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SpaceCat (3D) - Mäusejagd im All

Thomas Weissenbacher
4

Ab und an trifft man auf eine App, die sich selbst nicht ernst nimmt. SpaceCat (3D) ist so eine App – ein lustiges und unterhaltsames Spiel, dessen „Geschichte“ ganz bewusst lächerlich ist. Aber das passt schon zu diesem Spiel. Wer mehr über SpaceCat (3D) erfahren möchte, muss nur den heutigen Test zu lesen!

 

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.0 2.0.5

Film zum Test

Funktionen & Nutzen

Testgeräte
Samsung Galaxy Nexus
Android Version: 4.0.2
Root: Ja
Modifikationen: Nein / Pures Android

Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 3.2
Root: Ja
Modifikationen: Nein

Details zur App
Verwendbar ab: Android 1.6
Apps2SD: Am Galaxy Nexus nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 9.6 MB
Ice Cream Sandwich optimiert: Nein, läuft aber problemlos

Berechtigungen
Netzwerkkommunikation: Die App beinhaltet Scoreloop, um die Highscores online zu stellen
Speicher: Die App speichert Daten auf dem Gerät
Hardware-Steuerelemente: Damit wird die Vibrationsfunktion angesteuert
Anrufe: SpaceCat (3D) erkennt Anrufe und pausiert das Spiel
Ihre Konten: Wird dazu verwendet um z.B. automatisch bei Scoreloop einzuloggen

Fazit zu den Berechtigungen: Es machen eigentlich alle Berechtigungen Sinn und zeigen keine Auffälligkeiten.

Wir schreiben das Jahr 3122, und die Menschheit hat den Weltraum erobert. Dabei sind auch deren Lieblingshaustiere: Katzen! Wusstet ihr, dass fliegende Untertassen das Lieblingsspielzeug von Katzen im Weltraum sind? Und damit werden auch noch Mäuse gejagt! Denn nur Katzen können in die Engen Röhren und Gänge, um die Weltraumratten zu fangen, eine weiterentwickelte Spezies welche die Besatzung der Raumschiffe besonders ärgert.

Das ist die (frei übersetzte) Beschreibung von SpaceCat (3D) im Android Market. Gerade die Tatsache, dass diese so herrlich schwachsinnig ist (im positiven Sinne) hat mich dazu bewogen, das Spiel zu installieren. Außerdem wurde es mir im Market unter „Unsere Auswahl für Tablets“ vorgeschlagen. Aber wie schlägt sich das Spiel im Test? Zuallererst muss ich einmal anmerken: Ja, es geht tatsächlich darum mit Katzen in Raumschiffen Mäuse (bzw. Ratten) zu fangen. Die Katze sitzt dazu in einem Raumschiff, dass kaum größer ist als sie selbst und man muss über Tippen auf den Bildschirm „Gas geben“. Gespielt wird in der Seitenansicht – d.h. man muss das Raumschiff nach links, rechts, oben und unten steuern. Am besten funktioniert das durch Kippen des Smartphones oder Tablets, obwohl man auch über Bildschirmtasten steuern kann. Das Raumschiff hat aber nur auf der Unterseite einen Antrieb. Wenn man jetzt z.B. nach rechts fliegen will, muss sich das Raumschiff mit der Katze nach rechts neigen und man beschleunigt dann. Das macht die Steuerung dann schon wesentlich komplizierter, besonders da man sich zum Anhalten ja in die entgegengesetzte Richtung neigen und beschleunigen muss. Zumindest im Modus „Realistic“ ist die Steuerung damit durchaus fordernd. Im „Arcade“-Modus bremst die Katze automatisch, wenn man sich ein bisschen in die entgegengesetzte Richtung neigt. Für meinen Geschmack deutlich zu einfach.

Natürlich gibt es auch einige Dinge, die SpaceCat (3D) schwerer machen: Die Raumschiffe haben nur begrenzte Treibstoffvorräte, die man beim Landen auf bestimmten Plattformen wieder auffüllen kann. Zudem dürft ihr eure Katze nicht als Chrashtest-Dummy missbrauchen: Das wird mit einem kläglichen Miauen und Abzug von Lebensenergie bestraft. Dazu kommen (bewegliche) Hindernisse, Laserfallen und immer komplexer werdende Level. Im Shop darf man sich dafür andere Katzen und Raumschiffe kaufen. Letztere haben auch unterschiedliche Werte bei Treibstoffkapazität, Robustheit und Geschwindigkeit. Bezahlen muss man das mit „Pillen“ - nach Abschluss jedes Levels bekommt man 50 davon. Umso seltsamer ist es, dass man auch nach rund 15 Level immer nur 200 Pillen hat und nie mehr bekommt. Vermutlich haben die Entwickler hier eine Grenze eingebaut, damit man weitere Level und Inhalte doch erst mit Geld freischalten muss: 1000 Pillen kosten 0.99€. Alternativ kann man auch Pillen sammeln, indem man andere Spiele des Studios herunterlädt oder gewisse Erfolge in diesen Spielen freischaltet.

Fazit: SpaceCat (3D) ist nett gemacht und unterhaltsam. Nach einiger Zeit mangelt es leider an Abwechslung. Schade, dass man bei 200 Pillen keine weiteren mehr bekommt – auch wenn nach Beenden eines Levels immer wieder „+50 Pills“ angezeigt wird.

 

Bildschirm & Bedienung

SpaceCat (3D) ist keine Grafikbombe, aber in nettem 3D. Insgesamt sieht das Spiel gut aus und lässt sich auch sehr gut steuern, egal ob über den Beschleunigungssensor oder die Bildschirmtasten.

 

Speed & Stabilität

SpaceCat (3D) läuft stabil und eigentlich butterweich am Galaxy nexus und Galaxy tab 10.1. Warum ich „eigentlich“ schreibe? Weil es immer wieder zu sogenannten „Mikrorucklern“ kommt, die das Spielvergnügen zwar nicht stören, aber doch auffallen. Für ältere Geräte gibt es die Möglichkeit, die Grafik etwas herunterzuschrauben.

 

Preis / Leistung

SpaceCat (3D) ist kostenlos und werbefrei im Android Market erhältlich. Leider kann man nie mehr als 200 Pillen verdienen, indem man Level durchspielt - das nervt!

 

Screenshots

SpaceCat (3D) - Mäusejagd im All SpaceCat (3D) - Mäusejagd im All SpaceCat (3D) - Mäusejagd im All SpaceCat (3D) - Mäusejagd im All

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

The Pill Tree

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Stephane 16.02.2012 Link

    Bin mit allem einverstanden und macht richtig Spaß. Aber bei mir geht es über 200 Pillen.

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  • Xxausberlinxx 17.02.2012 Link

    Nicht mein Ding :)

    0
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  • Guguck 18.02.2012 Link

    Danke, super Test! Insbesondere das Eingehen auf die Berechtigungen!

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  • TheNiggolai 20.02.2012 Link

    Übrigens: App2SD möglich, Größe im Telefon danach: rund 1,50 MB
    (Android 2.3.4 auf Sony Ericsson XPERIA ray)

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