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Test Verfasst von:

Rocket Bunnies - ein super Spiel!

Verfasst von: Thomas Weissenbacher — 02.02.2011

Kommt ein Häschen in einen Media Markt und fragt: „Haddu Android?“. Sagt der Verkäufer: „...“ Nein, ganz im Ernst: Den Häschen Witzen kann ich nicht sehr viel abgewinnen, deshalb steht an dieser Stelle auch kein Witz sondern ein Testbericht! Was ein Hase im Weltraum tut, warum er sich gegen Minen und Spinnen behaupten muss und warum Rocket Bunnies einfach nur super ist lest ihr im ausführlichen Test!

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.1.0 1.2.2

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Tab / Android Version: 2.2 / Root: Ja / Modifikationen (CPU - Taktfrequenz geändert etc.): OCLF Lag-Fix
Details zur App: Verwendbar ab: Android 2.0.1 (auf Samsung Geräten erst ab Android 2.2!) / Apps2SD: Ja / Verlangt Berechtigungen: Netzwerkkommunikation


2011 wird ein Jahr, wie es sich viele Android Fans seit dem ersten Android Gerät herbeisehnen: Nicht nur dass inzwischen mehr Android Geräte als Nokia Handys verkauft werden, nein, auch ein gewaltiger Sprung im Bezug auf die Hardware steht an. Dualcore-Geräte aller Arten stehen in den Startlöchern und zusammen mit Sonys Ankündigung, neben einem Playstation-Handy mit Android auch noch einen Playstation-Store zu eröffnen, bedeutet das vor allem eines: Android als Spieleplattform! Und auch wenn sich schon in letzter Zeit einiges in diesem Bereich getan hat, sind wirklich innovative, grafisch anspruchsvolle Spiele noch klar in der Minderheit.

Umso mehr freut es mich euch ein Spiel vorstellen zu dürfen, dass sich für mich ganz klar zusammen mit Angry Birds das Zepter der besten Android Spiele teilt. Dabei war es eher Zufall dass ich das Spiel entdeckt habe: Als ich wieder einmal im Market gestöbert habe, ist es mir aufgefallen und hat auch schon seinen Weg aufs Galaxy Tab gefunden. Aber was macht das Spiel so besonders? Auf jeden Fall ist die Spielidee selbst schon mal so richtig verrückt und lustig.

In Rocket Bunnies steuert man einen Hasen, der auf einem kleinen Raumgleiter von Planet zu Planet fliegt um seine hungrigen Kameraden mit Karotten zu versorgen. Klingt seltsam – und ist es auch. Aber eine nette Spielidee mit viel Spielspaß. Denn ohne Gegner, die einem das Leben schwer machen und widrigen Bedingungen im Weltall wäre das Spiel wohl zu leicht, oder? So kommt es dass Asteroiden, Minen, Spinnenroboter und Elektroschocker überwunden, umgangen odre ausgeschaltet werden müssen. Aber alles der Reihe nach!

Schon im Hauptmenü muss man ob der Liebe zum Detail lachen, die dieses Spiel zu einer wahren Perle macht. Unter dem Titel des Spiels fliegt der Protagonist – ein Hase mit großen blauen Augen, einem Astronautenhelm und einem winzigen Raumgleiter. Tippt man auf ihn, reagiert er mit lustigen Lauten. Das funktioniert auch im Hilfemenü (zu erreichen indem man auf „i“ tippt). Zudem lassen sich im Hauptmenü Soundeffekte und Musik aktivieren/deaktivieren. Drückt man hingegen auf „Start“ kann man sich auch schon eine der zwei verfügbaren Galaxien aussuchen (weitere Galaxien sollen laut Hersteller nachgereicht werden): Die Carrot Galaxy (Karottengalaxie, 31 Level) oder Arachnid Galaxy (Spinnengalaxie, 30 Level). Ich empfehle mit der Carrot Galaxy anzufangen, da hier nach und nach die Spielelemente eingeführt und erklärt werden.

Aber jetzt endlich zum Spielablauf! Der Weltraumhase kreist zu Beginn eines jeden Levels um einen Planeten. Planeten kommen in verschiedenen Größen vor, je größer ein Planet desto länger dauert es natürlich ihn zu umrunden. Tippt man nun einen anderen Planeten an, macht sich der Hase sofort auf den Weg zu diesem. Dabei gilt eines zu bedenken: Mit gutem Timing kann man dem Hasen einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub geben. Wie geht das? Ganz einfach: Sobald der Hase beim Umkreisen eines Planeten eine direkte Blicklinie in Richtung des Planeten hat, den man Anfliegen möchte, tippt man auf diesen Planeten. Nach ein paar Versuchen hat man das erlernt und muss es gekonnt einsetzen, um Gefahren zu umgehen oder den Levelrekord zu brechen. Auch während man zu einem Planeten fliegt ist eine Kursänderung möglich: Einfach im freien Flug auf einen anderen Planeten tippen. Übrigens: Tippt man schnell zweimal nacheinander auf den Planeten, den man umkreist, ändert der Hase seine Flugrichtung (Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn). Besonders bei Minen und Elektroschockern ist das oft sehr wichtig, doch dazu gleich mehr.

Das Ziel ist nun, zu jedem Planeten zu fliegen auf dem Hasen sind. Jedes Level beginnt mit einem kleinen Introvideo, dass eine Levelübersicht zeigt. Neben dem schrägen Humor der Grundidee des Spiels sind auch die Titel der Levels immer wieder einen Lacher wert. „Are you Sirius?“ und „24 Carrot Gold“ sind nur zwei Beispiele. Sobald man einen Planeten mit Hasen darauf umkreist teilt der Raumhase Karotten aus. Hat man seine Kameraden versorgt geht es weiter zum nächsten Planeten. Sind alle Hasen versorgt (die Nummer in der linken, oberen Bildschirmecke zeigt an wie viele Hasen noch übrig sind) endet das Level und es werden ein bis drei Sterne vergeben, je nachdem wie schnell man das Level beendet hat. Diese Sterne sind nötig, um spätere Level freizuschalten.

Und nun zu den Gefahren: Alles beginnt eigentlich recht harmlos mit Minen. Diese Minen kreisen meist um einen Planeten oder schweben im Raum und sind nicht allzu schwer zu umgehen. Das Besondere daran: Minen können in verschieden hohen Abständen um Planeten kreisen. Entweder direkt über der Oberfläche, sodass man beim Umkreisen des Planeten unweigerlich mit ihnen kollidiert, oder in größeren Abstand, sodass man den Planeten umkreisen kann und über dem Hasen die Minen kreisen. Hier kommt es ganz auf richtiges Timing an!

Schlimmer sind allerdings die Roboterspinnen. Denn sie umkreisen Planeten nicht nur, sondern machen Jagd auf den Spieler! Der Planet, der von den Spinnen als nächstes angeflogen wird, wird mit einem großen Spinnensymbol gekennzeichnet. Dann heißt es nichts wie weg, und auf der Flucht ja nicht mit der Spinne zusammenstoßen! Eine Spinnenart kann man jedoch besiegen: Stoßt man von hinten auf die vierfüßigen Spinnen, werden diese zerstört. Fies wird es dann, wenn Spinnen zum Einsatz kommen die den vierfüßigen Kollegen zum Verwechseln ähnlich sehen! An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Generell kann alles, was dem Hasen das Licht ausknipst (Elektroschocker, Meteoriten, Minen etc.) auch die Spinnen zerstören.

Auch die Elektroschocker sind nicht ohne: Meist kreisen sie um Planeten oder befinden sich zwischen Planeten. Jeder Elektroschocker leitet abwechselnd ein paar Sekunden Strom und ein paar Sekunden nicht. Sobald er keinen Strom leitet kann man hindurchfliegen – hier ist einmal mehr gutes Timing gefragt! Gefährliche Gesellen sind auch die brennenden Meteoriten. Diese kann man wie Planeten anfliegen, man verbrennt aber sobald man sie berührt! Ähnlich wie bei den Elektroschockern darf man diese Meteoriten nur dann anfliegen, wenn gerade keine Flammen as ihnen lodern.

In der Spinnngalaxie werden noch weitere Gefahren eingeführt! Spinnenfäden kann man nur überwinden, indem man sie zerreißt. Dazu muss man nur schnell genug durch sie hindurchfliegen. Eine weitere Gefahr sind Bomben: Diese sind an Planeten gebunden und man hat nur etwa zwei Sekunden zeit den Planeten zu verlassen, bevor er explodiert. Die Zeit beginnt erst zu laufen nachdem man den Planeten angeflogen hat. Doch Vorsicht: Die Explosion hat je nach Planetengröße einen recht eindrucksvollen Radius!

"So viele Gefahren und keine Hilfe" werden sich jetzt manche von euch denken. Aber ganz so schlimm ist es nicht! Denn Hilfe gibt es in Form eines blauen „Glitzerns“. Sammelt man dieses ein ist man für einige Sekunden unverwundbar (und man zerstört bei Berührung Bomben, Minen und Netze) und zudem hat man einen andauernden Turboboost solange die Unverwundbarkeit aktiv ist. Deshalb lohnt es sich auch, ab und an einen kleinen Umweg zu machen und dieses Glitzern einzusammeln, da es schwierige Levels deutlich einfacher macht. Apropos Umweg: In manchen Levels kann man Hüte einsammeln, da der Hase danach trägt. Das bringt zwar nichts, sieht aber nett aus!

Fazit: Die Idee des Spiels ist wirklich wunderbar verrückt und sehr lustig. Mit 61 Levels ist man eine ganze Weile beschäftigt, vor allem da einige richtig knifflig sind und man auf der Jagd nach den drei Sternen in jedem Level viel üben muss. Der Spielablauf ist zwar immer gleich, wird aber durch viele Gefahren trotzdem nie langweilig. Auch Musik und Soundeffekte passen perfekt zum Spiel und zusammen mit der Liebe zum Detail ist Rocket Bunnies einfach nur absolut spitze.

Bildschirm & Bedienung

Auch hier gibt es absolut nichts zu bemängeln! Rocket Bunnies lässt sich sehr einfach steuern (einfach Planeten antippen) und auch die Menüs sind logisch aufgebaut und durchdacht. Zudem ist die Grafik des Spiels einfach nur phänomenal! Das beginnt bei den sehr ansehnlichen Menüs und findet seinen Höhepunkt in den kleinen bis sehr großen Levels. Die bunten Planeten wirken sehr plastisch, der Hase, Spinnen, Minen etc. sind toll animiert und auch Grafikeffekte wie bei den Elektroschockern oder den Feuermeteoriten sehen 1A aus. Sogar die Auflösung passt perfekt beim Galaxy Tab – nichts ist verwaschen oder pixelig, das Spiel ist am 7“ Display eine wahre Augenweide.

Speed & Stabilität

Während ich Rocket Bunnies gespielt habe hatte ich keine Stabilitätsprobleme oder gar Abstürze. Einzig die Ladezeiten kommen mir oft einen Tick zu lange vor (besonders wenn man ein Level neu startet), aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Preis / Leistung

Rocket Bunnies ist in vollem Funktionsumfang und ohne jede Werbung kostenlos im Android Market und AndroidPit App Center erhältlich. Besser geht’s nicht!

Screenshots

Rocket Bunnies - ein super Spiel! Rocket Bunnies - ein super Spiel! Rocket Bunnies - ein super Spiel! Rocket Bunnies - ein super Spiel! Rocket Bunnies - ein super Spiel! Rocket Bunnies - ein super Spiel!

43 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • T. Thomas 12.02.2011 Link zum Kommentar

    tolles spiel. vielen dank für den tipp. auf acer liquid läuft es perfekt. allerdings kein app2sd! dafür reichlich werbung. aber das ist ok. der autor soll auch was verdienen :-)

    0
  • Roger H. 07.02.2011 Link zum Kommentar

    Hab's gerade auf dem Archos 101 installiert! Einfach super!

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  • Android A 06.02.2011 Link zum Kommentar

    Wird über Base lutea, aka ZTE Blade, aka San Francisco, nicht im Market gefunden. Schade.

    0
  • Johnny Blaze 06.02.2011 Link zum Kommentar

    oh bitter...jetzt ist wohl endgültig dir Zeit angebrochen, in der das hero nur noch eingeschränkt mitmischt :(
    war ja abzusehen..aber trotzdem schade. hab es erst knapp über 1 Jahr

    0
  • Simon J. 05.02.2011 Link zum Kommentar

    Super Spiel ! macht echt spaß und läuft einwandfrei aufm Desire. konnte übrigens noch keine werbung ausmachen...also entweder hab ich tomaten auf den augen oder es gibt einfach keine !? ^^

    0
  • Dirk Heyna 05.02.2011 Link zum Kommentar

    Auf archos 101 und A3000 (Handy) läuft es prima ab! Ein Klasse Spiel! Auf dem archos 101 kommt es besonders gut rüber! Irgenwie leicht zu bediennen aber doch kniffelich

    0
  • Oliver A. 05.02.2011 Link zum Kommentar

    Tolles Spiel, aber durchgängig Werbebanner in den Menüs und den Leveln auf dem Galaxy Tab.

    0
  • Maxim V. 04.02.2011 Link zum Kommentar

    DHD, das spiel startet Handy ständig neu oder schaltet es aus. Deinstalliert und Handy läuft einwandfrei. schade, tolles game

    0
  • Hauke S. 04.02.2011 Link zum Kommentar

    Auszug aus der faq auf der Entwicklerseite:
    Q. Rocket Bunnies won’t run on my phone!
    A. Rocket Bunnies requires an ARM7 based phone.Examples of phones that should work include
    HTC Desire
    HTC Desire Z (T-Mobile G2)
    HTC Desire HD
    HTC Droid Incredible
    HTC EVO 4G
    HTC Nexus One
    LG Optimus Z
    Motorola Droid 2
    Motorola Droid X
    Samsung Galaxy Tab
    Samsung i9000 Galaxy S (Captivate, Fascinate, Vibrant, Epic 4G) : Must be running 2.2
    Sony Ericsson Xperia X10

    Muß ich mir wohl mal 'n fetteres mobile gönnen... (z.Zt. Magic)

    EDIT: ARM7??? das gibt's seit 1993, die meinen wohl wat anderes

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  • Ichhier Werda 04.02.2011 Link zum Kommentar

    Absturz bei Installation auf HTC Legend 2.2

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  • Ms Green 04.02.2011 Link zum Kommentar

    leider nicht fürs HTC legend... :(

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  • 333mmm 04.02.2011 Link zum Kommentar

    Also Werbung hab ich auch... Aber die stört nicht wirklich, zumindest nicht beim spielen. Ansonsten wirklich Top-Spiel. Wenn ich vom Spiel zum Homescreen des Handys gehe, es danach wieder weiterspielen möchte, kommt es manchmal zu Grafikfehlern die ich nur durch runterfahren des Handys beheben kann.

    Auch ein sehr guter Testbericht.!

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  • Kai Kühn 03.02.2011 Link zum Kommentar

    Warum darf mein LG Optimus One nicht mitspielen -.- HALLO!? Weiß einer warum es nicht gehen kann? Alles reicht: Froyo, 600 Mhz 320x480. Also was soll das?

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  • android hog 03.02.2011 Link zum Kommentar

    auf der entwicklerseite findet man die qr code
    "http://www.defiantdev.com/"
    zumal als solches ein besuch wert - echt lust die typen!

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  • Jean Paul T. 03.02.2011 Link zum Kommentar

    auf dem archos 101 echt top,leider zu wenig lvl, hatte es in einer stunde durch! aber mach spaß und auch auf dem archos keine werbung... ok, die werbung kommt sicher wenn man mit aktiver netzwerkverbindung zockt... wie bei slice it und co. aber ohne netzwerk keine werbung ;-)

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  • e h 03.02.2011 Link zum Kommentar

    wieso gibt es keinen qr code mehr ? ich will doch kein app installieren, damit ich apps installieren kann und der barcode scanner wird ohne qr codes auf androidpit ja nicht überflüssig.... --> schlechte entscheidung... nochmal überdenken, bitte

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  • Tommy 03.02.2011 Link zum Kommentar

    für mich hat es den gleichen suchtfaktor wie angry birds, einfach top :)

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  • raphael s. 03.02.2011 Link zum Kommentar

    wildfire 2.2 nicht auffindbar :(

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  • Matthias M. 03.02.2011 Link zum Kommentar

    Das Spiel ist echt schön und amüsant nach Angry Birds-Manier.
    Allerdings gibt es sehr wohl die gewohnten Werbe-Banner!
    Also Achtung: Mehrwertdienste von Drittanbietern bei eurem Provider sperren lassen sonst droht die Abo-Falle!

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