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Stuffle – der mobile Flohmarkt!

Christopher W.
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Stuffle, das ist die iPhone App des Jahres 2012, das ist ein Mix aus „eBay mit Pinterest”, Stuffle, das ist der Flohmarkt im Taschenformat. Mit der App Stuffle soll das Stöbern nach tollen Schnäppchen auf Android noch einfacher und schneller möglich sein. Egal wo Du gerade bist, mit Stuffle – der mobile Flohmarkt findest Du immer die besten Schnäppchen in Deiner Nähe.

Wie das funktioniert erfahrt Ihr im heutigen Testbericht!  

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
generous-gopher zippy-zonkey

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.2.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Der Download zu Stuffle – der mobile Flohmarkt umfasst 3,6 MB. Die geforderten Berechtigungen sind alle für Funktionen innerhalb der App von Nöten. Weshalb die einzelnen Berechtigungen gefordert werden kann in der Appbeschreibung nachgelesen werden. An dieser Stelle möchte ich dafür ein Lob an die Entwickler aussprechen, schließlich kommt es viel zu häufig vor, dass Berechtigungen vom Nutzer nicht nachvollzogen werden können und bei Nachfragen nicht reagiert wird. Die App kann folglich ohne Bedenken installiert werden.

Um Stuffle verwenden zu können muss die App auf den Standort des Nutzers zugreifen dürfen. Auf meinem Smartphone hatte ich den Zugriff in den Einstellungen für alle Apps deaktiviert, weshalb ich diesen vor dem ersten Start zunächst wieder aktivieren musste. Außerdem ist zum Kaufen und Verkaufen von Artikeln eine Anmeldung nötig. Dabei gibt es zwei Optionen, nämlich entweder die Anmeldung über Facebook oder eine Registrierung direkt bei Stuffle.

Direkt nach dem Start der App wird eine Übersicht geöffnet, in welcher der Nutzer die in der Nähe verfügbaren Artikel einsehen kann. Dabei sind die Anzeigen nach der Entfernung vom Nutzer sortiert. Wer wie ich in einer etwas ländlicheren Region lebt, findet folglich in unmittelbarer Umgebung meist nicht so viele Anzeigen. Mit zunehmender Entfernung vom Benutzer vervielfachen sich jedoch die Anzeigen. So finde ich im Umkreis von einem Kilometer gerade einmal eine Anzeige, im Umkreis von 20 Kilometern aber schon fast über 50 verschiedene Angebote.

Während Apps wie eBay Kleinanzeigen auf einen möglichst großen Funktionsumfang setzen und sehr differenzierte und nach Kategorien geordnete Suchen ermöglichen, setzt Stuffle aus Minimalismus. Mit dieser Einstellung ist Stuffle jedoch keineswegs allein, schließlich setzen immer mehr Apps auf ein reduziertes und auf die Suche in der Umgebung des Nutzers fokussiertes Konzept. So fällt nach dem ersten Start von Stuffle auch die sehr einfache aber übersichtliche Gestaltung ins Auge. Die Funktionen sind leicht zugänglich und leicht zu finden.

So beispielsweise auch die Suchfunktion. Wie bereits gesagt ist mit Stuffle keine Suche innerhalb bestimmter Kategorien möglich, sondern lediglich eine Stichwortsuche. Diese Reduzierung auf das Wesentliche gehört aber ganz offensichtlich zum Konzept. Suche ich nun beispielsweise nach Keyboards, so werden die Suchergebnisse erneut gestaffelt nach der Entfernung von meinem Standort angezeigt.

Hat man ein ansprechendes Angebot gefunden, so kann dem Verkäufer entweder der geforderte Preis angeboten oder ein Gegenangebot abgegeben werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dem Verkäufer eine persönliche Nachricht zu schicken, beispielsweise um genauer nach dem Zustand des Artikels oder weiteren Spezifikationen zu fragen, falls diese nicht bereits in der Detailbeschreibung angegeben wurden. Selbstverständlich können Anzeigen auch über alle gängigen Kanäle geteilt werden. All diese Funktionen sind direkt in die Artikelansicht eingebunden und somit sehr schnell und leicht zugänglich – für das Schnäppchen-Jagen unterwegs perfekt!

Möchte man jedoch einen Artikel erkaufen, so ist dies ebenso schnell und einfach möglich wie das Kaufen auch. Über den Button in der rechten unteren Ecke beziehungsweise die Menüleiste öffnet man die entsprechende Maske. Um einen Artikel verkaufen zu können ist zum einen ein Bild des Artikels sowie eine Beschreibung nötig. Daneben sollte man seiner Anzeige einen möglichst aussagekräftigen Titel geben. Nachdem nun noch der gewünschte Betrag angeben wurde, kann die Anzeige auch schon erstellt werden und gegebenenfalls über Facebook geteilt werden. Übrigens können Geldbeträge in vier verschiedenen Währungen angegeben werden (Euro, Schweizer Franken, Englische Pfund und US-Dollar). Somit kann man schnell und einfach seine Sachen verkaufen, (fast) egal wo man sich gerade auf der Welt befindet.

Weitere Bereiche der App findet man ebenfalls über den Menübutton. So gibt es unter anderem noch den Bereich “Gespräche”, in welchem man seine Konversationen mit anderen Stuffle-Nutzern einsehen kann. Ruft man unter “Mein Stuffle” die Menüleiste auf, so sind zusätzlich auch die Datenschutzrichtlinien und FAQs einsehbar. Des weiteren kann sich der Nutzer hier auch abmelden.

Nach ausführlicher Betrachtung stellt man erneut die großen Unterschiede zu einem Dienst wie eBay Kleinanzeigen fest. Dabei sollte und kann man diese Dienste jedoch keinesfalls 1:1 vergleichen. Stuffle versucht, genau wie manch vergleichbare App auch, den Social-Gedanken in eine Verkaufsplattform zu integrieren. Dies gelingt meiner Meinung nach sehr gut!
 

Fazit

Stuffle – der mobile Flohmarkt kann wirklich überzeugen. Der Funktionsumfang ist zwar auf das Wesentliche beschränkt, doch dies gehört zweifelsohne zum Konzept der App. Die Anzahl der gefundenen Anzeigen ist bei Stuffle natürlich stark abhängig vom jeweiligen Standort und kann recht stark variieren, innerhalb eines etwas größeren Radius findet man aber selbst in etwas ländlicheren Regionen eine Vielzahl an Anzeigen. Dank der integrierten Suche kann außerdem nach bestimmten Artikeln gesucht werden und auch das Erstellen einer Anzeige ist ganz schnell und bequem möglich. Natürlich kann Stuffle nicht unbedingt mit einem Dienst wie eBay mithalten, doch dies sind meiner Meinung nach auch zwei nicht miteinander vergleichbare Dienste. Da die App nach abschließender Betrachtung einen wirklich guten Eindruck hinterlassen hat, vergebe ich insgesamt 4 Sterne.  

Bildschirm & Bedienung

Die grafische Gestaltung von Stuffle – der mobile Flohmarkt kann wirklich überzeugen und man erkennt ganz klar und deutlich, dass die Android Designrichtlinien beachten wurden. Die App wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich – dies liegt aber zum großen Teil auch an der etwas minimalistischen Gestaltung, was keineswegs negativ oder abwertend gemeint ist.Alle Funktionen sind leicht zugänglich und sehr gut in die App integriert. So können beispielsweise Angebote und Nachrichten ohne Umwege an den Verkäufer übermittelt werden, was für das Stöbern unterwegs perfekt ist. Die Bedienung der App erklärt sich außerdem weitestgehend von selbst, was den Einsteig ins “Stufflen” sehr einfach macht. 

Speed & Stabilität

Während der gesamten Testphase konnten keinerlei Probleme bezüglich der Stabilität oder der Geschwindigkeit von Stuffle – der mobile Flohmarkt festgestellt werden. Hänger oder Abstürze traten nicht auf. 

Preis / Leistung

Stuffle – der mobile Flohmarkt ist kostenlos und werbefrei im App Center verfügbar. 

Screenshots

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Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

Stuffle

Stuffle – der mobile Flohmarkt

E-Mail an Entwickler Entwicklerprofil

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Colin Creevey 08.03.2013 Link

    hatte ich vor ein paar tagen mal. man kann seinen ort nicht manuell suchen. deswegen ist es unbrauchbar. gps verbraucht viel akku.

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  • Robert Hesele 08.03.2013 Link

    Hallo AndroidPIT, ich habe eine Frage zu der Standortabfrage: reicht es wenn man die ungefãhre/ Netzwerkabhängige aktiviert hat? lg robert

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  • Christopher W. 08.03.2013 Link

    Hallo Robert! Ich konnte die App auch ohne aktiviertes GPS starten. Allerdings muss der Standort über GPS bestimmt werden. Im Klartext soll das heißen: wenn du dich einmal über GPS hast orten lassen, kannst du die App anschließend auch ohne GPS verwenden. Allerdings werden dir dann nicht mehr die aktuellen Angebote angezeigt sondern nur die, die bereits geladen wurden.
    Ich hoffe ich konnte deine Frage einigermaßen beantworten! ;)

    Viele Grüße,
    Christopher

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  • PeterShow 09.03.2013 Link

    Ich erkenne eine Tendenz:
    App-Tipp->Test

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  • Christopher W. 09.03.2013 Link

    @SuperSam: Ich habe zwar mit den im Newsbereich veröffentlichten Artikeln nichts direkt zu tun, allerdings wird (wie im Blog zum Thema Umbenennung in Magazin) gesagt eine stärkere Verknüpfung vom Testbereich mit dem Magazin angestrebt. Die von dir erkannte Tendenz hängt also wohl damit zusammen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
    Christopher

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  • User-Foto
    Wuffze W. 11.03.2013 Link

    toll. und am ende gibts wieder das geilste riesenchaos "och gekaufte tipps äh tests äh what? und "im blogbereich kommen nur noch teste äh tipps und hypes"

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  • Benjamin R. 15.03.2013 Link

    ich finde viel besser das bei mir die Anwendung schon beim Versuch mich via gps zu orten grandios versagt und habe auch schon den Support angeschrieben die meinten sie überlegen ob sie die manuelle Auswahl mit einbeziehen würden
    also ein Wort mit x das war wohl nix

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