscht...

    Stelle ich bei Deutsch Quertz ein, steht unten englisch und ich kann nichts ändern.. Jetzt hab ich bei Englisch auch mal Quertz (statt Quertzy) eingestellt, jetzt hab ich immer QUERTZ, also Z und Y an der richtigen stelle..

    Anders geht es nicht. Wenn ich deutsch Schreibe und er deutsche Vorschläge gibt bleibt er auf englisch...

    Naja so kann ich auch mit leben..

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  • Android Fanboy 09.07.2012 Link

    warum ist dieses swype in der beta schon so erfolgreicb? und wie siehts mit slideIt aus?
    mfg

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  • Jen W 10.07.2012 Link

    SwiftKey ist der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe :-)
    Swype ist auch toll, aber ich bleibe viel zu oft auf dem Display mit dem Finger hängen und das nervt.

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  • wastl 31.07.2012 Link

    Wie andere auch habe ich diverse Tastaturen probiert. Von den Tipp-Tastaturen kann m.E. Smart einigermaßen mit Swiftkey mithalten, während SlideIt deutlich schlechter ist als Swype. Aber das mögen andere anders sehen, hier geht es schließlich nur um SK und Swype.
    In den letzten Monaten schwanke ich zwischen beiden einigermaßen unentschlossen, aber nicht unzufrieden.
    Mit einer Hand ist Swype schneller, vor allem, wenn es die Wörter erkennt (und man sie nicht tippen muss). Hier ist die neue Version schon deutlich besser geworden.
    Beidhändig ist Swiftkey wiederum schneller (ehe es einer anders sieht: ich kann nur sagen, wie es bei mir ist).
    Es lohnt sich also, je nach Bedarf zwischen beiden Keyboards zu wechseln.

    Wer auf Spracherkennung Wert legt, ist bei Swype besser aufgehoben:
    Swiftkey schreibt alles klein. Es werden drei Texte zur Auswahl angeboten, aus denen man sich den besten aussuchen kann.
    Swype schreibt groß und klein. Es wird nur ein Text als erkannt angeboten, aber der stimmt in der Regel. Wenn man einigermaßen deutlich und etwas unterhalb normaler Diktatgeschwindigkeit spricht (und, anders als im normalen Diktat, die Satzzeichen mitdiktiert), sind die Ergebnisse erstaunlich gut. Hat Swype genug gehört oder hört man auf zu sprechen (auch einstellbar, dass erst auf Tastendruck aufgehört wird), bricht es die Aufnahme ab und wandelt das Gehörte um.

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