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Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche

Kamal Nicholas
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Ihr seid viel unterwegs und möchtet Euch gerne nebenher den ein oder anderen Euro dazu verdienen? Dann solltet Ihr Euch definitiv die App Streetspotr mal etwas näher anschauen, denn bei diesem innovativen Dienst geht es darum, mobile Mikrojobs zu erledigen, die mit Barem entlohnt werden. Ob sich wirklich so einfach ein bisschen nebenher verdienen lässt, wird der folgende Testbericht untersuchen.

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.0.6 3.9.4

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Note
Android-Version: 2.3.6
Root: nein

Mit 3,18 MB ist die App Streetspotr schnell installiert. Wie immer vor der Installation sollte aber zunächst ein Blick auf die Zugriffsrechte, die die App haben will geworfen werden. So will die App auf Folgendes zugreifen:

  • Genauer (GPS-) Standort: Das muss die App wissen, um Euch Jobangebote in Eurer Nähe vorschlagen zu können, mehr dazu später
  • Ungefährer (netzwerkbasierter) Standort: Siehe oben
  • Uneingeschränkter Internetzugriff: Um immer aktuelle Jobangebote aufrufen zu können
  • Netzwerkstatus einsehen: Ermöglicht der App, den Status aller Netzwerke einzusehen

Seid Ihr mit diesen Rechten einverstanden, steht der Installation nichts mehr im Wege. Aber worum geht es genau? Streetspotr ist eine Community, in der verschiedene Unternehmen den Mitgliedern kleine Aufgaben – Mikrojobs – anbieten können, die diese gegen ein gewisses Entgelt erledigen. Zu diesen Jobs gehören zum Beispiel das Fotografieren von Speisekarten, Produkttests, die Verifizierung von Adressen und mehr. Um den jeweiligen Job zu erledigen, müsst Ihr dann zum Beispiel ein Foto machen und dieses hochladen, eine Umfrage ausfüllen oder eine App, ein Produkt und anderes testen.

Jobs anzunehmen und zu erledigen funktioniert ganz einfach, allerdings könnt Ihr einen Mikrojob erst dann annehmen, wenn Ihr Euch in der Nähe des Spots befindet, an dem der Mikrojob durchgeführt werden muss. Neben einem Pin auf der Karte, der den Ort des Miktrojobs angibt, bekommt Ihr  natürlich auch immer die Adresse des jeweiligen Ortes angezeigt. Wenn Ihr einen Job durchführen wollt, Euch dann aber doch etwas dazwischen kommt, könnt Ihr den Job auch wieder abbrechen. Ihr solltet Euch aber natürlich vorher Gedanken darüber machen, ob Ihr den Job überhaupt machen könnt/wollt oder nicht. Jeder Job ist mit einer Erklärung versehen, die Euch Eure genaue Aufgabe und Vorgensweise erklärt, damit es auch nicht zu Missverständnissen kommt.

Das Ganze funktioniert nach einem Belohnungssystem: Umso aktiver und zuverlässiger Ihr Euch engagiert, desto bessere Aufgaben stehen Euch zur Verfügung. So bekommt Ihr neben Geld für die meisten Mikrojobs außerdem zusätzlich StreetPoints, mit denen Euer Rang und damit auch das Angebot steigt. Daneben gibt es auch Mikrojobs, für die Ihr ausschließlich mit StreetPoints belohnt werdet. Die finanzielle Entlohnung für den Mikrojob wird nach Fertigstellung gebührenfrei auf Euer Paypal-Konto überwiesen. Wie viel Geld bzw. wie viele StreetPoints Ihr pro Auftrag erhaltet, seht Ihr immer im jeweiligen Angebot.

Bisher sind die nachstehenden Städte im Angebot: Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Köln, Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Münster, Bonn, Düsseldorf, Bremen, Essen, Dresden, Leipzig, Hannover, Bochum, Mannheim, Karlsruhe und Augsburg. Weitere deutsche Regionen sollen aber bald folgen. Registrieren könnt Ihr Euch aber auch jetzt schon, selbst wenn Eure Stadt nicht dabei ist. Die Registrierung funktioniert entweder über die App oder aber über die Webseite.

Fazit:

Der Streetspotr-Dienst und die dazugehörige App sind eine wirklich innovative und vor allem gut funktionierende Möglichkeit, sich nebenher ein paar Euro zu verdienen. Klar, reich werden wird hier schwierig, aber zum Taschengeld-Aufstocken reicht es allemal, wenn man sich genug dafür einsetzt. Vor allem für Leute, die sowieso viel zu Fuß und/oder mit dem Rad unterwegs sind, bietet es sich an, immer mal wieder ein kleine Aufgabe dazwischen zu schieben, die monetär entlohnt wird. Zwar ist der Dienst bisher noch nicht in allen Regionen Deutschlands erhältlich, doch wird der Dienst kontinuierlich weiter ausgebaut. 

Bildschirm & Bedienung

Die Qualität einer App steht und fällt mit Ihrer Bedienbarkeit. Ein Punkt, den Streetspotr größtenteils sehr gut umsetzt. Fangen wir am Anfang an:
Im Streetspotr-Menü gibt es insgesamt acht Menü-Reiter, von denen immer vier gleichzeitig angezeigt werden. Der Wechsel zu den anderen vier Reitern erfolgt über eine Pfeiltaste. Schön ist hier, dass Ihr über das Einstellungsmenü diese Reiter ganz nach Eurem eigenen Bedürfnis anordnen könnt. Folgende Menüpunkte sind zu finden: 

  • Spots: Hier werden alle verfügbaren Spots (bzw. Jobs) angezeigt. Mit der Menü-Taste Eures Smartphones könnt Ihr schnell zwischen einer Karten- und einer Listenansicht wechseln. Des Weiteren könnt Ihr so auch einsehen, wie die Mikrojobangebote in anderen Regionen aussehen oder auch nach einem bestimmten Angebot suchen. Wenn Ihr in der Listenansicht seit, könnt Ihr die Spots gruppieren (nach Kategorie oder Auszahlungsbetrag) und sortieren (nach Distanz, Auszahlungsbetrag, Streetpoints, Spotbezeichnung und Offen/Geschlossen). Diese beiden Funktion fehlen mir ganz klar in der Kartenansicht, bei der einfach sämtliche Spots angezeigt werden. Wünschenswert wäre hier auch zumindest eine mögliche Gruppierung nach bezahlten/unbezahlten Jobs).
  • Streetnews: Neuigkeiten aus der Streetspotr-Community
  • Meine Jobs: Alle Jobs, die Ihr derzeit bearbeitet, bereits erledigte und abgelehnte Jobs
  • Mein Profil: Informationen Zu Eurem Mitgliedskonto, sowie verdiente Streetpoints und Euro und die Anzahl bearbeiteter Spots
  • Optionen: Hier könnt Ihr auf Euren Account zugreifen (Abmelden, Einstellungen zur Privatsphäre, weitere Einstellungen vornehmen (Cache löschen, Anordnung der Menüobjekte, Energieverbrauch), Freunde einladen und allgemeine Informationen abrufen (FAQ, Feedback/Support, AGB/Nutzungsbedingungen und Impressum
  • Rangliste: Hier werden die besten Streetspotr angezeigt
  • Freunde: Andere Community-Mitglieder, mit denen Ihr befreundet seid
  • Nachrichten: Hier werden von Euren Freunden an Euch geschickte Mitteilungen gespeichert

Neben der klaren Struktur und Gliederung der einzelnen Punkte überzeugt die App vor allem auch durch Ihr Design, ein für mich sehr wichtiger Aspekt, denn wenn eine App hässlich ist, habe ich auch keine Lust, mir diese länger anzuschauen. 

Speed & Stabilität

Streetspotr läuft bei mir schon seit einer Weile und bis dato gab es keine Abstürze oder sonstige Probleme.

Preis / Leistung

Die App Streetspotr ist umsonst. Und dafür gibt es wirklich eine ganze Menge geboten. Und auch die Entlohung für die Mikrojobs ist im Großen und Ganzen wirklich angemessen.

Screenshots

Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche Streetspotr: Mikrojobs in der Hosentasche

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Entwickler

Streetspotr GmbH

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • User-Foto
    Der Wüstenfuchs 29.04.2012 Link

    das lohnt sich eh nur in großstädten, bei uns kann man das voll in die tonne treten, und ob am ende unterm strich wirklich was übrig bleibt, wäre abzuwarten!

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  • Norbert Hoevel 29.04.2012 Link

    ja eben! für Großstädte - ist doch toll!

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  • Andreas Zappel 29.04.2012 Link

    Habe ich ein Deja-vu oder ist das eine Zweitverwertung?
    Das hatte ich dohc vor kurzem schon mal kommentiert, von wegen
    "Fotografieren von Speisekarten".

    Edit: Gefunden!
    16.04. gab es den Text schon mal mit einer anderen Überschrift.

    Kamal, bist Du bei Androidpit angestellt? Bekommst Du beide Artikel bezahlt? <eg>

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  • Andy B. 29.04.2012 Link

    Die Idee mag ja ganz gut sein allerdings bin ich mir nicht sicher ob da nich noch ein Haken an der Sache Sehr fragwürdig erscheint mir die Berechtigung für den Zugriff auf mein Adressbuch...

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  • Sensimilla 29.04.2012 Link

    Hmm die app ist nicht mehr verfügbar

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  • Sensimilla 29.04.2012 Link

    Ein testbericht zu einer nicht verfügbaren app?
    Was soll das denn?

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  • Christian Müller 29.04.2012 Link

    @Andreas Bründel

    Die App möchte doch gar nicht auf das Adressbuch zugreifen...

    Die App ist doch verfügbar:
    https://play.google.com/store/search?q=Streetspotr&c=apps

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  • Tim H. 29.04.2012 Link

    Ich finde die Idee super,
    leider wohne ich selbst nicht in einer Großstadt aber ich arbeite in einer
    mal schauen was sich dort so für Spots befinden.
    Lässt sich bestimmt auch als prima Zeitvertreib einsetzen

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  • PeterShow 29.04.2012 Link

    Ähnliche Apps kennt man wieder nicht, auch den bereits getesteten Appjober....

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  • Selam Boran 29.04.2012 Link

    diese app ist nicht mehr verfügbar ...

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  • Kamal Nicholas 29.04.2012 Link

    SuperSam, ich kannte den Appjobber nicht, aber jetzt und habe Ihn auch eingetragen.. Es ist aber auch nicht schwierig, das etwas netter zu formulieren.

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  • Kamal Nicholas 29.04.2012 Link

    Und verfügbar ist die App nun auch wieder.

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  • Karina Wernig 29.04.2012 Link

    Ich find die Idee klasse, nutz die App jetzt schon länger und bis jetzt hat's immer - auch mit den Auszahlungen - super geklappt!

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  • Florian 29.04.2012 Link

    das programm lässt sich nicht installieren da steht immer anwendung nicht installiert

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  • T.B. 29.04.2012 Link

    Sollte man in einem Test, für diese App, nicht mal einen Job erledigt haben um die App dann seriös zu testen und zu bewerten.

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  • Markus Schwab 29.04.2012 Link

    Spionage-App? 007 fotografiert für die Konkurrenz Speisekarten?

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  • Morgan Rote 29.04.2012 Link

    Guten Abend, werde ich auf diesem Weg so was wie ein IM eines Unternehmens, ohne die Zielsetzung und Folgen zu wissen, nur weil ich mal schnell Geld brauche?
    Ohne mich!

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  • PeterShow 30.04.2012 Link

    Denke auch, dass man zumindest einen Job mit Bezahlung für einen Test machen sollte. Genauso wie ihr bei PostkartenApp-Tests Postkarten verschicken lässt...

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  • Becks R 30.04.2012 Link

    ich habs nicht mehr ganz in Errinnerung....war die App beim letzten Mal noch Beta, oder warum kommt davon noch ein Test?

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  • Jan 30.04.2012 Link

    bin auch verwirrt warums zweimal getestet wird

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  • Marc Bluemner 02.05.2012 Link

    Also ich habe die App auch schon länger und bin auch Beta tester gewesen. Ich kann nur sagen dsa es wunderbar klappt. Die App ist so gedacht das Unternehmen kleine mini Aufgaben an leute vergeben die sich was dazu verdienen wollen und genau das macht sie auch. Gibt keinen Haken allerdings bin ich sicher das ihr Paranoiden voll pfosten bestimmt noch irgendeine Verschwörung aufdecken werdet macht euch das leben doch einfach schwer und ich verdiene mir zwischenzeitlich noch ein bisschen Taschengeld :) Tolle App sehr zu empfehlen.

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  • Uwe Her 05.05.2012 Link

    ich kann das app nicht laden.hört immer vorher auf mit laden

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