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Samsung Chromebook 303C im Test

Johannes Wallat
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Das Samsung Chromebook 303C sieht von außen aus wie ein schlankes und schickes Netbook, doch es spielt in einer eigenen Liga, die vor knapp zwei Jahren von Google eingeführt wurde: Chromebooks sind schmale und günstige Geräte, die statt eines klassischen Betriebssystems auf das Chrome OS setzen. Seitdem fragen sich viele: Wer braucht so etwas? Ich habe das Samsung 303C ausprobiert und die Antwort lest Ihr in meinem Testbericht.

CB 13 Teaser

Mit den Chromebooks geht Google einen ähnlichen Weg wie mit seiner Nexus-Reihe: In Zusammenarbeit mit Top-Herstellern gibt es flotte Hardware, schickes Design, unschlagbar günstige Preise - und eine enge Anbindung an die Google-Dienste. Die Chromebooks verzichten komplett auf ein herkömmliches Betriebssystem und setzen auf das Cloud-Prinzip des Google-eigenen Chrome OS. Die Kehrseite: Internetanbindung ist alles, ohne Netz läuft so gut wie nichts. Am Sinn oder Unsinn einer solchen Gerätereihe scheiden sich die Geister, auch bei uns in der Redaktion. Ich gehöre eher zu den Skeptikern, habe das Samsung Chromebook 303C aber trotzdem einmal angetestet.

Design und Verarbeitung 

Zuerst zum Äußeren: Die Verarbeitung ist insgesamt ok, das Chromebook ist leicht und handlich. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, Tastatur und Design sind an Apple angelehnt, in der Hand hinterlässt das Chromebook jedoch einen schlechteren Eindruck. Es fühlt sich nicht besonders hochwertig an, die Gestaltung mutet ebenfalls billig an - bei einem Preis von 300 Euro ist das aber in Ordnung. Unpraktisch ist: Das Display kann nicht weiter als um circa 120 Grad aufgeklappt werden. In der Praxis offenbart sich zudem ein Verarbeitungsfehler: Das Gehäuse ist leicht biegsam - hält man das Chromebook unterhalb der Tastatur mit nur einer Hand, kommt es vor, dass man auf dem Touchpad einen Klick auslöst. Auch mit einem beherzten Druck auf die Verkleidung neben dem Trackpad wird ein Klick ausgelöst. 

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Schickes Design - Abzüge gibt es aber für die eingeschränkte Beweglichkeit des Displays und die Gehäusefestigkeit.  / © AndroidPIT

Das 11,6 Zoll-Display ist mit einer Auflösung von 1366x768 Pixeln im grünen Bereich, bietet aber keine herausragende Qualität: Es ist zwar entspiegelt, der Betrachtungswinkel ist allerdings klein - Seitenblicke bestraft der Bildschirm mit Unschärfe und verfälschten Farben. Anschlüsse und sonstige Andockmöglichkeiten sind spärlich gesät: Zweimal USB, einmal HDMI, ein SD-Slot und eine Kopfhörerbuchse bietet das Chromebook. Für den Online-Zugriff von unterwegs ist auf der Rückseite zudem ein SIM-Kartenslot verbaut.  

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An der Rückseite des Chromebook sind zwei USB-Steckplätze, ein HDMI-Port und ein SIM-Kartenslot verbaut. / © AndroidPIT

Performance und Leistung

Das Hochfahren geht überraschend schnell - in acht Sekunden ist der Startbildschirm sichtbar und das Gerät arbeitsbereit. bei eingerichteter WLAN-Verbindung braucht der Browser weitere acht bis zehn Sekunden, um die letzte Sitzung mit elf offenen Tabs zu laden. Ein Zuklappen des Deckels versetzt das Gerät sofort in den Ruhezustand, klappt man ihn wieder auf, geht es nahtlos dort weiter, wo man aufgehört hat - das funktioniert auch mit Musik aus einem Online-Stream. Auch das Ausschalten geht fix: Binnen vier Sekunden ist das Chromebook komplett runtergefahren. 

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Blitzschnell startklar: Startseite und App-Übersicht des Chromebooks. / © AndroidPIT

Die Leistungsbereitschaft lässt damit wenig zu wünschen übrig: Flink, antrittsfreudig, verzögerungsfrei. Ebenso flott ist das Browsen im Netz. Das muss auch so sein, schließlich ist das Chrome OS ganz auf die Online-Nutzung ausgelegt. Internen Speicher gibt es kaum (16 Gigabyte), Dateien werden in der Cloud abgelegt (Google Drive), Programme werden nicht installiert, sondern als Web-Apps ausgeführt. Das schont Speicher und Ressourcen. Deshalb werkelt im Chromebook 303C auch nur ein Chipsatz auf Tablet-Niveau: ein Samsung Exynos 5250 mit 1,7 Gigahertz und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, wie er auch im Nexus 10 zum Einsatz kommt. 

Das ist zwar ausreichend, führte das Gerät aber im Test ein paar Mal an seine Grenze: Die gleichzeitige Wiedergabe von mehreren Medienstreams lief holprig; bei vielen offenen Tabs kam der Stream immer wieder ins Straucheln. Als ich Bilder von der SD-Karte in der Bildergalerie anschauen wollte und im Hintergrund den Musikstream laufen ließ, hängte sich das Chromebook ganz auf und startete neu. Für Nutzer von Desktop-PCs oder herkömmlichen Notebooks ein frustrierendes Erlebnis. 

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Aufgehängt - die Diashow von der SD-Karte aus bereitet dem Chromebook Probleme. / © AndroidPIT

Bedienung und Workflow

An die Bedienung gewöhnt man sich schnell: Ein Rechtsklick wird mit Zwei-Finger-Tipp ausgeführt, zum Scrollen streicht man mit zwei Fingern über das Touchpad. Für Einstellungen wie Helligkeit und Lautstärke gibt es eigene Tasten, ebenso wie für Vor/Zurück, den Wechsel zwischen offenen Tabs und das Minimieren/Maximieren von Fenstern. Die Tastatur ist sehr angenehm zum Tippen, auch bei längeren Texten fliegen die Finger ohne Ermüdung über das Keyboard. 

Was als Windows- oder Mac-Nutzer schwer fällt, ist der Abschied von den vertrauten Programmen. Für vieles gibt es eine Web-App im Chrome Web Store, doch die Suche danach ist mühsam - gerade zu Beginn wirkt die Vielzahl an unbekannten Apps entmutigend. Sie sind nach Kategorien geordnet und können nach Trends, Bewertungen oder Beliebtheit sortiert werden - eine alphabetische Anordnung oder eine Listenübersicht fehlt aber.

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Offline-Apps im Chrome Web Store - nicht besonders übersichtlich. / © AndroidPIT

Immerhin: Mit dem Chromebook 303C hat Google den Umgang mit verschiedenen Dateiformaten verbessert: Zip-Dateien erkennt und erstellt das Chromebook mittlerweile, die Anzeige von Tiff-Dateien oder QuickTime-Videos funktioniert aber zum Beispiel nicht. Außerdem gibt es eine Reihe von Anwendungen, die offline funktionieren und auf den internen Speicher zurückgreifen, zum Beispiel Google Docs - synchronisiert wird, sobald man wieder online ist. Trotzdem: Als Neueinsteiger muss man sich umgewöhnen und sich von gewohnten Programmen verabschieden. Ich benutze zum Beispiel täglich Lightroom oder Photoshop, um meine Fotos zu bearbeiten - das geht mit dem Chromebook nicht. An die alternative Web-App muss man sich erst gewöhnen. 

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Nichts gegen Photoshop: Bildbearbeitung mit Chrome OS. / © AndroidPIT

Pro und Contra

Wer sich ein Chromebook zulegt, sollte sich dieser Einschränkungen bewusst sein: Es handelt sich um ein Gerät zur Online-Nutzung. Solange man sich im Internet bewegt und seine Bedürfnisse allesamt mit Google-Diensten befriedigen kann, lässt es kaum Wünsche offen - es ist schnell, leicht, günstig und hält lange durch.

Die meisten alltäglichen Anwendungen kann man mit dem Chromebook leicht erledigen. Die Installation von Software oder Updates ist nicht nötig, starke und hungrige Hardware braucht der Betrieb des Chromebook ebenfalls nicht. Das schont auch den Akku, der bei mittlerer Displayhelligkeit und normaler Nutzung rund fünf Stunden durchhält.

Praktisch ist die automatische Synchronisierung aller Geräte, auf denen man mit Google Drive arbeitet: Dateien, die ich über das Chromebook in die Google-Cloud gezogen habe, sind gleichzeitig auf meinem Arbeitsrechner, dem Smartphone oder auf dem Heim-PC verfügbar.

Deutlich ist aber auch: Ein Chromebook ersetzt keinen Laptop, geschweige denn einen Desktop PC. Es ist eine eigene Gerätekategorie, die ihre Einschränkungen mit sich bringt - eher ein Tablet mit Tastatur als ein Notebook, oder eine Art erweiterter Browser. Wer zum Beispiel regelmäßig Bilder bearbeitet oder mit anderen Daten umgeht und diese nicht nur online in der Cloud speichern will, wird mit dem Chromebook keine Freude haben.

Außerdem wissen wir auch: "There ain’t no such thing as a free lunch" - es gibt nichts umsonst, auch Google schenkt uns nichts. Der Konzern macht einen Großteil seines Geldes durch Werbung - entsprechend geht es Google bei den Chromebooks um einen besseren Zugang zu seiner Software; darum, den Zugang zu seinen Diensten auszuweiten und die Kunden noch enger an sich zu binden. Mit dem Chromebook steigt man tief ein ins Google-Universum, ein abgeschlossenes System, in dem man nicht mehr nur alle seine Daten mit dem großen Unternehmen teilt, sondern auch die Hoheit über seine Programme abgibt. 

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Chrome - Wer sich für ein Chromebook entscheidet, gibt sich ganz in die Hände des Google-Universums. / © AndroidPIT

Fazit

Der größte Vorteil des Chromebook ist die Kombination aus Handlichkeit, flinker Hardware und dem unschlagbar kleinen Preis. Die WLAN-Variante kostet 300 Euro, mit HSPA+-Modul ist das schlanke Gerät für 350 Euro zu haben. Der größte Nachteil ist meiner Meinung nach die komplette Auslagerung aller persönlichen Daten in die Cloud und die Beschränkung auf die von Google vorgegebenen Web-Apps. 

Was denkt Ihr? Sind Chromebooks zukunftsfähig oder haltet Ihr nichts von den Cloud-Netbooks?

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Don Camillo 03.04.2013 Link

    Danke für die Rezension, habe mir das Chromebook zugelegt und meinen Google-Acount damit verknüpft, soweit so gut ;-) Wie bekommt man denn nun den Cloudspeicher angerechnet, den es dazu geben soll?

    Gruß

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  • Laurin 03.04.2013 Link

    Interessant ! wie sieht's mit Gaming aus ? Eher mau ?

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  • Don Camillo 03.04.2013 Link

    Also, wenn Angrybirds dein Ding ist, dann hast du Spass ;-) Für viel mehr wird es nicht taugen! Ich brauche es um schnell mal ne Mail zu schreiben und im Internet was bei Dr. Google zu suchen.... Dafür ist es perfekt.....

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  • Monti:D 03.04.2013 Link

    Da würde ich mir zwar eher das surface rt zulegen aber trotzdem guter Bericht :D

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  • flo 03.04.2013 Link

    Eindeutig zukunftsfähig. Vor allem durch die wachsende Verzahnung mit anderen G-Diensten.
    Ich habe mir auch schon überlegt so nen Teil zu kaufen.
    Noch eine Frage: WANN BENENNT IHR EUCH ENDLICH IN googlePIT UM?

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  • Chris L. 03.04.2013 Link

    Seit der Einstellung des Google-Readers hat mein Vertrauen in die Google-Cloud einen erheblichen Dämpfer erhalten. War ich davor ein eindeutiger Verfechter (ich bin Google-Music-Nutzer der ersten Stunde, ich lade meine Bilder zu Picasa hoch, nutze Google Drive intensiv und zahle auch für zusätzlichen Speicher), so wurde mir nun deutlich vor Augen geführt, dass man sich bei seinen Diensten eben doch sehr in Gnaden von Google befindet. Verliert Larry Page, oder wer auch immer, das Interesse an einem Dienst, kann es ganz schnell vorbei sein, mit der Herrlichkeit. Und gerade bei einem Chrome Book hat das ja noch mal sehr viel mehr Konsequenzen, als bei einem Android Device.

    Das Google-Verhalten beim Google-Reader sollte daher auch diejenigen interessieren, die den Google-Reader nicht genutzt haben, da es stellvertretend für alle Google-Dienste stehen, die kurzfristig keine großen Zuwachsraten verzeichnen oder die sich nicht mal eben so in Google+ integrieren lassen.

    Die Abschaltung von Picasa Webalben sehe ich auch schon nahen. Das ganze wird ja schon seit längerer Zeit mehr schlecht als recht in Google+ verschlimmbessert und irgendwann verschwinden die Webalben ganz. Das ist auch ärgerlich, weil ich Webalben eben als privates Fotoalbum nutze und NICHT als Anhängsel eines Social-Networks.

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  • Schippi 03.04.2013 Link

    Überflüssiges Spielzeug.
    Da ist mein Tab um Längen besser.

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  • Don Camillo 03.04.2013 Link

    @chrisL. Danke für deinen Beitrag. Nicht nur die Verfügbarkeit der Dienste ist ein Thema, ich finde zum Beispiel die Clouddienste unheimlich praktisch, würde aber nie relevante und wichtige Daten in die Cloud laden. Du hast ja schon einen Punkt angesprochen, man ist dem Anbieter ausgeliefert, zudem ist es mit dem Datenschutz nicht besonders wirklich gut bestellt, gerade wenn der Server mal eben in den USA steht....

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  • User-Foto
    Admin
    Sophia Brennecke 03.04.2013 Link

    @Don Camilo,

    Unter dem Punkt "erste schritte" befindet sich direkt ein Link und ansonsten direkt in der Google Drive Übersicht.
    Allerdings lässt es sich pro Gerät und Account nur einmal Aktivieren.

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  • Thomas A. 03.04.2013 Link

    Sieht gut aus. Mir gefällts. :)

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  • Fra Bu 03.04.2013 Link

    Mal abgesehen von der Google Cloud Abhängigkeit und der doch recht kargen Programmauswahl.
    5 Stunden Akku Laufzeit sind doch wohl ein schlechter Scherz. Das konnte mein Netbook vor 3 Jahren deutlich besser. Und mein i7 Laptop schafft bei mittlerer Last immer noch über 4 Stunden. ..
    Wozu ist das Ding also gut? Die beschriebenen Anwendungen erledige ich mit Phone oder Tab, wenn es ernst wird greif ich zum Rechner. Aber das da? Klingt für mich immer mehr nach Totgeburt.

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  • mapatace 03.04.2013 Link

    Um mal eine Mail zu schreiben, oder ein wenig googeln.... dazu kauft sich einer so ein Teil ?... nicht zu glauben, in was für eine Welt lebe ich eigendlich. Zum Thema, für mich finde ich überhaupt keinen Grund , mich auch nur annährend darauf einlassen zu wollen.

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  • Zeljko B. 03.04.2013 Link

    Das Teil ist kurz gesagt ein Trendprodukt, meiner Meinung nach. Es erinnert mich etwas an das MacBook Pro oder Air. Naja, sagen wir es mal so, man hat zuwenig für sein Geld. Wie angesprochen haben Laptops vor 3 Jahre bessere Akkus und ich finde ein Netbook für 300€ oder Notebook hat je nachdem wo man es kauft mehr für den Preis. Also nur was für Fans...
    Oder? Wie seht ihr das?

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  • Marcel L. 03.04.2013 Link

    Dann lieber ein Tablet und ne BT Tastatur. Reine Modeerscheinung diese Teile.

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  • Emir F. 03.04.2013 Link

    Gefällt mir nicht wirklich. Ein solches Gerät sollte auch offline nutzbar sein. Da hole ich mir lieber ein Tablet.

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  • Marc W 03.04.2013 Link

    Ist ein Desktop-Prozessor denn wirklich zu viel verlangt? Ein Intel Core i5 mit Hyperthread, 100 Euro Aufschlag und gut is >.<
    Wenn der PC bei zwei Prozessen abkackt würde ich mir Gedanken machen :o

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  • Moritz B. 04.04.2013 Link

    interessanter Ansatz. ein netbook für unterwegs. wenn die Kritiker mal in sich gehen, dann werden die meisten wohl feststellen, dass man unterwegs nicht viel mehr braucht als das chromebook jetzt schon kann. Bildbearbeitung (wer kann sich als Privatanwender schon Photoshop leisten?), office, Musik und ab und an mal einen stream. und das alles zu dem preis eines nexus 4. genial!

    Das wird definitiv mal mein netbook. nen Tabletten finde ich total unsinnig für unterwegs, da keine Tastatur. ich nutze mein notebook halt stark beruflich.

    aber Samsung hat doch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. 5 Stunden Akkulaufzeit? ist doch ein schlechter Scherz. netbooks schafften mit besserer Hardware über 10h und mein MacBook pro kommt ja schon über 4h mit deutlich mehr Leistung.

    das design: wer jetzt nochmal sagt da wird nicht hemmungslos bei Apple geklaut hat Tomaten auf den Augen. höre ich jetzt wieder stimmen wie: "aber das ist doch random design, Tastatur touchpad und Bildschirm!" dann weiß ich such nicht mehr :P
    und dann auch noch schlechter als das Vorbild. Klasse gemacht :D

    die Hardware ist auch noch verbesserungswürdig. wenn es jetzt schon wie im test beschrieben an seine grenzen kommt, macht das wenig Sinn.

    also ich warte auf einen Hersteller der einiges mehr richtig macht und darauf das lte flächendeckend verfügbar ist. ohne lte wird es unterwegs wohl eher grenzwertig.

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  • Marcus B. 04.04.2013 Link

    Der Test trifft sich gut :) Deckt sich auch mit meinen Erfahrungen:

    Bin seit einer Woche mit dem Samsung Serie 5 (xe500c21) unterwegs.
    Viel zum Testen gibt es bei der rudimentären Linux-Distro ja nicht. Und flinke Hardware?? naaja..
    Trotz Atom N570 läuft alles sehr zäh und langsam. Scrollen und YT hakt und stottert. Der Dateimanager und der Umgang mit lokalen Daten sind bei Chrome OS wie schon gesagt, fürn arsch. Außerdem sind einige attraktive Chrome-Apps nur mit Windows nutztbar wie zb. Earth oder 3d-Games.
    Spaß macht das Ganze nicht wirklich bis jetzt.

    Das einzig gute bis jetzt: 10 (!) Stunden Laufzeit !!! Das gefällt, genauso der gute Standby :) Wäre mit Ubuntu darauf aber sicher auch zu schaffen.

    Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Mein 11,6" Lenovo ThinkPad x121e mit core i3, 8gb Ram und 3g-ready kostete mich 400€, Also irgendwie sind da 300€ Preis/Leistungstechnisch nicht fair.

    Demnächst werde ich die 16gb ssd durch eine 128er ersetzen und simultan zu COS noch Ubuntu installieren, damit das Ding überhaupt zu etwas nützlich ist.

    Danke für den Test jedenfalls, aber auch bei mir machte sich Ernüchterung breit ;)

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  • Leonid MOTZ 04.04.2013 Link

    Kann man da auch 'n live Linux (also Knoppix) oder 'n normales wie Ubuntu booten???
    Hab jetzt auf meinem ThinkPad (r40) seither immer Ubuntu und redheat gehabt...

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  • User-Foto
    Admin
    Sophia Brennecke 04.04.2013 Link

    Ich bin sehr zufrieden mit meinem Chromebook und bereue den Verkauf meines Nexus 10 nicht. Unterwegs und auf der Couch reicht mir ein Browser und selbst bei YouTube Videos habe ich keine Probleme.
    Für mich ist es das perfekte Gerät und für Videoschnitt gehe ich an den richtigen Rechner...das ist aber schon selten.

    Die meisten nutzen denke sowieso nur den Browser ihres Computers. Andere Sachen sind doch meist unnötig

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  • Gaby S. 04.04.2013 Link

    Das stimmt. Ich zumindest.

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  • Nemogafk 04.04.2013 Link

    soviel ich weiß, gibt es auf ubuntu Homepage, eine Anleitung wie man auf chromebook eine distribution installiert. Vllt ist es dann viel interessanter!? Einen Test von AP fände ich toll

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  • Daisch Be 04.04.2013 Link

    Macht mal bitte ein Review vom Google Chromebook Pixel ;)

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  • Michael H. 05.04.2013 Link

    Knackpunkt ist das ChromeOS. Wer das nicht kennt und wissen will wie man das bedient, kann mal unter

    http://chromeos.hexxeh.net/

    schauen. Da werden auch fertige Image-Dateien für VMWare, Virtualbox und USB-Stick bereitgestellt. Funktioniert unter z.B. VMWare dann so, wie es auf einem Chromebook tun würde. Also inkl. Anmeldung auf den Google-Account und Zugriff auf die Daten usw.

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