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Spotify - Endlich ein neuer Anstrich

Christian Brüggemann
10

Lange hat das Update auf sich warten lassen, doch nun ist es endlich soweit: Die zuletzt im November aktualisierte Spotify App für Android wurde rundum erneuert und hat neue Features, als auch ein neues Design verpasst bekommen. Wie sich die neue Version im Praxistest schlägt, erfahrt ihr im heutigen Testbericht!

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
0.4.12.180 0.7.4.610.gd7332b3

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S3
Android-Version: 4.0.4
Root: Ja
Mods: Keine

Ich selbst bin schon seit einigen Monaten Spotify-Nutzer und mich hat der Dienst schon lange in seinen Bann gezogen. Immer wieder zum Würgen hat mich jedoch die mangelhafte Android-App gebracht, die zahlreiche große Fehler und ein veraltetes Design enthielt. Vor ein paar Wochen entschied man sich dann endlich dazu, eine Beta zu veröffentlichen und nun ist die finale Version endlich fertig und im Play Store. Die Änderungen sind so groß, dass ich davon ausgehe, dass die App von grundauf neu geschrieben wurde. Ob sich das in Sachen Fehlerfreiheit bezahlt gemacht hat, erfahrt ihr jetzt.

Die Anmeldung beim Dienst erfolgt schon wie in der Vorversion, wonach man allerdings eine völlig neue Oberfläche vorfindet. Die App wirkt sehr viel aufgeräumter, doch dazu später mehr.
Standardmäßig siehst du zunächst deine Playlisten, die jetzt in heruntergeladene und andere Playlisten unterteilt sind. So siehst du auf einen Blick, von welchen Playlisten du dich ohne Datenflat lieber fernhalten solltest. Innerhalb einer Playliste erkennst du anhand des grünen Logos, ob ein Titel lokal verfügbar ist.
Zu jedem Titel kannst du außerdem noch einige Funktionen aufrufen, wofür du einfach auf den Pfeil neben dem Titel tippst.

Du kannst einen Titel einer Playliste und der aktuellen Wiedergabeliste als nächsten Titel hinzufügen (habe ich lange vermisst!) , dir Informationen zum Künstler oder zum Album anzeigen lassen, den Titel favorisieren, ihn teilen oder aus einer Playliste entfernen.
Die Künsteransicht ist sehr gut gelungen. Unter einer großen Grafik befinden sich die 5 Top-Titel des Künstlers, die chronologisch sortierten Alben und Compilations. Falls du die Musik des Künstlers magst, kannst du dir über einen Wisch nach links auch ähnliche Künstler ansehen, die gut automatisch gewählt werden. Beim Dubstep-Producer Nero erscheinen so treffenderweise unter anderem Skrillex, Deadmau5, Example und weitere Künstler.

Um aus einer Ansicht heraus zu einer anderen Funktion zu kommen, musst du einfach nur mit deinem Finger von links über den Rand wischen und schon erscheint ein übersichtliches Menü. Von hier aus kannst du die Suchfunktion starten, auf deine Playlisten zugreifen, dein Postfach einsehen, deine Freunde ansehen und auch in die Einstellungen gehen, zu denen ich später noch kommen werde.

Neben diesen Funktionen wurden auch die "Neuheiten" verbessert. Im oberen Abschnitt werden dir empfohlene Alben gezeigt, darunter die Top-Playlisten unter Freunden, sowie deren Top-Titel. Ganz unten befinden sich dann allgemeine Neuheiten.

In der aktuellen Wiedergabe hast du die üblichen Funktionen, wie Play, Pause, Weiter, Zurück, Zufallswiedergabe und Wiederholung. Über den Button rechts oben kannst du außerdem die Warteliste ansehen, allerdings leider (noch?) nicht verändern.

Die Einstellungen bietet mehrere neue Optionen. So kannst du nun endlich die Qualität der Streams oder der Downloads auf "Extreme" stellen, was 320 kbps entspricht. Klanglich bewegt sich Spotify so beinahe auf CD-Qualität. Eine höhere Qualität der Titel lässt sich nur mit einem hochwertigen Verstärker bemerken, sodass diese Bitrate mehr als ausreichend ist. So wird das Smartphone endlich voll ausgerezeigt.
Aktivieren kannst du außerdem die lückenlose Wiedergabe, was für einige Alben, besonders für Konzeptalben sinnvoll ist. Weitergehend kannst du zudem noch Crossfading aktivieren, sowie deine Last.FM Daten eingeben, um Titel zu scrobbeln. Übrigens: Bei Last.FM gab es vor kurzem massive Sicherheitsprobleme, sodass du bei einem bestehenden Account unbedingt dein Passwort ändern solltest!

Fazit: Mit dem Update hat Spotify vieles richtig gemacht und endlich eine klasse Android App gebracht, die mit der Konkurrenz mithalten kann. Spotify erreicht somit das Jahr 2012 und schafft es, mich wieder zu begeistern! Fehlen tun jetzt lediglich noch die internen Spotify-Apps, die auf dem Desktop einen echten Mehrwert bieten. Schafft es Spotify, diese Dienste auch noch in der App unterzubringen, sind die 5 Sterne sicher.

Bildschirm & Bedienung

Sowohl das Design als auch die Bedienung gefallen mir sehr. Spotify gelingt es ein Design in der App unterzubringen, dass sich nicht mehr mit aktuellen Versionen von Android beißt, sondern im Gegenteil sogar sehr schmeichelnd aussieht. Dabei werden weiterhin die grünen Akzente gesetzt, was sich aber gut macht und die App frisch wirken lässt. Es gibt außerdem einige schicke Animationen.

Spotify ist außerdem nun auch sehr intuitiv. Die Menüführung ist klar und logisch und man findet sich somit schnell zurecht.

Speed & Stabilität

Hier gibt es leider noch immer ziemliche Mängel. Spotify verabschiedet sich des öfteren mal mit einem "Force Close", besonders wenn man lange und große Titel anhört, aber auch bei normalen Spotify-Titeln kam es einige Male im Test vor,

Auch läuft Spotify nicht immer flüssig, besonders bei langen Playlisten. Daher kann ich hier leider mit gutem Willen nur 3 Sterne geben, was ich sehr schade finde. Gegenüber der Vorversion wurde die Stabilität und die Geschwindigkeit jedoch stark verbessert.

Preis / Leistung

Die App von Spotify ist an sich kostenlos, ist allerdings nur mit einem Abo für 10 € im Monat nutzbar, was dem günstigen Mittelfeld im Streamingmarkt entspricht. Da dieses Abo natürlich auch auf dem Desktop weitere Vorteile hat, halte ich den Preis für angebracht und fair.

Screenshots

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Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

Spotify Ltd.

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Torsten M. 13.06.2012 Link

    Die App ist gut geworden. Leider ist das Eingabefeld für das Passwort bei last.fm zu kurz. Mein Passwort lässt sich nicht komplett eingeben.

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  • mb1 13.06.2012 Link

    Geb dir recht Passwort ist wirklich zu kurz.
    Sonst ist Sie recht Gut

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  • Der Clem 14.06.2012 Link

    Schade, dass es auf der Seite keine Zahlungsmöglichkeit per Vorkasse gibt. Nicht jeder hat PayPal oder ne Kreditkarte...und Sorfortuberweisung geht auch nur wenn man Onlinebanking betreibt...

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  • T.K. 14.06.2012 Link

    Muss man sich immer noch bei FB anmelden um Spotify nutzen zu können? Für mich ja ein NoGo. Deshalb Simfy.

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  • PeterShow 14.06.2012 Link

    Die App ist nicht wirklich was besonders.. da finde ich die Simfy-App eigentlich noch besser...

    @T.K.

    Lesen ist nicht deine Kunst oder?? Man muss sich NICHT über Facebook anmelden. Ich hab mich auch per E-Mail angemeldet...

    @Der Clem

    Hää?? In 5 Minuten hat jeder einen PayPal-Account.. Und Kreditkarte gibts in jeder Tanke...

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  • Der Clem 14.06.2012 Link

    Jo...aber vielleicht WILL ich keinen PayPal-Account aufmachen?

    Muss ja wohl erlaubt sein, mal was zu bemängeln.

    Irgendwie wird das ganze Klima hier im Forum immer negativer... ^^

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  • Simon F. 14.06.2012 Link

    Ich würde für den fehlenden Landscapemodus bei Bedienung einen grossen Abzug machen. Sonst gefällt mir die App ganz gut.

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  • Holle Honich 15.06.2012 Link

    Mmh, ich bin ein wenig enttäuscht. In der Einleitung wird der spotify-Dienst überhaupt nicht erläutert. Für Nicht-Kenner wie mich ist der Beitrag ohne große Googelei unbrauchbar.

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    Michael Beissel 16.06.2012 Link

    kein landscape Modus mehr, keine Möglichkeit zu sortieren.

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  • Jens W. 07.08.2012 Link

    Das mit dem Sortieren auf dem Smartphone kotzt an. Warum sortiert die App die Lieder nicht wie auf dem MAc / PC? Da geht es in der Playlist doch auch

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