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Smart-TV-Revolution: Ein Nexus-Fernseher wäre die Lösung

Andreas Seeger
47

Ich habe mir einen Smart TV mit Internet-Anschluss gekauft und bin beeindruckt. Wenn mein Smartphone das Fenster in die digitale Welt darstellt, dann ist der 40-Zöller ein riesiges Tor. Trotzdem bleibt er weit unter seinen Möglichkeiten. Warum eigentlich?

Das nächste große Ding

Vor anderthalb Jahren habe ich im Rahmen der Kampagne "Media Entrepreneurs" ein paar Interviews mit Gründern von Startups wie tape.tv geführt, aber auch leitende Verantwortliche der Axel Springer AG waren darunter. Springer – genau, das sind die mit der BILD, aber sie machen auch die WELT und andere spannende Publikationen. Sie sind der einzige große Medienkonzern in Deutschland, der im digitalen Bereich nennenswerte Umsätze erwirtschaftet.

Wir haben logischerweise viel über Smartphones und Tablets gesprochen und darüber, wie sie unsere Mediennutzung verändern. Doch das Thema, das sich als roter Faden durch alle Interviews zog, war die Frage nach der Zukunft der Medien, nach dem nächsten "großen Ding". Und die meisten Personen hatten ein Gerät im Auge, das ich schon längst auf das Abstellgleis geschoben hatte, weil ich es kaum noch benutzt habe: den Fernseher. Damals habe ich das, was mich interessiert hat, auf den Computer gestreamt. So sah meine Zukunft aus.

Umso mehr haben mich die Antworten überrascht. Denn der Tenor der Medienprofis lautete: "Der Fernseher ist der größte Bildschirm im Haushalt. Und die Herausforderung besteht darin, den zu bespielen."


Der vernetzte Fernseher ist das nächste "große Ding". / (c) Samsung

Vor zwei Wochen habe ich mir einen Smart TV gekauft und verstehe erst jetzt, wovon diese Leute damals geredet haben. Denn es besteht ein Riesenunterschied darin, ob man den Rechner hochfährt, den Bildschirm anschaltet, den Browser öffnet, einen Stream sucht und schaut, oder ob man einfach einmal auf den Knopf drückt und sich auf‘s Sofa setzt.

Wenn man so einen Fernseher hat und die richtige Software darauf läuft, inklusive der richtigen Benutzeroberfläche (Bewegungssteuerung, zum Beispiel Kinect, Move) dann könnte man fast ALLES damit erledigen: Internet, Skype, Apps, Musik, E-Mail, Filme, Spiele. Fast ALLES!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum der Smart TV noch nicht zur universellen digitalen Schnittstelle geworden ist, warum er deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt.

Der Kampf um den Bildschirm

Die Hauptschuld daran trägt der harte Wettbewerb. Ja, Ihr habt richtig gehört. Die Konkurrenz zwischen den in diesem Markt aktiven Unternehmen sorgt auf der einen Seite für Fernseher, die immer billiger werden und bessere Bilder liefern, auf der anderen Seite verhindert er offene Standards, die dem Endkunden die freie Auswahl aus digitalen Diensten ermöglichen würden. Anders gesagt: Der Wettbewerb macht die Fernseher dünner, aber nicht schlauer.

Mit einem Smart TV von Samsung kann ich keine Gmail-App installieren, wofür nur auf den ersten Blick Google verantwortlich ist. Denn Samsung stellt zwar alle Schnittstellen und ein SDK zur Verfügung, aber LG hat auch ein SDK und Sony auch. Alle haben haben eines und wenn man als Entwickler alle Plattformen bedienen will, dann ist der Entwicklungsaufwand enorm, also: sehr teuer. 


Samsung fördert Entwickler von TV-Apps, aber das machen alle anderen Hersteller auch. Und jeder hat seine eigene spezielle Fernbedienung und Bedienlogik. Die Fragmentierung ist momentan ein Riesenproblem. / (c) Samsung

Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen, weil jeder den Zugang zum Kunden kontrollieren will. Und sie wollen sich nicht schon wieder so übers Ohr hauen lassen wie damals mit Android. Googles mobiles Betriebssystem kennt nur wenige Gewinner und ganz viele Verlierer, weil Google das System und die angebundenen Dienste kontrolliert. Google kontrolliert das, was auf den Bildschirmen läuft und lässt diese von anderen bauen. Die anderen, das sind die Dummen, weil sie damit nur ein paar Cent verdienen.

Beim Thema Smart TV wollen die Hersteller die Kontrolle nicht abgeben und blockieren damit eine Standardisierung der Plattformen und Oberflächen. Der Google-Fernseher wird daher noch eine ganze Weile ein Exot bleiben, es sei denn, Google gibt selbst einen in Auftrag. Die leitenden Manager bei LG oder Sony bekommen wahrscheinlich schon beim Gedanken daran einen Herzinfarkt – aber ich würde den Nexus-Fernseher sofort kaufen.

Das Beispiel Smart TV zeigt in meinen Augen jedenfalls ganz gut, wie ambivalent die Mechanismen des freien Wettbewerbs wirken. Sie fördern Innovationen und blockieren sie gleichzeitig.

Die Macht der Hardware-Hersteller brechen

Ich kann mich noch gut an den Wirbel um Springer-Vorstand Mathias Döpfner erinnern, als er im April 2010 in einem Interview sagte: "Jeder Verleger der Welt sollte sich einmal am Tag hinsetzen, um zu beten und Steve Jobs dafür zu danken, dass er die Verlagsbranche rettet. Das iPad bringt das, auf das wir alle gewartet haben." 

Was haben sich damals alle aufgeregt! Aber der Mann hat aus seiner Perspektive völlig recht! Denn die Medienmacher, also die Inhalteproduzenten, wollen nichts anderes als ihre Inhalte verkaufen. Und sie wollen es nicht selbst machen, das ist nicht ihr Geschäftsmodell, damit können andere gerne Geld verdienen. Aber was, wenn sich die anderen einfach zu blöd anstellen? Man verzweifelt und betet irgendwann Steve Jobs an.


LG auf der CES 2012: Jeder kocht seine eigene Suppe. / (c) LG

Apple hat den Inhalteproduzenten und der ganzen Welt mit dem App Store gezeigt, dass es möglich ist, mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen. Und zwar nicht mit Hilfe irgendwelcher gesetzlicher Restriktionen, sondern mit innovativen Produkten. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um das Leistungsschutzrecht ist diese Tatsache mehr als nur eine Fußnote wert.

Die jetzige Situation ist durchaus vergleichbar mit den Anfängen der Smartphone-Revolution vor ein paar Jahren. Und auch in diesem Fall wird die Revolution wohl nicht von den Hardware-Produzenten losgetreten, sondern von den Inhalteanbietern, also von den Apples und Googles dieser Welt. Denn im Gegensatz zu einer LG ist für Google der einfache Zugang zu Inhalten ein elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells. Es kann doch kein Zufall sein, dass Smartphones erst sexy wurden, nachdem Apple und später Google den Markt grundlegend umkrempelten.

Das Vorbild HbbTV

Der interaktive TV-Standard HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) zeigt, was möglich ist, wenn keine kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen von einigen wenigen Unternehmen zwischen den Kunden und den Inhalten stehen. Es handelt sich um einen offenen Standard, der 2009 von öffentlichen und privaten Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Ich möchte es hier noch mal betonen: Er wurde auf Initiative der Inhalteanbieter und -produzenten entwickelt.

In Deutschland unterstützen mittlerweile alle namhaften Sender HbbTV und es funktioniert reibungslos. Nachdem ich meinen Samsung Smart TV mit einem WLAN-Stick aufgrüstet hatte, war ich baff. Einmal auf den roten Knopf drücken, dann nach rechts, dann OK und zack bin ich in der ARD Mediathek und kann mir den Tatort von vorgestern in einwandfreier Qualität anschauen.


Android für Fernseher gibt es bisher vor allem in Form einer Settop-Box, hier ein aktuelles Beispiel von Sony. / (c) Sony 

Apple und Google: Bitte übernehmen Sie!

Der smarte Fernseher, der alles weiß, der auf Bewegung reagiert, der Skype-Telefonate drauf hat und der auf Zuruf Pizza bestellt, dieser smarte Fernseher steht schon in vielen Wohnzimmern. Technisch ist das alles kein Problem mehr, nur die im klein-klein gefangenen Unternehmen blockieren es. Ich glaube, es ist an den Großen, dieses Tor ganz weit aufzustoßen. Klar werden die damit noch mächtiger und das muss man durchaus kritisch beobachten. Aber die Internet-Pioniere Google (oder sogar Apple) sind mir als Torwächter am Ende doch lieber als der Leiterplatten-Produzent LG. Zumal die anderen ja in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben, dass sie es einfach nicht drauf haben.

Es wird wirklich Zeit für einen Nexus-Fernseher. Oder dass jemand Android auf meinen Smart TV hackt. Der hat es einfach nicht anders verdient.

Titelfoto: nh/AndroidPIT, mit Material von Samsung und Google

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Thomas Wand 03.01.2013 Link

    Cool geschrieben!

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  • HAN N. 03.01.2013 Link

    Über “Wireless Display“ kann man mit Android 4.2 Inhalte auf TV-Geräte streamen. Viel schlauer ist der TV dadurch auch nicht, aber immerhin hat man bis es soweit ist eine gute Ausweichmöglichkeit.

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  • Marcus B. 03.01.2013 Link

    Wow.. sehr eingehend betrachtet und stimme dir dem Schlusswort echt zu!

    Habe selbst aber keine guten Erfahrungen mit unserem Philips-Smart-TV gemacht. Sehr Proprietär, zu Web-basierend und ätzend langsam das alles...

    Mein 45€ China-TV-Stick (ug802) macht da einen viel besseren Job! Kann mehrere Festplatten anschließen, habe das volle Google-Programm und App-Freiheit und läuft auch "auf Knopfdfuck" ;)

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  • Andre 03.01.2013 Link

    Gut geschrieben... Danke

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  • meiner einer 03.01.2013 Link

    Sry aber als Springer in Zusammenhang mit spannenden puplikationen auftauchte, hab ich aufgehört zu lesen. Das geht ja mal gar nich

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  • Jan Lögering 03.01.2013 Link

    puls

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  • Max Mustermann 03.01.2013 Link

    “The next big thing“ wird noch nicht einmal der Nexus-Fernseher sein, sondern die Vernetzung aller Medien. D.h. was man heute schon im kleinen Stil zuhause mit z.b. einem NAS-Server betreibt, muss alle Mediengeräte umfassen.
    Am Ende hat man mehrere Informationsquellen gebündelt (NAS, Internet, cloud, hbbtv, webradio usw. usw.), diese ruft man mittels Tab, Gestensteuerung oder Handy oder PC auf (jedes System kann mit jedem) und wirft die Inhalte auf ein gerät seiner Wahl.
    Maßgeblich ist also nicht mehr welches gerät benutze ich zu welchem Zweck, sondern ich erhalte einen bestimmten Inhalt und entscheide mich spontan auf welchem gerät ich es nutzen will.
    Wird das eines Tages gelingen, dann wird das der Knaller. Der Ort, die Geräte, die Verfügbarkeit spielen keine rolle mehr, alles ist überall verfügbar und austauschbar. In ein paar Jahren werden wir alle über die Festplatten in unseren Geräten lachen, so unflexibel waren wir noch im Jahre 2013.

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  • manni koeln 03.01.2013 Link

    Mein Nachbar hatte sich auch mal einen Samsung-Smart-TV "zur Ansicht" geholt. Ausgepackt, ausprobiert, eingepackt, zurück gebracht. Nervtötend, vieles ging nicht, nicht einmal die Installation vom Flash-Player (Bedingung für Mediathek) lies das dämliche Ding zu.

    Da nehme ich doch lieber das TV als 2. Monitor zum PC. Umständlich, aber besser als nix und halt warten auf die oben beschriebene vernünftige Lösung.

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  • my2cent 03.01.2013 Link

    Ich weiss zwar nicht welcher Art dein "Smart-TV" ist, aber ich habe seit kurzem eine Sony-Google-TV-Box und bin begeistert. Ja, leider kann man nicht alle Android-Apps darauf installieren und auch kein GMail, aber ansonsten ist es ziemlich gut. Sowohl die Integration von Echt-TV und digitalen Daten als auch das zusammenspiel mit Android-Handy und allen anderen Diensten (Youtube, zig IP-Sender, Google Movie/Musik und Sony Entertainment).

    So nette spielereien, wie das ich auf dem Handy nur einen Button drücken muss und es zeigt mir Informationen zur aktuellen Musik im TV an.... das fehlt noch für das laufende Fernseh-Programm, aber hey, kann man ja programmieren.

    Dazu eine fabelhafte Ferndbedienung bei der Sony-Box, einfach genial. Ich bin seit der 1. Minute zufrieden.

    Die selbe Technik gibt es jetzt ja auch auf immer mehr TV-Geräten direkt (Sony, LG usw.), es waren sehr schöne Modelle auf der IFA zu sehen.

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    Denis S. 03.01.2013 Link

    Wenn ich schon das Wort "Smart-TV" lese wird mir wieder übel. Ich würde mir nie einen Fernsehr aussuchen nur weil er ins Internet gehen kann und ich Skypen kann. Das sind alles nur Spielereien.

    Die einzige sinnvolle Funktion währe über den Fernsehr Filme auszuleihen mehr braucht man eigentlich nicht. Vielleicht noch YouTube. Ich kaufen mir einen Fernsehr weil ich darauf Filme & Serien schauen möchte und nicht wegen dummen Spielereien.

    Wenn ich skypen will benutze ich den Computer oder mein Smartphone.

    Ein Nexus TV wäre auch nicht die Lösung. Wenn man sich mal die Lieferprobleme mit dem Nexus 4 anschaut, dann will ich erst gar nicht wissen wie die das mit den Dingern machen wollen.

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  • Christoph V. 03.01.2013 Link

    Apple wird schon irgendwann in naher Zukunft einen TV rausbringen, der dann die TV-Industrie verändern wird, so wie es Apple bereits mit der Computer- Musik- und Mobilfunkindustrie geschafft hat.

    Ich bin mir auch sicher, dass Google irgendetwas in der Art bringen wird, vielleicht stockt ja auch deshalb das Nexus Q, weil man gemerkt hat, das dies nur ein Zwischenschritt sein kann und man damit der Apple-TV-Box doch deutlich hinterher rennt.

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  • Michael Braun 03.01.2013 Link

    Springers Welt is spannend. ..damit könntet ihr allein da stehn ..Wunder un grübel

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  • Frank Posern 03.01.2013 Link

    was redet Ihr da? Ein Android-Stick (usb) in den Fernseher stecken ( weniger als 40 Eur ) und Ihr habt die ganze Welt. postefrank

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  • mapatace 03.01.2013 Link

    Vor. kurzem einen Artikel gelesen das von zehn Geräten mit smart tv, neun einen Dienst nicht beanspruchen. Der Hauptgrund ist Überforderung der Technik. Dem muss ich mich leider auch anschließen. Viel zu kompliziert, zu umständlich. Davon abgesehen habe ich einen PC, einen Netbooks, Tablett und Smartphone. Eine Zeitlang hatte ich den PC am TV angeschlossen, musste schnell feststellen, das man Zeit und Aufmerksamkeit nicht Teilen kann.... ich zumindest nicht.

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  • Christoph V. 03.01.2013 Link

    Ein Problem bleibt natürlich:

    Egal wie Smart das Gerät (von welchem Hersteller auch immer) sein wird, es wird weiterhin die gleiche Scheisse im TV (RTL...) laufen :-)

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  • Oliver Jorel 03.01.2013 Link

    Bei einem Fernseher kommt es mir in erster Linie immer noch um die Bildqualität an, nicht um das was er Multimedial leisten kann. Mit meinem Panasonic TX-P65VT50E kann ich auch ins Internet, Bilder und Videos von meinem Note 2 auf den tv streamen und sogar laufendes tv Programm auf mein Note 2 holen.

    Mehr brauch ich die nächsten Jahre noch nicht.

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  • j. m. 03.01.2013 Link

    Wie oben schon angetönt. Android auf Stick kaufen, es gibt div. Auch auf Amazon, und Android hast du auf der Glotze mit Play Store etc. Ich habs und es ist super. Zwingend aber eine kabellose Tastatur mit integriertem Mauspad und alles ist gut!
    Jürgen

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  • Downloadi 03.01.2013 Link

    "Wenn ich schon das Wort "Smart-TV" lese wird mir wieder übel. Ich würde mir nie einen Fernsehr aussuchen nur weil er ins Internet gehen kann und ich Skypen kann. Das sind alles nur Spielereien."

    Eigentlich der beste Kommentar... Analog dazu kann man dann auch jedes SMART-Phone an den Pranger stellen, weil mehr als telefonieren braucht man ja nicht mit nem Handy. Ein Smart-TV ist eine ganz neue Dimension und hat nichts mit Spielerei zu tun. Wenn ich mal schnell ins Internet will oder dergleichen und eh gemütlich vor dem Fernseher sitze, dann ist es schon bald bequemer als stattdessen das Smartphone zu nutzen.

    Ich hoffe jedenfalls, dass die Entwicklung der Smart-TVs weitergeht und noch einen ordentlichen Schub bekommt um die ganze Symbiose Fernseher-PC noch zu verbessern.

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  • Noel Maier 03.01.2013 Link

    Also ich habe auch die Sony Google TV Box. Und ja, das Ding ist geil! Man kann schon viel damit anfangen, ABER es ist noch lange nicht das was ich mir erhofft und erwartet hatte. Dazu fehlen einfach noch wichtige Apps und nicht nur von einzelnen Entwicklern, nein auch Google macht meiner Meinung nach zu wenig um die Box so großartig zu machen wie sie schon sein könnte. Auch Sony selbst tut da nicht genug, die Leistung fehlt etwas, wobei ich das Gefühl habe es liegt eher an der Software. Alles in allem einfach noch zu unausgereift, was für mich als Geek vlt. ok ist, da ich mich mit dem ganzen auskenne, aber für jemanden der das Ding einfach nutzen will für den "Otto-Normal-Verbraucher" nicht zu gebrauchen, der schmeißt die Kiste nach kurzer Zeit an die Wand!

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  • Ivan Jovanovic 03.01.2013 Link

    Klasse geschrieben, hab den Beitrag richtig verschlungen!!

    SUPER!! 1A!

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  • Tagor12 03.01.2013 Link

    man sieht in diesem Artikel wie wenig du dich für die Grundlagen von android interresierst denn dort gibt es schon so gut wie die lösung und zwar Linux Ubuntu für den TV wenn das erstmal vertig ist überrolt es die TV Hersteller und die Normale Software ist egal ^^ denn die Ubuntu entwicklar haben da schon lange dran gearbeitet und es sieht schon wirklich gut aus

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  • Tagor12 03.01.2013 Link

    ansonten ein super artickel

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  • Stefan B. 03.01.2013 Link

    Ein TV-Gerät ist für mich in erster Linie ein großer, dummer Monitor, der auf die Wiedergabe von Videoinhalten hin optimiert ist. Die "Intelligenz" wird von außen zugeführt und ist bei Bedarf jederzeit austauschbar (Festplattenreceiver, Mediaplayer, HTPC, etc.). Ein All-In-One-"Smart"-TV wäre mir zu unflexibel...

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  • Comyu 03.01.2013 Link

    jnicht mal streamen funzt.
    ein tv wirf immet so sein
    die leute wollen einfachkeit...

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  • Rudolf N. 03.01.2013 Link

    ich glaube, grade so ein "all-in-One-SmartTV" ist genau das, was der 0815-Nutzer will. Kein umständliches gefrickel mit den Kabeln. Einfach an die Steckdose dran, fertig. Am besten kombiniert mit einfacher Bedienung und stylischem Aussehen. Und das kriegt Apple am besten hin. Besser als Google.
    Ein Gerät mit Android wär mir da zwar lieber. Aber ich denke, falls Apple so ein "All-in-One"-Gerät auf den Markt bringt, wird es das Rennen machen.

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  • Benedikt K 03.01.2013 Link

    Das alles ist ja gut und schön, die Hardware Revolution ist gigantisch. Das bringt aber NICHTS, wenn die Telekom (und jeder andere Anbieter) mir nur eine 3000dsl Leitung gibt (eine Straße über mir 16k).
    Damit kann man nicht streamen und weiß der Geier was.
    An den Leitungen sollte gearbeitet werden!

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  • Artem B. 03.01.2013 Link

    Mit der Thema SmartTV kenne ich mich sehr gut aus und habe schon einige SmartTV App's umgesetzt. Das was der Author will wird so schnell nicht passieren ;) es gibt einfach zuviele Hürden und Stolpersteine.

    Übrigens ist die neue Sony GoogleTV box ist einfach nur schlecht ... VideoWeb box ist z.B. qualitativ viel besser und günstiger.

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  • User-Foto
    Saudrawig 03.01.2013 Link

    ..für mich wirds dann interessant wenn mir mein smarter sony tv meldet dass gerade die butter im kühlschrank abgelaufen ist und mein auto nur mehr 4% tankinhalt besitzt, bzw dann auf knopfdruck auch schon der nette herr vom lidl vor der tür steht und meine butter vorbei bringt :)

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  • User-Foto
    Thimo K. 03.01.2013 Link

    Diese ganzen SmartTVs sind doch alle überteuerter Schei....

    Für die hälfte des Preises eines 32" SmartTVs bekomme ich nen 46" LED 3D blabla FullHD Flatscreen. Android-Stick dann, passende Bluetooth-Fernbedinung dran, ext. Festplatte anschließen und loslegen. Läuft alles sauber und besser als jeder "SmartTV". Und vernünftige Apps aus dem PlayStore (z.b. Zattoo oder "Schoener Fernsehen") laufen auch drauf.

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  • nox 03.01.2013 Link

    Bau im den TV ein NFC-Chip an den man Handy oder Tablet dann hält ohne zu überlegen ob WLAN Blue Tooth oder was auch immer baut sich selbständig eine Verbindung auf und ich kann Internetseiten, Bilder, Videos, Musik und weiß der Geier was streamen und muss mir keine Gedanken um das wie machen. Alle Geeks und Ingenieure denken meist zu kompliziert. Otto Normal will nicht wissen wie es funktioniert und möchte auch nicht viel dafür tun.
    Am besten anschalten und fertig.

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  • Dennis 04.01.2013 Link

    Vielleicht bekommen manche hier auch noch die deutsche Sprache vom SmartTV beigebracht. Das wär ja schon ein Fortschritt...

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  • manu k 04.01.2013 Link

    "Am Ende hat man mehrere Informationsquellen gebündelt (NAS, Internet, cloud, hbbtv, webradio usw. usw.), diese ruft man mittels Tab, Gestensteuerung oder Handy oder PC auf (jedes System kann mit jedem) und wirft die Inhalte auf ein gerät seiner Wahl"

    erzähl das mal apple hahaha, vor allem das "jedes system kann mit jedem",
    die können/wollen ja nichtmal per bluetooth mit nicht-obst kommunizieren :P

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  • hänschenklein 04.01.2013 Link

    Verständlich, dass Springer den TV erobern will, nachdem die Übernahm von Sat1ProSieben geblockt wurde. Zweite Chance, ihr Medien Monopol zu errichten

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  • Andreas Seeger 04.01.2013 Link

    Eigentlich wollen alle gerade den TV erobern. Ich bin gespannt, wer am Ende das Rennen macht. Denn eine Standardisierung wird kommen, siehe Blu-ray.

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  • Dino 04.01.2013 Link

    Die Probleme hab ich alle nicht mehr, wenn im März meine OUYA zu mir kommt ;)

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  • Cem B. 04.01.2013 Link

    guter artikel

    eine aktuelle möglichkeit wie man den bildschirminhalt per miracast vom nexus 4 auf den tv zaubert fände ich toll

    @meiner einer: +1

    springer und spannende publikationen ist sehr gegensätzlich! :-)

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  • yamal 04.01.2013 Link

    Guter Artikel.

    Auch, wenn das Thema nur leicht tangiert, ich war anfangs nicht willig 80,- € extra für einen USB-Wlan-Adapter von Sony auszugeben, nur um die Smart-TV-Funktion nutzen zu können. Zudem würde mir der den einzigen USB-Anschluss besetzen. Ich habe dann beim Händler meines Vertrauens mal nachgefragt. Die haben mit gesagt, dass ich genauso gut ein Netgear WNCE2001 WLAN-Client für 40,- € holen kann, dass in den Fernseher ein LAN-KAbel vorgauckelt. Hat super unkopliziert geklappt. Kann ich nur empfehlen!

    @Thimo K: Die Smart-Tvs kosten eigentlich nicht viel mehr als Normale Falchbildfernseher. Habe mir vor 1,5 Jahren einen Sony Bravia gekauft. Der streamt 1080p-HD-Filme über z. B. Lovefilm sogar bei meiner 6.000er-Leitung. Hab damals schon "nur" 500,- € bezahlt.

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  • Ti Mo 04.01.2013 Link

    " Springer – genau, das sind die mit der BILD, aber sie machen auch die WELT und andere spannende Publikationen."

    Hab aufgehört den Artikel nach diesem Zitat zu lesen...

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  • Andreas Seeger 04.01.2013 Link

    An alle, die sich über Springer aufregen: Werdet erwachsen! Falls es Euch noch nicht aufgefallen ist: Wir leben im Jahr 2013 und nicht in den FlowerPower-Zeiten des letzten Jahrhunderts, wo die Welt so schön schwarz-weiß war. Sie ist mittlerweile grau geworden, komplizierter halt.

    Ich selbst lese keine Springer-Produkte, aber ich war wegen der Interviews mehrfach in der Zentrale in der Berlin und habe dort viele kluge und interessante Menschen getroffen.

    Mit Euren pauschalen Verurteilungen macht Ihr es Euch verdammt einfach. Natürlich kommt man so gut durchs Leben, aber glaubt mir: man verpasst auch viel. ;-)

    Viele Grüße
    Andreas

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  • Mark Eisel 04.01.2013 Link

    Der Erste is meiner :D

    Schade das die offizelle Samsung TV-App nicht auf dem Galaxy Nexus läuft :/
    Die Portierung für andere Geräte zeigt nur ein kleines Fenster -.-'
    Sonst ein Super Gerät ;)

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  • Evelyn C. 04.01.2013 Link

    Bilder, Videos oder Musik mag ein sinnvoller Content für Internet-TV sein. Alles andere ist witzlos.
    Wir haben seit einigen Tagen all das auf unserem XXL-Zoll-Fernseher am Laufen und Testen. Allein durch die Tatsache, dass man bei so einem Fernseher die Sitzgelegenheit(en) entsprechend weit wegstellt, erübrigt sich das Lesen redaktioneller Inhalte von selbst. Es sei denn, man robbt mitsamt dem Sofa auf einen "lesbaren Abstand" an den Fernseher heran... ;-)

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  • mapatace 04.01.2013 Link

    Da kann ich dir voll zustimmen. Verstehe auch nicht, warum die Schrift Größe nicht einzustellen ist. Stellt man den Fernseher nach der 3. 5 Regel auf, so kann man kein Wort lesen.

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  • Kur.Dos 05.01.2013 Link

    Hab auch einen Smart Tv von diesem Jahr, weil mein alter Fernseher den Geist aufgegeben hat und ich somit einen neuen gebraucht habe. Hab mir den Samsung Smart TV nicht wegen der "Internet-Funktion" gekauft, sondern weil mir das Design und auch die Technik (400hz, Wlan Built-in, 3D, Triple-Turner, DNLA etc.) gefallen hat.. Die Smart Funktion wird halt einen aufgezwungen ;)

    Hab die Serie 6, also eher Mittelklasse, aber dennoch funktionieren die Apps ganz gut, zwar brauch ich nie den Browser (für was den auch, wenn man Smartphone/Tablet immer in der nähe hat, ganz besonders wenn man auf dem Sofa hockt), aber Apps wie Youtube, Putpat oder Picasa finde ich afu dem Smart-TV richtig gut...

    Schon mal Putpat probiert? Also auf dem Tablet schon ne richtig geile App, aber auf dem TV läuft die auch super. Und Picasa kennt hier wohl jeder, gerade wenn man schon einige Alben auf Picasa hat, macht es richtig Spass die Diashow am TV anzuschauen ;)

    Die beste Funktion der neuen TVs (auch ältere) ist die DNLA funktion, auch wenn DNLA nicht Perfekt ist. Hab dank meinem NAS-SERVER alle meine Medien-Inhalte (Bilder, Filme, Musik) zentral immer zum abruf parat, und 1080p MKV-Filme lassen sich ohne Probleme auf dem TV streamen, ohne Probleme oder nerviges "buffering"...

    Eine App empfehele ich euch allen, die schon einen Smart-TV haben:

    iMediashare (Für Android und IOS) kann man seine Bilder, Videos, Musik vom Handy auf den TV streamen, das geht zwar auch so, aber die App bietet eine sehr coole ergänzung. Man kann mit der App Youtube-Videos (auch andere Portale werden unterstützt) vidoes direkt an den TV wiedergeben, was auch super funktioniert :)

    Freue mich aufjedenfall auf die neuen Techniken die ja jetzt am Montag hoffentlich vorgestellt werden ;)
    brauche bald einen min. 60-Zoller-TV ;)

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  • Cem B. 05.01.2013 Link

    @yamal wie genau funktioniert das bitte?

    also adapter einstecken, phone per wlan verbinden und los gehts oder was?

    @andreas: einfach durchs leben kommt man, wenn man deren lügen ohne kritische beäugung schluckt. dann hat man hier seine heile gute welt und die anderen sind die bösen :-)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/

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  • Patryk Jan P. 09.01.2013 Link

    @ Andreas Seeger:

    " Springer – genau, das sind die mit der BILD, aber sie machen auch die WELT und andere spannende Publikationen."

    "Ich selbst lese keine Springer-Produkte"

    Kann da Cem B. nur zustimmen. Du verschließt die Augen vor der Realität und leckst mit solchen Äußerungen auch noch den Allerwertesten der Axel Springer AG. "Nur Schuldige rechtfertigen sich." Kennst du das Sprichwort? Das tust du, in dem Du auf die Kommentare eingehst und deine Äußerung verteidigst (nicht ohne die gleichzeitig von den spannenden Produkten der Axel Springer AG zu distanzieren). Nimm dir ein Beispiel an dem Spannenden Verlag und ignoriere die Kommentare, oder -sollte es ausufern- lösche sie einfach. So kommt die Axel Springer AG gut durchs Leben, dass sie etwas verpasst ist ihr egal. ;)

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  • Andreas Seeger 09.01.2013 Link

    @Patryyk, Ich denke, wir beide leben in ganz unterschiedlichen Realitäten. Von Deiner weiß ich, dass Du sehr überzeugt davon bist, dass es die richtige ist. :-)

    Das ist auch kein Problem, aber wie ich hier mit Kommentaren umgehe, die mich und meinen Text betreffen, das überlass doch bitte lieber mir.

    Davon abgesehen wäre es natürlich klasse, wenn Du noch etwas zum eigentlichen Thema sagen könntest! ;-)

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  • Patryk Jan P. 09.01.2013 Link

    Die Art und Weise, wie du mit Kommentaren umgehst, sei natürlich dir überlassen. Einige Kommentare zuvor anderen aber vorschreiben, sie sollen Erwachsen werden, weil sie nicht in deiner Realität leben (von der du laut deinem letzten Kommentar offenbar nicht so überzeugt bist, was?). Sehr weise, sehr weise.

    Ich denke eine Diskussion mit dir erübrigt sich.

    Grüße aus der richtigen Realität.

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