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Play! Curling

Thomas Weissenbacher
6

Bisher konnte der Sommer zwar noch nicht mit vielen heißen Sommertagen auftrumpfen, aber laut Meteorologen soll das ja noch kommen. Und was macht man, wenn die Sonne wirklich erbarmungslos auf uns scheint und so Manchen zum Schwitzen bringt? Genau, man kühlt sich ab. Neben Eistee hab' ich es auch mit Play! Curling versucht. Ob dieses Spiel eine Möglichkeit ist euren Androiden abzukühlen (selbst wenn er Android 2.2 "FroYo" nicht bekommen sollte) könnt ihr im Test lesen!

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.1.4 1.2.4

Funktionen & Nutzen

Ob Jemandem Curling als Sportart gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Viele finden es langweilig aber nichts desto Trotz ist es eine olympische Sportart. Teamkoordination und Präzision sind bei Curling ebenso wichtig wie Taktik. Ich werde hier aber nicht näher auf die Sportart selbst eingehen, sondern mich auf die App beschränken. Startet man Play! Curling gelangt man ins Hauptmenü, das folgende Punkte bereithält:

  • Player vs. Android: Eine Runde gegen die K.I. spielen.
  • Player vs. Player: Eine Runde gegen einen menschlichen Spieler spielen.
  • How to: Öffnet die Hilfe. Hier gibt es Informationen zur Geschichte der Sportart, Punktewertung und Hilfe zur Steuerung der App.
  • Option: Musik und Soundeffekte ein- oder ausschalten, Anzahl der Spielzüge festlegen.

Startet man eine Runde gegen die K.I., kann man sich zunächst aussuchen ob man beginnen möchte oder erst den zweiten "Schub" machen will. Für dieses Tutorial habe ich mich dazu entschieden, als Erster an die Reihe zu kommen.

Direkt nach Auswahl der Reihenfolge bekommt man - ohne Ladezeit - das "Ziel" des Spieles zu sehen: Zwei konzentrische Kreise, ein großer blauer und ein kleiner roter. Man muss nun die "guide flag" platzieren, nach dieser man seinen Schub präziser ausrichten kann. Dazu setzt man einfach den Finger auf das Display und zieht die Flagge an die gewünschte Position. Was zunächst etwas irritiert ist die Tatsache dass sich die Flagge, sobald man sie über den Bildschirm zieht, nicht direkt unter dem Finger befindet, sondern ein kleines Stück darüber. Das hat den nützlichen Effekt dass man sie dadurch präziser platzieren kann, eben weil sie der Finger nicht verdeckt.

Ist die Flagge an der gewünschten Stelle platziert, fährt die Kamera zur Anfangsposition des Spielers, dem Startfeld. Hier ist der "Stein" (der Eisstock) mittig platziert, die Position der Flagge, die nun außer Sichtweite ist wird jedoch dadurch angezeigt, dass eine blaue Verbindungslinie zwischen Stein und Flagge besteht. Um nun möglichst nah an die Markierung zu gelangen, muss man die Schussrichtung nach dieser Markierung ausrichten. Doch zunächst wählt man den "spin" - den Drall des Steins.

Dazu öffnet sich ein Feld über dem Stein, indem man mit vorsichtigem Hin- und Herwischen des Fingers den Pfeil bewegen kann, der den Drall bestimmt. Ist dieser mittig, bekommt der Stein keinen Drall, je weiter rechts oder links der Pfeil platziert wird, desto stärker "zieht" der Stein in die jeweilige Richtung. Um den Drall perfekt abzustimmen, benötigt es jedoch einiger Übung!


Danach wird sowohl Schussrichtung als auch Schussstärke bestimmt. Dazu drückt man den Finger auf den Stein und zieht den Finger nach rechts oder links um den großen rote Pfeil (der die Schussrichtung anzeigt) im oder gegen den Uhrzeigersinn zu bewegen. Gleichzeitig wird auf der rechten Seite des Bildschirms die Schussstärke angezeigt, wie man es auch z.B. von Billardspielen am Handy und PC kennt. Man darf also, nachdem die Schussrichtung ausgewählt ist, den Finger noch nicht vom Bildschirm nehmen! Die Anzeige der Schussstärke füllt sich immer wieder von neuem auf und zeigt eine Markierung an, zu vergleichen mit der Markierung eines Messbechers, die die Position der Zielflagge anzeigt. Um also mit dem Stein möglichst nahe zur Flagge zu gelangen, muss man nicht nur die Schussrichtung an der blauen Hilfslinie orientieren, sondern auch die Schussstärke dosieren. Nun nimmt man eben im richtigen Moment, wenn die Schussstärkeanzeige die Markierung der Flagge erreicht, den Finger vom Bildschirm und der Stein begibt sich auf seine "Reise" Richtung Ziel.

Aber eines fehlt doch noch, oder? Genau, das Wischen mit den Besen! Was bei Curlingspielen für viel Hektik sorgt ist bei Play! Curling einfach umgesetzt. Die Kamera folgt sofort nach dem Schub dem Stein, vor dem ein Feld eingeblendet wird, in dem man mit dem Finger möglichst schnell hin- und herwischen muss, um das Wischen mit dem Besen zu simulieren. Dies hat, wie beim echten Curling, zwei Effekte: Zum einen wird der Drall reduziert - praktisch, falls man diesen zuvor zu stark dosiert hat - und dazu rutscht der Stein weiter, ebenfalls praktisch sollte man die Schussstärke zu gering dosiert haben.
Vorsicht: Ein Spielstein muss innerhalb des Rechteckes - ich nenne es einfach "Wertungsrechteck" - liegen, das die Zielkreise umgibt, ansonsten wird er aus dem Spiel entfernt.

Das Ziel beim Curling ist nun, mit dem Stein möglichst nahe zum Zentrum des Zielkreises zu gelangen. Punkte werden jedoch erst gezählt, wenn beide Spieler alle ihre Steine verbraucht haben! Die Wertung erfolgt nach diesem Schema:
Gewertet werden nur Steine, die innerhalb des größeren blauen Kreises liegen oder diesen blauen Kreis zumindest berühren. Letztendlich bekommt immer nur ein Team Punkte, während das andere leer ausgeht, denn: Ein Team bekommt einen Punkt für jeden Stein der näher am Zentrum ist als irgendein anderer Stein des Gegners. Beispiel: Spieler Nr. 1 hat drei Steine im Zielkreis, Spieler Nr. 2 nur einen einzigen. Zwei der drei Steine von Spieler Nr. 1 sind näher am Zentrum als der Stein von Spieler Nr. 2, d.h. Spieler Nr. 1 bekommt zwei Punkte; sein dritter Stein ist nämlich weiter vom Ziel entfernt als der eine Stein von Spieler Nr. 2. Spieler Nr. 2 bekommt keine Punkte - da er keinen Stein hat, der näher am Zentrum liegt als ein Stein des Gegners.

Und hier kommt auch Taktik ins Spiel: Man kann natürlich die Steine des Gegners mit den eigenen Steinen treffen und aus dem Zielfeld schießen. Man kann aber z.B. auch versuchen, den Stein mit so wenig Kraft zu schießen, dass er mit Müh und Not überhaupt noch ins "Wertungsrechteck" kommt. Damit ist dieser Stein natürlich ziemlich weit vom Zielkreis entfernt - aber: Für den Gegner ist es dadurch schwieriger, an diesem Stein vorbei zum Zielkreis zu gelangen.


Die K.I. spielt jederzeit "fair", verschiedene Schwierigkeitsgrade würden das Spiel aber interessanter machen. Das liegt vor allem daran, dass man als Spieler der den letzten Stein schießt, einen großen taktischen Vorteil hat. Ich empfehle deswegen, um das Spiel etwas anspruchsvoller werden zu lassen, immer der K.I. den letzten Stein schießen zu lassen, d.h. am Anfang der Runde bei "Select your Turn" die Option "First" zu wählen. Trotz alledem finde ich das Spiel etwas zu leicht.
Zudem beginnt die musikalische Untermalung während des Spielens sehr schnell zu nerven, da es ein recht kurzer Loop ist, die sich immer und immer wieder wiederholt.

Bildschirm & Bedienung

Die Steuerung ist durchdacht und nach ein, zwei Schüssen beherrscht man sie. Was jedoch besser wäre: Schussrichtung und Schussstärke sollten getrennt voneinander zu dosieren sein, wenn man sich nämlich auf die Schussstärke konzentriert kommt es immer wieder vor, das man versehentlich den Finger ein kleines Stück bewegt und damit die Schussrichtung ein bisschen von dem abweicht, was man "geplant" hat.

Speed & Stabilität

Hier gibt es nichts zu beklagen: Eine neue Runde startet ohne Wartezeit, die Animationen sind flüssig und es gab keine Abstürze oder sonstige Probleme.

Preis / Leistung

 Play! Curling ist kostenlos erhältlich und Werbung bekommt man nur unter den Beschreibungen des "How to" Menüs zu sehen.

Screenshots

Play! Curling Play! Curling Play! Curling Play! Curling Play! Curling

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

Coconut Labs

Coconut Labs

E-Mail an Entwickler Entwicklerprofil

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Beni W. 02.07.2010 Link

    Finde ich super! Bin begeisteret! Danke für den super Test! Echt klasse jeden Tag einen solchen Test lesen zu können.

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  • welsch0r 03.07.2010 Link

    hab ich vor ner Weile schon mal gespielt, sehr gut umgesetzt, macht ne Weile Spass, hält bei Laune, aber für längeren spielspass fehlt mir leider n online-multiplayer.

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  • Josef F. 03.07.2010 Link

    schade. Bericht machte mich neugierig. aber mein tattoo findet es nicht.
    doof. doof. doof.

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  • stephan d. 03.07.2010 Link

    schon wieder ein spieltest,
    aber klasse bericht und intressantes spiel,ich werde es mal antesten.
    danke,für den infomativen test...

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  • Fabi 03.07.2010 Link

    "Bisher konnte der Sommer zwar noch nicht mit vielen heißen Sommertagen auftrumpfen"
    ... nicht sondern es is ne Affenhitze ^^

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  • Mario R. 05.07.2010 Link

    sehr schönes Spiel. genau das richtige für meinen desire. mehrere schwierigkeitsstufen wären schon gut...

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Author
8

über root schlaumachen